Trauma, PTBS und AS

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    • Happy_to_be wrote:

      Ebenfalls wirken Aspies auf andere ja oft cool und emotional unbeteiligt, wenn es innerlich schon tobt, hier werden die Emotionen dann gar nicht erkannt, andererseits wenn Gefühle rauskommen, wirkt das dann "zu stark" für andere, und sie kriegen Angst. Einfach weil hier die Übersetzung in NT-Sprache, NT-Körpersprache und NT-Emotionsäußerungen fehlt.
      Das könnte bei mir auch der Fall sein. Ich bleibe aber tatsächlich auch relativ lange rational und in meinem Kopf. Wenn es dann kommt, dann wird der Schalter aber meist komplett umgelegt und meine Gefühle sind so intensiv, dass ich wirklich glaube, dass andere Menschen (auch Therapeuten) dann schon Angst davor bekommen haben. Ich versuche dann auch gar nicht (auch vorher mache ich das nicht bewusst) das irgendwie zu kontrollieren. Ich bin dann sehr direkt was meinen Gefühlausdruck anbelangt und mir wurde schon häufiger gesagt, dass meine Gefühle sehr rein seien.
      Das kann gut sein, dass es dann fehlgedeutet wird. Wahrscheinlich geht ein NT davon aus, wenn der Patient sich vor Weinen und Schluchzen krümmt und kaum noch sitzen kann und nach Luft schnappt, dass man das alles abbrechen sollte.
      Das ist bei mir aber nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass ich gerade re-traumatisiert werde oder sowas. Für mich ist das das ganz normale Gefühlserleben. Die Gefühle sind meist so intensiv, dass es mich sehr mitnimmt. Vielleicht versuche ich auch deshalb oft, so lange wie möglich im Kopf zu bleiben.
      Wenn ich dann die Gefühle beschreiben soll und sowas sage wie "ich könnte jetzt Person XY erwürgen", dann meine ich das auch so (natürlich erwürge ich niemanden und greife auch niemanden tätlich an), aber wenn mich jemand nach meinem Impuls fragt, dann antworte ich ja ehrlich. Ich glaube auch das, erschreckt Therapeuten oft. Vermutlich sagen NT das dann nicht so direkt. :roll:

      Ich finde es schwierig, wenn allein aufgrund dessen solche Missverständnisse entstehen. Wenn man nun das Pech hat, an einen Therapeuten zu gelangen, der keine Ahnung von Asperger und der Vermischung mit PTBS hat, dann ist der vielleicht der Meinung, dass ich doch als Asperger überhaupt keine Gefühle haben dürfte ( :m(: ) und ginge bei meinen Gefühlskaskaden dann davon aus, dass ich kurz vorm Durchdrehen bin und das nicht aushalten kann. :|

      Ich würde mir so sehr wünschen, dass ich eine therapeutische Begleitung finde, die diese ganzen Dinge richtig einordnen könnte und nicht so viele Vorurteile hat.
    • Die ganzen verschiedenen Arten von Traumatisierungen und deren Folgen sind ja leider noch nicht in die gültigen Diagnosekataloge eingearbeitet. Was ich besonders schlimm finde, ist, wenn sich ein Therapeut hinstellt und behauptet, man sei nicht traumatisiert, weil man weder einer Naturkatastrophe zum Opfer gefallen sei, noch in einem einmaligen Ereignis Gewalt erlebt hat etc. Da werden dann mal innerhalb von 5 Sekunden die ganzen Dinge übergangen, die in den letzten 20 Jahren auf dem Gebiet der Traumaforschung bekannt geworden sind.
      Oft wird auch einfach nur dieser simple PTBS-Katalog heruntergerattert, wo man dann angeben muss, ob es schonmal eine Naturkatastrophe, Vergewaltigung etc. gab. Wenn man das alles verneint, ist das Thema "Traumata" meist vom Tisch.

      Falls sich jemand näher damit auseinandersetzen möchte, werfe ich mal die weiteren Konzepte "K-PTBS" (dazu gibt es sogar sehr gute Fragebögen. Diesen Fragebogen zur K-PTBS hat mit mir noch nie ein Therapeut durchgegangen, allerdings habe ich die Diagnose K-PTBS in meiner ersten Psychotherapie von einer Therapeutin bekommen, der dieses Konzept geläufig war. Es geht dabei weniger um einmalige, auf den ersten Blick augenscheinlich traumatisierende Ereignisse, sondern mehr um chronische Traumatisierungen wie Vernachlässigung, emotionaler Missbrauch, fehlende Bindung durch Traumatisierung der Eltern etc.) und "DESNOS".
      Neulich habe ich in einem sehr empfehlenswerten Buch ("Sucht, Trauma und Bindung bei Kindern und Jugendlichen") eine schöne Übersicht über die verschiedenen Stufen von Traumatisierungen gesehen. Es gibt noch mehr als "PTBS", "K-PTBS" und "DESNOS", jedoch habe ich die anderen Begriffe leider schon wieder vergessen. Ich glaube, neben dem DESNOS gibt es noch eine Art Traumafolge, wo die Person dann wirklich in einzelne Personen aufgespalten ist und sich die einzelnen Anteile gar nicht mehr daran erinnern können, dass es die anderen Anteile gibt, aber die Person wechselt trotzdem zwischen diesen Anteilen hin- und her.

      Leider sind diese Dinge eben aus therapeutischer Sicht noch relativ "neu". Die älteren Therapeuten bekommen das vermutlich gar nicht mehr mit und die Therapeuten, die ganz frisch von den Ausbildungsinstituten kommen, haben meist zu wenig Erfahrung, um mit meinen diversen Problemen umzugehen und sind selbst oft noch nicht routiniert und gefestigt.
      Deshalb weiß ich nicht, wie ich jemanden finden soll, der mit mir weiter daran arbeitet.
    • @Happy to be: wie genial Deine Beschreibung...ich habe so oft gedacht 'jou, das kenne ich ähnlich auch'. :d Und vielen Dank an Dich, dass Du das so offen hier teilst. Ich finde, dass solche Beschreibungen die so grundehrlich sind eine Menge dem Leser bringen (egal, ob die Therapieform die richtige für ihn ist).

      @FruchtigBunt: ich habe noch nicht alles gelesen, was ich aber definitiv morgen nachholen werde. Deine Frage habe ich gelesen bezüglich des geschützten Bereiches: ja, ich meine eine Rubrik, in der nicht 'das ganze Netz' mitlesen kann. Vielleicht ist es dann für manche einfacher offener zu schreiben. Also mir geht es jedenfalls so. :d Aber vielleicht auch Abstufung zu einem direkt persönlichen Gespräch...also das Internet vergisst ja nie etwas. Ich unterscheide da schon noch etwas und erzähle nicht alles. :oops:

      Etwas fiel mir ein...vielleicht wäre das Buch 'Eine neue Erde' von E. Tolle etwas für Dich? Ich lese es gerade. Ganz offen gestanden war ich beim ersten Buch, das ich von ihm las noch nicht so bereit für das was ich las...also ich war extrem kritisch, habe aber auch da schon recht viel gefunden, was ich ebenso empfand. Wenn Du magst, kannst Du ja (falls Du es noch nicht kennst) mal in der Bibliothek rein schauen. Ich habe mich dort wieder gefunden...mit dem Verstand identifiziert...alles analysierend um Sicherheit zu bekommen und irgendwie hatte ich in der Kindheit gelernt, dass ich 'gut bin' und 'sicher bin', wenn ich alles verstehe, analysieren und überhaupt als intelligent gelte. Wissen ist macht...aber es kann einen auch beherrschen. Das Buch handelt insgesamt von den Dingen mit denen wir uns identifizieren, mit unserem Selbstbild in dem wir dann (völlig unbewusst) leben...anstatt einfach nur zu sein. Ich finde diese Idee 'ich bin einfach nur...egal was und egal wie' sehr faszinierend. Schaden will fast kein Mensch einem anderen...meistens geschieht das eher aufgrund der Selbstbilder, der Identifikation, früher Verletzungen etc. Eigentlich wollen die meisten Menschen gut sein.

      Ich lese Deine Postings morgen...bin jetzt schon zu müde. Es fasziniert mich, dass Du so ehrlich schreibst und beschreibst. Das finde ich total schön und ich glaube auch daran, wer diese Fähigkeit besitzt der wird auch diese anstrengende Traumaverarbeitung wuppen...zu der Zeit zu der es für ihn richtig ist. Meine beste Freundin sagte einmal zu mir (ich erzählte irgendetwas woran ich gerade knabberte): 'es kann ja gar nicht anders sein' und diesen Satz zitiere ich immer wieder gerne...jeder Mensch ist genau richtig so wie er gerade ist...aufgrund all dessen, was erlebt hat und kann oder noch lernen darf. Ganz liebe Grüße an Dich. :)
      „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.“
      Rumi
    • @FruchtigBunt: ich glaube, dass diese Traumagefühle bei fast jedem Menschen so heftig sind wie Du es beschrieben hast. Ist ja auch kein Wunder, da man als Kind ja so machtlos dem gegenüber steht und die Welt ganz anders erlebt als als Erwachsener. Ohnmacht und Überforderung sind heftige Zustände. Ich denke, die Therapeuten, die ausschließlich 'Große Ereignisse' als Traumata gelten lassen haben sicher nichts von Alice Miller gelesen, denn sie beschreibt wie ich finde recht gut WIE anders ein Kind die Welt wahr nehmen kann. Und gerade die langandauernden Traumatisierungen sind so schwierig zu fassen...man muss ja selbst erst einmal darauf kommen, dass die Kindheit nicht 'normal' war oder einem nicht gut getan hat und das ist nicht einfach, wenn es sich zB um kleinere immer wieder kehrende Abwertungen handelte. Nur ein Beispiel von vielen.

      Jetzt weiß ich auch wieder, wieso ich auf den Tolle kam. Es begann bei Happytobes Posting bezüglich der Leere. Ich denke, dass beim Loslassen von etwas ja meistens eine Leere entsteht und das kann auch Angst machen. Gerade weil solche Glaubenssätze, Identifizierungen ja geschehen um einer Angst zu begegnen und ein Sicherheitsgerüst oder -netz zu haben. Das war bei mir definitiv der Verstand. Und ich erinnerte mich vage daran, dass Du irgendwo etwas zum vielen Nachdenken und Analysieren schriebst? Vielleicht erinnere ich mich auch falsch. :) Na, falls es bei Dir ähnlich sein sollte wie bei mir damals könnte das Buch bzw. die Idee dahinter vielleicht interessant für Dich sein. Und falls nicht so 'drücke ich die Daumen', dass Dir genau das begegnen möge, das stimmig und passend ist (aber ich glaube ja daran, dass das jedem geschieht zum passenden Zeitpunkt :) ).
      Liebe Grüße
      „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.“
      Rumi
    • @kikilino

      vielen Dank für deine ermutigenden Worte.

      Ja, du hast Recht. Bei mir ist es definitiv der Verstand, der mich davor bewahrt hat, zu spüren, dass ich als 'Ich' ganz lange überhaupt nicht existierte. Dieses 'Ich' musste ja sozusagen verschwinden, um andere (meine Eltern) nicht zu beeinträchtigen. Hätte ich den Verstand nicht gehabt, wäre ich vermutlich schizophren geworden oder an meinem Leben verzweifelt. Ich hätte wohl schlicht nicht überlebt.

      Von Eckard Tolle habe ich auch schon ein Buch gelesen. Ich meine sogar, dass es "eine neue Erde" war. Ich lese häufiger Bücher in diese (spirituelle) Richtung. Ich kann mich dann auch gut mit diesen Ideen und Gedanken identifizieren und spüre sie beim Lesen. Aber es funktioniert immer nur bedingt, dass ich mich danach ausrichten kann.

      Die Glaubenssätze und das, wie ich programmiert bin, hat leider sehr viel Macht und die Ängste sind immer noch sehr groß. Diese Ideen haben ja viel mit Vertrauen (in die Welt, in sich selbst) zu tun. Es ist einfach schwierig. :|
      Bei mir ist es wie ein Kampf zwischen "Gehirn" und "Seele". Ich kann beides nicht wirklich integrieren und das führt zu sehr viel Leid. Ich lese gerade ein Buch, das mich auch sehr anspricht. Es heißt "wenn das Leben pflügt". Da geht es auch darum, das Leben anzunehmen. Das ist für mich etwas praktischer als das Buch von Tolle, von daher lese ich das momentan gerne.

      Ja, alles zu dem Zeitpunkt, zu dem es sein soll. :nod:

      Ich wünsche dir auch alles Gute und danke, dass du so wertschätzend und einfühlsam mit mir schreibst. :thumbup:

      Das mit der Offenheit: Ich kann das gar nicht anders. Das hat wohl mit dem Aspie-Sein zu tun. Ich kann nur so geradeheraus denken und schreiben. Und ich erhoffe mir einfach, dass ich weiterkomme, wenn ich vor mir selbst nichts verschweige. Dass das hier öffentlich ist, blende ich meistens aus, aber ich finde es auch nicht so schlimm, wenn das jemand von außerhalb des Forums lesen würde. Ich fühle mich nicht schwächer oder angreifbarer, weil ich über diese Traumasachen schreibe (zumindest nicht, so lange hier alle einfühlsam miteinander umgehen).

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

    • @FruchtigBunt, ja, so wie Du es beschreibst ist das wohl ähnlich wie es bei mir war. Und ja, es fühlen zu können dauert lange. Ich hatte irgendwie Glück, dass ich durch Zufall auf eine Meditationsmusik gekommen bin (war vorher nicht so 'mein Ding' :d ) und da habe ich es das erste Mal sehr tief in mir spüren können...so eine Geborgenheit im Universum. Oh man, ich wünsche Dir das auch sehr, dass Du das bald erleben darfst. Schon dieses eine Mal damals hat mir so viel Kraft gegeben.

      Und danke für Deine lieben Worte, das Feedback und die guten Wünsche. :) Das Buch, das Du gerade liest werde ich mir auch mal ansehen, danke für den Tipp.
      „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.“
      Rumi
    • Linnea wrote:

      stellt sich danach die Frage...was ist mit vorgeburtlichen oder geburtlichen Traumata?
      Was soll das denn bitte sein? Klingt für mich ziemlich esoterisch...
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Klingt nicht alles esoterisch, von dem man noch nie gehört hat bzw sich nicht vorstellen kann?
      Die pränatale Psychologie und Neurologie ist halt noch nicht so bekannt.
      Im Moment wird auf ForschungsEbene viel bestätigt, was früher vermutet wurde.
      Und Trauma und ASS "gab's" ja früher auch nicht.
      Was soll das sein? Du stellst dich nur an!
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • Happy to be wrote:

      Die pränatale Psychologie und Neurologie ist halt noch nicht so bekannt.
      Im Moment wird auf ForschungEbene viel bestätigt, was früher vermutet wurde.
      Quellen?
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Happy to be wrote:

      Ginome wrote:

      Happy to be wrote:

      Die pränatale Psychologie und Neurologie ist halt noch nicht so bekannt.
      Im Moment wird auf ForschungEbene viel bestätigt, was früher vermutet wurde.
      Quellen?
      wikipedia, Google ?
      Also so für den Anfang.
      Du behauptest hier doch Zeug. Also bist Du in der Bringschuld.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ich habe mal von Studien gelesen die z.B. Effekte des niederländischen Hungerwinters (in den 1940er) Jahren untersucht haben bzw. Effekte auf Kinder deren Mütter in der Schwangerschaft starkem Stress (Luftangriffe etc.) ausgesetzt waren.
      Da gibt es schon Hinweise darauf dass starker Stress der Mutter sich auf die Stressresitenz der Kinder negativ auswirken kann.
      Life is now
    • Zebra wrote:

      Ich habe mal von Studien gelesen die z.B. Effekte des niederländischen Hungerwinters (in den 1940er) Jahren untersucht haben bzw. Effekte auf Kinder deren Mütter in der Schwangerschaft starkem Stress (Luftangriffe etc.) ausgesetzt waren.
      Da gibt es schon Hinweise darauf dass starker Stress der Mutter sich auf die Stressresitenz der Kinder negativ auswirken kann.
      Das sind da aber somatische Sachen. Mangelernährung, zuviel Adrenalin.
      Ein Trauma ist psychisch. Wie soll das entstehen wenn noch gar kein Bewusstsein vorhanden ist?
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ginome wrote:

      Happy to be wrote:

      Ginome wrote:

      Happy to be wrote:

      Die pränatale Psychologie und Neurologie ist halt noch nicht so bekannt.
      Im Moment wird auf ForschungEbene viel bestätigt, was früher vermutet wurde.
      Quellen?
      wikipedia, Google ?Also so für den Anfang.
      Du behauptest hier doch Zeug. Also bist Du in der Bringschuld.
      Schau mal, du hast dir deine Meinung doch schon gebildet.
      "bitte" "esoterisch" "Zeug".
      .
      Sprich da ist gar kein Interesse dazu. Wenn man sonst für alles Mögliche googeln kann, hier aber nicht, geht es doch nur darum den anderen zum arbeiten zu bringen und dann zu sagen
      - glaub ich nicht
      - Quellen unseriös
      - (mir) nicht ausrechnen erforscht - was nie sein wird
      - unwissenschaftlich
      Usw. Usw.

      Ich teile gerne mit an Themen interessierten Menschen mein Wissen.
      Über Meinungen diskutiere ich nicht, weil jede/r frei, seine/ihre zu haben, solange sie auf der Handlungsebene niemanden beeinträchtigen und/oder diskriminieren.
      Definition von Meinungsfreiheit.

      Ich denke auch, wer über ein Thema als Erwachsener mitreden will, ist in der Holschuld, sich selbst ein bisschen zu informieren.
      In der Schule wird vorgekaut/Rw. Aber nicht mal mehr in Oberstufe, Studium und Weiterbildungen.Und selbst in Grundschulen wird heute "sich wissen holen" eingeübt.

      Aber das ist nur eine Meinung, muss man nicht teilen.
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".

      The post was edited 1 time, last by Happy to be ().

    • Wer sich dafür interessiert, was es mit "vorgeburtlich" und "Bewusstsein" so auf sich hat

      Eines der ersten Bücher dazu war
      Thomas Vermy, Das Seellenleben des Ungeborenen, 1981

      das und zu Hintergrundrecherche in anderen Fachbereichen musste/durfte ich damals im Studium arbeiten und zwei Referate halten und eine Hausarbeit schreiben.

      David Camberlain, Woran Babys sich erinnern", 1988

      Greift das ebenfalls auf, nur ein paar Jahre später

      beide haben auch Literaturlisten im Anhang.

      dazu auch Arthur Janov mit

      "Der Urschrei" , Ersterscheinen 170 und

      "Vorgebutliches Bewustsein". 2011


      mit dieem fing eigentlich alles an, und klar, manches hat sich dann als ein bisschen anders herausgestellt, aber alle Forschung beruht auf diesem Gedanken, der sich dann als richtig erwiesen hat.,
      seit über 50 Jahren wird dazu nun schon geforscht, wozu auch damals "esoterischen Zeug" gesagt wurde.




      Wenn Bewusstsein vorraussetzung für Traumatisierung ist, sind dann Menschen in Narkose nicht traumatisierbar, z.B. wenn sie vergewaltigt werden?

      Oder wenn das Bewusstsein durch Demenz ganz gescwhunden ist?
      Oder jemand im Koma liegt, danach orgendwann aufwacht, spielt keine Rolle, was während dessen passiert ist?
      Wenn jemand unter Drogen gesetzt wird, das Bewusstsein ausgeschaltet wird, unerheblich, was in dieser Zeit passiert?

      In dem Moment, wo Empfindungen auf rudimetarer Ebene - also Schmerz/Unbehagen und Abesenheit von Schmerz/Unbehagen wahrgenommen werden können, nimmt das Einfluss auf die Entwicklung des Gehirnd, die ja währenddessen passiert, während das wechselnd empfunden wird. Und dann differenziert sich das weiter aus.
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • selbstverständlich gibt es Literatur dazu.
      Auch Untersuchungen, wonach Babys im Bauch auf Reaktionen der Mutter durch Unruhe reagierten.
      Und gerade heute ist die Technik so weit , auch in den Bauch beobachtend Reaktionen zu sehen. .


      Ich bin hocherschrocken, dass man das überhaupt heute noch bereit ist, abzustreiten.
      Hat mit Esoterik null zu tun.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)
    • Linnea wrote:

      Auch Untersuchungen, wonach Babys im Bauch auf Reaktionen der Mutter durch Unruhe reagierten.
      Und gerade heute ist die Technik so weit , auch in den Bauch beobachtend Reaktionen zu sehen. .
      Natürlich reagiert der Embryo auf Adrenalin. Es reagiert auch auf Lärm. Das kann man fühlen. Es weiß aber nicht was passiert. Dazu ist es nicht in der Lage.
      Ich kann psychische Schäden nur verursachen wenn eine Psyche vorhanden ist. Ich kann ja auch keine imaginären Häuser abreissen.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ab wann verdient das den Namen Psyche, wenn Wahrnehmen und Fühlen, und dessen Auswirkungen im Hirn sich früher oder später zeigen?

      Ab wann wird Bewusstsein definiert?

      Wenn Babys bis zum Schlüpfen kein Bewusstsein/keine Psyche haben, dann wäre doch auch nichts gegen Abtreibung bis zur letzten Sekunde zu sagen?
      Oder eben Postnatale, so ungefähr bis zum 3. Lebensjahr, wenn sich das Ich bewusstsein so ganz ausgebildet hat?
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".