Woher kam euer Verdacht?

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    • flori1994 wrote:

      Durkadenz wrote:

      @Lavendel0815
      Das Buch war bei mir auch ausschlaggebend. Ich fand es toll, dass die Rechnungen und Erklärungen zu seinen Äußerungen “ Anhang“ waren :lol:
      Hmm also das Buch kenne ich nich. Bei mir war der Fakt ausschlaggebend, dass meine beiden zu dem Zeitpunkt einzigen Freunde mehr oder weniger stark autistisch sind und ich ihnen einigen Punkten stark ähnele. danach schaute ich in die Diagnosekriterien und fand da quasi mich beschrieben. Wobei ich mich aber eigentlich schon immer anders als die anderen in der Klasse fühlte und eigentlich als Kind auch nicht wirklich wie ein Mensch sondern eher wie ein Vulkanier...Von daher... Lebe lang und in Frieden. :d
      @'flori1994 genau so ging es mir in meiner Kindheit auch, auch ich fühlte mich irgend wie immer wie Spock vom Vulkan. !! :nod:
    • Meine Mutter schickte mir vor ca. 15 Jahren Material zum Asperger-Syndrom. Sie war über den Begriff gestolpert (RW), hatte ihn nachgeschlagen und mich darin wiedererkannt. (Ich war zu dem Zeitpunkt Anfang-Mitte Zwanzig.) Ich habe angefangen zu lesen und fand die Vorstellung befreiend, dass es noch (viele) andere Menschen wie mich gibt, und die Sache tatsächlich einen Namen hat.
    • Nitram wrote:

      ups da ist der Anfang nicht mit gesendet worden:
      Ja das Buch hätte ich auch gerne mal gelesen, aber da ich der Englischen Sprache nicht mächtig bin geht das wohl nicht. :cry: :m(:
      Das Buch gibt es mittlerweile auch auf Deutsch
      “Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“

      :)
      Ich kann gut Mitmenschen umgehen
    • Da meine jüngste Tochter Autistin ist, sah ich ein paar Parallelen.

      Das ich anders bin, war mir schon immer bewusst, es gab halt nur keinen Namen dafür.

      Als ich eine Umschulung began, war mir schon klar das ich Hilfe brauche und angst hatte sie nicht zu bestehen.
      So war es dann auch, als die Testungen vorbei waren und die Diagnose eindeutig war, verlor ich zur gleichen Zeit die Umschulung und entschied mich einen LTA Antrag zu stellen.

      Nunja, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm (rw) :d
    • Den ersten Verdacht stellte tatsächlich ein Klassenkamerad in der 12., aufgrund meiner Spezialinteressen.
      Da Leistungsdruck bei mir problematisch ist, musste ich nach dem Abitur das erste Mal in die Klinik (Diagnose klassischerweise Depression), die mir direkt sagten, das hätte ich definitiv nicht, somit war das Thema zunächst auch für mich abgehakt, weil das ja die "Experten" sind.

      Ich kann sehr gut maskieren, halte kurzfristig Stress gut aus und bin so ohne große Probleme durch das Studium gekommen. Schwierig wurde es dann erst wieder im Beruf, wobei ich nach kurzer Zeit (2x 8 Monate) ausbrannte, verhaltensauffälliger wurde und danach ein halbes Jahr in (Tages-) Klinken verbrachte. Erst nachdem ich quasi Stress 24/7 hatte und kurz vor der Geschlossenen war, hatte ein Therapeut im Krankenhaus die Verdachtsdiagnose geäußert, da ich unter akuten Stress definitiv "autistischer"werde. Vom Verdacht zur Diagnose dauerte es tatsächlich nur 6 Monate..
    • Catherine_B wrote:


      Vom Verdacht zur Diagnose dauerte es tatsächlich nur 6 Monate..
      Das ist flott. Normalerweise dauert das ja sonst ewig. Gut, bei mir dauerte es nur 6 Monate (7 bis der Brief kam) aber das lag nur an der Pandemie. Schließlich sprungen offenbar reihenweise die Leute vor mir auf der Warteliste ab. Eigentlich laut Plan der Klinik wäre mein Termin erst im März 2021 gewesen. Im November 2019 kam ich auf die Warteliste und von April(ausfüllen der Tests) bis Mai 2020 lief dann die Diagnostik.
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.

      Unsere Identität entnehmen Sie bitte dem beigefügten Auszug aus dem Melderegister. Gegen die Assimilierung in unser Kollektiv ist gemäß Assimilierungsdurchführungsgesetz (§666, Abs. 3/IV) kein Rechtsmittel zulässig. Wir bitten um Ihr Verständnis.
    • Von meiner Psychiaterin.

      Hatte zwar schon davor öfters mal bei Dokus zum Thema so ein komisches Gefühl, habe das aber lieber nicht weiter verfolgt.

      Es gab auch einen Kollegen zu Promotionszeiten (lange vor Diagnose), der mir gegenüber mal Richtung Asperger gedeutet hat, was soll man sagen, Treffer
      Maybe you think I'm crazy. And maybe you're right

      If you knew me better - Head East