Tinnitus & Hörsturz

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    • Der Zusammenhang könnte passen. Seit ich an Computern sitze, habe ich auch das Pfeifen im Ohr.
      Ich kann mit der Kopfhaltung in der Tat den Tinnitus modulieren. Aber die Haltung, wo er minimal ist, kann man in der Öffentlichkeit nicht einnehmen. ;)
      Nachdem mindestens 10 verschiedene Physiotherapeuten so ziemlich jeden Muskel in meinem Nacken in den letzten 15 Monaten durchgeknetet haben, habe ich aber wenig Hoffnung, dass es bei mir etwas bringt. Da war der Ton immer gleich und ist es auch jetzt noch.
      Aber ich merke mir das mal, falls ich mal wieder zum Orthopäden gehe. Also zu einem Neuen, der alte weiß nur noch, wie man Rezepte für Physiotherapie ausstellt und will damit alles heilen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Garfield wrote:

      Der Zusammenhang könnte passen. Seit ich an Computern sitze, habe ich auch das Pfeifen im Ohr.
      Ich habe das Pfeifen auf der Seite, wo der Pc auch steht.
      Aber es geht nun nicht mehr weg, auch nicht mit Drehungen.
      Evtl..wenn ich nie wieder einen Pc nutzte??
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)
    • Ich habe im Moment auch ein unglaubliches Pfeifkonzert auf beiden Ohren!

      Habe gerade mal kurz den PC ausgeschaltet, aber der Tinnitus blieb.


      Vielleicht habe ich mir auch jahrelang die Ohren geschädigt, weil ich mich mit Tönen, die z.B. von Graphikkarten ausgingen und die ich eindeutig gehört habe (andere Menschen aber nicht), versuchte zu arrangieren, nachdem ich vorher schon zig Graphikkarten ins Geschäft zurückbrachte, weil ich das Pfeifen nicht ertragen konnte. Zum Schluß getraute ich mich für den Umtausch gar nicht mehr selbst in den Laden.
    • Ein Hörsturz ist doch, wenn man nichts mehr hört auf einem Ohr?
      Sowas habe ich öfter.

      Tinnitus habe ich, ich weiß garnicht, wir haben da noch im alten Haus gewohnt.
      Also irgendwas zwischen 5. und 8. Lj. wo ich den bekam.

      Hatte als Kind jedes jahr 2 bis 3 Mal Mittelohrentzündung.

      Wirklich gelitten habe ich nicht ein Jahr sondern nur so ca 3 Wochen.

      Drei Wochen ohne mehr als 30 Minuten Schlaf am Stück.

      Meine Mutter erklärte mich für verrückt, weil nur ich das Piepsen hörte...

      Ich kriege das natürlich bei Lärm lauter. Und bei Stress erst recht.

      Ganz übel: wenn jemand neben mir laut kaut. Echt jetz!
      Zb mein Freund abends Chips essend vorm TV.

      Mein Ohr schwillt an, wird heiss und rot und ich bekomme Ohrenschmerzen und der Tinnitus wird lauter und lauter.
      Schwarzer Humor ist wie Essen. Hat nicht jeder.
    • Eismensch wrote:

      @Humorist
      Was hast du getan, dass er nur noch selten da ist?
      Ganz am Anfang dachte ich wirklich, dass ich "verrückt" werde. Bei all' dem Stress und den Problemen, die ich hatte, dann auch noch einen Tinnitus? Und dann war es auch ein wirklich fieses Geräusch, so ein hohes, auf verschiedenen Frequenzen schwingendes, helles Sirren.

      Ich bekam sehr schnell einen Termin bei einem HNO und dort Kortisontabletten und solche mit dem Wirkstoff "Bisoprololhemifumarat", einem Betablocker gegen Bluthochdruck, obwohl ich gar keinen Bluthochdruck hatte/habe. Dass ich in ärztlicher Behandlung war und ernst genommen wurde, hat mir sehr geholfen, die Medikamente jedoch weniger.

      Einmal habe ich mir vor lauter Verzweiflung mit den flachen Händen auf die Ohren gehauen, aber das tat ich nur einmal, denn der Schmerz war sehr, sehr groß, na ja und dann fing ich nach ca. 15 Jahren wieder an zu trinken :oops: , das half zwar auch nicht, aber ich hatte wenigstens mal wieder ein bisschen Spaß. :sarcasm: :question:
      Der Durchbruch zum Besseren kam, als ich mich entschloß, kein Opfer mehr zu sein, sondern mich dem Schweinehund Tinnitus entgegen zu stellen, soll heissen, ich entschloss mich, den Schweinehund nicht mehr zu beachten und ihn nicht mehr mein Leben bestimmen zu lassen. Im Klartext: Ich begann, wieder ein ganz normales Leben zu führen und alles zu tun, was ich vorher auch tat, ich ging meinen Alltagsbeschäftigungen nach und ignorierte den verdammten Schweinehund! Ich las, schaute TV, hörte Musik und "nebenbei" den Tinnitus und dachte aber nur noch grinsend: 'Du nicht mehr, Du kannst mich mal, mach, was Du willst, aber ich lasse mir von Dir nicht mehr mein Leben versauen!'

      So führte ich nach und nach wieder ein "ganz normales" Leben. Ich ignorierte und vor allem, ich akzeptierte den Tinni und irgendwann (nach ca. einem Jahr) hatte der Lump die Schnauze voll :d und verpisste sich.

      P.S.

      Ich bin ganz schlecht im Erklären und hoffe, dass es mir einigermaßen gelungen ist.

      P.P.S.

      Ich bitte, die gelegentlich derbe Ausdrucksweise zu entschuldigen, aber Vornehmheit ist fehl am Platze, wenn es um den alten Schweinehund geht. :)
      PER ASPERA AD ASTRA
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    • Humorist wrote:

      So führte ich nach und nach wieder ein "ganz normales" Leben. Ich ignorierte und vor allem, ich akzeptierte den Tinni und irgendwann (nach ca. einem Jahr) hatte der Lump die Schnauze voll und verpisste sich.
      Meiner findet es wohl zu gemütlich und bequem bei mir, daher will er nicht komplett ausziehen. Aber meist ist er so im Hintergrund, dass ich ihn kaum merke. Nur wenn ich, so wie jetzt, direkt an ihn denke, merke ich deutlich, dass er da ist, der........

      schweinehund.jpg
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • :d :lol:

      Leseratte wrote:

      Meiner findet es wohl zu gemütlich und bequem bei mir, daher will er nicht komplett ausziehen.

      Du setzt "ihm" Humor entgegen (und sei es auch nur Galgenhumor), das kann "er" gar nicht leiden und ich bin mir ziemlich sicher,, dass er es demnächst bei Dir nicht mehr gemütlich finden wird. :)
      PER ASPERA AD ASTRA
      SAORSA AIRSON NA STARS
    • Hatte mal vor ein paar Jahren gelesen, das bei manchen Menschen der Tinnitus nicht im Ohr entstehen würde, sondern sich das Gehirn "langweilt", sich selbst beschäftigen will und deshalb ein Tinnitus entstehen kann.
      Den Artikel finde ich nicht mehr, aber hier wird darauf eingegangen.

      Habe selbst, seit ich mich erinnern kann Tinnitus auf beiden Ohren. Er ist ein steter Begleiter, der sich durch ein permanentes und helles Sirren bemerkbar macht. Meist nehme ihn ich bewusst nicht wahr. In Situationen, in denen es sehr ruhig ist dann schon. Deshalb schlafe ich gerne bei laufendem Fernseher (mit aktiviertem Sleeptimer) ein.
      In Stresssituationen kann er er stärker werden, je nachdem kombiniert mit einem Minihörsturz während Sekunden bis ein paar Minuten auf einem Ohr. Vor ein paar Jahren hatte ich einen wochenlang andauernden Hörsturz auf dem rechten Ohr, der HNO-Facharzt konnte aber keine Ursache dafür finden.
      Wer mit der Herde geht
      kann nur Ärschen folgen :d
    • Nayeli wrote:

      Er ist ein steter Begleiter . . .
      Da hast Du mein aufrichtiges Mitgefühl, ich bin mir durchaus darüber im klaren, dass ich Glück hatte, dass mein Tinni nach einem Jahr quasi verschwand. Ich las aber auch, dass ein Tinni dann permanent wird, wenn er länger als einige Monate andauert, bei mir waren es ja mehr als einige Monate, vielleicht gibt das ja Anlass zur Hoffnung. :)

      Nayeli wrote:

      schlafe ich gerne bei laufendem Fernseher (mit aktiviertem Sleeptimer) ein.
      Das mache ich auch so, aber auf Grund von Schlafstörungen. Wenn dann jedoch eine interessante Reportage läuft, kann ich erst recht nicht einschlafen. :m(:
      PER ASPERA AD ASTRA
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    • Humorist wrote:

      Ich las aber auch, dass ein Tinni dann permanent wird, wenn er länger als einige Monate andauert
      Als ich das gelesen habe, dachte ich auch sch.... - nach Jahrzehnten ist ja dann alles zu spät.
      Bei mir bessert er sich momentan immer, wenn ich die Entspannungsübungen für die verspannten Nacken- und Gesichtsmuskeln mache - also werden eben diese Verspannungen bei mir auch eine große Rolle spielen.
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      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Garfield wrote:

      nach Jahrzehnten ist ja dann alles zu spät.
      Das sehe und hoffe ich nicht so :) . Wie ich schon schrieb, nachdem ich "ihn" ignorierte und akzeptierte, verschwand "der Arsch" :d nach einiger Zeit. Inwiefern das auch für andere funktioniert kann ich natürlich nicht sagen, aber ich denke, mit Deinen Entspannungsübungen bist Du offensichtlich eh' auf einem guten Weg. :)
      PER ASPERA AD ASTRA
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    • Leseratte wrote:

      Meiner findet es wohl zu gemütlich und bequem bei mir, daher will er nicht komplett ausziehen. Aber meist ist er so im Hintergrund, dass ich ihn kaum merke. Nur wenn ich, so wie jetzt, direkt an ihn denke, merke ich deutlich, dass er da ist, der........
      Genau so geht es mir.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)
    • Ja, kaum lese ich diesen Thread, ist er wieder da, der Elende.
      Vielleicht sollte man den Thread wirklich verbrennen, ertränken, erschießen und dann löschen?
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Humorist wrote:

      Nayeli wrote:

      Er ist ein steter Begleiter . . .
      Da hast Du mein aufrichtiges Mitgefühl, ich bin mir durchaus darüber im klaren, dass ich Glück hatte, dass mein Tinni nach einem Jahr quasi verschwand. Ich las aber auch, dass ein Tinni dann permanent wird, wenn er länger als einige Monate andauert, bei mir waren es ja mehr als einige Monate, vielleicht gibt das ja Anlass zur Hoffnung. :)

      Naja, normalerweise nehme ich ihn ja nicht bewusst oft nicht wahr.
      Schlimmer und problematischer finde ich es, wenn der Tinnitus plötzlich kurz laut und schrill wird oder ein Minihörsturz kommt. Wenn die gehörten Informationen nicht mit den gesehenen Informationen übereinstimmen wird es echt mühsam. Dies vorallem, wenn ich tagsüber unterwegs bin.
      Selten, aber manchmal muss ich in der Nacht aufs Klo. Einmal hatte ich dabei einen dieser Minihörstürze, dachte im Halbschlaf aber nicht an die Auswirkungen. Ich mache für den Gang aufs Klo nie das Licht an, sondern orientiere mich in der Dunkelheit nur anhand der Geräusche (Reibung der Pyjamahose auf der Haut reicht, damit ich die Umgebung höre). Das rechte Ohr hatte den Minihörsturz, also lief ich zielstrebig rechts in die Wand->*bumm*->*aua*.

      Humorist wrote:

      Das mache ich auch so, aber auf Grund von Schlafstörungen. Wenn dann jedoch eine interessante Reportage läuft, kann ich erst recht nicht einschlafen.

      Ohne Fernseher brauche ich wegen dem Tinnitus in der Regel 30-60 Minuten, bis ich einschlafen kann. Mit Fernseher schlafe ich in der Regel innert weniger Minuten ein, egal wie spannend das Thema auch sein mag :nod: . Kann die Sendung ja am nächsten Tag im Nachhinein aufnehmen und zu einem späteren Zeitpunkt im wachen Zustand schauen.
      Wer mit der Herde geht
      kann nur Ärschen folgen :d
    • Ich weiss, viele bekommen schon allein vom Lesen des Threadtitels Ohrensausen x( , aber hier ist ein interessanter Artikel.

      Ohrgeräusche: Wie Tinnitus entsteht
      Wie der Phantomton bei Tinnitus entsteht, ist noch unklar.
      Ein neues Modell bietet nun eine schlüssige Erklärung – und weist neue Behandlungswege.

      Von Patrick Krauss und Holger Schulze


      Der Artikel in 'spektrum.de' vom 05.07.2019
      PER ASPERA AD ASTRA
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