Habe ich kein Kurzzeitgedächtnis?

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    • Stimmt, es geht um Routine, Gewohnheit.
      Wenn hier mal wieder umgebaut wird, fahre ich zu oft noch in die falsche Richtung.
      Sogar, wenn ich selber Zuhause umräume, dauert es viel zu lange, bsi ich mich umorientiert habe.
      Ich suche wochenlang, bisweilen länger, bestimmte Dinge noch am alten Platz. :m(:
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Linnea wrote:

      Sogar, wenn ich selber Zuhause umräume, dauert es viel zu lange, bsi ich mich umorientiert habe.
      Jaaa, das habe ich auch. Ich laufe zur falschen Schublade, ich mache das falsche Schrankfach auf etc....
      Als ich mein Bett umgestellt habe, bin ich immer mal wieder zur Wandseite aufgestanden und habe mich angeschlagen. Das passiert mir auch im Urlaub, wenn das Bett anders steht 8o :m(:
    • Ani wrote:

      Als ich mein Bett umgestellt habe, bin ich immer mal wieder zur Wandseite aufgestanden und habe mich angeschlagen. Das passiert mir auch im Urlaub, wenn das Bett anders steht
      Ja, das kann ich gut nachvollziehen und bin in ähnlichen Fällen immer erstmal desorientiert.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Ja, hast recht. Jetzt wüßt ich es.
      Aber wenn irgendwas neues dazukommt, dann werd ich das wieder nicht auf die Reihe bekommen.
      Bis ich ein Script dafür hab....

      Aber wenn man das weiß, isses halt so und man kann es akzeptieren.
      "Ich leide nicht unter Asperger. Ich leide unter den Menschen." :d
    • Was ich blöd finde:
      Es kann sein, dass mich jemand was fragt, ich meines Wissens nach die richtige Antwort gebe und dann irgendwann merke, dass irgendwann, noch das, oder dass passiert ist und ich die neuen Informationen noch nicht gesehen habe, weshalb ich leider falsch geantwortet habe.
      Es fühlt sich an, als ich keinen Zugriff auf neuere Informationen haette.

      Frage mich manchmal, ob die Bereiche, wo die kurzfristigen und langfristigen Erinnerungen bei mir a gespeichert sind nicht richtig vernetzt sind oder ob ich einfach Probleme mit dem Arbeitsgedächtnis habe.
      L. G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Hat dein Gehirn die Information vielleicht noch nicht in den Zusammenhang eingebaut? Ich kenne das von "an alles gedacht, bin mir sicher" und stelle dann hinterher fest, dass dies und jenes wichtige von mir nicht erkannt wurde, obwohl es hätte offensichtlich sein müssen - eigentlich. Ich würde es am ehesten der schwachen zentralen Kohärenz zuschreiben. (bei mir)
    • Gluon wrote:

      Mit dem digit span test lässt sich das gut überprüfen.
      Gibt es z.B hier: cambridgebrainsciences.com/browse/memory/test/digit-span
      Der Test wird bei mir nicht gestartet.

      Ich habe mal den : peds.de/Blitztest/blitztest.htm

      gemacht, und war erstaunt, dass ich mir Bilder am schlechtesten merken konnte,
      da ich an sich recht bildhaft denke.
      Farben hingegen waren am leichtesten.
      Most great people have attained their greatest success just one step beyond their greatest failure.

      Napoleon Hill

      The post was edited 1 time, last by ifi ().

    • Der Peds-Test hat oft zu viele Gleichartige Dinge. z.B. 3x die Zahl 8 bei mir - also musste ich mir nur ein Muster merken für die 8 und hatte bereits 4 richtig.
      Wenn es schon 9 Felder gibt, sollten die auch immer mit 9 verschiedenen Dingen gefüllt sein, um Vergleichbarkeit zu gewährleisten.
      In mehreren Wiederholungen hatte ich von 1 bis 9 Punkten in jedem Test so ziemlich alles mal dabei.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      also musste ich mir nur ein Muster merken für die 8 und hatte bereits 4 richtig.
      Ja, stimmt, ich habe es jetzt auch ein paarmalk gemacht,
      durch das Auftauchen dieser "Kolonnen" wird es deutlich einfacher.
      Am leichtesten fallen mir allerdings konstant die Farben.
      Bei den Bildern komme ich wiederum bisher am meisten durcheinander.
      Most great people have attained their greatest success just one step beyond their greatest failure.

      Napoleon Hill
    • Illi wrote:

      Was mich besonders nervt: ich erinnere mich immer wieder anders an Erlebnisse. Mein Sohn hat das auch. Erst wenn es ganz lang her ist, kann ich es beurteilen.
      Zum Beispiel wenn ich von einem Urlaub erzählen soll. Ich überlege dann in diesem Moment, wie es im Urlaub war. Vielleicht denke ich ans Meer und sage, schön und entspannend. In einem anderen Moment erinnere ich mich daran, wie schlecht ich geschlafen habe, und sage, sehr anstrengend, ich weiß nicht, ob ich das nochmal machen will. Von außen wirkt das sicher schizophren.
      Bei mir 1:1 das gleiche. Auf die Frage "wie war der Urlaub?" bekomme ich ein "Fragment" wie z.B. ein Bild oder Gefühl, also eine Erinnerung an den Moment, zusammen mit daran verknüpften Teilerinnerungen (z.B. ähnliche Situationen).
      Die Antwort "anstrengend" gebe ich z.B. auch ziemlich sicher, wenn ich gerade das Gefühl eines beginnenden Overloads spüre.

      In einem entspannten Gespräch habe ich jedoch differenzierter Zugriff auf meine Erinnerung. Ich überlege gerade, was der Grund für dieses Verhalten ist.
      Ist es der Stress? Stresst die kurze Frage, deren Antwort ich nicht in einen Satz packen kann?
      Im Nachhinein denke ich mir, vielleicht wollte die fragende Person ein Gespräch beginnen? Oder erwartete sie vielleicht doch nur eine Smalltalkantwort?
      Der Stress kommt automatisch, es reicht eine soziale Situation mit einer Person deren Kommunikationsverhalten ich noch nicht kenne bzw. noch keinen Weg gefunden habe mich darauf anzupassen.

      Illi wrote:

      Ich kann es nicht gesamt beurteilen. Ich kann mich nicht erinnern, nur an Momente.
      Deshalb mache ich auch nie Erfahrungen. Ein unangenehmes Erlebnis geht unter im Strom der Eindrücke. Wenn dasselbe wieder passiert, habe ich es wieder nicht kommen sehen. Wie kann ich mich besser erinnern?
      Ich beschätfige mich gerade mit mir und dem Thema Detailwarnehmung und davon abgeleitet die "fragmentierte Warnehmung".

      Als Modell verwende ich ein Blockschaltbild mit Beziehungen und Definitionen zwischen Elementen, das gleicht dann einer Analyse der Funktion einer elektronischen Baugruppe. Also ein für mich passendes Konstrukt um Zusammenhänge zu erstellen...

      Die Wahrnehmung ist aufgeteilt in parallele Datenströme und einer kaputten Verteilereinheit, welche eigentlich nur relevantes weiterleiten sollte.
      Sie ist aber nicht ganz defekt, denn sie KANN maximal filtern / fokussiert sein. Ist es interessant, vielleicht sogar Teil von SI? Dann ist es traumhaft gut.

      Kommen Stress oder zusätzliche Reize bzw. Informationen dazu, fällt der Fokus im Alltag sofort und der Zugriff auf das Archiv wird abhängig vom Reizlevel blockiert. Lesend stärker als schreibend, denn es sind noch erstaunlich viele, aber scheinbar unindizierte Erinnerungen da.
      Diese sind schwerer abrufbar, weil noch keine oder nur wenige Beziehungen und Verknüpfungen zu anderen Erinnerungen gesetzt wurden. Verglichen mit einem Trauma könnte z.B. ein einzelner Trigger gesetzt sein, welcher zuverlässig - wenn getriggert - die Erinnerung oder Teile davon abrufen.

      Im Extremfall bedeutet das blockierte Archiv dann eben Notlaufprogramm mit dem Gefühl dement(?) zu sein.
      Selbst wenn ich noch entspannt im Parkhaus in der Innenstadt angekommen bin, es ist wichtig für später vorzusorgen:
      mit Fotos von Tiefgaragentüren und Wänden den Standort des Autos dokumentieren.
      Um das Auto schnell wieder zu finden, ohne die Hälfte der Etagen absuchen zu müssen.
    • Bei dem Test konnte ich mir Zahlen am besten merken (9 von 9), am schlechtesten waren Wörter und Bilder, Farben war noch in Ordnung.

      Gesichter kann ich mir meistens dann merken, wenn sie irgendetwas von häufig auftauchenden Gesichtern haben, also in den Medien, sogenannte Promis. Aber ein Phantombild könnte ich sicher nicht realistisch erstellen.

      Als ich in der Reha war, gab ich den Leuten heimlich Namen von Schauspielern, Moderatoren oder Politikern, weil sie irgendein Merkmal hatten, was den bekannteren Personen ähnelte. Das diente mir als Hilfestellung, außerdem grüßte ich sowieso erstmal jeden, der mir entgegen kam, somit konnte ich umgehen jemanden nicht zu grüßen, den ich vorher kennen gelernt hatte, aber nicht wiedererkannte.
    • Zahlen 5,4,4,7,4
      Wörter 5,7,4,4,6
      Farben 9,9,9,6,9
      Bilder 6,5,4,9,5
      gesamt 25, 25,21,26,24

      ab 25 Punkte aufwärts sagt er "überdurchschnittlich", das überrascht mich. Bisher schnitt ich in so Tests schlecht ab.
      "Sie haben eine ausgeprägtes optisches Gedächtnis oder einfach eine gute Merkstrategie."

      Was ich vorallem bei den letzten Durchläufen hatte, waren Verwechslungen, das Muster war richtig, aber zb grün mit blau vertauscht (oder rotes Apfelbild mit rotem Erdbeerbild usw)
    • Was bedeuten Deine Zahlen, ist das Dein Punktergebnis?
      Der Test funktioniert nicht richtig, weil er nur manchmal Groß- und Kleinschreibungsabweichungen berücksichtig, er auch den Fluss nicht akzeptiert, wo es der Fluß war. Plötzlich ist die sonne nicht richtig, weil es die Sonne sein sollte.
      Bei so einem Test sollte vorher vermittelt werden, dass die Groß- und Kleinschreibung nach Lust und Laune des Jurors gewertet wird.
      Ich habe den Test nun mehrmals durchgeführt und diverse Screenshots gemacht, ich sehe dieses als unnötige und nicht gewinnbringende (fehlerhafte) Spielerei an.
    • Loquella wrote:

      Der Test funktioniert nicht richtig, weil er nur manchmal Groß- und Kleinschreibungsabweichungen berücksichtig, er auch den Fluss nicht akzeptiert, wo es der Fluß war. Plötzlich ist die sonne nicht richtig, weil es die Sonne sein sollte.
      Bei so einem Test sollte vorher vermittelt werden, dass die Groß- und Kleinschreibung nach Lust und Laune des Jurors gewertet wird.
      Ist mir nicht aufgefallen, habe aber auch nicht darauf geachtet.
      Dann wäre der Buchstabentest schlecht, die anderen 3 kennen aber keine Groß- oder Kleinschreibung. Ich finde den ganz nett, weil es sonst in Kurzzeitgedächtnistests, Zahlen sind. Die kann ich mir aber schlecht merken, weshalb ich es mal interessant fand, einen Test dazu zu machen, der anderes als Zahlen abfragt.
      Ja die Nummern sind die Anzahl der richtigen Ergebnisse jeweils, habe 5 Durchläufe gemacht, weil ichs lustig fand, und auch weil es stimmt was Garfield schreibt: man kann Glück haben, und eingängige Muster erwischen aus gleichen Items. Ich glaube außerdem, dass der Test schwerer wäre, wenn es kein 3x3 Raster wäre, sondern als Reihe
    • Was mich bei den Bildern störte war, dass man ewig durch eine Reihe an Bildern klicken musste, bis dass man das richtige fand. Wenn ich zu ungeduldig war, klickte ich an dem richtigen vorbei und musste quasi von vorne anfangen, was aber dann mein Kurzzeitgedächtnis nicht mehr mitmachte und ich vieles vergaß.
    • Stimmt, das ist mir auch passiert. Trotzdem war ich da immer noch besser als bei Zahlen. Ich finde es interessant weil es zeigt, wie individuell Gehirne sind. Wie merkst du dir die Zahlen, liest du sie und merkst dir den Klang, oder das Aussehen? Ich versuche da, mir Muster zu merken, wie sie verteilt sind. Das geht natürlich nicht, in Tests, wo einem die Zahlen nacheinander gezeigt oder vorgelesen werden.