Wie kommt ihr mit Weihnachten klar?

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    • DrCarsonBeckett wrote:

      Wenn es nicht geht, geht es nicht. Mach dir da aber kein Druck deswegen. Du packst das mit genug Übung sicherlich.
      Das ist einfach eine Realität meines Lebens, dass ich zu Kontakten nicht so in der Lage bin. Was hat das mit Druck zu tun? Das Leben ist einfach schwerer, wenn man alles allein bewältigen muss bzw. manche Dinge sind allein unmöglich. Ich bin 42, theoretisch sollte ich genug "Übung" haben, mir fehlen aber ganz grundsätzliche Fähigkeiten im sozialen Umgang. Die kann ich auch nicht herzaubern.
      »Leben ist nicht genug«, sagte der Schmetterling, »Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.« Hans Christian Andersen
    • Aber das sieht auch sehr ländlich aus und vor allem ist die Perspektive sehr angenehm. Als Betrachter in sicherer Entfernung ein Lichterspiel zu beobachten finde ich sehr schön und der Ort sieht ja nun auch nicht soo trubelig aus. Hier in meiner Gegend ist es gerade fast permanent schmutzig-grau und dazu kommt dann diese aufdringliche Weihnachtsbeleuchtung in allen Farben und natürlich auch ständige Beschallung.
      Das ist dann nicht mehr schön, sondern einfach nur drüber.
    • Ich wohne ländlich und recht ruhig.

      Der Vorteil der Erzgebirgsdörfer ist, das dauerblinkende Lämpchen, die womöglich noch grellbunt sind, nicht gern gesehen werden. Es gibt sogar einzelne Ortssatzungen, die so etwas untersagen.

      Das sieht dann in etwa so aus:


      Das sind ruhige, warme Lichter. Für mich ist das sehr schön, dann nachts spazieren zu gehen.
      "Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt."


      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Ja, Weihnachten ist hier wirklich schön. :)

      Und da ich dem allgemeinem Kaufrausch nicht unterliege, gefällt mir diese Zeit gut.
      Nur leider bin ich gerade beruflich in Dresden und habe mich jetzt vor den Menschenmassen hier in die Pension zurückgezogen.
      "Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt."


      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Also ich finde die Weihnachtszeit auch sehr schön. :nod:
      Das weckt immer schöne Erinnerungen an meine Kindheit und ich singe gerne Weihnachtslieder, backe mehrmals Weihnachtsplätzchen,
      erfreue mich an schöner dezenter Weihnachtsdekoration, genieße die Besinnung auf die Weihnachtsgeschichte, freue mich
      auf das leckere Essen an den Feiertagen, die schönen Märchenfilme und das besinnliche Zusammensein im engen Familienkreis.


      Das mit den "Geschenken" würde ich aber sofort abschaffen, wenn es nach mir ginge. In meiner Familie ist das aber leider undenkbar.
      Mich belastet es alle Jahre wieder geeignete Geschenke zu finden. Dabei schenke ich schon nur noch einer handvoll engen Familienmitgliedern
      etwas. Noch schlimmer ist es aber wenn man z.B. auf der Arbeit zum Wichteln gezwungen wird.
      Wie soll man denn für eine halbfremde Person ein geeignetes Geschenk zu einem lächerlich niedrigen Preislimit auftreiben?
      Und welchen Zweck erfüllt das dann?
    • kim wrote:

      Leseratte wrote:

      Wenn du nicht allein sein magst, dann versuche, etwas daran zu ändern. Es gibt sicher einige hier, die auch an Heiligabend und den Feiertagen online sind.
      Online werde ich wohl auch wieder sein, aber ich bin nicht besonders geschickt darin Freunde zu finden bzw. zu halten. Wenn das so einfach wäre, hätte ich schon etwas daran geändert. Meine Versuche mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, überfordern mich meistens. Und Familie habe ich keine mehr.
      :!: :cryforjoy: :nerved: Geht mir genauso.
      Ich fange aber jetzt schon an für mich "vorzusorgen". Mir was für die Zeit vorzunehmen. DVDs und Bücher bestellen und sowas.
      Bin genau auch 42. Ich bin auch skeptisch, dass wir das Soziale in dem Alter noch lernen. Es gibt auch kein Angebot....also hilfreiche Therapien für Erwachsene.
    • New

      Zwar älteres Thema (trotzdem immer wieder aktuell) , aber ich bin neu hier im Forum und gerade solche Anlässe wie Weihnachten stressen mich extrem. Andere Feste aber auch. Zb. jetzt Ostern und diese ganzen sinnlosen in Alufolie verpackten Miniprodukte.
      Es geht schon recht bald los, da muss ich diese ganzen in Alufolie verpackten, ungesunden "Lebensmittel" im Supermarkt sehen. Und die damit verbundenen Widersprüche in den Aussagen einiger Bekannter, die da einerseits von Umweltschutz sprechen und dann wieder diesen Kram kaufen. Dann wird einem sowas in der Apotheke einfach mit in die PAPIERtüte getan! Furchtbar und es macht mich regelrecht hibbelig und ich habe ständig das Gefühl dagegen ankämpfen zu müssen. Widersprechen zu müssen. Aber so mache ich mich nur unbeliebt, denn die verstehen das meist nicht. Und immer wieder diese PAYBACK - fragerei an der Kasse!
      Und ist es erst einmal eine Woche davor, dann schotte ich mich am liebsten ab. Autofahren nervt umso mehr, denn die ganzen stressigen Leute blockieren wegen ihrem religiösen, kalenderdiktierten Pflichtfest die Straßen zusätzlich. Ich will schnell durchkommen und Zielgerichtet fahren. Unmöglich um die Weihnachtszeit.
      Dann dieses permanente "Frohe Weihnachten" gewünsche, Hände geschüttel und so weiter. Immer wieder wird man genötigt und mit hineingezogen.
      Ich sage dann auch immer "Ich habe mit Weihnachten nichts zu tun" dann kommt immer "trotzdem eine schöne Zeit" . Manchmal sage ich auch einfach "Ja" und gehe weiter.
      Ich bin bald 46 und ich denke das ich diese Abneigung gegenüber solche Anlässe auch nicht weg bekomme. Wie denn auch? Diese aufkommenden negativen Gefühle, die genervtheit sind dann einfach präsent.

      PS. Ich feiere überhaupt keine Feste. Weder meinen Geburtstag noch sonst irgendein Fest.
      - Starke Begeisterung für Form, Farbe und Struktur.
      - Lost Places Fotografie. In stillgelegten Gebäuden herrscht eine vergleichslose, meditative Ruhe.

      Hier eine kleine Auswahl meiner Werke, die über die Jahre entstanden sind. Falls es jemanden Interessiert.


      deviantart.com/mind-eversion

      The post was edited 1 time, last by Oli73 ().

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      absolutes chaos. jedes jahr der selbe kack bei mir... ich bin ein einziges nervenbündel, aber niemand merkt es mir an. danach schnell nach hause ins bett und unter meine lieblingsdecke und drei tage erholen.
      ich weiß es eh selbst das ich immer ziehmlich am limit fahre, irgendwie kann ich diesen drang nicht abstellen mich immer großen herausforderungen zu stellen.
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      Ich bin vorletztes Wochenende endlich dazu gekommen, die Weihnachtsdeko wegzuräumen - ich brauchte Platz für die Oster-Deko. :)

      Die aluierten Schokofiguren mag ich eigentlich.
      Nur die winzigen nichthohlen Schoko-Eier, die in buntes Alu-Papier gewickelt sind, hasse ich. Die auszupacken, ist sehr frustfördernd.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
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      Vier Phasen:
      1. Kindheit, Jugend: Hoffnung, Vorfreude, Freude (im Lauf der Jahre leicht abnehmend)
      2. erwachsen, verheiratet: wochenlang Stress pur, Weihnachtsphobie
      3. allein lebend, weit weg von Familie: perfekt, keine Feier, nur TV-Weihnachtsprogramm
      4. allein lebend, in Nähe der Familie: besuche Familie nur am 1. Feiertag, anstrengend, aber noch erträglich