Aufstehen morgens

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    • Aufstehen morgens

      Ich möchte gern wissen ob ihr das kennt:

      Morgens wenn ich wach werde, kann ich nicht sofort aufstehen. Bin zwar wach aber irgendwie noch gefangen im Kopf - wie in ein Traum, ein anderes Leben wie ein Traum. Irgendwann fang ich an mich zu spüren den rest wahrzunehmen - dann sind aber oft 2-3 Stunden vergangenen. Verschlafe dadurch immer - es ist keine Absicht, nur weiß ich nicht wie ich das mein ambulanten Betreuer erklären soll und der Tagesstätte.
      Kennt ihr das, wie ist das bei euch?

      ~ Ich hasse Veränderungen, um mit Veränderungen klar zukommen muss ich mich verändern und deswegen lass ich das ~
    • Ich bin sofort wach. Immer vorausgesetzt, ich hab genug gepennt, sonst schlaf ich einfach wieder ein :d Aber das wach werden an sich, bzw. sich der Umgebung bewusst werden, dauert keine Sekunde.
      Whatever you lose, you'll find it again. But what you throw away you'll never get back.
    • Ich brauch meistens so eine halbe Stunde, bevor ich so wach und klar im Kopf bin, dass ich aufstehen kann. Da ich das ja aber auch weiß, klingelt mein Wecker dementsprechend früher. Wenn ich plötzlich vor Ablauf dieser halben Stunde aufstehen muss, komm ich den ganzen Tag nicht richtig in die Gänge, bin dann auch müde und ein wenig neben der Spur und würde eigentlich am liebsten wieder ins Bett gehen. Scheinbar ist diese halbe Stunde ein wichtiger Bestandteil meines nächtlichen Regenerationszyklus. Außerdem mag ich es auch sehr gern, noch eine Weile im Bett liegen zu bleiben. Da ist es schön kuschelig warm, ruhig und dunkel. Ich habe übrigens nur einen leisen Weckton, der ganz leise und sanft anfängt und sich dann etwas steigert, denn vor den normalen Wecktönen erschrecke ich mich immer furchtbar. Da bin ich echt froh, dass ich mich von meinem Handy wecken lassen kann, bei dem ich mir das Lied meiner Wahl als Weckton einstellen kann. :)
      Ganz leise ging sie über die Regenbogenbrücke
      Madame Mim (Mimchen)
      2000 - 2018
    • Eine halbe Stunde länger im Bett liegen bleiben, tue ich auch am liebsten. Meine Oma nannte das "Molchen". :d Also wie ein Molch auf nem warmen Stein in der Sonne liegen.
      So richtig wach und ansprechbar bin ich aber erst eine Stunde nach dem Aufwachen. Duschen ist für mich während dieser Zeit der Horror, weil meine Sensorik noch verrückt spielt. Ich warte bis zum Mittag damit.
      Kann ich mal wieder die Nacht über schlecht durchschlafen, werde ich vor dem Wecker wach, bin auch vormittags fit, aber gegen Mittag baue ich dann rapide ab.
    • Früher konnte ich noch relativ flott nach dem Wachwerden aufstehen, aber in den letzten paar Jahren wird das bei mir auch immer schlimmer.

      Wenn mein Wecker angeht (ich habe einen Lichtwecker), dann werde ich zwar wach, aber ich ziehe irgendwie nicht ernsthaft in Betracht, aufzustehen, das ist noch in ganz weiter Ferne. Irgendwann, ca. eine Stunde später wird der Gedanke ans Aufstehen etwas konkreter, aber manchmal kann ich dann immer noch nicht. Noch eine halbe Stunde später geht es dann. Wenn ich das Gefühl habe, ich schaffe den Schritt zum Aufstehen überhaupt nicht, dann zähle ich von 10 bis 1 rückwärts und nehme mir vor, spätestens bei 1 aufzustehen. Interessanterweise klappt das sogar fast zu 100%. Keine Ahnung, wieso so ein simpler Trick funktioniert.

      Aus dem Grund habe ich morgens auch eine sehr lange Vorlaufzeit. Mein Wecker geht um 5.45 Uhr an, und ich schaffe es nicht immer bis 9 Uhr ins Büro.

      Wenn ich mal gelegentlich extra früh aufstehen musste (z.B. schon um 4 Uhr morgens, weil ich irgendwo hinfahren musste), dann bekam ich davon Durchfall und fühlte mich krank.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!
    • Naja, wenn ich früh aufstehen muss, weil ich zur Arbeit muss, tue ich das auch.

      Wenn ich nicht aufstehen muss, dann brauche ich auch manchmal eine halbe Stunde, bis ich aufstehe. Allerdings ist das eine mehr oder weniger bewusste Entscheidung, da ich weiß, ich könnte eigentlich noch liegenblieben.
    • Bei mir ist es so, daß ich normalerweise etwa 5 bis 10 Minuten nach dem Aufwachen aufstehen kann. Notfalls auch sofort, aber dann ist mir erst noch eine Weile schwindelig.
      Allerdings gilt das nur, wenn ich so lange schlafen kann, wie es nötig ist. Bei mir ist das, wenn es langsam dämmerig wird. Aufstehen tue ich dann je nach Wetter zwischen 15 und 30 Minuten vor Sonnenaufgang, bzw. im Sommer zwischen 6.30 und 7 Uhr. Stehe ich auf, wenn es noch dunkel ist, dann läuft mein Körper zwar herum und erledigt ein paar Routineaufgaben (wobei er auch schon mal gegen die Wände läuft), das Gehirn schläft aber trotzdem noch bis Sonnenaufgang weiter. Das hatte immer zur Folge, daß ich die Wege zu Schule und Arbeit im Winter immer im Halbschlaf zurückgelegt habe, was beim Überqueren von Straßen auch schon mal gefährlich wurde. Wenn ich da stehenbleiben wollte, gingen meine Beine oft noch zwei bis drei Schritte weiter und blieben dann mitten auf der Straße stehen, weshalb ich auch schon ein paar Mal beinahe überfahren worden wäre. Da bleibt mir dann nur übrig, einfach weiterzugehen und den Autofahrer in die Bremse steigen zu lassen, das ist tatsächlich weniger gefährlich.
      Deshalb verlasse ich das Haus jetzt auch immer erst nach Sonnenaufgang, wenn ich wach genug dazu bin. Natürlich kann ich dann nirgends mehr um 8 Uhr anfangen zu arbeiten, aber ich war früher während des Winters in der ersten Stunde eh nicht leistungsfähig. Auch die erste Stunde in der Schule war im Dezember und Januar für mich immer verloren. Und es war wie eine Folter, im Dunkeln aufstehen zu müssen, um rechtzeitig in die Schule zu kommen x(
      Es gibt da übrigens auch einen witzigen Effekt, wenn ich so früh Radio höre. Ich kann dann den Lautstärkeregler drehen, ohne daß sich die Lautstärke für mich ändert - bis ich entweder plötzlich gar nichts mehr höre oder das Ding schlagartig furchtbar brüllt. Oft ist mir erst nach einer halben Stunde aufgefallen, daß das Radio eigentlich zu laut eingestellt war :roll: .
      Außerdem bin ich, wenn ich zu früh aufstehen mußte, auch tagsüber häufig müde. Auch dann, wenn ich abends früher ins Bett gegangen bin und von der Stundenanzahl her eigentlich lange genug geschlafen hätte. Aber ich kann nicht einfach nachts schon aufstehen, und die Nacht dauert für mich so lange, wie es dunkel ist...
      Daher schwankt meine Schlafdauer auch zwischen sechseinhalb Stunden im Sommer und etwas über 8 Stunden im Winter. Mittlerweile hat sogar das Jobcenter begriffen, daß man mich nicht vor Sonnenaufgang nach draußen schicken kann (Stichwort Fremd- und Eigengefährdung). Die haben das mit der Sonne zwar nicht verstanden, aber immerhin ist angekommen, daß es so früh einfach zu gefährlich ist. So was geht aber glaube ich auch nur in der Reha-Abteilung, im normalen Bereich würde da wohl keine Rücksicht drauf genommen.
      Wenn ich aufgestanden bin, werde ich auch nur langsam richtig wach, aber die Zeit geht eh für Routinesachen drauf wie Zähne putzen, frühstücken, anziehen usw.
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(:
    • Shenya schrieb:

      Früher konnte ich noch relativ flott nach dem Wachwerden aufstehen, aber in den letzten paar Jahren wird das bei mir auch immer schlimmer.

      Wenn mein Wecker angeht (ich habe einen Lichtwecker), dann werde ich zwar wach, aber ich ziehe irgendwie nicht ernsthaft in Betracht, aufzustehen, das ist noch in ganz weiter Ferne. Irgendwann, ca. eine Stunde später wird der Gedanke ans Aufstehen etwas konkreter, aber manchmal kann ich dann immer noch nicht. Noch eine halbe Stunde später geht es dann. Wenn ich das Gefühl habe, ich schaffe den Schritt zum Aufstehen überhaupt nicht, dann zähle ich von 10 bis 1 rückwärts und nehme mir vor, spätestens bei 1 aufzustehen. Interessanterweise klappt das sogar fast zu 100%. Keine Ahnung, wieso so ein simpler Trick funktioniert.

      Aus dem Grund habe ich morgens auch eine sehr lange Vorlaufzeit. Mein Wecker geht um 5.45 Uhr an, und ich schaffe es nicht immer bis 9 Uhr ins Büro.

      Wenn ich mal gelegentlich extra früh aufstehen musste (z.B. schon um 4 Uhr morgens, weil ich irgendwo hinfahren musste), dann bekam ich davon Durchfall und fühlte mich krank.


      Uii, da kommen Erinnerungen an meine Schulzeit hoch. Um 8Uhr da sein müssen und ca 30min brauchen. Wann Klingelt der Wecker? 4:30Uhr Morgens. ^^

      Wenn ich ehrlich bin liegt das bei mir an Faulheit. Wenn etwas negatives bevorsteht finde ich es völlig natürlich träge zu sein. Wenn zB etwas positives bevorsteht kann ich wie ein Blitz ausm Bett springen.

      Ich habs am Ende der Schulzeit so gemacht dass ich 2h nach der Schule schlafen gegangen bin und dann wenn ich aufgewacht bin sehr viel Zeit hatte mich drauf vorzubereiten. So beginnt man der Tag nicht mit etwas negativem. Konnte Frühstücken. Am Pc setzen und News lesen. Und auch noch ne Runde spielen oder Fernsehen schauen. Ich kam dann 100% wach bei der Schule an und war auch bis zum Ende 100% dabei. Das klappte so gut dass ich sogar wieder etwas Freude beim Gedanken an die Schule empfinden konnte. Das Aufstehen war nicht mehr die Hölle und man lebte nicht mehr dafür dass man am Wochenende endlich wieder etwas Schlaf nachholen kann. Außerdem ist der Schlaf weniger präsent. Man schaut nicht ständig auf die Uhr dass man ja bald schlafen sollte und man schaut nicht ständig auf die Uhr dass man bald aufstehen sollte. Man kommt nach Hause. Erledigt noch ein paar Sachen. Schläft dann, wacht ohne Wecker auf und dann nur 1x Wecker stellen um pünktlich loszugehen, was dann trotzdem noch eine kleine Überwindung ist aber absolut nichts im Vergleich zur Überwindung den Tag überhaupt erst zu beginnen und so viele Dinge direkt erledigen zu müssen.


      Einziger Nachteil ist dass man eher Nachtaktiv ist und Tagsüber kaum mehr was machen. Das hat mich aber nicht gestört.
    • xxBenutzernamexx schrieb:

      Wenn ich ehrlich bin liegt das bei mir an Faulheit.

      In der Psychologie gibt es den Begriff Faulheit nicht. ;)
      Da sagt man, es gibt immer einen Grund, warum man etwas nicht angehen kann.

      xxBenutzernamexx schrieb:

      Wenn etwas negatives bevorsteht finde ich es völlig natürlich träge zu sein. Wenn zB etwas positives bevorsteht kann ich wie ein Blitz ausm Bett springen.
      Ja, das ist z.B. ein Grund, wenn etwas Negatives bevorsteht. Arbeit finde ich aber nicht ganz so negativ wie Schule. In der Schule hat es geklappt, weil meine Mutter da immer dafür gesorgt hat, dass alle rechtzeitig aufstehen und aus dem Haus kommen. Das war ganz streng getaktet mit einem festen Ablauf.
      Jetzt ist halt alles ein bisschen unstrukturiert. Selber habe ich nicht genug Disziplin, um für mich feste Abläufe einzuführen, wenn die nicht absolut angenehm für mich sind. Mich zu etwas zu zwingen, was nicht wirklich notwendig ist, schaffe ich nicht. Das liegt sicher daran, dass es schon genug Zwang und Druck gab, irgendwann reicht es einfach.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!
    • Ich bin eigentlich sofort klar im Kopf, wenn ich aufwache, aber dennoch sehr müde und will meistens weiter schlafen. Ich brauche ca. 2-3 Stunden bis ich mich körperlich richtig fit fühle. Aber kognitiv leistungsfähig bin ich eigentlich sofort. Ich denke, dass da jeder Mensch anders tickt. Ich bin definitiv kein Frühaufsteher. Es tut mir auch nicht gut, früh aufzustehen. Ich bekomme davon Kopfschmerzen. Ich bin viel ausgeglichener, produktiver und leistungsfähiger, wenn ich so zwischen 9 und 10 aufstehen kann. Zu lange schalfen tut mir allerdings auch nicht gut. Am fittesten bin ich, wenn ich 6 bis maximal 8 Stunden schlafe.
    • Derzeit klappt das Aufstehen bei mir sehr gut, insbesondere seitdem ich ein paar Minuten vor dem Wecker das Licht einschalten lasse. Oft reicht schon die Helligkeit alleine um hinreichend wach zum aufstehen zu werden; wenn nicht, finde ich es auch dann angenehmer, wenn es im Schlafzimmer schon richtig hell¹ ist, wenn der Wecker um 07:20 (werktags, wochenends später) lärmt. 1/2 Stunde nach dem Aufstehen gehe ich dann aus dem Haus.

      ¹ Die Nacht über habe ich die Vorhänge zu, damit's schön dunkel ist und die urbane Lichtverschmutzung draußen bleibt.

      Dada
      ## E–Mail: Die beste Erfindung, seit man Computer mit elektrischem Strom betreiben kann. ##
    • Aufstehen sieht bei mir ungefähr so aus: :d


      Nee, nicht wirklich...das frühe Aufstehen bereitete mir schon immer ziemlich große Probleme.
      Mittlerweile arbeite ich abends und kann den Wecker ausgeschaltet lassen. Das führt dann auch dazu, dass sich die Aufstehprozedur über längere Zeit hinzieht...aufwachen, wieder einschlafen, wieder aufwachen und irgendwann schaffe ich dann den "lift off". Oft ist es dann schon ziemlich spät, zwischen 10 und 11Uhr. :)
    • ich habe schlafstörungen total,verdrehten rhytmus.
      heute zb schlief ich zu 1330 ein,zahnarzttermin -gucken 1730-
      zu 1600 war ich noch platt,1 std brauchte ich mich fertig zumachen. zähne putzen ! morgenmuffel,depri.
      sonst wache ich wegen medikamenten zu 10 auf ,ko noch.
      kontroliere den pc,nehme medis und lege mich wieder hin.
      ich will dann schweigen1 std,kein radio,nur wichtig mein malzbier zu den tabletten.
      früher ,ganz früher hatte ich 2 wecker im 30 min abstand eingestellt,als bäcker.
    • Meinen Wecker stelle ich immer so, dass er 15 Minuten vor dem avisierten Aufstehtermin losgeht, Diese Zeit brauche ich , um den Kreislauf "hochzufahren" und manchmal auch, um nicht mehr an die gehabten Träume zu denken -mindestens einer pro Nacht ist mir meist bewußt- sondern an den kommenden Tag. Wenn ich früh aufstehe zusätzlich Handy, das ich dreimal auf "Erinnern" drücke, so dass es alle 5 MInuten wieder losgeht und ein erneutes Einschlummern verhindert. Bei Schlafenszeiten unter 6 Stunden komme ich sonst schlecht aus dem Bett... aber auch bei langem Schlaf über 9 Stunden, weil der Krieislauf dann wohl sehr niedrig ist. Ich habe meist Schlafenszeiten um die 8 Stunden, aber schlafe nicht immer durch. Das mag auch daran liegen, dass ich als Spätschichtler, der danach noch regelmäßig ins Internetcafe geht, hauptsächlich zu den hellen Tageszeiten schlafe.
    • Ich hatte vor einiger Zeit ein Snooze-Problem entwickelt. Ich hab morgens einfach immer wieder die Snooze-Taste des Weckers gedrückt und konnte mich, teilweise über 2 Stunden, nicht dazu bringen wirklich aufzustehen. "Mocheln" als Audruck dafür gefällt mir gut. :lol: Jedenfalls steht mein Wecker jetzt auf der anderen Seite des Zimmers, so dass ich auch wirklich aus dem Bett aufstehen muss, um ihn auszuschalten.

      RoseLeBlood schrieb:

      Morgens wenn ich wach werde, kann ich nicht sofort aufstehen. Bin zwar wach aber irgendwie noch gefangen im Kopf - wie in ein Traum, ein anderes Leben wie ein Traum. Irgendwann fang ich an mich zu spüren den rest wahrzunehmen - dann sind aber oft 2-3 Stunden vergangenen. Verschlafe dadurch immer - es ist keine Absicht, nur weiß ich nicht wie ich das mein ambulanten Betreuer erklären soll und der Tagesstätte.
      Kennt ihr das, wie ist das bei euch?
      Das klingt wie eine extreme Form von Schlafparalyse.
    • So etwas wie hellwach sein am Morgen kenne ich nicht. Ich bin so verpennt, dass ich mich auf dem Weg zum Bad wie eine Billiardkugel fortbewege ... :d
      Vom Treppengeländer gegen die Wand, gegen die Tür, am Türrahmen gestoßen, gegen das Waschbecken geprallt, vorm Klo fast mit der Matte weggerutscht ...

      Am liebsten arbeite ich vom späten Abend an bis in die Nacht.