Reha-Abteilung des Jobcenters - wer hat damit Erfahrungen?

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    • Necroghoul7 schrieb:

      Und wieder eine Aufforderung zur Bewerbung, auch dieses Mal auf eine Vollzeitstelle und auch dieses Mal weit weg von mir. Das ist wohl ein Zeichen dafür, daß in erreichbarer Nähe keine Teilzeitstellen für meinereiner verfügbar sind, sonst würden sie mir nicht fortwährend so einen Mist zusenden, oder?
      Sie schicken dir halt das was reinkommt, also Anfragen von Arbeitgebern, wahrscheinlich machen sie sich keine Gedanken ob es passt.
    • Kraehe schrieb:

      wahrscheinlich machen sie sich keine Gedanken ob es passt.
      Du meinst, sie müssen eine bestimmte Anzahl an Vermittlungsvorschlägen zuschicken, um ihr Soll zu erfüllen?

      Ich habe noch eine dumme Frage:
      Ist die Rehaabteilung eigentlich identisch mit der Vermittlungsabteilung für Schwerbehinderte? Obwohl ich nur eine Gleichstellung habe, bin ich nämlich dort, mir wurde aber gesagt, ich würde zur Rehaabteilung geschickt werden. Mir ist das eigentlich nur durch die Türschildchen aufgefallen.
      Wenn einem die Bezüge verlorengehen, wird das "All" zum "Nichts".
    • Necroghoul7 schrieb:

      Du meinst, sie müssen eine bestimmte Anzahl an Vermittlungsvorschlägen zuschicken, um ihr Soll zu erfüllen?
      Keine Ahnung, sie schicken einem halt einfach irgendwas ohne nachzudenken. Irgendwas was irgendwie passt oder passen könnte.

      Vielleicht gibt denen das das gute Gefühl, dass sie etwas für einen tun. Ich weiss es nicht.

      Ich habe z.B. von meiner Vermittlerin bzw. Fallmanagerin (obwohl ich in der Existenzgründung bin und auch schon arbeite, aber noch unterstützt werde) diese IT Sache geschickt bekommen, die ich hier im Forum unter Termine gepostet habe.
      Ist für Autisten, die können doch alle programmieren, hat sie wohl gedacht ,oh super das schicke ich mal Frau K. Oder so änhlich.
      Dabei habe ich ihr explizit gesagt, dass ich keine Ahnung von IT habe und das auch nicht lernen kann. Das muss doch auch irgendwo vermerkt sein in meinem Profil.

      Necroghoul7 schrieb:

      Ich habe noch eine dumme Frage:
      Ist die Rehaabteilung eigentlich identisch mit der Vermittlungsabteilung für Schwerbehinderte? Obwohl ich nur eine Gleichstellung habe, bin ich nämlich dort, mir wurde aber gesagt, ich würde zur Rehaabteilung geschickt werden. Mir ist das eigentlich nur durch die Türschildchen aufgefallen.
      Keine Ahnung. Ich weiss selber nichtmal in welcher Abteilung ich bin :oops:
    • Necroghoul7 schrieb:

      Na, zumindest scheinst du in einer Abteilung zu sein, die einer Existenzgründung offener gegenübersteht als die für mich zuständige Abteilung
      Meine Fallmanagerin ist freundlich, und sie scheint mich zu mögen. Zumindest findet sie mich interessant, und sie findet das auch gut was ich vorhabe bzw. mache. Sagte sie jedenfalls.
      Sie meinte, dass sie mir zwar Jobvorschläge schicken muss, weil ihre Vorgesetzte das so will, dass aber vermerkt ist, dass es keine rechtlichen Folgen hat wenn ich diese nicht annehme, und dass ich es auch nicht begründen muss.
      Das haben die intern so besprochen.
    • Kraehe schrieb:

      dass sie mir zwar Jobvorschläge schicken muss, weil ihre Vorgesetzte das so will, dass aber vermerkt ist, dass es keine rechtlichen Folgen hat wenn ich diese nicht annehme, und dass ich es auch nicht begründen muss.
      Stimmt, mit der hast du dann wirklich Glück gehabt. Ich muß immer begründen, wieso ich etwas ablehne, mittlerweile vermerke ich einfach, ich hätte eine Absage bekommen. Technisch gesehen stimmt das auch, denn ich frage immer nach, ob es eine Stelle zu meinen Bedingungen gibt, und darauf kriege ich dann eine Absage. (paßt wohl eher in die Diskussion mit dem Lügen!) :d
      Wenn einem die Bezüge verlorengehen, wird das "All" zum "Nichts".
    • Necroghoul7 schrieb:

      Stimmt, mit der hast du dann wirklich Glück gehabt. Ich muß immer begründen, wieso ich etwas ablehne, mittlerweile vermerke ich einfach, ich hätte eine Absage bekommen. Technisch gesehen stimmt das auch, denn ich frage immer nach, ob es eine Stelle zu meinen Bedingungen gibt, und darauf kriege ich dann eine Absage. (paßt wohl eher in die Diskussion mit dem Lügen!) :d
      Ich sehe da weder eine Lüge, noch eine Notlüge oder eine Unwahrheit. Rein rechtlich bekommst du eine Absage - warum, das steht doch gar nicht zur Debatte. Absage ist Absage.
      ~ What the fuck is real life and where can I download it? ~
    • Hallo,

      ich hab dazu ein paar Fragen:

      Necroghoul7 schrieb:

      Und wieder ein Vermittlungsvorschlag ohne Bewerbungsassistenz (im Sinne davon, daß jemand erst mal mit dem Arbeitgeber redet und erklärt, wieso ich kaum Arbeitserfahrung habe und trotzdem unter geeigneten Bedingungen ein sehr guter Mitarbeiter wäre). Krönung ist, daß der Brief genau an dem Tag ankam, als die Bewerbungsfrist ohnehin auslief. Und es ist dasselbe Institut, das mir schon letztes Jahr eine Absage erteilt ha
      Wie erkennt man denn, dass es so eine Assistenz gibt? ...und wenn Du da schon mal ne Absage bekommen hast, bewirbst Du Dich dann trotzdem bzw. wie erklärst Du das dem Arbeitgeber? Ich finde es peinlich, mich irgendwo zu bewerben, wo klar ist, dass ich keine Chance habe. Das ist für mich doof und der Arbeitgeber versteht nicht, wieso sich da jetzt "wieder xy meldet".
      Akzeptiert der Arbeitsvermittler denn, wenn Du Dich da nicht bewirbst?

      Necroghoul7 schrieb:

      nur in Vollzeit und nicht in Teilzeit zu vergeben ist. Ich habe meine Bewerbung daraufhin zurückgezogen und dies auch auf der Arbeitsamtseite mit entsprechender Begründung markiert.
      Haben die das beim Amt so akzeptiert, ohne Dir Geld zu kürzen?

      Necroghoul7 schrieb:

      Ich schreibe mittlerweile nur noch einen Dreizeiler und frage nach, ob die Stelle auch in Teilzeit zu vergeben ist, und hake das dann in meinem Profil bei der Arbeitsagentur als "beworben" ab.
      Ich bin mir nicht sicher, ob die Arbeitgeber zurück melden müssen, ob sich jemand beworben hat. Also wenn man einen Vermittlungsvorschlag bekommt, bekommt der Arbeitgeber dann eine Liste von denen, die sich da vorstellen sollten und meldet das dann dem Amt zurück?

      Kraehe schrieb:

      Keine Ahnung, sie schicken einem halt einfach irgendwas ohne nachzudenken. Irgendwas was irgendwie passt oder passen könnte.

      Vielleicht gibt denen das das gute Gefühl, dass sie etwas für einen tun. Ich weiss es nicht.
      Die müssen was schicken, damit deren Bemühungen sichtbar werden, jemanden in Arbeit zu vermitteln. Allerdings habe ich es (bei der Agentur für Arbeit) schon erlebt, dass vom Arbeitgeberservice andere Stellenangebote verschickt wurden (teilweise auch mit Drohung auf Geldsperre, wenn man sich nicht bewirbt), die so ganz anders waren, als mit der Arbeitsvermittlerin besprochen. Wenn die dann einem nicht zur Seite steht...?

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    • Darlina schrieb:

      Wie erkennt man denn, dass es so eine Assistenz gibt?
      Die gibt es überhaupt nicht, einfach so, darum muss man sich selber kümmern. Die muss man beantragen.

      @Necroghoul7 könnte sich an den Integrationsfachdienst wenden, und dort um Unterstützung bitten. Jobcoaching nennt sich das.
      Nicht Arbeitsassistenz, Arbeitsassistenz bedeutet dass man Unterstützung bei der Arbeit direkt bekommt, Jobcoaching ist eine Integrationshilfe wo der Coach auch mit dem Arbeitgeber, bei Bedarf mit den Kollegen, und mit der betreffenden Person selbst, spricht, und auch autismusspezifische Eigenheiten erklärt werden um den Integrationsprozess in die Firma zu gewährleisten, zu erleichtern, oder auch bei Konflikten und Problemen am schon vorhandenen Arbeitsplatz Hilfestellung zu geben.
    • Gluon schrieb:

      können die einem dann da kurzfristig jemanden zur Seite stellen?
      Man sollte das rechtzeitig planen. Nicht wenn man das Gespräch schon hat, sondern wenn man auf Stellensuche geht und weiss das man Unterstützung braucht.
      So ein Jobcoaching ist ein Prozess, kein einmaliger Termin. Es bringt doch nichts wenn ein Coach einfach mit einer komplett fremden Person zu irgendeinem Termin geht.

      Und ob die einem überhaupt jemanden zur Seite stellen können, hängt davon ab, ab das jeweilige Integrationsamt/bzw der Fachdienst, eine geeignete Person hat und ob Du (bzw. der Klient) sich mit dieser Person versteht.

      Du kannst da nicht anrufen und jemanden bestellen der Dich auf einen Termin begleitet, so funktioniert das nicht. Das würde auch nichts bringen.
    • Kraehe schrieb:

      Man sollte das rechtzeitig planen. Nicht wenn man das Gespräch schon hat, sondern wenn man auf Stellensuche geht und weiss das man Unterstützung braucht.
      Ich hatte dort mal angefragt, da sagte man mir, dass die erst zuständig sind, wenn man einen Job hat, daher wundere ich mich, dass du sagst, dass der Integrationsfachdienst auch schon für die Stellensuche hilfreich sein kann.

    • Das geht hier zu sehr ins Detail. Der Integrationsfachdienst kann auch vor der Arbeitsaufnahme helfen, es kommt auf die individuelle Situation an. Man kann nicht alles pauschal beantworten.

      Gluon schrieb:

      Stellensuche
      Das hatte ich nicht geschrieben. Für die Stellensuche ist der Integrationsfachdienst nicht zuständig. Es muss schon konkreter sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kraehe ()

    • Kraehe schrieb:

      Man sollte das rechtzeitig planen. Nicht wenn man das Gespräch schon hat, sondern wenn man auf Stellensuche geht und weiss das man Unterstützung braucht.
      So wie du es hier schreibst, klingt es anders, als....

      Kraehe schrieb:

      Für die Stellensuche ist der Integrationsfachdienst nicht zuständig. Es muss schon konkreter sein.
      Dann verstehe ich deine Aussage nicht ganz. Aber dann wird es wohl so sein, dass die erst mit ihrer Arbeit beginnen, wenn man selbst eine solche vorweisen kann.

    • Kraehe schrieb:

      könnte sich an den Integrationsfachdienst wenden
      Das ist bereits im Gange, der zuständige Mitarbeiter war bis Mitte Oktober im Urlaub und wollte sich danach mit meiner Sachbearbeiterin im JobCenter absprechen. Vielleicht wird das Thema bei meinem nächsten Termin sein. Allerdings wurde ja auch schon angekündigt, daß ich zum arbeitspsychologischen Dienst soll, und das nahm auch nie Formen an, trotz meiner Nachfrage.
      Wenn einem die Bezüge verlorengehen, wird das "All" zum "Nichts".
    • Necroghoul7 schrieb:

      Allerdings wurde ja auch schon angekündigt, daß ich zum arbeitspsychologischen Dienst soll, und das nahm auch nie Formen an, trotz meiner Nachfrage.
      :nerved: Das liegt an Deinem blöden Sachbearbeiter. Der soll dort für Dich einen Termin vereinbaren (bzw. denen sagen, dass sie Dir einen Termin geben sollen)

      Versuch auf jeden Fall diesen Termin zu bekommen, denn wenn wenn Du es schriftlich hast dass Du nicht Vollzeit arbeiten kannst, bekommst Du weniger Druck vom Arbeitsamt.

      Wenn ich das lese was Du schreibst bin ich wirklich froh über meine Fallmanagerin, die das alles ganz schnell für mich in die Wege geleitet hat. Und der Termin beim arbeitspsychologischen Dienst war auch angenehm, der Psychologe dort war sehr kompetent und nett.
    • Kraehe schrieb:

      Der soll dort für Dich einen Termin vereinbaren
      Es war wohl wieder ein Mißverständnis bzw. hatte ich es falsch verstanden. Das Thema arbeitspsychologischer Dienst wurde verschoben, bis die Themen "Integrationsfachdienst" und "persönliches Budget" entschieden bzw. abgearbeitet sind. Außerdem habe ich heute noch eine Stelle bekommen, bei der ich mich melden und einen Termin vereinbaren soll. Ich glaube, meine Sachbearbeiterin meint es gut und will mir helfen, weiß aber selbst nicht so recht, wie sie mich und meine Vermittlungshemmnisse einzuschätzen hat, weshalb sie nach kompetenten Helfern für mich sucht. Ich befürchte nur, daß die mir auch nichts herbeizaubern können, es sei denn, sie kennen Jobs, von denen ich noch nichts wußte bzw. können Stellen für mich schaffen...

      Die nächste Anlaufstelle wird also das hier: bisev-berlin.de/
      Hat jemand von euch Erfahrungen mit denen...empfehlenswert?
      Wenn einem die Bezüge verlorengehen, wird das "All" zum "Nichts".
    • Necroghoul7 schrieb:

      Das Thema arbeitspsychologischer Dienst wurde verschoben, bis die Themen "Integrationsfachdienst" und "persönliches Budget" entschieden bzw. abgearbeitet sind
      :? Ich kann in dieser Vorgehensweise keinen Sinn erkennen.
      Es ist ein Termin beim arbeitspsychologischen Dienst, ein einziger Termin, den kann und sollte man sofort machen, sobald man der Meinung ist, dass eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit vorliegt.

      Das hat nichts mit dem persönlichen Budget zu tun.

      Ausserdem ist die Reihenfolge verkehrt wenn es darum geht dass der IFD eingeschaltet wird, denn man sollte zuerst das Gutachten vom arbeitspsychologischen Dienst haben und dann eine Massnahme zur Arbeitsaufnahme anstreben. Wenn das Gutachten z.B. bescheinigt dass Du nur 30 Stunden arbeiten kannst und nur unter bestimmten Bedingungen (so wie bei mir, und ich kann mir vorstellen dass es bei Dir ähnlich aussieht) dann kann die Integration in den Arbeitsmarkt zielgerichtet angegangen werden.

      Oder die Selbständigkeit kann gefördert werden, so wie bei mir. Der Hintergrund ist nämlich, dass auf Grund des Gutachtens allen Beteiligten klar wurde, dass es keinen Arbeitsplatz gibt der die erforderlichen Bedingungen aufweist. Somit habe ich den Freiraum, mir meinen eigenen Arbietsplatz zu "basteln". Das klappt gut.

      Was für hirnlose Leute arbeiten denn da bei der Behörde? Das regt mich schon wieder auf.

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