Beispiele für Fettnäpfchen und (zu) wörtliches Verstehen

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    • Garfield wrote:

      Ich hab nie irgendwas hinten drin. Ich finde das einfach unpraktisch und störend.
      Das liest sich etwas verstörend, wenn der Kopf gedanklich noch bei Herrn Spahn ist wegen irgendeinem Facebookkommentar :m(:


      Ich gestern zu meinem derzeitigen Vorgesetzten:
      Herr X. ist der, der so aussieht wie Herr Y. in krank.

      Ich und Gesichter ist echt etwas kompliziert und irgendwie gibt's Personen, die gedanklich zu einer verschmelzen. In dem Fall sieht einer normal aus und der andere so ähnlich nur blasser :m(:
      Er fand es zum Glück wohl eher lustig.
    • Hintergrundinformation: Ich schreibe in 4,5 Wochen die Abschlussprüfung meiner Ausbildung und habe mir deshalb zum lernen ein paar Tage Urlaub genommen. Morgen habe ich Berufsschule, Freitag und Montag Urlaub genommen.

      Ich gehe zum Sekretariat zur Sekretärin

      Ich: "Tschüss bis Dienstag!"
      Sekretärin: "Stimmt du hast ja Urlaub. Fährst du weg?"
      Ich: "Ne, zum Lernen."
      Sekretärin: "Ja, das dachte ich mir."

      Ich hab komisch geguckt und bin dann gegangen.
      Lass mich in dein Leben, ich bringe Chaos und Kekse mit! :d :d :d
    • Morgentau wrote:

      Hintergrundinformation: Ich schreibe in 4,5 Wochen die Abschlussprüfung meiner Ausbildung und habe mir deshalb zum lernen ein paar Tage Urlaub genommen. Morgen habe ich Berufsschule, Freitag und Montag Urlaub genommen.

      Ich gehe zum Sekretariat zur Sekretärin

      Ich: "Tschüss bis Dienstag!"
      Sekretärin: "Stimmt du hast ja Urlaub. Fährst du weg?"
      Ich: "Ne, zum Lernen."
      Sekretärin: "Ja, das dachte ich mir."

      Ich hab komisch geguckt und bin dann gegangen.

      Lex wrote:

      Wo ist jetzt das Problem?
      Wenn sie es sich gedacht hat, hätte Sie sich die Frage verkneifen (RW) können.
    • Wie geht ihr denn um damit, wenn jemand konsequent etwas falsch ausspricht oder ein falsches Sprichwort immer wieder verwendet. Das macht mich innerlich enorm wahnsinnig aber ich weiß mittlerweile, dass es als unhöflich empfunden werden kann, wenn man denjeniegen korrigiert.
      Im Moment arbeite ich mit jemandem zusammen, der ständig folgendes sagt:
      "Ja also, die Quentchenfrage ist ja, ...". Und er hat keinen komischen Dialekt oder so. Er sagt wirklich Quentchenfrage obwohl er offensichtlich die Gretchenfrage meint. Das gruselt mich. Vielleicht ist das aber auch nur besonders lustig und ich verstehe es nicht :D
    • @LeuChris:

      Meiner Meinung nach ist eine Fehlerkorrektur nicht unhöflich, weil sie dem Gegenüber auch hilft. Es kann sein das es als besserwisserisch aufgefasst wird. Allerdings hat eine Korrektur eines Diktats in der Schule nicht dafür gesorgt, dass man den Lehrer als besserwisserisch bezeichnet hat. Es wird sehr oft von der Schule des Lebens gesprochen.

      Ich nenne das Kind (RW) Autokorrekturmodus.
    • @LeuChris Spannend. Ich habe Gretchenfrage noch nie gehört. Hier sagt man 'das ist die Quantenfrage' :roll: , was irgendwie sehr überheblich gedeutet werden könnte :d

      Ich werde gerne korrigiert. Vielleicht wird es als unhöflich empfunden, weil dich der Fehler innerlich wahnsinnig macht und deswegen für das Gegenüber Gereiztheit, Überheblichkeit o.Ä. mitschwingt.
      Ansonsten könnte es bspw. daran liegen, dass die Meisten von uns in der Familie und in der Schule lernen, dass Fehler machen schlecht ist, vielleicht sogar unverzeihlich... anstatt, dass man Fehler bemerken und ganz leicht korrigieren und verbessern kann.
      We weiss was in den Köpfen der Menschen so vor sich geht :roll:
    • LeuChris wrote:

      Im Moment arbeite ich mit jemandem zusammen, der ständig folgendes sagt:
      "Ja also, die Quentchenfrage ist ja, ...". Und er hat keinen komischen Dialekt oder so. Er sagt wirklich Quentchenfrage obwohl er offensichtlich die Gretchenfrage meint. Das gruselt mich. Vielleicht ist das aber auch nur besonders lustig und ich verstehe es nicht :D
      wie hält er es denn mit der Religion? Und wo wir schon dabei sind, wie hat es denn eigentlich Faust mit der Religion gehelten, wenn er sich einen Geist beschwört, der sich als Teufel eben dieser Religion manifestiert? Vom "Am Anfang war $Logos" mal ganz abgesehen ... . Also Atheist war der sicher nicht. Und was hat ihn davon abgehalten, auf eben diese Gretchenfrage mit "es ist kompliziert ..." zu antworten? Außer dem Reimschema natürlich.
    • Drachenboot wrote:

      ... wieso sagt man im Laden "Tschüß", aber wenn man das dem Schaffner nach der Ticketkontrolle sagt, ist man ins Fettnäpfchen getreten?
      Deswegen sage ich auch lieber "Schönen Tag noch."
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.

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    • Weiß nicht, ob die Kategorie richtig ist und das Folgende als zu wörtliches Verstehen gilt. Ich habe einen externen Kollegen. Er hat einmal noch lange nachts gearbeitet und um 0:15 Uhr eine Mail geschrieben mit dem Vorschlag: lass uns das morgen besprechen. Da der neue Tag ja schon angebrochen war, habe ich mich an dem ein paar Stunden später beginnenden Arbeitstag konsequenterweise nicht gemeldet.

      Er sagt auch gern "am Ende des Tages": "Am Ende des Tages muss dort das Resultat xy stehen." Am Anfang habe ich mich immer total gehetzt gefühlt, weil ich dachte, ich muss das am gleichen Tag bis Feierabend erledigen.