Könnt ihr mit Geld umgehen?

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    • Könnt ihr mit Geld umgehen?

      Könnt ihr mit Geld umgehen? 79
      1.  
        Ja, ich habe kein Problem mit Geld umzugehen. (58) 73%
      2.  
        Nein, ich kann mit Geld schlecht umgehen. (21) 27%
      Wie sieht es bei euch aus? Könnt ihr mit Geld umgehen, oder habt ihr Schwierigkeiten vorausschauend damit zu planen? Hattet ihr in der Vergangenheit oder Aktuell deswegen öfters mal Probleme?

      Unter schlecht mit Geld umgehen verstehe ich z.B. dass es nicht über den Monat reicht, obwohl es nicht zu wenig ist, und ich deshalb ständig mein Konto überziehen muss oder im Minus bin; oder dass ich ständig Geld für unnütze Dinge ausgebe und es mir deshalb nicht reicht.
      人の上に人を不造 - All Men Are Equal

      頭は間違うことがあっても血は間違わない。

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joker ()

    • Ich glaube wirklich, dass Du die Umfrage mit gutem Willen machst.
      Aber die beiden Antwortmöglichkeiten sind m.E. zu eng gefasst.
      Was heisst denn "mit Geld umgehen"?
      Ich habe grob geschätzt bisher zwei bis drei Millionen EUR verdient, bin aber kein Millionär, weil ich zu einem guten Teil mein Geld dafür "verbraten" habe, mein Leben angenehm zu gestalten.
      Kann ich jetzt nicht mit Geld umgehen, weil ich nicht alles gespart habe?
      Oder kann ich mit Geld umgehen, weil ich abgesehen davon, dass mein Haus noch nicht ganz abbezahlt ist, keine Schulden habe?
      Ich glaube, das ist so kompliziert, dass man da kaum eine Umfrage formulieren kann.
    • Unter schlecht mit Geld umgehen verstehe ich z.B. dass es nicht über den Monat reicht, obwohl es nicht zu wenig ist, und ich deshalb ständig mein Konto überziehen muss oder im Minus bin; oder dass ich ständig Geld für unnütze Dinge ausgebe und es mir deshalb nicht reicht.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Joker ()

    • Eigentlich kann ich ganz gut mit Geld umgehen, von meinem Gehalt ist immer einiges ürbrig. Als ich noch von Hartz IV gelebt habe, hatte ich aber Schulden, Dispo am Limit und die Kreditkarte belastet. Um das nicht noch zu verschlimmern, habe ich ein Haushaltsbuch geführt und meine Ausgaben so überwacht.
      Bitte verlassen sie die Welt so, wie sie sie vorfinden möchten.
    • Naja, also ich kann eher zu gut mit Geld umgehen :d
      Bei fast allem was ich kaufen möchte überlege ich, ob ich das wirklich brauche und ob es nicht auch was Billigeres oder Gebrauchtes tut. Ich gebe schon auch mal ein paar 100€ für was nicht so wirklich nützliches aus, aber das kommt sehr selten vor.

      Schon jetzt als Student komme ich darum ganz problemlos mit dem eher wenigen zur Verfügung stehenden Geld klar.

      Erstmal wirkt das vielleicht toll; aber fürs Arbeitsleben finde ich das gar nicht so ideal: Ich bin niemand, der jedem Euro hinterherrennt, den er irgendwie bekommen könnte. Mein "Plan" schaut eher so aus, mit recht wenig Arbeit ausreichend viel Geld zum Leben zu verdienen und die restliche Zeit für mich nutzen zu können. Mit Gehaltserhöhungen, Aussicht auf Beförderung, usw. dürfte ich mich kaum zu mehr Arbeit motivieren lassen.

      Die einzige Ausnahme wäre, wenn ich mit recht viel Arbeit in wenigen Jahren genug Geld verdienen könnte um nachher finanziell "auf der sicheren Seite" zu sein; da würde ich mich dann schon reinhängen. Das ist in einem normalen Job aber kaum möglich; als Selbstständiger könnte das mit Glück klappen. Aus meiner derzeitigen Sicht habe ich das aber nicht vor.
    • Ja und nein.

      Ich kann nicht handeln oder für mein Gehalt kämpfen.
      Ich kann nicht zielgerichtet Sparen, da ich keine Ziele habe.

      Aber ich kann immer mit dem Geld was mir zur Verfügung steht umgehen.
      Kaufe nur wenn ich Geld habe und hatte noch nie Schulden oder mein Konto war noch nie in den Miesen.
    • daeumelinchen schrieb:

      Ich kann nicht handeln oder für mein Gehalt kämpfen.
      Das bereitet mir auch Schwierigkeiten, aber ich denke das liegt weniger an dem Bezug zu Geld, sondern an den begrenzten Möglichkeiten mit nonverbalen Signalen umzugehen. Ansonsten habe ich keine Probleme mit Geld. Ich weiß was ich zur Verfügung habe. Mein eingeschränktes Sozialleben hält die Ausgaben niedrig.
    • ich lebe von grundsicherung. obwohl das relativ wenig ist, komme ich ganz gut damit klar. natürlich muss ich aber auch viele abstriche machen und mir viele ausgaben gut überlegen. meine erfahrung ist allerdings auch, dass ein "besseres sozialleben" größere ausgaben nach sich zieht. ständig wollen die leute irgendwo hin ausgehen, kaffee trinken, etwas unternehmen...
      ich versuche geld zu sparen (über mein betreutes wohnen kann ich lebensmittelspenden beziehen, in einer sozialen einrichtung kann ich günstig warm essen, in meiner stadt gibt es eine initiative, die eintrittskarten für kulturelle veranstaltungen verschenkt, dort bin ich "angemeldet", ich kaufe kleidung z.t. second hand usw...)
      obwohl ich also insgesamt vergleichsweise gut klar komme, leide ich darunter. nur weil mein konto nicht überzogen ist und ich am ende des monats nicht hungern muss bin ich nicht glücklicher damit. es gibt so viele dinge, die ich gern machen würde, aber alle nicht machen kann, weil es einfach zu teuer wäre. und dann kommen ja auch immer mal wieder "anschaffungen", an die man nicht so denkt (z.b. matratze, zahnarzt ...)
    • Ich lebe von HartzIV und kann deswegen gut mit Geld umgehen. Das Angebot meiner Bank, mir einen Dispo zu geben, habe ich dankend abgelehnt. Ich bleibe lieber weiterhin schuldenfrei. Ich habe leider nicht die Möglichkeit an Lebensmittelspenden oder Secondhand-Kleidung/-Möbel zu kommen und muss alles selber neu kaufen, aber ich komm so einigermaßen über die Runden (zumindest, solange nicht irgendwas unvorhergesehen kaputt geht oder ich plötzlich anderweitig was bezahlen muss. Groß was sparen ist leider nicht drin. Das Gesparte reicht am Jahresende grad mal für einen Weihnachtsbaum.

      Blöd finde ich es, dass die nächste Tafel soweit weg ist, dass man sie mit dem ÖPNV erst nach den Öffnungszeiten erreichen kann. Naja, die Fahrtkosten wären mit über 25€ eh zu hoch für die paar Lebensmittel, die man da bekommt. Gleiches gilt für den Secondhand-Möbelladen einer gemeinnützigen Einrichtung. Das Liefern ist da so teuer, dass es sich am Ende nicht lohnt. Schade.
    • "Mit Geld umgehen können" heißt ja eigentlich normalerweise immer, ob das zur Verfügung stehende Geld eben reicht oder ob man regelmäßig Schulden hat (Haus etc. ausgenommen).

      Ich gebe schon mein ganzes Leben nie mehr Geld aus, als ich habe. Meistens sogar nie mehr, als ich an Einnahmen im jeweiligen Monat habe.
      Das hat als Student mit 200 Mark geklappt, und als ich Sozialhilfe bekommen habe, konnte ich sogar noch was ansparen.
      Ich habe allerdings auch kein Problem damit, mehr Geld auszugeben, wenn mehr da ist. Wozu soll ich großartig sparen? Sowas wie Familienleben steht nicht auf meinem Wunschzettel, ein Haus oder eine Wohnung will ich mir nicht leisten, da muss ja ständig was gemacht werden. Lieber wohne ich zur Miete und lasse den Vermieter alle anfallenden Reparaturen organisieren.
    • "Mit Geld umgehen können" hat meiner Meinung nach eher was mit Effizienz zutun.
      Möglichst viel, möglichst gutes, für möglichst wenig Geld.
      Wenn man wie der letzte Penner lebt finde ich nicht dass man gut mit Geld umgehen kann, nur weil man nicht verschuldet ist.
      Da hilft es auch nichts sich das alles schön zu reden wie "ich hab nunmal nicht soviel Geld wie die anderen".
      Das ist blödsinn. In Deutschland gibts ein klares Existenzminimum und es gibt genug die damit super auskommen.
      Klar gibts Menschen die Hartz4 mit Sanktionen bekommen, sich hoch verschuldet haben oder 10 Kinder versorgen müssen. Aber diese Menschen sind ebend genau deswegen in diese Situation gekommen, weil sie nicht mit Geld umgehen konnten.

      Und ich finde dass gute Kontakte deutlich mehr Vorteile als Nachteile haben. Man muss die Vorteile nur erkennen.
    • xxBenutzernamexx schrieb:

      Wenn man wie der letzte Penner lebt finde ich nicht dass man gut mit Geld umgehen kann, nur weil man nicht verschuldet ist.
      Das liest sich, als wärst du der Meinung, dass nur Leute, die in Luxus schwelgen, mit Geld umgehen könnten. Und das sehe ich völlig anders. Auf HartzIV-Niveau kann man sich nunmal nichts großartiges leisten. Besonders, wenn man auf dem Land lebt und nicht die Möglichkeit hat, Tafeln oder Secondhand-Läden zu nutzen, weil es sowas dort schlicht und ergreifend nicht gibt. Und wenn man dann über die Runden kommt, ohne sich zu verschulden, kann man sehr wohl mit Geld umgehen.

      Übrigens: Das Existenzminimum (HartzIV/Grundsicherung) liegt in viel zu vielen Fällen weit unter der Armutsgrenze von aktuell 979 Euro für einen Single.
    • Ich glaube xxBenutzernamexx meint hier nicht das sparsame Leben derer die sich nicht mehr leisten können, sondern eher sowas wie mein ex...
      eigentlich genug Geld verdienen (dipl.ing), aber in Klamotten rumlaufen, die teilweise noch die ddr Schilder drin haben, Wohnung sieht ähnlich aus, im Laden gabs Diskussionen, dass ausnahmsweise was besonderes zu esssen (im Wert von 2 Euro!) viel zu teuer ist und überhaupt der ganze Einkauf zuviel (bei ca 40 euro Wocheneinkauf für 2 Personen...).
      Ich hab bis heute übrigens keine Ahnung was er damit bezweckt (macht er immernoch so).


      Bei mir siehts aktuell so aus, dass ich mir wenn durchaus teurere Sachen leiste, aber dafür längere Zeit vorher verzichten muss. Ich verdiene zwar ganz ok habe aber durch das Fernstudium, Studienkredit und Bafög Rückzahlung recht hohe Fixkosten. Ich habe mir aber zum Ziel gesetzt, dass es keine Zwischenlösung mehr gibt. Entweder das was ich wirklich will oder ich warte so lange bis es machbar ist. Unterm Strich gebe ich mit dieser Strategie übrigens weniger aus und bin zufriedener.
    • Ich lebe seit dem Studium eher auf Sparflamme. Ich kaufe mir nichts, was ich nicht bar bezahlen kann. Teure Anschaffung erspare ich mir im Voraus und kaufe sie erst dann, wenn das Geld zur Verfügung steht.
      Eigentlich bin ich ein regelrechter Geizkragen, aber das liegt in der Familie. Ich kaufe Klamotten nur sporadisch alle paar Jahre und meistens die hauseigenen Pflegeartikel von Drogerien und Supermärkten.
      Als Freiberuflerin brauche ich immer eine gute finanzielle Rücklage, wenn mal Kunden abspringen (und das tun sie dauernd durch Firmenpleiten) und so kam auch mein "freies Jahr" zustande, in dem ich mir eine Auszeit gönne, bevor ich ganz kollabiere.
      Ich hamstere, wenn ich Angebote sehe und ich restauriere Möbel, die meine Verwandschaft auf den Müll werfen wollte. Früher grub ich mich auch durch den Sperrmüll.
    • Ich kann durchaus mit Geld umgehen, habe die Ausgaben immer an meine jeweiligen Einnahmen angepasst mit einem mehr oder weniger großen Polster für Notfälle. Sparen lohnt sich momentan ja weniger denn je, es sein vielleicht, man sei ein Freund von sehr riskanten Anlagen und kann und will sich die etwaigen Verluste leisten. Ich lebe weder verschwenderisch noch besonders geizig.

      Ich habe auch so ein paar extreme Geizhälse in der Familie, mit durchaus sehr gutem Einkommen, die im Winter in dicken Klamotten und in Decken gehüllt in ihrer 8 °C warmen Wohnung sitzen und sich jetzt seit 2,5 Jahren überlegen, ob ein neues (gebrauchtes) Auto denn wirklich schon sein muss, da das alte nach knapp 20 Jahren langsam auseinanderfällt. Klar, kann man machen, aber für mich wäre das nichts.
      Nichts ist, wie es scheint...
    • Ich kann insoweit gut umgehen, als ich keine Schulden (gemacht) habe.
      Ich kann aber auch nicht "ordentlich" konsumieren, z.B. einen Maler, Klempner oder auch Friseur oder Reinigungskraft bezahlen, weil mich schon der Gedanke an die Vertragsverhandlungen so stresst, dass ich es lieber lasse oder zumindest aufschiebe.
      Das Gleiche gilt allerdings auch (also ohne die Geldfrage) für Arztbesuche.
    • @Aldaris-Adun solche habe ich auch in der Familie. Kaufen Hosen beim Aldi, verdienen GUT und haben mega angespart. Ich begreife es nicht, man kann doch nichts mitnehmen!?




      edit: aufgefallen ist mir auch schon immer, dass Menschen, die betucht sind, eher nicht spenden und sich wundern, dass beim Wiederverkauf einer Sache nicht mindestens der ehemalige Neupreis für sie rausspringt *rollAugen*
      bla bla Man bekommt nichts geschenkt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hibernation ()