Woher kam euer Verdacht?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • @Willowtree
      Letzteres. Es macht einen Unterschied, es zu wissen aber nicht 1 zu 1 nachempfinden zu können und es eben doch zu erleben und auch zu empfinden..

      Jetzt werde ich an der Akzeptanz meiner "nervigen"
      Angewohnheiten arbeiten müssen, denn noch mehr anpassen funktioniert leider nicht...
      Es ist nicht Dein Job mich zu mögen - sondern meiner...
    • In einen Spiegel zu schauen heisst ja sich selbst bzw. ein perfektes Abbild seiner selbst zu sehen. Wenn ihr also der metaphorische Spiegel vorgehalten wurde hat sie sich selbst in etwas erkannt. Hätte man ihr negativ zurückgemeldet hätte sie sich nicht selbst gesehen und kaum selber empfinden könne "wie es sich anfühlt". Negative Rückmeldungen gab es ja vorher schon, das ist nichts neues. Ergo ist davon auszugehen dass sie Verhaltensweisen die sie selber an den Tag legt (RW) bei den Anderen beobachtet hat und diese selbst als anstrengend empfunden hat. Hab ich auch schon so erlebt, wobei ich es nicht so negativ betrachte. Ich hab ja nie verstanden was Menschen meinten wenn sie mich als anstrengend bezeichnet haben, es an Anderen selbst zu erleben und deshalb endlich zu verstehen gibt mir die Möglichkeit zumindest daran zu arbeiten. Die gab es vorher nicht.

      Edit: Ellewoods war schneller.

      Peace
      TK
      Wir sind das letzte, doch werden die ersten sein
    • Zur Ursprungsfrage-

      Der Verdacht, DASS irgendwas anders ist? Schon im früheren Kindesalter, ich habe ja sehr früh die Diagnose ADHS bekommen und es wurde dadurch nie auf Schwierigkeiten eingegangen, die ich ansonsten noch hatte und die das nicht beantwortet hat- und dann wurde munter dran vorbei, äh, drauflos therapiert. Sozialkompetenztraining oä? Neee,das biegt sich schon, lieber noch 5 Jahre Ergo und ordentlich Medikinet. Das bringt sie sicher weiter. :| Versteht mich nicht falsch, meinen motorischen Fähigkeiten hat die Ergotherapie sicher gut getan, aber es macht mich sogar ein wenig wütend, dass ich als totales Problemfallkind mit zweimal wöchentlicher Therapie und klarer Restproblematik (s. Kopfvermerk Grundschulzeugnisse, Probleme in jedem Umfeld mit regelmäßig "eskalierenden Zickenattacken" etc.) nie auf irgendetwas anderes getestet wurde.

      Dass es Autismus sein könnte? Witzige Sache. Viel, viel später. Wir haben vor zwei Jahren in Englisch Haddons "Curious incident of the dog in the night time" bearbeitet und im Zuge der Unterrichtseinheit einen AQ-selftest bekommen.
      Ich habe den hohen Wert ehrlich gesagt so ein bisschen "abgewinkt" und es nicht für weiter relevant gehalten ("Dass ich irgendwie nicht so gut mit Menschen kann, war mir schon immer klar, ich bin halt direkt und ein Einzelgänger, der Test schlägt doch bestimmt bei Nerds genau so an"), bis dann irgendwann der große Absturz kam, bei dem nicht einmal mehr das Aufstehen ging und das Geräusch der Supermarktkasse, das ich im Übrigen selbst aus meinem Schlafzimmer heraus höre (nein, ich habe keinen Riesendiscounter vor der Haustür), schon dafür gesorgt hat, dass ich total reizüberflutet war. Und das nur, weil ich nur noch ein Jahr Zeit hatte, um mir eine Wohnung im Studienort zu besorgen und ich überhaupt nicht mit dem Gedanken ausgekommen bin, mein Leben derart auf den Kopf zu stellen, wie das aber üblich ist, wenn man studieren will. Und das wollte ich unbedingt...

      Long Story short, irgendwann kam diese Autismus-Sache mir wieder in den Kopf, ich hab den AQ-Test von damals herausgekramt, ein bisschen was drüber gelesen und dann doch gemerkt, oh, das könnte schon hinkommen.
      "Ich? Gescheitert? Niemals!
      ... Ich habe nur 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren." -Thomas Edison, zumindest so ähnlich
    • Ich hab immer nur von Autismus gehört und gelesen im Zusammenhang mit Kindern, hoher Intelligenz und sowas. Damit hab ich mich nie dann befasst, weil ich selbst mich nicht so sehe. Über die Jahre hinweg, aber erst später mit Anfang 20, kamen Depressionen und zuvor wurde ich in der Schule viel gemobbt. Bei einer unfähigen Ärztin gab es die Diagnose Soziale Phobie, wo ich mich zwar drin sah, aber von vielen gesagt wurde, dass es nicht so sei. Ganz passte es echt nie und in der Therapie hab ich nie eine Diagnose bekommen.

      Zwischendurch war ich in einer psychosomatischen Reha, in der eine Einzeltherapie durchgeführt wurde ab und an und hier kam der Verdacht auf bei der Psychologin. Kurz vorm Abschlussgespräch mit dem (echt nutzlosen) Chefarzt sagte man mir, welchen Verdacht die Damen dort haben. Meine Therapeutin später meinte dazu nur: "Quatsch, die haben da keine Ahnung!" Tja, anscheinend doch. Der Bericht war zwar unter aller Sau von denen, aber die Diagnose am Ende vom Facharzt bestätigt.

      Einzig, was ich mich bis heute noch frage ist, ob ich hochsensibel bin. Dachte immer, ja, weil ich geräuschempfindlich bin, aber nun kann das ja vom Asperger kommen.
    • Ich habe 2012 einen Artikel bei Heise Online gelesen, in von einer Professorin die Rede war, die vorher 30 Jahre Putzfrau war. Von diesem Artikel habe ich dann immer weiter gesurft und mich informiert und dadurch herausgefunden, das ich auch ein Asperger bin. Im folgenden Frühjahr 2013 bestätigte meine damalige Psychiaterin das. Seitdem laufe ich als Verdachstsautist herum.
      Das ich anders war als die anderen, stellte ich fest mit 1975 mit 17 Jahren fest. Aber ich wusste nicht, in welcher Weise anders. Das hat sehr lange gedauert, bis ich das herausfand.
      Mein Problem ist nur, dass ich von anderen (Verwandten, Ärzten) als psychisch krank eingestuft werde.
      Ich lebe auch auf dem Dorf bzw. in einer Kleinstadt, und das macht es schwierig. Ich muss nämlich sehen, dass ich weiter klarkomme hier.

      The post was edited 2 times, last by miraculix ().

    • Jetzt, im Umzug und Aussortieren ist mir in einem Stapel alter Papiere, ein Zetungsartikel von 2003 in die Hände gefallen, in dem ein Asperger-Autist seine Wahrnehmung der Welt beschreibt. Ein Artikel, den ich ausgeschnitten, einige Passagen angestrichen, und dann "sicher" weggepackt hatte.
      In all dem, was damals alles zu tun war, kam ich gar nicht dazu, weiter darüber nachzudenken.
      15 Jahre und 3 Umzüge später "taucht der wieder auf" :m(:

      Muss also mein "woher kam euer Verdacht" zurückdatieren - er wr schon viel länger da, nur eben "gut weggepackt" :d
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • Ist letztens auf der Arbeit aufgefallen das ich gerne Besteck sortiere und immer versuche das schmutzige Geschirr mit System zu orden,wenn Service es querbeet hinstellt.Sogatr Geschirr Handtücher werden sortiert.Ich esse gerne Pommes meist ohne Ketschup oder Mayo,Chips nur gesalzen.

      Ohne Internet wüsste ich bis heute nicht wo ich Hilfe suchen kann.Mein Verdacht kommt von Bayrischen Autismus Beratung.
      Das Do ist der Weg. :prof:
    • Mein Verdacht kommt durch die Auseinandersetzung mit dem Thema in Bezug auf meinen Sohn und vielen folgenden Gesprächen mit Pädagogen,
      Psychologen usw. Die hielten sich lange bedeckt (RW) was mich angeht. Schließlich ist mein Sohn "das Thema". Heute rutschte jedoch der (für Autismus ausgebildeten) Heilpädagogin meines Sohnes eine Bemerkung heraus (RW), in der sie autistische Verhaltensweisen bei mir ansprach und in Bezug zu ähnlichen Verhaltensweisen bei meinen Sohn setzte und die "ASS bei Ihnen" anstellte. Ich stellte natürlich direkt klar, dass der Diagnoseprozess mich betreffend noch nicht abgeschlossen sei - also das Ergebnis offen sei, sozusagen.
      Stolzer Papa von Autinaut (HFA) :nod: - und einander irgendwie ähnlich... und doch anders...

      The post was edited 1 time, last by 70Quadrillionen ().

    • Ivy wrote:


      Einzig, was ich mich bis heute noch frage ist, ob ich hochsensibel bin. Dachte immer, ja, weil ich geräuschempfindlich bin, aber nun kann das ja vom Asperger kommen.
      Ich bin über das Thema Hochsensibilität dazu gekommen, mich so richtig mit dem Thema Asperger/Autismus auseinanderzusetzen.
      Hochsensibilität (HSP) trifft ganz sicher auf mich zu, erklärt aber nicht z.B. meine Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen.
      Ich bin bei meinen Recherchen zu Asperger/Autismus darauf gestossen, dass es wohl eine Schnittmenge der Merkmale von Asperger und HSP gibt.
      Das ist auch hier im Forum hin und wieder Thema, oder z.B. hier auf einer Seite zu HSP.
    • LiltihEve wrote:

      Waren es Ähnlichkeiten zu Autisten oder Aspies?

      Hatten andere den Verdacht?


      Und was habt ihr aus dem Verdacht gemacht?

      Geleugnet und weggeschoben?

      Oder nachgeforscht, um ihn zu wiedergeben oder zu bestätigen?
      Bei mir hatte mein Arzt den Verdacht. Ich hab ihn dann für total bekloppt erklärt, hab mich aber trotzdem auf die Diagnostik eingelassen (um ihm zu beweisen, dass er unrecht hat) und als ich dann tatsächlich die AS-Diagnose bekommen hab, bin ich voll dagegen angegangen, bis ich total zusammengeklappt bin und mich beinahe umgebracht hätte. Ich konnte das einfach nicht akzeptieren; ich wollte doch kein "bekloppter Freak" sein, sondern ein ganz normaler Mann. Bin dann zum Glück an 'nen echt guten Psychologen geraten, der mir geholfen hat, die Diagnose zu akzeptieren und der mir auch beim SBA- und EM-Rentenantrag sehr geholfen hat. Mittlerweile ist es für mich okay, ein "Freak" zu sein und ich bin neugierig geworden, forsche und lese viel nach und bin jetzt halt auch hier gelandet. :d
      "Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen."
      Erasmus von Rotterdam
    • Ich hab mich mein ganzes Leben lang anders gefühlt, ich war immer außen vor. Menschen, vor allem Gleichaltrige, waren mir immer schon ein Rätsel, ich bin Treffen und Freundschaften aus dem Weg gegangen und war immer schon am glücklichsten, wenn ich allein und für mich war. Ich habe viele Eigenheiten, die ich heute mit dem Autismus verbinde, an mir beobachtet, aber immer angenommen, dass ich halt etwas aus der Rolle falle - und irgendwie war es mir auch egal. Denn mein Leben ist, im großen und ganzen, zwar anders als das anderer Leute, aber halt auch MEINS, so wie es für mich richtig ist. Ich habe nie groß darunter gelitten, dass ich kaum bis gar keine Freunde hatte (außer in der Pubertät, aber da bin ich ja mittlerweile schon lange raus) und mein Lebensstil im Moment passt genau zu mir.

      Der Verdacht kam auf, als ich im Internet eine sehr nette Freundin kennenlernte, die selbst Autistin ist und einen ebenfalls autistischen Sohn hat. Damals wusste ich davon nichts und kannte Autismus auch nur als das typische Bild, das wohl viele davon haben. Wir haben sehr schnell herausgefunden, dass wir total auf derselben Wellenlänge sind und mit ihr konnte ich das erste Mal in meinem Leben über Dinge reden, die andere nie verstanden haben. Ich habe ihr viel von mir erzählt, bis sie irgendwann einmal meinte, ich sollte doch vielleicht mal einen der Einstufungstests machen, denn so viele Sachen, die ich ihr beschrieben habe, kamen ihr sehr bekannt vor.

      Erst wollte ich davon nichts wissen und habe das vor mir hergeschoben, dann habe ich mich aber überwunden und einige von den Tests gemacht, in der festen Annahme, dass das ja gar nicht sein kann (da es mit meinem Bild von Autismus so gar nicht zusammenpasste). Sämtliche Tests legten mir nahe, mich offiziell untersuchen zu lassen, aber ich wollte erstmal mehr wissen. Ich bin sehr schnell auf die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Autisten gestoßen - und das hat mir richtig die Augen geöffnet. Ich habe mich in vielen Dingen wiedergefunden und war sowohl geschockt als auch erleichtert zu lesen, dass meine Art die Welt zu sehen gar nicht so dumm und naiv und verrückt ist, wie ich bis dahin immer glaubte.

      Meine Freundin hat mir viele Ideen und Tipps gegeben, wie ich mit verschiedenen Dingen umgehen kann und mein Leben hat sich in den letzten Monaten sehr zum Positiven verändert. Ich denke immer wieder darüber nach eine offizielle Diagnose erstellen zu lassen, allerdings kann ich mir das im Moment nicht vorstellen und schrecke sehr vor dem Stress zurück, der damit verbunden ist. Ich denke, solange ich auch ohne zurecht komme und mich wohl fühle, werde ich davon noch Abstand nehme und mein Leben erst einmal stabilisieren.
    • Habe mich schon immer nicht so richtig in meiner Klasse einbringen können(Niemand hatte was gegen mich, aber Freunde hatte ich auch fast keine), als ich dann in eine Berufsschule mit einer Kombi von ABI + Informatiker-Ausbildung gewechselt hatte, habe ich mich besser eingefunden.

      Als wir in der 13. Stufe (/letztes Schuljahr/vor 1,5 Jahren) in Informatik ein "Schiffe versenken" Spiel programmieren sollten, hatten ich eine kleine Diskussion(mit den beiden mit denen ich gearbeitet hatte):
      Man braucht ein Koordinatensystem um das Spielfeld zu machen und wir hatten ein Programmteil, der mit X und Y Koordinaten rechnet. Mein Problem war, dass die anderen beiden die X und Y Koordinaten (unbewusst) vertauscht haben, allerdings haben sie in den anderen Programmteilen genauso vertauscht berechnet, weswegen das Endergebnis richtig aussah. Das konnte ich nicht ausstehen und deswegen habe ich lange mit ihnen diskutiert(sie dachten sie wären im Recht, da das Ergebnis ja funktioniert).
      Am Ende haben wir dann nochmal alles geändert so, dass die X und Y Koordinaten richtig herum berechnet werden.
      Dann meinte der eine, dass das so typisch autistisch ist und daraufhin habe ich im Internet mal danach gesucht und mich in vielen Punkten wiedererkannt. Daraufhin habe ich im Laufe des nächsten Jahres eine Diagnose gemacht.
      Apfelbaum

      The post was edited 1 time, last by Aragami_ ().

    • Meine Therapeutin hat nach 1 1/2 Jahren den Verdacht geäußert. Ausschlaggebend war bei ihr die Tatsache, dass ich keinerlei Interesse an anderen Menschen habe, auch nicht an denen die mir nahe stehen. Und naja, je mehr ich mich damit auseinandergesetzt habe, um so mehr hab ich mich auch in "Kleinigkeiten" wiedergefunden bzw. bekanntes Verhalten meinerseits festgestellt. Naja, der Ersttermin um zu checken ob Diagnostik sinnvoll ist, ist im September.
    • huch. Da hast ihr aber einen interessanten Thread ausgegraben 8o

      Kurzform: weil ich keine Ironie verstehe / verstand

      Langform:
      Namentliche Nennung (keine Umschreibung oder Ähnliches, denn das Gefühl und Eindruck anders zu sein hatte ich schon lange, bzw wurde mir gespiegelt) während stationärem Aufenthalt wegen Depression, durch eine ältere Mitpatientin, die mein.Verhalten o.a. an ihre autistische Tochter erinnerte bzw Parallen fand.
      Ein Jahr später, Mitstudierende rutscht die Frage, ob ich wohl Autist sei raus, als ich sagte, ich verstehe keine Ironie. War aber nicht böse gemeint, eher interessiert.
      Durch letzteres begann ich mich intensiv damit zu beschäftigen. Ein ein früher hab ich mich schon von der Psychologin dort entmutigen lassen.
      »Bist du denn verrückt geworden?« »Nein. Mich gab's schon so ab Werk.« 8-)
    • Fighter93 wrote:

      Ausschlaggebend war bei ihr die Tatsache, dass ich keinerlei Interesse an anderen Menschen habe, auch nicht an denen die mir nahe stehen.
      Wenn du keinerlei Interesse an ihnen hast, dann stehen sie dir doch gar nicht nah!

      Und wenn das das Ausschlaggebende ist alleine für sich, wärst du dann nicht wohlmöglich eher ein Soziopath als ein Autist? Ist das nicht eher so das gängige Klischee, das nur wenige Autisten erfüllen?

      Wobei mein Vater hatte auch nicht so wirklich Interesse an anderen Menschen (einschließlich seiner Frau und seinen Kindern) bzw. an deren Innenleben, Interessen und Wünschen, und der ist sehr vermutlich Autist...
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Das mag sein, nur macht es gerade in dem hier vorliegenden Fall Sinn auf sprachliche Feinheiten zu achten, da eine solche Verwendung des Begriffs (also als Synonym für nahe Verwandte und andere Menschen aus dem näheren Umfeld oder Freundeskreis) ja im Grunde unter der Annahme geschieht, dass nahe Verwandte einem automatisch auch emotional nahestehen, was ja hier gerade nicht der Fall ist offenbar. Von daher wirkt es etwas ironisch-paradox, den Begriff hier anzuwenden.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.