Autismus-Diagnostik in NRW

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    • Elisa schrieb:

      zaph schrieb:

      Elisa schrieb:

      Erhält der Arzt der einen zur Diagnostik nach Köln überwiesen hat auch einen Diagnosebericht?
      Ja.
      Das finde ich aber nicht in Ordnung, vielleicht möchte ja nicht jeder Patient, dass der überweisende Arzt einen Bericht erhält. Kann es auch sein dass nur der Arzt einen Bericht erhält und man selbst nicht?
      Nein, nur man selbst erhält den Bericht

      Grübler_1988 schrieb:

      Ich habe das Original des Diagnoseberichts erhalten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das üblich ist.
      So ist es wohl aktuell üblich.

      Elisa schrieb:

      Dungeonmaster schrieb:

      Grübler_1988 schrieb:

      Ich habe das Original des Diagnoseberichts erhalten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das üblich ist.
      Ich auch.
      Ist es grundsätzlich so dass in Köln jeder den Diagnosebericht zugeschickt bekommt, oder muss man den von sich aus anfordern?
      Man bekommt ihn unaufgefordert an die eigene Adresse zugeschickt
      Sohn mit HFA diagnostiziert ...und ich irgendwie ähnlich und doch anders...
    • Im ersten Gespräch in Köln, wurde ich gefragt, ob ich oft Missverstaendnisse habe.

      Konnte grade keine nennen.


      Wenn Krach ist, setzt sich meistens der andere durch oder ich weiss nicht, was wieder schief gelaufen ist.
      Da interessiert es niemand, ob es ein Missverständnis ist, weswegen es auch nicht aufgelöst wird.
      Es ist dann eher ein danebenreden von beiden Parteien.

      Koennen die es irgendwie im Gespräch trotzdem feststellen, oder bekomme ich die entgueltige Diagnose, womöglich deswegen nicht, da sie annehmen, dass ich nie Missverstaendnisse habe.
      Wegen einem Missverständnis, keine Diagnose zu bekommen, wäre....
      Danke

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniel1 ()

    • Daniel1 schrieb:

      Koennen die es irgendwie im Gespräch trotzdem feststellen, oder bekomme ich die entgueltige Diagnose, womöglich deswegen nicht, da sie annehmen, dass ich nie Missverstaendnisse habe.
      Wegen einem Missverständnis, keine Diagnose zu bekommen, wäre....
      Wenn man gerade kein Beispiel nennen kann, ist das nicht schlimm. Sie können genug Anhaltspunkte im Gespräch feststellen.
      Wann hast du das Abschlussgespräch?
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!
    • @Daniel1
      Du warst wahrscheinlich wie ich auch nervös bei dem Gespräch, oder? Dann ist es normal, dass du Blackouts hattest und spontan keine Beispiele nennen konntest. Aber das ist in Köln kein Problem. Dir wird dort geholfen. ;)

      Was wurde eigentlich am Ende des Erstgesprächs gesagt? Wirst du dort zu weiteren Terminen eingeladen oder war bereits "Endstation"?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Grübler_1988 () aus folgendem Grund: Ergänzung

    • Ich war auch erst in Köln zum Erstgespräch. Bewusst versuche ich nicht das ganze jetzt zu reflektieren und auseinander zu nehmen. Damit macht man sich nur schockelig. Außerdem kann ich das jetzt alles sowieso nicht mehr ändern. Meine Therapeutin sagt zu mir auch, dass ich nicht immer alles planen und reflektieren soll, sondern eher versuchen sollte ins Handeln zu kommen.

      Trotzdem komme ich vom Planen nicht mehr weg. Mir wurde gesagt, es folgt in ca. 9 Monate ein Gespräch mit einem Oberarzt. So wie ich verstanden habe, heißt das nur noch ein weiterer Termin. War das bei euch auch so? Das ist schon eine sehr kurze Zeit für eine Diagnostik finde ich.
    • Meso schrieb:

      Trotzdem komme ich vom Planen nicht mehr weg. Mir wurde gesagt, es folgt in ca. 9 Monate ein Gespräch mit einem Oberarzt. So wie ich verstanden habe, heißt das nur noch ein weiterer Termin. War das bei euch auch so? Das ist schon eine sehr kurze Zeit für eine Diagnostik finde ich.
      In Köln gibt es immer zwei bis drei Termine. Das hängt davon ab, ob man an der neuropsychologischen Testung teilnehmen oder nicht teilnehmen muss. Ich musste daran teilnehmen, somit hatte ich drei Termine. Bei dir kommt dann wohl als Nächstes schon das Abschlussgespräch.
    • @Meso

      Nur zum Verständnis:

      Meso schrieb:

      Das ist schon eine sehr kurze Zeit für eine Diagnostik finde ich.
      Meinst du damit, dass die 2 Gespräche zu wenig sind? Oder dass die Wartezeit bis zur Diagnose recht kurz ist?

      Ich hatte übrigens Ende Mai mein Erstgespräch. Dort hieß es, ich würde in 2-3 Monaten zu den neurologischen Testungen eingeladen und in 7-9 Monaten zum Abschlussgespräch.
    • *Who*I*Am*?* schrieb:

      Meinst du damit, dass die 2 Gespräche zu wenig sind? Oder dass die Wartezeit bis zur Diagnose recht kurz ist?

      Meso schrieb:

      Trotzdem komme ich vom Planen nicht mehr weg. Mir wurde gesagt, es folgt in ca. 9 Monate ein Gespräch mit einem Oberarzt. So wie ich verstanden habe, heißt das nur noch ein weiterer Termin. War das bei euch auch so? Das ist schon eine sehr kurze Zeit für eine Diagnostik finde ich.
      @*Who*I*Am*?*
      Ich denke, @Meso meint Ersteres.
    • *Who*I*Am*?* schrieb:

      Meinst du damit, dass die 2 Gespräche zu wenig sind? Oder dass die Wartezeit bis zur Diagnose recht kurz ist?
      Mein Erstgespräch empfand ich insgesamt sehr kurz. Meine Eltern waren mit, die auch alleine befragt worden sind. Insgesamt war das etwa eine Stunde. Zur Testung muss ich nicht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich schon zwei Testergebnisse abgegeben habe. Es folgt mit 8-9 Monate Wartezeit dann das Abschlussgespräch. Die Wartezeit dazwischen finde ich schon sehr lang und ich bin gespannt, ob das Gespräch auch so kurz sein wird. Ich habe mir eine Diagnostik zeitintensiver vorgestellt - gerade im Erwachsenenalter.
    • Ich bin mir nicht ganz sicher, ich glaube aber, dass einiges an Zeit in Köln wegfällt, da dort keine Fragebögen mehr ausgefüllt werden müssen.
      Diese hattest du ja bereits vorab ausgefüllt und nach der Auswertung wurdest du eingeladen. Beispielsweise in Dortmund werden die Fragebögen
      erst vor Ort bearbeitet.
      In Köln hält man sich ja zudem beim Erstgespräch an einen gewissen Fragenkatalog, die die Psychologin durchgeht. Wenn man dort die Fragen
      knapp, aber ausreichend beantwortet, wird auch wieder Zeit "eingespart".

      Am Ende zählt vielleicht nicht, wie lange die Diagnostik dauert, sondern was du gezielt für Antworten geben kannst, aus denen sich die Kriterien
      für eine Positiv- oder Negativdiagnose ableiten lassen.

      Die Wartezeit zwischen dem Erst- und Abschlussgespräch empfinde ich auch als sehr lang. Jedoch scheint sich die Wartezeit insgesamt im
      Gegensatz zu früher nicht viel geändert zu haben. Man erhält durchschnittlich nach etwa 15-18 Monaten eine Diagnose (Zahlen ohne Gewähr).
      Man wartet mittlerweile allerdings deutlich kürzer auf den Ersttermin.
    • *Who*I*Am*?* schrieb:

      Ich bin mir nicht ganz sicher, ich glaube aber, dass einiges an Zeit in Köln wegfällt, da dort keine Fragebögen mehr ausgefüllt werden müssen.
      Ja, das finde ich auch gut, dass man die Fragebögen zuhause in Ruhe ausfüllen kann. Manche Fragen musste ich mir in den Original Fragebögen in Englisch anschauen, damit die Fragen überhaupt für mich Sinn ergaben bzw. ich wusste, was damit gemeint war.

      Insgesamt bin ich schon vom Typ jemand, der eher kurz und präzise antwortet. Das sind natürlich, wie du schon sagst, Zeiteinsparer. Wobei ich auch bei manchen Fragen gefühlt überfragt war und nicht so direkt antworten konnte. Manchmal sage ich auch einfach irgend etwas, um etwas zu sagen, da ich eigentlich Zeit bräuchte zum nachdenken. Das ist allgemein ein Manko von mir, dass ich meist Pausen einnehme, bevor ich rede.

      Mir wäre es lieber insgesamt lange zu warten und dann die Termine in einem überschaubaren Zeitrahmen wahrzunehmen. Nach einem Zusammenbruch bin ich seit Anfang dieses Jahr krank geschrieben und bin etwas ratlos, wie ich weiter vorgehen soll und kann. Wobei ich mittlerweile auch in meinen Recherchen gesehen habe, dass es dann gar nicht so viele Angebote gibt, die man wahrnehmen kann.
    • Camembert schrieb:

      Bekommt man dort eigentlich eine Rückmeldung dazu, was die Auswertung der zuvor verschickten Fragebögen ergab (evtl. im Abschlussgespräch)?

      Bei meinem Erstgespräch hatte die Diagnostikerin die Ergebnisse vor sich liegen, gehört womöglich zur Vorbereitung des Gesprächs. Darüber gesprochen wurde aber nicht. Wenn es dich interessiert, könntest du aber einfach fragen. Festgehalten stehen die Zahlen dann im Diagnosebericht. Ob bei einer Negativdiagnose die Werte auch aufgeführt werden, kann ich nicht sagen.

      Sonst findest du die gängigen Autismusfragebögen aber eigentlich alle frei verfügbar im Web, du könntest sie also einfach nochmal machen und dann deine Ergebnisse einsehen.