Keine Sozialkontakte

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    • Happy to be wrote:


      Den besten und vor allem entspanntesten habe ich zu meinem Sohn (mein = Beschreibung biologischer Herkunft).
      Ich war nie die "Mutter ist meine Identität, ich definiere mich über das Kind und vereinnahme es als Verlängerung meines Selbst"-Mutter. Sah ihn immer als eigenständigen Menschen und wollte, dass er unabhängiger wird. Auch wenn das dann manchmal in der Pubertät zu Streits führte.
      Positiv daran "Empty-Nest"-Syndrom hatte ich nicht.

      Heute wissen wir, warum wir so gut miteinander klar kamen.
      Manchmal höre ich mehrere Wochen von ihm nichts, dann weiß ich, alles ist ok. Manchmal kommt eine kurze Nachricht zu etwas, womit er sch gerade beschäftigt.
      Freut mich, wenn ich höre, was er so macht, liest
      Manchmal bei ihm ein Bedarf, sich zu sehen, manchmal bei mir.

      Letzens hatte ich den, rief an, er geht dran mit "Was ist?" = Information zu "ungeeigneter Zeitpunkt, ich informiere nur "Nix besonders, nur Mutterkkontaktwunsch zu Sohn" Er "Oh nöööööööö". Ich lachend "Bin schon weg". Bei uns alles gut.
      Einen Tag später sein Anruf: Kurz, warum es nicht passte und dann viel entspannter Austausch u.a. zu vielen ähnlichen Dingen, die wir gerade lesen....

      Ich schätze dieses "unkompliziert". Er hat keine bestimmten Erwartungen an mich, sagt was ist und was er meint, umgekehrt genauso, es gibt keine Nebenbedeutungen oder Unterstellungen, was der andere "meinen" oder "damit wollen/erreichen" wollen könnte.
      Dazu ein reger Geist mit vielen überraschenden Einsichten in Zusammenhänge, vielen Themen, von denen ich kene Ahnung habe und jedesmal was dazu lerne, und nur Spaß.
      ...und so nach 4 Stunden reicht es dann auch.... :d

      Machmal gibt es Missverständnisse, die werden dann sachlich geklärt und die Komik darin gesehen.
      Sein Aspie ist halt etwas anders "gestrickt" als meines.
      Auch kommt er im konkreten Leben heut mit vielem besser klar. Hat besser raus, wie er für sich sorgen kann, gerade was die Aspie-Bedürfnisse angeht. Sucht sich imer mal wieder neue "Neu"-Themen/Situatonen, um nachzusehen, was dann ist.
      Da lerne ich jetzt hinterher :d :d :d

      Er sagte mal "Sachlichkeit ist eine Form der Liebe". Stimmt.
      Wenn mir jemand was bedeutet, dann sehe ich mehr hin, sehe mehr, dann sage ich auch, was ich sehe...und je mehr, desto mehr....na ja, und wo dann jemand bei sich nicht sachlich hinsehen kann, sich be- oder abgewertet "fühlt"= mir unterstellt...

      daran hakt es oft bei Sozialkontakten und bei den näheren dann eben besonders.
      Ich will eben sachlich, informativ, informierend, ohne Hintergedanken, ohne Nebenbedeutungen, ohne Unterstellungen, mit freundlichem Blick auf die Menschen und mit Humor, auch zu sich selbst.
      Je mehr desto Freund, je weniger desto "weg".
      Ähhhhhm, jetzt wirds hier aber unheimlich :fun:

      Ich hatte vor kurzem ein längeres Gespräch mit meiner Mutter die dabei sehr vieles sehr ähnlich formulierte wie du das hier grade ausgeführt hast. Oder Sachen die sie schon immer so gesagt und gelebt hat. Den eigenständigen Menschen fördern, Unabhängigkeit beibringen, der unkomplizierte ehrliche Austausch ohne Subtext, sachliches Klärungsvermögen. Und auch die Art des Austausches zwischen dir und deinem Sohn den du hier beschreibst errinert mich sehr deutlich an das Verhältnis zwischen mir und meiner Mutter. Ihre genauen Worte waren "Alle Menschn stören mich, ausser du. Mit dir ist die Kommunikation so schön einfach.." usw... Ich sollte dabei wohl erwähnen dass ich sie mittlerweile wohl auch als VA einschätzen würde, sie für sich aber eine Diagnostik ablehnt. Daher bleibt das wohl ungeklärt. Und dieses "Nach 4 Stunden reicht es auch" kennen wir auch. Jenachdem wer von uns beiden grade den Redefluss hat, irgendwann ists einfach vorbei mit der Aufnahmefähigkeit.

      Trotzdem, schon ein bisschen creepy. Wenn bei dir nicht "Kölner Umland" beim Wohnort stünde hätte ich dich wohl sicherheitshalber mal nach deinem Namen gefragt :o

      Peace
      TK
      Excuse me but I was wrong... :(
    • @Tiankay

      mir war schon länger aufgefallen, das du für mein Empfinden immer so eindeutig schreibst.

      Genau, unheimlich ist das richtige Wort. In der eindeutigen Bedeutung un-heimlich. Ohne Subtext, ohne Hintergedanken.

      Ich glaube das ist manchen Menschen, die sowas ständig mit und sich herumtragen, es anderen unterstellen, wirklich unheimlich (in der übertragenen Bedeutung).
      Zumindest ist das "Du bist mir unheimlich" nicht ganz unbekannt als Aussage an mich.

      Oder eben die verzweifelte Suche anderer, was "dahinter stecken könnte" an Absichten, weil sie nichts erkennen - und dann die negativst mögliche Variante incl besonders gutem Verbergen-Können in dieses "Nichts" hinein interpretieren.

      Ich glaube mittleweile, je mehr ein Mensch sich selbst vor sich "schön redet", nicht ansehen will, was wirklich bei ihm ist, nach außen etwas darstellen oder vorgeben will, das nicht da ist bzw verbirgt, was da ist (und das sogar vor sich selbst nicht wahrhaben will), deso unheimlicher ist ihm un-heimlich.

      Dann bleiben nämlich an Schlussfolgerungen und an Phantasien nur übrig, was in IHM ist - was dann auf den Un-heimlichen projeziert wird. Und das wird dann alls Vorwurf, Unterstellung, Anklage 2rüber gebracht".

      Ich kann verstehe, dass deine Ma Diagnosik ablehnt. Ich bin heute froh, dass weder mein Sohn damals in den "Verdacht" geriet und ich sowieso nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob ich bei mir all diese Wege gesucht hätte, um irgendie klar zu kommen und das meinem Sohn so häte weitergeben können, wenn das unter dem Titel "Asperger" und "Behinderung" gelaufen wäre.
      So konnte ich damals auf seine traurige Frage "Bin ich behindert, weil ich mit den Behinderten lernen muss?" völlig überzeugt und locker antworten "Nö, du denkst, genau wie ich, ein bisschen anders, hast du von mir, lernst ein auch ein bisschen anders als andere , und darauf ist das Schulsysten einfach nicht eingestellt. Kla rkommen muss man trotzdem irgendwie damit, aber Schule ist ja nicht alles im Leben." An dem Tag haben wir "frei genommen" und sind in den Zoo. Schule ist nicht alles im Leben.
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • @Ryu
      Zitat: "Ich kenne übrigens keinen einzigen Fall, bei dem eine Frau es bereut hätte Kinder zu haben. (Evtl. traut sich das auch nur keine zuzugeben.) Vielleicht sind die Mutterinstinkte und die von der Natur eingebaute Verbundenheit mit diesem Wesen, das ganz alleine dir gehört und hauptsächlich von dir produziert wurde dabei ganz hilfreich…"

      zu Mutter
      Ich kenne Frauen, die bereuen, dass sie Kinder überhaupt bekommen haben, auch wenn sie damit natürlich NICHT die Kinder, die jetzt nun mal da sind, ablehnen. Die Kinder werden geliebt, ABER dass man überhaupt.....Gerade bei machen Trennungen ist das dann Thema.

      Mutterinstinkt, da bin ich mir nicht so sicher. Das Kind as da aus dem Bauch heraus kam hatte nichts mit dem zu tun, was ich vorher dazu dachte. Und es einfach etwas gedauert, bis aus einem neutralen "was fange ich mit diesem Wesen nun an"-und das ich eher aus Mitleid mit seiner Hilflosigleit versorgte, sowas wie Bindung und dann Liebe entstanden ist. Diese 3 Momente wo sich das dahin entwickelt weiß ich heute noch.
      Ich hatte auch nie das Gefühl, dass ich da was "produziert" hätte, denn das waren ja Zellen, die sich von selbst teilten, ich hab halt Bio-Obdach und Bio-Futter geliefert. Insofern ist "mein Kind" eine reine Beschreibung der Biologischen Herkunft und kein Beittzanzeigendes Fürwort.



      Zitat: "Es ist ein ziemlich altes Phänomen, dass Männer stets mehr auf äußerliche Attraktivität ihrer Partnerin achten, als Frauen das tun."
      .....
      "Evolutionär hat sich das eben durchgesetzt, dass Männer stark und mächtig sein sollten und Frauen hübsch und sexy."
      männlich-weiblich


      Es wird einem beigebracht und ständig über die Medien vermittelt, wie es angeblich sein soll.
      Hat auch damit zu tun, das eben "starke, mächtige Frauen eher kollektivem Mobbîng ausgesetzt sind, immer auch mit dem Hinweise, dass sie nicht schön, oder zu schön sind (und deshalb Geld verschwenden, was doch besser in Afrika)..." anstatt als Vorbild betrachtet zu werden. Vor nicht nicht allzu vielen Jahren galt hier als schön, was heute bestensfalls als "na ja" bezeichnet wird.
      Es gibt/gab Kulturen, da achtet niemand so sehr viel auf äußeres (Aborigibes), welche da achten Beide darauf, Kulturen, wo Männer mehr drauf achten müssen (Eibo), hier ist das sein einigen Jahren im Umbruch, dass auch von Männern gefordert wird sich darum zu kümmern (und natürlich wird kräftig daran verdient).
      Es gab auch Zeiten, da war der Reichtum der Frau über Mitgift entscheidend, oder das die Familien beide davon profitieren (Adel) - da spielt dann Schönheit keine Rolle...

      und was jeweils als "schön" gilt ist nochmals unterschiedlich. Sehr dick ist bei den Aborigines "schön", im Ostsudan gelten lange Hängebrüste als schön, usw usw.alles Bilder, die gesellschaftlich vorgegeben werden.
      Da wo Frauen eher dominant sind, sind eher kleine Männer beliebt, und umgekehrt,....

      und sowieso sind die Einstellungen zu "was ist weiblich" und was ist "männlich" kulturell bedingt und wandelt sich, mal in die eine, mal in die andere Richtung. Die wenigsten wissen, dass in der DDR z.B. für Frauen Berufe ganz normal erlaubt waren, da redete keiner von "unweiblich", die hier bis vor der Wende verboten waren.

      Die Bilder, die wir dazu im Kopf haben sind absolut kulturell von außen aufgedrückt.
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • Ich hatte ja bereits erwähnt, dass meine Daten über Menschen auf Partnersuche und die Mann-Frau-Problematik hauptsächlich aus dem Studium deutscher Kontaktanzeigen und Chatprofilen stammen, daher ist es etwas unsinnig jetzt mit Aborigines, Eibos und mittelalterlichem Hochadel zu argumentieren, um ein von mir beschriebenes momentanes deutsches Gesellschaftsbild zu widerlegen.

      Ob die Ursachen dafür dass die Leute hierzulande so sind wie sie sind nun Medienmanipulation oder Erziehung oder doch "natürliche" Evolution ist, hatte ich gar nicht spekuliert.

      Auch hatte ich nie gesagt, dass wäre mein Bild von der Gesellschaft, ich bin also nicht verklärt, sondern allenfalls verdorben, vom massenhaften Lesen völlig schwachsinniger Anzeigen verzweifelter Versager und "sozial benachteiligter" Gesellen. :P

      Ich werde versuchen es mir abzugewöhnen.
      Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.
    • @Ryu
      dabei solltest du aber auch bedenken, das diese Kontaktanzeigen nur einen ganz bestimmten Teil der Gesellschaft abbilden.
      Nämlich die, DIE solche Anzeigenn schreiben (müssen/wollen), warum auch immer

      und was sich da herumtreibt ist machmal "unterirdisch" - bei Mann wie bei Frau :d
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • Happy to be wrote:

      dabei solltest du aber auch bedenken, das diese Kontaktanzeigen nur einen ganz bestimmten Teil der Gesellschaft abbilden.
      Das ist mir durchaus bewusst, aber um mir ein umfänglicheres Bild von der Gesamtsituation zu machen müsste ich unerträgliche Dinge tun, daher belasse ich es einfach mal so mit meinem Halbwissen, das ist mehr als genug für meine Zwecke. ;)
      Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.
    • Ryu wrote:

      um mir ein umfänglicheres Bild von der Gesamtsituation zu machen müsste ich unerträgliche Dinge tun
      Zum Beispiel in einer Bar mit Frauen flirten? :d
      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Abendstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität runtergeschraubt

      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Morgenstern wrote:

      Zum Beispiel in einer Bar mit Frauen flirten?
      OMG, das würde mich glatt umbringen. 8o

      Ich dachte eigentlich an harmlosere Folter wie überhaupt mal Menschen zu treffen oder anzusprechen.

      Womit wir auch schon wieder beim Ursprungsthema wären:
      Reale Sozialkontakte finde ich bisher nach wie vor unerträglich.
      Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.
    • Flirten geht nicht, weil das das Spiel mit angedeuteten Subtexten ist, hinter denen sich dann eventuell vorhandene oder selbst demjenigen unklare Absichten verbergen, die mal angedeutet uhd dann wieder zurückgezogen oder sogar bestritten werden und das wechselseitig - dazu die mit den Worten inkongruente Körpesprache....ist mir erst heute so richtig klargeworden, warum ich das nicht kann.
      Aber in eine Bar gehen und sich mit einem Buch in de Ecke setzen und beobachten, hab ich früher gemacht, heute würde ich auch, wenn zu laut, IN-Ears verwenden:-)
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • Es gibt zwei Arten von Flirten, die relativ übersichtlich sind, weil sie vereinbarungsgemäß NIE zu etwas ernsthaften führen:
      Bei Einladungen in ein Privathaus (mit verschiedenen Gästen) darf man mit der Gastgeberin flirten (weil es ja undenkbar ist, dass man das Gastrecht missbraucht).
      Auf der Arbeit darf man mit Kollegen/innen flirten, weil man mit denen ja nicht an"bandelt". "Workplace flirt".
      Wer in diesen beiden Fällen zu weit geht, begeht natürlich einen Mega-Faux-Pas. Folge: Rauswurf. Bei so harten Folgen kann man aber die Grenzen leichter abschätzen, als wenn die Folgen unklar sind.
    • Happy to be wrote:

      und was sich da herumtreibt ist machmal "unterirdisch" - bei Mann wie bei Frau
      Naja, das ist aber im realen Leben auch nicht anders. Ich habe mich als die Verzweiflung am größten war zu einer Anzeige entschlossen - und siehe da, die Richtige hat sich gemeldet. Es war auch einiges an Schrott dabei (etwa die unzweideutige Suche nach einem Mann mit Geld - da war ich aber sowieso die falsche Zielperson), aber eben nicht nur. Ich finde an der Methode besonders hilfreich, dass die so mühsame Klärung am Anfang wegfällt, ob sie denn überhaupt auf der Suche ist oder nur plaudern möchte. Wenn man einen bedeutungslosen Flirt nicht von einer eindeutigen Interessensbekundung unterscheiden kann, ist das schon mal ein großer Schritt nach vorn.
    • HCS wrote:

      Happy to be wrote:

      und was sich da herumtreibt ist machmal "unterirdisch" - bei Mann wie bei Frau
      Naja, das ist aber im realen Leben auch nicht anders. Ich habe mich als die Verzweiflung am größten war zu einer Anzeige entschlossen - und siehe da, die Richtige hat sich gemeldet. Es war auch einiges an Schrott dabei (etwa die unzweideutige Suche nach einem Mann mit Geld - da war ich aber sowieso die falsche Zielperson), aber eben nicht nur. Ich finde an der Methode besonders hilfreich, dass die so mühsame Klärung am Anfang wegfällt, ob sie denn überhaupt auf der Suche ist oder nur plaudern möchte. Wenn man einen bedeutungslosen Flirt nicht von einer eindeutigen Interessensbekundung unterscheiden kann, ist das schon mal ein großer Schritt nach vorn.
      :d :d :d

      du vergisst nur, dass "Flirten" bedeutet mit Subtexten zu spielen, bei denen nie ganz klar ist, WIE ernsthaft das gemeint ist, also mit Unsicherheit und Gefühlen "spielen" und das auch noch zu genießen...
      ich erkenne selten nicht, wenn jemand flirtet, und wenn ja, keine Ahnug,was da für Absichten dahinter stehen, bin immer wieder echt überrascht, was mir schon als "Flirt" ausgelegt wurde, wenn mir jemand Subtexte oder "Absichten" unterstellt, kapiere ich das immer zu spät, dann ist meist das "Kind schon in den Brunnen gefallen". Erkennnen kann ich das mittlerweile mit viel ineem Abstand zur Person oder Situation, nur da ist dann ja der Abstand.....

      Flirt als Antesten, ob man sich auf Nähe und ehrlichen direkten Austausch stufenweise einlässt, incl ständiger Rückzugsmöglichkeit "So hab ich das nicht gemeint, DU hast was missverstanden".

      Tja, wen man das nicht kann und sogar komplett anders herum "tickt"....
      :d :d :d
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • Theoretisch habe ich das schon verstanden - nur habe ich in der Praxis bestenfalls hinterher gemerkt, ob/dass da was war (leider mit Fehleinschätzungen in beide Richtungen....). Nicht umsonst hat es ja die Anzeige gebraucht.
    • Shnoing wrote:

      Auf der Arbeit darf man mit Kollegen/innen flirten, weil man mit denen ja nicht an"bandelt". "Workplace flirt".
      Wer in diesen beiden Fällen zu weit geht, begeht natürlich einen Mega-Faux-Pas. Folge: Rauswurf. Bei so harten Folgen kann man aber die Grenzen leichter abschätzen, als wenn die Folgen unklar sind
      Wo arbeitest du denn, dass Flirten/Beziehungen auf Arbeit ein No Go sind ? Da hab ich ganz andere Erfahrungen gemacht.
    • @Sarianna: die "Weisheit" habe ich aus einem Buch. Auf meiner Arbeitsstelle sind sowieso alle in festen Beziehungen, also habe ich mir da speziell keine Gedanken gemacht.
      Wenn aber im weiteren Arbeitsumfeld Beziehungen existieren (also: Ehen), wird auch das ausführlich kommentiert. Also muss es da sowas wie ein Tabu geben.
    • Mir wurde mal erklärt, dass man das nicht tut. Mit Arbeitskollegen flirten. Und das Beziehungen ein No Go sind.
      Die Erklärung war: Wenn der Arbeitgeber einen der zwei in Beziehung kündigen muss herrscht dann böse Stimmung oder der andere kündigt auch.
      Der zweite Grund war. Wenn einer sich vom Flirt mehr erhofft als der andere, dass das fürs Team nicht gut wäre.

      Keine Ahnung was man davon halten soll. Die Realität habe ich anders erlebt
    • Vielleicht ist es nur ganz prosaisch das Bestreben des Arbeitgebers, keine konkurrierenden Loyalitätslinien zuzulassen: denn ein Pärchen wird eher aufeinander hören als auf den Chef, wenn die Interessen sich widersprechen.
    • Kennt ihr Einrichtungen des ambulant betreuten Wohnen schon? Noch in der Tagesklinik wurde ich an den sozialpsychiatrischen Dienst, der mich wiederum an die AWO weitergeleitet hat, vermittelt und habe da nette Erfahrungen mit gemacht. Da bekomme ich nicht nur psychische Unterstützung, sondern kann auch an ihren Freizeitangeboten teilnehmen und neue Leute kennen lernen. Ok ich war da anfangs noch sehr scheu, aber das hat sich schnell gelegt und da alle dort wegen psychischen Erkrankungen und / oder Suchterkrankungen sind, ist die Atmosphäre dort entspannter und die Leute sind da auch netter als die meisten Leute, die einen nicht verstehen (wollen).