Shocking new role found for the immune system: Controlling social interaction

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    • Shocking new role found for the immune system: Controlling social interaction

    • Kurz: wenn man Interferon Gamma, ein Produkt des Immunsystems, in Mäusen durch genetische Modifikation blockiert, werden diese weniger sozial.
      Dann steht noch, dass soziale Kontakte die Ansteckungsgefahr erhöhen. Wow.
      Was den "Schock" verursachen soll, habe ich nicht kapiert.
    • Hätte man es nicht schon gemerkt, wenn alle Autisten ein besonders schlechtes Immunsystem hätten?
      Ich glaube, der Schock kam daher, dass sie erkannten, dass möglicherweise das Verhalten der Menschen biologisch determiniert ist. 8o
    • Auf den ersten Blick würde ich sagen, das da deutlich wird, dass Autismus gerade ein Modethema ist (in USA, in Kreisen, die sich für solche Themen interessieren - die entscheiden nämlich über die Vergabe von Forschungsgeldern, man beachte den Halbsatz "... requires further investigation"). Die Ergebnisse haben zwar etwas mit den internen Verbindungen im Gehirn zu tun, aber das heißt noch lange nicht, dass sie mit Autismus zu tun haben, Das ist ein sehr gewagter Schluß, selbst wenn die umgekehrte Verbindung - Tierarten mit stärkerer sozialer Interaktion haben ein besseres Immunsystem - richtig sein sollte. Immerhin fehlt ja wohl jeder Nachweis von Autismus bei Ratten, wenn ich recht im Bilde bin.

      Sieht mir danach aus, dass man ein überraschendes Forschungsergebnis (wie gut es statistisch abgesichert ist, wird nicht belegt) nicht recht versteht und durch ein paar aktuelle Schlagworte aufpeppt, um weiter daran forschen zu können. Kennt man aus dem angelsächsischen Bereich als Methode an Forschungsgelder zu kommen.
    • Sascha wrote:

      Danke fuer diesen Link!
      Find ich hochinteressant!

      Leider ist mein Englisch nicht sooo fit.
      Gibt es davon eine Uebersetzung?


      Man liest sich ... Sascha
      Wird halt auch nicht besser, wenn du es nicht trainierst, hier ist ein Wörterbuch:
      leo.org
      Google weiß auch alles, bringt aber vieles durcheinander, reicht aber oft, wenn man gar nicht weiter kommt: translate.google.com


      Weiß nicht was ich wieder von dieser Wissenschaftsmeldung halten soll, man wird den Zusammenhang nicht verstehen, wenn man alles zerteilt.
    • longwayer wrote:

      Sascha wrote:

      Danke fuer diesen Link!
      Find ich hochinteressant!

      Leider ist mein Englisch nicht sooo fit.
      Gibt es davon eine Uebersetzung?
      Wird halt auch nicht besser, wenn du es nicht trainierst, hier ist ein Wörterbuch:leo.org
      Bringt nur nicht viel, wenn ich bereits wichtigere Aufgaben im Dutzen wegrationalisieren muss,
      und mit den Lernkapazitaeten staendig radikal haushalten muss.

      Wenn ich mit anderen Sprachen zu tun habe, nutze ich dict.cc ...
      nur bei manchem Vokabular stoesst man eben an Grenzen, wenn man kontextbasiert uebersetzen muss.
      Die Technik ist eben weder muttersprachlich noch mit GMV gesegnet ...



      Man liest sich ... Sascha
    • Sascha wrote:

      longwayer wrote:

      Wird halt auch nicht besser, wenn du es nicht trainierst, hier ist ein Wörterbuch:leo.org
      Wenn ich mit anderen Sprachen zu tun habe, nutze ich dict.cc ...
      nur bei manchem Vokabular stoesst man eben an Grenzen, wenn man kontextbasiert uebersetzen muss.
      Die Technik ist eben weder muttersprachlich noch mit GMV gesegnet ...
      Ich kombiniere immer LEO und Google Translator. Beim Google Übersetzer muss man wissen, dass der jede Sprache erst mal ins Englische überträgt und dann vom Englischen aus weiterübersetzt (von Deutsch zu Italienisch z.B. wird alles erst ins Englische übertragen). Von daher nutze ich das Tool nur, wenn ich die Zielsprache zum einem gut genug kann, um Übersetzungsfehler zu erkennen, und zum anderen indem ich, wenn ich z.B. etwas ins Italienische übersetzen will, den Ausgangstext gleich auf Englisch eingebe und ihn dabei in so viele kleine Bausteine wie möglich zerlege.

      Dieses Tool ist angeblich sehr gut für kontextbasierte Übersetzungen, ich habe es selber aber noch nicht ausprobiert:

      linguee.de/
      "Ich würde nie einem Club beitreten, der bereit wäre, jemanden wie mich als Mitglied aufzunehmen" (Groucho Marx) “Sich zu akzeptieren als den, der man ist, ohne etwas anderes sein zu wollen - das ist Freiheit“ (Ramesh Balsekar)

      The post was edited 1 time, last by Bhai ().

    • Illi wrote:

      ...

      Ich glaube, der Schock kam daher, dass sie erkannten, dass möglicherweise das Verhalten der Menschen biologisch determiniert ist. 8o
      Vielleicht ist das gemeint, es ist aber Käse: denn die Varianz in den Verhalten ist Teil des "Gesamtpakets", d.h. Leben mit Fortpflanzung und Evolution. Determiniertheit würde dieses Potential (der Anpassung) konterkarieren.
    • shnoing wrote:

      Illi wrote:

      Ich glaube, der Schock kam daher, dass sie erkannten, dass möglicherweise das Verhalten der Menschen biologisch determiniert ist. 8o
      Vielleicht ist das gemeint, es ist aber Käse: denn die Varianz in den Verhalten ist Teil des "Gesamtpakets", d.h. Leben mit Fortpflanzung und Evolution. Determiniertheit würde dieses Potential (der Anpassung) konterkarieren.
      Da bin ich anderer Meinung.

      Allerdings ist das ein anderes Thema ... ;)


      Man liest sich ... Sascha
    • @shnoing ungenau ausgedrückt, determiniert ist es nicht völlig. Aber gerade im Zusammenhang mit der Asperger-diagnose habe ich wieder gestaunt, weil viele die Symptome eher Charaktereigenschaften nennen würden. Also, man denkt, jemand hat einen Charakter, möglicherweise durch Erfahrungen geprägt. Dann liest man über Asperger ( ich setze voraus, dass Asperger biologisch verursacht ist) . Und dann merkt man (ich), dass man zu 90 % aus Asperger besteht. Und den anderen Aspergern gleicht, wahrscheinlich, ohne dieselben Erfahrungen gemacht zu haben. Ich finde das irre.
    • Illi wrote:

      @shnoing ungenau ausgedrückt, determiniert ist es nicht völlig. Aber gerade im Zusammenhang mit der Asperger-diagnose habe ich wieder gestaunt, weil viele die Symptome eher Charaktereigenschaften nennen würden. Also, man denkt, jemand hat einen Charakter, möglicherweise durch Erfahrungen geprägt. Dann liest man über Asperger ( ich setze voraus, dass Asperger biologisch verursacht ist) . Und dann merkt man (ich), dass man zu 90 % aus Asperger besteht. Und den anderen Aspergern gleicht, wahrscheinlich, ohne dieselben Erfahrungen gemacht zu haben. Ich finde das irre.
      Bei mir war das eine Entwicklung: so bis circa 5 Jahre nach der Diagnose habe ich — auch rückblickend auf meine Schulzeit — (fast) alles auf Autismus zurückgeführt. Mittlerweile (noch 4 Jahre weiter) sehe ich mich wieder weit überwiegend als Individuum.
      Determinismus vertreten aus meiner Sicht Leute, die keine Verantwortung, insbesondere für ihre (unbewussten) Gefühle übernehmen wollen. Die gehören aber zum "Ich". Fachleute bezeichnen das als Integrieren der Gefühle.
    • shnoing wrote:

      Determinismus vertreten aus meiner Sicht Leute, die keine Verantwortung, insbesondere für ihre (unbewussten) Gefühle übernehmen wollen. Die gehören aber zum "Ich". Fachleute bezeichnen das als Integrieren der Gefühle.
      Ich habe es nicht als Entschuldigung gemeint, sondern war wirklich erstaunt, wieviel Verhalten vielen anderen Autisten gleicht. Vorher hatte ich mein Verhalten oft mit ungünstigen Erfahrungen in Kindheit und Jugend entschuldigt! :m(:
      Trotzdem bin ich froh, wenn ich mich irgenwann wieder weniger als "autistisch determiniert" sehen kann.