Schlafprobleme - was kann man tun?

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    • Four wrote:

      Iska wrote:

      @Four, wieviel Stunden schläfst Du denn so ungefähr pro Nacht?
      Hi, 4,5 Std. durchschnittlich.
      Hatten auch die Schlaflabore so gemessen. Da lag ich jeweils 6 Std. im Bett und hatte davon 4,5 Std. geschlafen. So ca ab 6 Uhr könnte und konnte ich bislang immer am besten einschlafen, als das noch möglich war, - sobald es draußen langsam hell wird. Schrieb hier auch jemand, der das auch so hat. Und auch später tagsüber noch bei mir dazu. Nachts muss ich mich so spät wie möglich hinlegen, dass ich an einem Stück schlafen kann. - Da sehr erschöpft sein. Meine Geschwister haben das auch.
      Und ich habe das auch. Ist schon fast so, als würde mein Hirn sich jeden Abend dagegen sträuben einzuschlafen...

      Kennst du das auch, dass du an manchen Tagen quasi gar nicht schlafen kannst und am liebsten rund um die Uhr aktiv wärst?
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.
    • Four wrote:

      @Garfield: Und dann irgendwann ist deine Vitalität dann ausreichend bis naja, ganz ok oder frisch und munter?
      Ja.
      Wenn ich wichtige Termine früh habe und schon bei einer Aufwachphase eher aus meiner Wolke falle, bin ich zwar auch irgendwie wach - aber ich hänge dann tagsüber mächtig durch.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      ...denn Tiere tun mir leid. Lieber Akazien statt nem dicken fetten Schinken!
    • @flori1994: Also tagsüber könnte ich glaub ich immer einschlafen, sobald ich mich entspannt hinlege oder auch sitzend im Zug oder als Beifahrer im Auto. Aber ich kenne es sehr gut, dass ich am liebsten rund um die Uhr aktiv wäre und manchmal fühle ich mich auch um 4 Uhr morgens so wach wie nie, obwohl ich noch nicht geschlafen hab und am Tag zuvor sogar beispielsweise noch spazieren war. Wie du komme ich notfalls mit 3 Stunden Schlaf noch durch den Tag. Morgens ab 6 Uhr will ich eigentlich immer schlafen. Bekam ich das nicht, würde ich tagsüber gern am liebsten kurz schlafen. Aber auch nur, wenn ich außerhalb eines Flows bin. Oft war ich als Jugendliche vormittags arbeiten (Radfahren Post), nachmittags Pferde (2 Stunden Kinder führen und dabei Joggen, danach selbst reiten, + je 20 Min. Fahrtweg und bin dann mitunter noch direkt danach zu Freunden und dann feiern gegangen bis 5 Uhr morgens an Wochenenden. Aber dann bin ich auch ins Bett gefallen. Wobei es dann ja aber auch schon wieder 6 Uhr war.

      Ich kenne aber jemanden, der manchmal ein bis zwei Tage durchmacht, weil ihm einfach nicht nach schlafen ist und das kann. Der verdächtigt sich als Autist und ich würd ihm vor allem ADHS zuschreiben, aber da er ein großes Interesse an Bussen und Zügen hat und auch hier und da von seiner Art könnte er auch Autist sein. Aber bei ihm ist manches auch sehr untypisch.

      Hast du das denn manchmal, dass du gar nicht schläfst? Oder fast gar nicht?


      @Garfield: Ok. Ist schwierig das Gefühl abzugleichen. Wobei "mächtig" hänge ich tagsüber nicht durch. Andererseits habe ich mich vielleicht auch bloß dran gewöhnt. Hatte dazu Mal was gelesen. Also dir tut die längere Schlafdauer dann wirklich gut, das freut mich! Wann stehst du denn am liebsten auf und wann gehst du am liebsten zu Bett?

      (In der Schule wurd ich meist erst zur 4. Stunde einigermaßen wach. Das hielt dann die 4. Stunde und 5., 6. war ich wieder platt. Danach im Sucht-Wahn schnell zum Pferdestall zu kommen und da war ich immer selbstvergessen im Flow. Der Heimweg war immer langsam mit Dämmerzuständen. Zu Hause dann begann die Dunkelheit und ich war wieder nicht oder nur kurz müde. Es war immer als wäre man erst um 6 Uhr richtig eingeschlafen und wurde dann gegen halb 7 oder 7 geweckt und hat den übrigen Schlaf dann über den Tag in Dämmerzuständen verbracht. Es ist für mich auch heute noch der absolute Horror früh aufstehen zu müssen. Jeden morgen denkt man "Nein, warum muss das sein, wie kann man bewirken, dass Menschen erst später zur Arbeit müssen?". Wäre ich nicht all die Jahre Pferdeverrückt gewesen, hätte ich mir wohl am besten einen Nachtdienst zugelegt. Jetzt mit den Kindern muss ich so oder so früh aufstehen wegen dem Kindergarten. Also ich schlafe zwar auch gestückelt nachts, wenn ich früher im Bett liege. Aber danach am Tag fühle ich mich immer müde. Nur sobald es hell wurde und ich da noch schlafen konnte fühle ich mich ok bis gut. Und nach kleinen Tagesdösern tagsüber mitunter für kurze Zeit frisch ausgeschlafen.)

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    • Four wrote:

      Wann stehst du denn am liebsten auf und wann gehst du am liebsten zu Bett?
      Wenn ich mich wach fühle und wenn ich mich müde fühle.
      Plusminus eine Stunde schlafe ich normalerweise von 0 bis 8
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      ...denn Tiere tun mir leid. Lieber Akazien statt nem dicken fetten Schinken!
    • Garfield wrote:

      Wenn ich mich wach fühle und wenn ich mich müde fühle.
      :d :-p Ich hatte zunächst noch "um wie viel Uhr" stehen und den Satz dann noch mal editiert.

      Ok. Für frühe Termine muss man ja meist um 6 oder 7 Uhr aufstehen. Vielleicht brauchst du demnach auch etwas Schlaf in den frühen Morgenstunden, um dich ausgeschlafen zu fühlen, keine Ahnung oder weil du gern um oder vor 0 Uhr ins Bett gehst und in etwa 8 Stunden brauchst. Ich überlege diesen Aspekt wegen Melatonin-Theorien oder auch wegen den Urinstinkten, die bei (manchen) Ausisten ja auch ausgeprägter sein sollen. Nachts war man früher ja auch wachsamer und viele Tiere schlafen nachts auch unruhiger. Dass du als Kind wie ein Stein geschlafen hast, könnte damit zusammengehangen haben, dass du dich da sicher fühltest? Manche Menschen sind nachts auch aufgewühlter. Vielleicht liegt das auch am Mond. Wobei du bei dir auch frühere Ereignisse vermutest zu deinen Schlafstörungen oder zumindest für die Auslösung.

      Naja, kann vieles möglich sein. Aber nach wie vor ein interessantes Thema.
    • Bei mir spielt Licht eine sehr große Rolle. Ich werde erst ein paar stunden nach Sonnenuntergang müde und wenn die Sonne aufgeht, wieder wach.
      Im Sommer muss ich früh das Fenster zumachen und verdunkeln, sonst wäre die Nacht zu kurz.
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      ...denn Tiere tun mir leid. Lieber Akazien statt nem dicken fetten Schinken!
    • Four wrote:

      Hast du das denn manchmal, dass du gar nicht schläfst? Oder fast gar nicht?
      Jep. Vor allem in den Semesterferien. Dann könnte ich locker 2 bis 3 Tage wach bleiben, wenn ich nicht arbeiten müsste und mich deswegen ins Bett zwinge (und auch um meine Routine zu behalten.) Die längste Zeit wo ich freiwillig nicht geschlafen habe war etwa 4 oder 5 Tage. Aber danach war ich aber derartig fix und fertig, dass ich sogar von einem Flüstern Ohrenschmerzen und Migräne bekam.
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.
    • Wow, das ist auch sehr interessant. Leider findet man zu den Themen so wenig Infos im Inet. Der Link von Turtle hier war sehr interessant. Da gabs verschiedene Theorien. Können natürlich auch verschiedene Faktoren in Kombination auftreten - Anspannung/Hyperaktivität, Melatonin / Tag-Nacht-Rythmus, Ernährung usw.
    • Four wrote:

      @flori1994: Also tagsüber könnte ich glaub ich immer einschlafen, sobald ich mich entspannt hinlege oder auch sitzend im Zug oder als Beifahrer im Auto. Aber ich kenne es sehr gut, dass ich am liebsten rund um die Uhr aktiv wäre und manchmal fühle ich mich auch um 4 Uhr morgens so wach wie nie, obwohl ich noch nicht geschlafen hab und am Tag zuvor sogar beispielsweise noch spazieren war. Wie du komme ich notfalls mit 3 Stunden Schlaf noch durch den Tag. Morgens ab 6 Uhr will ich eigentlich immer schlafen. Bekam ich das nicht, würde ich tagsüber gern am liebsten kurz schlafen. Aber auch nur, wenn ich außerhalb eines Flows bin.
      Das kommt mir sehr bekannt vor.
      Ich bin auch eine ausgesprochene kurz- und ganz vorwiegend tagsüber Schläferin. Wenn ich in so einem "Flow" stecke, dann verzichte ich manchmal lieber ganz auf den Schlaf, weil er mir dann, bei dem wonach mir gerade ist, nicht "in den Kram passt".

      Es gab Zeiten in meinem Leben, in denen ich zeitlich an nichts gebunden war (Semesterferien). Da habe ich immer mal so zwischendurch geschlafen. Eine Struktur fehlte da völlig. Es ist mir aber sehr gut bekommen.

      Es kommt bei mir aber auch vor, dass ich 8-10 Stunden hintereinander weg schlafe. Das passiert bei mir dann, wenn es für mich vom Kopf her keinen Anreiz gibt, den Tag "in die Länge zu ziehen". Wenn ich quasi eine "Aktivitätssättigung" erreicht habe. Allerdings schlafe ich so viele Stunden am Stück ausschließlich tagsüber. Längere nächtliche Schlafperioden sind bei mir nicht oder nur in großen Ausnahmefällen möglich.

      Four wrote:

      Wow, das ist auch sehr interessant. Leider findet man zu den Themen so wenig Infos im Inet. Der Link von Turtle hier war sehr interessant. Da gabs verschiedene Theorien. Können natürlich auch verschiedene Faktoren in Kombination auftreten - Anspannung/Hyperaktivität, Melatonin / Tag-Nacht-Rythmus, Ernährung usw.
      Bei mir ist wähend eines insgesamt 52 stündigen Aufenthaltes im Schlaflabor mittels polysomnographischer Messungen nachts und tagsüber sowie eines 24 Stunden Melatoninprofils ein ausgeprägtes, sehr wahrscheinlich genetisch bedingtes, therapieresistentes Verzögertes Schlafphasensydrom mit Tendenz zum Non 24 Syndrom diagnostiziert worden.


      Nachts bin ich zwar in beiden Schlaflabornächten recht schnell eingeschlafen, aber binnen weniger Minuten wieder aufgewacht. Tiefschlaf, geschweige denn ein Schlafzyklus mit abwechselnden Leicht-, Tief- und REM Schlafphasen kam bei mir nachts überhaupt nicht zustande.

      Tagsüber bin ich trotz recht lauter Umgebung genauso schnell eingeschlafen und habe recht schnell den Tiefschlaf erreicht und vollständige Schlafzyklen durchlaufen.


      Therapieresistent bedeutet bei mir, dass Maßnahmen wie Schlafhygiene, Chronotherapie, Melatoningabe etc. keinen dauerhaften Effekt haben. Ich habe das alles schon x mal durch. Außer Frust und extremer Schlaflosigkeit ist dabei auf die Dauer nichts raugekommen. Im Schlaflabor ist mir als einzige, für mich sinnvoll erscheinende therapeutische Maßnahme dazu geraten worden, meinen Schlafrhythmus an meine Bedürfinsse und nicht an äußere Zeitgeber anzupassen.


      Seit dem ich den Rat des Schlaflabors beherzige, hat sich mein Schlaf massiv verbessert. Ich muss nur immer aufpassen, dass ich mich nicht von so einem "Flow" hinreißen lasse und den Schlaf wegen "nicht ins Bett gehen wollen, weil gerade was anders so spannend und verlockend ist" zu sehr hinauszögere. Dann kippt mein mit viel Diszipin stabil gehaltener, regelmäßiger "Nachteulen-Rhythmus" ganz schnell in einen chaotischen Non 24 Rhythums um. Und um den dann wieder stabilisiert zu bekommen, braucht es eine ganze Portion Disziplin extra.

      The post was edited 1 time, last by Input ().

    • Input wrote:

      Es gab Zeiten in meinem Leben, in denen ich zeitlich an nichts gebunden war (Semesterferien). Da habe ich immer mal so zwischendurch geschlafen. Eine Struktur fehlte da völlig. Es ist mir aber sehr gut bekommen.
      Ja, ich merke auch, seit dem ich zwischendurch tags schlafe, dass es mir besser damit geht. Und seit dem ich nicht mehr denke, nachts länger schlafen zu müssen.

      Input wrote:

      Allerdings schlafe ich so viele Stunden am Stück ausschließlich tagsüber. Längere nächtliche Schlafperioden sind bei mir nicht oder nur in großen Ausnahmefällen möglich.
      Ja.

      Input wrote:

      Bei mir ist wähend eines insgesamt 52 stündigen Aufenthaltes im Schlaflabor mittels polysomnographischer Messungen nachts und tagsüber sowie eines 24 Stunden Melatoninprofils ein ausgeprägtes, sehr wahrscheinlich genetisch bedingtes, therapieresistentes Verzögertes Schlafphasensydrom mit Tendenz zum Non 24 Syndrom diagnostiziert worden.
      Danke für die Links und ich wünsche dir alles Gute damit, soweit es möglich ist. Verzögerte REM-Schlaflatenz hatte ich wohl, aber nur leicht. Aber auch das werteten sie bei mir als unbedeutend. Mein Sohn hatte das eine Zeit, dass er jede Nacht eine Std. später einschlief und eine Zeit schlief er tagsüber und war nachts wach. Es hat lange gedauert, dass wir einen Rythmus hinbekommen haben und dafür musste der Mittagsschlaf weg. Es kann aber auch daran gelegen haben, dass ich da anfänglich noch nicht so eine Routine reinlegte mit festen Zeiten. Das kann ich nicht sicher sagen.

      Input wrote:

      Nachts bin ich zwar in beiden Schlaflabornächten recht schnell eingeschlafen, aber binnen weniger Minuten wieder aufgewacht. Tiefschlaf, geschweige denn ein Schlafzyklus mit abwechselnden Leicht-, Tief- und REM Schlafphasen kam bei mir nachts überhaupt nicht zustande.

      Tagsüber bin ich trotz recht lauter Umgebung genauso schnell eingeschlafen und habe recht schnell den Tiefschlaf erreicht und vollständige Schlafzyklen durchlaufen.
      Ich habe zu dem Zeitpunkt noch lange zum Einschlafen gebraucht, weil ich da noch nichts von den Einschlafmyoklonien theoretisch wusste, aber sie hatte und dadurch Angst vor dem Einschlafen, und weil ich dort auch wegen den Flurgeräuschen schlecht schlafen konnte. Ich soll auch kurz nach dem Einschlafen wieder aufgewacht sein, schreiben sie und sieht man in der Grafik. Tiefschlaf wurde gemessen, aber wenig und war mit Pavor Nocturnus. REM-Schlaf war auch eher wenig und ein Mal wenig und leicht verzögert. Auch haben sie das häufige Aufwachen gemessen. Aber das was an Schlaf vorhanden war, hatte einen für sie ausreichenden Wiederholungsablauf.

      Ja, ich kann tagsüber auch bei lauten Geräuschen schlafen und schnell. Ob ich da Tiefschlafe weiß ich nicht. Manchmal bin ich tagsüber auch länger am schlafen. Aber mehr als 3 Std. am Stück schlafe ich nie. Meistens wache ich nach jeden 1,5 Std. für länger auf oder nach 45 Minuten. Sie schrieben, dass ich in 2 von 5 MLST's einschlief, ich glaube mehr schrieben sie nicht. Normalerweise kann ich aber auch wie du tagsüber permanent wieder eindösen. Und da bin ich auch erst spät eingeschlafen tagsüber. Normal geschieht das binnen weniger Sekunden tags. Und mit Einschlaf-Halluzinationen, aus denen sich direkt ein Traum bildet (SOREM). Diese stellten sie mit ihren Geräten nicht fest. Aber ich habe das.

      Input wrote:

      Therapieresistent bedeutet bei mir, dass Maßnahmen wie Schlafhygiene, Chronotherapie, Melatoningabe etc. keinen dauerhaften Effekt haben. Ich habe das alles schon x mal durch. Außer Frust und extremer Schlaflosigkeit ist dabei auf die Dauer nichts raugekommen. Im Schlaflabor ist mir als einzige, für mich sinnvoll erscheinende therapeutische Maßnahme dazu geraten worden, meinen Schlafrhythmus an meine Bedürfinsse und nicht an äußere Zeitgeber anzupassen.


      Seit dem ich den Rat des Schlaflabors beherzige, hat sich mein Schlaf massiv verbessert. Ich muss nur immer aufpassen, dass ich mich nicht von so einem "Flow" hinreißen lasse und den Schlaf wegen "nicht ins Bett gehen wollen, weil gerade was anders so spannend und verlockend ist" zu sehr hinauszögere. Dann kippt mein mit viel Diszipin stabil gehaltener, regelmäßiger "Nachteulen-Rhythmus" ganz schnell in einen chaotischen Non 24 Rhythums um. Und um den dann wieder stabilisiert zu bekommen, braucht es eine ganze Portion Disziplin extra.
      Schlafhygiene hatte ich bei meinen Eltern im Sinne von routinemäßig 22 Uhr ins Bett, ca. 23 Uhr einschlafen, 0 Uhr wieder wach, 2 Uhr wieder wach, 3 und 4 Uhr wach, dann kurz vor 6 seelig eingeschlafen und kurz daraufhin aufgeweckt werden und sich wie ein Zombi fühlen. Manchmal habe ich extra versucht früher schlafen zu gehen. Aber egal um wie viel Uhr ich ins Bett ging, 0, 2, 3 und 4 Uhr waren Standard-wach. Zwischendrin um bis zu je 1 Std. wach. Im Sommer konnte ich wohl gut gegen 21 Uhr einschlafen, wenn es da gerade noch hell war und dann war es das auch wieder. Mit den anderen beiden Sachen habe ich keine Erfahrung.

      Ja, dazu muss ich mich auch oft überwinden mit dem sich stoppen. Welchen Rythmus ich genau habe weiß ich nicht. Momentan habe ich viel Freiheit mit meiner Arbeitszeit im Homeoffice und schlafe tagsüber zu verschiedenen Uhrzeiten. Wenn ich nachts zu lange mache, habe ich früher am Tag den Drang mindestens kurz zu dösen. Aber das kann ich auch auslassen, in so fern mich irgendwas ausreichend beschäftigt. Dann verfliegt das oft. Momentan habe ich zu viel um die Ohren, so dass ich das ganz praktisch finde. Später werde ich das vielleicht mal wie du stabiler anordnen.


      rowdy wrote:

      kenne ich seit 25 Jahren sehr gut. Ne Zeit lang haben mir ASMR und Hypnosen auf youtube ganz gut geholfen.
      Das Thema Hypnosen umgehe ich bislang, weil ich bei vorgegebenen Entspannungsübungen bislang Panikattacken bekam, weil ich auch nicht gern bewusst einschlafe / Körperprozesse nicht gern bewusst wahrnehme. Das andere kenne ich noch nicht. Danke auch für deine Tipps.
    • Four wrote:

      Meistens wache ich nach jeden 1,5 Std. für länger auf
      Das ist auch bei gesunden 8 Stunden Schläfern normal. Ein gesunder Schlafzyklus dauert in etwa 1,5 Std. Darauf folgt üblicherweise eine Wachphase, bis der nächste Schlafzyklus beginnt. Bei gesunden Normalschläfern ist diese Wachphase aber so kurz, dass sie nach dem endgültigen Aufwachen nicht mehr erinnert wird.

      Four wrote:

      Schlafhygiene hatte ich bei meinen Eltern im Sinne von routinemäßig 22 Uhr ins Bett, ca. 23 Uhr einschlafen, 0 Uhr wieder wach, 2 Uhr wieder wach, 3 und 4 Uhr wach, dann kurz vor 6 seelig eingeschlafen und kurz daraufhin aufgeweckt werden und sich wie ein Zombi fühlen. Manchmal habe ich extra versucht früher schlafen zu gehen. Aber egal um wie viel Uhr ich ins Bett ging, 0, 2, 3 und 4 Uhr waren Standard-wach.
      So eine Routine habe ich durchgezogen, als ich 7 Jahre lang in leitender Position als Angestellte vollzeit beschäftigt war und um 8 Uhr bei meiner Arbeit auf der Matte stehen musste. Vor 6 Uhr morgens hat sich bei mir kein erholsamer Schlaf eingestellt, egal wie früh oder wie spät ich ins Bett gegangen bin und wie ausgelastet und erschöpft ich war. Den fehlenden Schlaf habe ich, mehr schlecht als recht, am Wochenende tagsüber nachgeholt.

      Heute ist es mir ein Rätsel, wie ich das so lange durchgehalten habe.

      Four wrote:

      Das Thema Hypnosen umgehe ich bislang
      Als ich noch nichts von dem Verzögerten Schlafphasensyndrom wusste, war ich auch mal bei einem Heilpraktiker für eine medizinische Hypnosetherapie. Dadurch konnte ich eine ganze Menge Anspannung loswerden, die sich durch die jahrelange Schlaflosgkeit angestaut hatte. Für meinen Schlaf hat das aber überhaupt nichts gebracht.
    • Input wrote:

      Das ist auch bei gesunden 8 Stunden Schläfern normal. Ein gesunder Schlafzyklus dauert in etwa 1,5 Std. Darauf folgt üblicherweise eine Wachphase, bis der nächste Schlafzyklus beginnt. Bei gesunden Normalschläfern ist diese Wachphase aber so kurz, dass sie nach dem endgültigen Aufwachen nicht mehr erinnert wird.
      Ja, das habe ich auch so gelesen.

      Input wrote:

      Heute ist es mir ein Rätsel, wie ich das so lange durchgehalten habe.
      Das frage ich mich auch. Bei mir habe ich ja die Theorie mit den täglichen Dämmerzuständen, die quasi als Traumschlaf-Ersatz dienen, da ich während dessen vergangenes und zukünftiges in einer Art visuellen Nebenfilm verarbeite, während ich unterbewusst korrekt auf die Außenreize reagiere. Als würde ich gekonnt Schlafwandeln.

      Input wrote:

      Dadurch konnte ich eine ganze Menge Anspannung loswerden, die sich durch die jahrelange Schlaflosgkeit angestaut hatte. Für meinen Schlaf hat das aber überhaupt nichts gebracht.
      Das könnte zeigen, dass ADHS aus Schlafmangel resultiert. Bei Narkolepsie heißt es z. B. auch, dass viele davon hyperaktiv sind, um nicht in den Schlaf zu fallen. Und so kenne ich es ja auch von mir. - Sobald ich mich tagsüber entspanne, penne ich weg oder kriege einen aggessiven Einschlafdrang. Auch Autismus ist mit beiden Störungen häufig komorbid. Narkolepsie wird oft verkannt bei Leuten, die dann eine Schizophrenie-Diagnose erhalten und auch bekommen häufig Depersonalisierte eine Schizophrenie-Diagnose und deren Medikamente können die Symptome verstärken. Diese Dinge liegen irgendwie alle in einer neurologischen Ecke und können sich scheinbar leicht verketten. Epilepsie ist mitunter auch nicht leicht von Narkolepsie zu unterscheiden. Aber nun gehe ich ins Offtopic.
    • Four wrote:

      Input wrote:

      Dadurch konnte ich eine ganze Menge Anspannung loswerden, die sich durch die jahrelange Schlaflosgkeit angestaut hatte. Für meinen Schlaf hat das aber überhaupt nichts gebracht.
      Das könnte zeigen, dass ADHS aus Schlafmangel resultiert.
      Mit "Anspannung" meinte ich bei mir nichts, was in Richtung ADHS geht. Ich bin definitiv nicht von ADHS betroffen.

      Das was sich bei mir durch die Hypnosetherapie gelöst hat, waren eher unschöne Erlebnisse, die ich still und unbemerkt über die Jahre "in mich reingefressen" hatte und die unterschwellig an mir nagten, ohne dass mir das bewusst war. Schwer zu beschreiben, wie ich das meine. Aber ich denke, dass nahezu jeder Mensch, der häufiger mal negativem Stress ausgesetzt ist und keine ausreichenden Möglichkeiten hat, diesen durch positive Erfahrungen zu "neutralisieren", solche unterschwellig nagenden Spannungen entwickelt, die ich meine.


      Allerdings kann ich mir selber auch vorstellen, dass das hier zutrifft:

      Four wrote:

      Diese Dinge liegen irgendwie alle in einer neurologischen Ecke und können sich scheinbar leicht verketten.
    • Input wrote:

      Four wrote:

      Input wrote:

      Dadurch konnte ich eine ganze Menge Anspannung loswerden, die sich durch die jahrelange Schlaflosgkeit angestaut hatte. Für meinen Schlaf hat das aber überhaupt nichts gebracht.
      Das könnte zeigen, dass ADHS aus Schlafmangel resultiert.
      Mit "Anspannung" meinte ich bei mir nichts, was in Richtung ADHS geht. Ich bin definitiv nicht von ADHS betroffen.
      Das was sich bei mir durch die Hypnosetherapie gelöst hat, waren eher unschöne Erlebnisse, die ich still und unbemerkt über die Jahre "in mich reingefressen" hatte und die unterschwellig an mir nagten, ohne dass mir das bewusst war. Schwer zu beschreiben, wie ich das meine. Aber ich denke, dass nahezu jeder Mensch, der häufiger mal negativem Stress ausgesetzt ist und keine ausreichenden Möglichkeiten hat, diesen durch positive Erfahrungen zu "neutralisieren", solche unterschwellig nagenden Spannungen entwickelt, die ich meine.
      Ok. Ich meinte das auch allgemein für ADHS als Beispiel, bzw. ich meinte damit eigentlich Hyperaktivität an sich / Hypervilgilanz (erhöhte Wachsamkeit). Das kann auch bei PBTS auftreten. Also erhöhte Wachsamkeit inkludiert ja hohe Anspannung. Und die kann aus verschiedenen Ursachen entstehen. So auch aus der, die du schilderst. Quasi unterbewusste Wachsamkeit ggü. dem Angestautem. Hat aber an deinem Schlafverhalten nichts geändert, wie du schriebst. Aber dass deine Schlaflosgikeit dir viel Hypervigilanz zu verursachte oder begünstigte. "ADHS" war von mir als Begriff schlecht gewählt.