Keine Sozialkontakte

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    • Keine Sozialkontakte

      Meine Therapie geht bald zu Ende und ich habe keine Sozialkontakte-also wirklich niemand mit dem ich reden kann. Ich kann aber wie wohl alle oder viele AS nichts anfangen mit Menschen. Kann man so leben? Geht es jemanden genau so? Ich habe schon Angst. Aber ich habe es ja 40 Jahre versucht mit Kontakten, Freundschaft und Beziehungen. Durch die Bank Fehlgriffe.
    • Meine Sozialkontakte sind auch sehr überschaubar.
      Ich habe einen Freund und natürlich meine Familie (Stiefvater, Mutter, Oma, kleiner Bruder)

      Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass fehlender Sozialkontakt schlecht für die Eigenmotivation ist und sich auch auf die Laune im allgemeinen auswirkt oder gar zu depressiven Phasen führen kann.
      Aber das muss ja dann nicht für dich gelten - dafür kenn ich dich zu wenig ;)

      Wenn du es schon so lange versuchst, dann kannst du doch auch mal sagen, ich hab jetzt keine Lust darauf und lass es einfach mal...
      Wenn es dich befreit, dann ist das doch eine gute Sache.
      Du kannst dich dann stattdessen vielleicht mit einem SI beschäftigen das dich glücklich macht?

      Probieren geht über studieren ;)
      Entscheidung. Das Problem ist die Entscheidung.
      - Matrix Reloaded, Neo
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    • Was ist SI?

      Ja ich habe viel zutun ....mit mir. Habe nach paar Wochen Sommer erst bemerkt das ich nichts zum anziehen habe für Hitze..Vll. muss mich erst mal um mich kümmern und dann um Kontakte die echt passen und keine Notlösungen..Ausgewählt habe ich ja nie richtig.
    • Chris36 wrote:

      Kann man so leben?
      Ja, man kann. Sogar sehr gut.
      Auch wenn man dazu von Zeit zu Zeit virtuelle Sozialkontakte sucht und ausschließlich mit denen redet.
      Ich finde das eine durchaus akzeptable Lösung.
      Selbst wildfremde unbekannte Chatter sind oft bessere Zuhörer als jeglicher Realkontakt den man so hat.
      Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.
    • SI = Spezialinteresse, also ein Hobby oder eine Beschäftigung in das vergleichsweise viel Zeit investiert wird

      Ich finde das ist ein sehr guter Plan!
      Jetzt kannst du dir Zeit nehmen und mal sehen was dich so aktuell stört...
      Anschließend klappt es vielleicht auch mit den Sozialkontakten besser, weil du dich besser fühlst :) :nod:
      Das beste ist ja auch, dass du nach deinem Tempo Änderungen machen kannst und es wird niemand meckern
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    • Hallo,

      ich bin gerade in einer Phase, in der ich Kontakte als anstrengend empfinde und bis auf meinen Partner, meine Familie und zwei sehr alte Freunde gibt es niemanden. Mir gefällt es im Moment so und ich fühle mich wohl damit. Mir fehlt die Energie, um Kontakte zu pflegen und so langsam finde ich meinen Frieden damit.
      Ich würde es an deiner Stelle nur ändern, wenn du dich damit wirklich unglücklich fühlst.
      Und wie du schon schreibst, vor allem Kontakte suchen, die dir gut tun und nicht wahllose Bekannte, die wahrscheinlich nie zu echten Freunden werden.
    • nina1980 wrote:

      und bis auf meinen Partner, meine Familie und zwei sehr alte Freunde gibt es niemanden.
      Ich weiß ja nicht, was ihr denkt, wie viele Kontakte angeblich normale Leute so haben, aber diese Zahl ist doch völlig ausreichend. Lieber wenige wohltuende Kontakte als lauter nervige.

      Vermutlich hat jeder ein unterschiedlich starkes Bedürfnis nach Kontakt, Nähe, Kommunikation usw. und muß den passenden Weg finden, seine Bedürfnisse zu befriedigen. Aber sich mit einer Statistik zu vergleichen und sich zu sorgen, nur weil man stark vom Normwert abweicht, halte ich für falsch. Man sollte nur etwas tun, wenn man selbst die von Dragonth beschriebenen Folgen an sich beobachtet.

      @Chris36,
      hast du dich früher gemüht, weil es erwartet wurde, oder weil du Kontakte haben wolltest? Bei mir ist es umgekehrt wie bei dir: Die Leute können nichts mit mir anfangen.
      Wenn einem die Bezüge verlorengehen, wird das "All" zum "Nichts".
    • puh danke für Euro guten Fragen. Es kommt Klarheit rein.Geplagt habe ich mich nur mit Menschen, weil ich dachte es gehört dazu. Und ich bin erst jetzt eeendlich so selbstbewusst zu sagen ich bin allein, weil ich keinen Bock auf Menschen habe.

      sie rauben mir nur Energie, langweilen mich abartig und sind mir meist zu dumm. Männer sind mir als Partner fast immer zu klein oder dünn oder hässlich oder alles zusammen. Dann brauch ich mir den Charakter gar nicht mehr anschauen.
      Ja ich bin böse für den einen oder ehrlich für den anderen.
      Dank Befreiung om Mensch bin ich schon voll und ganz bei meinen SI.

      Und ja ich schreibe hier im Forum mit einer lieben jungen Frau, die mir 1000x lieber ist. Sie hat meine Interessen und fragt nach, interessiert sich. :)
    • Ich hab zwei Bekannte die ich meine Freunde nennen kann und sonst meine Mutter & Geschwister.
      Zu anderen Menschen kann ich sehr schwer Kontakt aufbauen und will es ehrlich gesagt auch nicht so wirklich. :d
      Das hat mich eine Zeitlang auch ziemlich fertig gemacht, gerade Volljährig geworden und noch immer keine richtigen Freundschaften.
      Irgendwann hab ich dann Kontakt zu jemanden aufgebaut den ich schon seit klein auf kenne und das hat sich irgendwie ausgeglichen, auch wenn man das keine normale Freundschaft nennen kann.
      Ich muss ihn halt auch oft zurückweisen, weil er z.B. nicht versteht wie mich spontane Aktion belasten.
      Letztens hat er mich besucht (angekündigt) und brachte ohne Bescheid zu sagen eine andere Person mit die ich gar nicht gekannt habe.
      Ich war dann ziemlich aufgebracht und konnte mich auch wenig darauf einlassen, bis sie schließlich gegangen ist.
      Mit den anderen Bekannten, kann ich z.B. gute Gespräche führen, also nichts belangloses, sondern rein sachliche Konversationen, wie ich es mir eigentlich immer wünsche. ^^

      Sonst lege ich eigentlich auch wenig Wert auf soziale Kontakte, geht mir dann oft auch so das es mir Energie raubt und ich mich langweile.
      Bringt mir ja nichts, dann sprachlos unter Menschen zu sein und nur auf mein Handy zu spielen, weil ich mich langweile und eine Beschäftigung brauche.
      Was mir immer hilft sind meine SI und Routinen, da geht mir die Welt bzw. die Menschen am Ar... vorbei. :d
    • Chris36 wrote:

      Männer sind mir als Partner fast immer zu klein oder dünn oder hässlich oder alles zusammen. Dann brauch ich mir den Charakter gar nicht mehr anschauen.
      Auweia.
      Natürlich guckt man auch mit den Augen..aber der Charakter sollte schon ein bisl wichtiger sein als nur das Äussere.
      Kein Wunder mit der Einstellung, dass es nicht so dufte mit den Mitmenschen klappt.
      Klingt nicht nach herzlich.

      Chris36 wrote:

      sie rauben mir nur Energie, langweilen mich abartig und sind mir meist zu dumm.
      und wie bist du so, was meinst du?
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Es ist ein ziemlich altes Phänomen, dass Männer stets mehr auf äußerliche Attraktivität ihrer Partnerin achten, als Frauen das tun.

      Nicht umsonst schminken sich hauptsächlich die Frauen, und laufen in Miniröcken rum und benutzen Parfüm, wackeln mit dem Hintern und tun auch sonst alles um möglichst attraktiv auf die Männerwelt zu wirken, während die Typen dieser Welt nichts dergleichen machen und höchstens noch mit Muskeln oder sozialen Status/Geld/Autos auftrumpfen.

      Evolutionär hat sich das eben durchgesetzt, dass Männer stark und mächtig sein sollten und Frauen hübsch und sexy.

      Wenn man den Männern jetzt in feministischer Rage Oberflächlichkeit vorwirft, dann kann man das bei Frauen ebenfalls machen, denn a) unterstützen die meisten das durch ihr Verhalten und b) stehen kleine, schmächtige Männer ohne Geld bei Frauen auch nicht gerade gut im Kurs, das heisst die Damenwelt ist hier keinen Deut besser, nur etwas anders. :P

      Unnötig zu erwähnen, dass das Äußere eben (zumindest real) immer der erste Eindruck ist, den man von einem Menschen erhält, sowas wie Charakter stellt sich ja erst später heraus, wenn der optisch unpassende Rest längst gedanklich aussortiert wurde.

      Nicht umsonst heisst es: "Liebe auf den ersten Blick" und nicht "Liebe nach dem ersten tiefgründigen Gespräch."
      Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.

      The post was edited 2 times, last by Ryu ().

    • Ryu wrote:

      Evolutionär hat sich das eben durchgesetzt, dass Männer stark und mächtig sein sollten und Frauen hübsch und sexy.
      Das ist auch mehr eine Eigenschaft der westlichen Kultur.

      Ryu wrote:

      Nicht umsonst schminken sich hauptsächlich die Frauen, und laufen in Miniröcken rum und benutzen Parfüm, wackeln mit dem Hintern und tun auch sonst alles um möglichst attraktiv auf die Männerwelt zu wirken, während die Typen dieser Welt nichts dergleichen machen und höchstens noch mit Muskeln oder sozialen Status/Geld/Autos auftrumpfen.
      Nicht alle Männer, stehen auf sowas. Ich mag Natürlichkeit bei Frauen. Die Trends werden oft von reichen und einflussreichen Menschen eingeführt und das Volk macht es dann nach, bzw. kauft es. Und auch nicht alle Frauen, stehen nur auf Muskeln und Geld, bei Männern.
      Klar, erkennt man einen Trend und in welche Richtung es geht, aber es sind trotzdem nicht alle Leute so.

      Hier sollte man auch nicht, im verzweifelten Zustand, wenn man nach Aussen auf die Masse der Leute schaut, sich selber als minderwertig und einsam sehen, im Vergleich dazu. Das führt nur unnötig zu Frustration.

      Ryu wrote:

      Wenn man den Männern jetzt in feministischer Rage Oberflächlichkeit vorwirft, dann kann man das bei Frauen ebenfalls machen, denn a) unterstützen die meisten das durch ihr Verhalten und b) stehen kleine, schmächtige Männer ohne Geld bei Frauen auch nicht gerade gut im Kurs, das heisst die Damenwelt ist hier keinen Deut besser, nur etwas anders. :P

      Klar ist da etwas dran, und viele Frauen machen da bei ihrer eigenen Unterdrückung mit, weil es ein Gruppenzwang ist. Das Verallgemeinern kommt trotzdem auch mit aus der eigenen Verletztheit. So wie Ich nicht auf den bestimmten Typ Frau stehe, gibt es genauso auch Milliionen von Frauen, die nicht nur auf Geld, Status und Macht bei Männern stehen.

      Man kann es auch so sehen: Wenn Ich sowieso nicht auf so komische Frauen stehe, was interessiert es mich da, welchen erfolgreichen, starken und wunderschönen Mann, sie grade abschleppen? Wenn Ich mit so einem Menschen, eh nie etwas zu tun haben werde, ist das für mich total unwichtig.
      Ich konzentriere mich also zukünftig nur noch auf Frauen, die mit mir auf gemeinsamer Ebene schwingen können, wo wir uns gegenseitig verstehen, gerne haben und bei beiden ein gesunder Verstand und eine liebe Atmosphäre präsent ist..wo man Sex ganz spontan hat, wenn beide es wollen und aus Zärtlichkeit heraus, und nicht, um Machtverhältnisse zu demonstrieren und sich cool zu fühlen, oder sogar um dann Bilder der Freundin auf Whatsapp zu posten, mit dem Kommentar: "Geil Alter, gukk diese Titten an,voll gerammelt" !
      ..was können mir da die 1000 Gangster und Flittchen noch erzählen?? Klar, verletzen können die mich immernoch, und sie werden es auch tun, weil sie machtbesessen sind, aber diese Menschen sind eh niemals Teil meines Lebens, also kann Ich mich auch von Ihnen entfernen, und mein Leben ohne sie leben. :nod:
    • Yono wrote:

      Klar, erkennt man einen Trend und in welche Richtung es geht, aber es sind trotzdem nicht alle Leute so.
      Ich weiß nicht, woher du die Annahme nimmst, ich hätte davon geschrieben, dass "alle" Frauen so wären.
      Ich habe ganz absichtlich die Wörter "hauptsächlich" und "meistens" benutzt, da ich damit eine statistische Gegebenheit darstellen wollte und keine unerschütterliche festgesetzte Regel.

      Ich persönlich kann überschminkte Minirocktussen absolut nicht ausstehen und - ja, da bin ich wieder mal sehr oberflächlich - würde mich keine Sekunde mit so einer abgeben weil ich automatisch auf niedrige Intelligenz (also doch wieder "innere Werte") schließe, wenn sich eine Frau dementsprechend anmalt und kleidet.

      Meine Daten habe ich übrigens aus dem täglichen Studium unzähliger Kontaktanzeigen, logischerweise sind die natürlich von westlichen Ansichten geprägt, da ich keine türkischen oder indischen Kontaktanzeigen lese und auch keine solchen Menschen kenne.

      Und natürlich stört es mich in keinster Weise, dass die Welt so ist, wie sie nunmal ist und sich die Menschen dementsprechend verhalten, ich wollte lediglich darauf hinweisen dass es unsinnig ist Forenteilnehmer hier aufgrund ihrer Ansichten als "oberflächlich" abzustempeln, bevor man sich ganz genau überlegt hat wie oberflächlich man eigentlich selbst ist.

      Nur weil jemand (subjektiv) hübsche Menschen bevorzugt, heisst das nicht automatisch, dass ihm innere Werte völlig egal sind. Und nur DAS wäre wirklich oberflächlich.

      Und gleichzeitig sogar bewundernswert, denn welche Art von Engel müsste man sein, dass einem der Charakter des hübschen Partners so völlig egal ist und man ihn selbst dann noch liebt wenn er ein menschenschlachtender sadistischer Massenmörder ist, solange er nur gut aussieht?
      Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.