Aufstehen morgens

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    • Ich kenne das auch, momentan komme ich auch nur schwer aus dem Bett. Dabei muss ich dringend die letzten Tage Zeit in meine Masterarbeit investieren. Aber genau dieses "Muss" lähmt mich auch total.

      Ich hatte in der Schulzeit mal ein Praktikum, bei dem ich jeden Tag wunderschöne leuchtende Algen unterm Mikroskop sehen durfte. Da bin ich morgens wirklich aus dem Bett gesprungen. Musste mich dann immer am Kleiderschrank festhalten, weil ich meinem Kreislauf zu schnell war.
    • Morrow wrote:

      Ich hatte in der Schulzeit mal ein Praktikum, bei dem ich jeden Tag wunderschöne leuchtende Algen unterm Mikroskop sehen durfte. Da bin ich morgens wirklich aus dem Bett gesprungen.
      :| Vielleicht geben einem solche Vorkommnisse auch eine gute Rückmeldung darüber, was einem gut tut bzw. Energie gibt und was nicht. :roll:
      Natürlich kann einem nicht alles im Leben gut tun, aber wenn man sich frühs wirklich nur noch aus dem Bett quält bzw. einfach liegen bleibt, ist das vermutlich ein Hinweis darauf, dass im Leben etwas gerade schief läuft. :| Zumindest ist das bei mir so. Vielleicht sollte ich das mal als Gradmesser nehmen, ob mir die Dinge, die ich gerade tun, wirklich bekommen.

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    • Mein Wecker klingelt seit fast 4 Jahren jeden Morgen um 6:30 - auch am Wochenende. Ich muss ja meine Diabeteskatze versorgen und kann daher nie ausschlafen.

      Aufstehen muss ich erst um 7 Uhr aber ich brauche die halbe Stunde, um mich auf das aus-dem-Bett-steigen einzustellen. Deshalb ist mein erster Wecker auch sehr sanft, so eine Art Vogelgezwitscher. Den stelle ich meist ein paar Mal aus, bevor ich mich endlich aufraffen kann, aufzustehen. Um 7 Uhr schrillt dann der zweite Wecker - sehr unangenehm und weit weg vom Bett, sodass ich aufstehen muss, was mir dann meist auch nicht schwer fällt.

      Ich habe festgestellt, dass ich mit nur einem Wecker und sofort aufstehen müssen, nicht klar komme. Wenn ich mal nicht darauf geachtet habe und das Handy in der Nacht wegen leerem Akku ausgegangen ist und mich dann der laute Wecker unsanft weckt, kann ich den Tag vergessen. Ich fühle mich dann völlig ausgelaugt, antriebslos und bin oft auch schlecht gelaunt.
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • @Leseratte
      Oh, das würde bedeuten, dass es mir vielleicht auch helfen könnte, erst langsam wach zu werden, so dass ich nicht wie betäubt zum Wecker springe, sondern schon halbwegs anwesend bin, bevor ich aufstehe, um den Wecker auszuschalten. Dann bräuchte ich einen Wecker. Momentan nutze ich ja nur das Handy, was weiter weg liegt. Dann bräuchte ich vielleicht wirklich einfach einen Weckton davor, bei dem ich im Bett langsam aufwachen kann. Danke für deine Schilderung.
    • Mir geht es momentan auch so, bei mir liegt es aber an der Depression und weil ich keine Struktur habe. Meine Umschulung ist ja nun vorbei und ich warte darauf das ich zur Reha kann. Mein gewohnter Ablauf ist deswegen gestört, habe keine Aufgaben mehr und lass mich dann gehen. Gut ist das nicht aber ich hoffe das es sich wieder einpendelt.
    • Lefty wrote:

      @FruchtigBunt Das Einzige, was mir einfällt, ist, dass es helfen würde, wenn du etwas hättest, worauf du dich nach dem Aufstehen freust (sag ich aus Erfahrung). Wenn ich morgens aufwache und mir kommt nach einer Weile etwas in den Sinn, auf das ich mich freue (dauert ja immer etwas, bis das Bewusstsein voll da ist), dann spring ich fast aus dem Bett. Ohne so etwas fällt mir das Aufstehen viel schwerer.
      Vielleicht kannst du dir dahingehend etwas überlegen, es kann eine Kleinigkeit kein, ein besonderes Getränk am Morgen z.B.
      Das ist eine gute Idee. Denke so etwas sollte ich auch mal ausprobieren. Wenn ich ganz früh Termine habe, dann klappt es meistens auch mit dem aus dem Bett kommen.
    • FruchtigBunt wrote:

      Ich wollte deshalb grundsätzlich wieder angemessen früh (7 - 8 Uhr) aufstehen. Phasenweise klappt das auch mehrere Wochen, aber momentan rutscht es wieder ins andere Extrem, so dass ich erst um halb 11 teilweise aufstehe. Ich finde das nicht in Ordnung. Ich falle oft von relativ viel Disziplin in totale Nachlässigkeit.
      Wieso ist 7-8 Uhr angemessen und 11 Uhr nicht? Wer legt das fest? Also du verbindest mit diesen Uhrzeiten ja gewisse Eigenschaften etc. ich finde auch da sollte man ansetzen. Also es macht Sinn, wenn 8 Uhr enfach die aktive Zeit von einem ist, die man nicht nutzen kann, wel man depressiv ist und deswegen nicht aufsteht. Es macht keinen Sinn, da aufstehen zu wollen, weil man das eben so macht und jeder andere faul und undiszipliniert ist und keine Arbeit hat.
      Ich bin berufstätig und ich stehe nicht zwischen 7-8 auf, ich stehe um acht auf, wenn es gar nicht anders geht und ich ausnahmsweise früh einen Termin habe. Ansonsten stehe ich frühestens um 9 auf, gerne auch mal 10 oder 11, wenn ich merke ich bin noch müde und noch liegen bleiben will. Da ich selber entscheide wann ich anfange zu arbeiten und ob und wann ich ins Büro muss (wie gesagt abgesehen von terminen ab und an, aber meistens kann ich die frei legen und natürlich versuche ich auch des öfteren um zehn im büro zu sein, aber auch dann stehe ich nicht vor 9 auf). Das tut mir auch gut, ich bin einfach kein Frühaufsteher. Ich sehe das nicht als Zeichen von Disziplinlosigkeit, sondern einfach das ich mir das so einteilen kann wie ich will und das ist ein großer Luxus.

      Das mit dem Wecker mache ich übrigens ähnlich wie andere hier, zumindest was das Wecker früher stellen betrifft. mein Wecker geht immer eine halbe Stunde bevor ich aufstehen muss bzw. die Zeit die ich anpeile (wenn ich nciht aufstehen muss geht mein Weckher standardmäßig so um 9) dann hab ich noch eine halbe Stunde um wach zu werden, das hilft. und enen zweiten Wecker brauche ich nicht, da ich dann nurnoch döse und nicht mehr richtig einschlafe.