Schlafprobleme - was kann man tun?

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    • Das scheint ziemlich verbreitet zu sein. Seltsam, dass es nicht thematisiert wird.
      Ich hatte das mit Stricken im Griff, was ich aber nicht mehr darf in der aktuellen Umgebung.
      Nun beschwert man sich, dass ich Probleme habe wach zu bleiben, wenn ich inaktiv bin.
      Spezialgebiet: Biologie / Genetik. Alles lässt sich irgendwie biologisch begründen und belegen.
    • Auch die Autisten die ich kenne und ich brauchen nur sehr sehr wenig Schlaf und am besten ist es, wenn sie tagsüber mind. ein Mal kurz Powernappen können und wenn es ein Mal nur kurz die Augen schließen ist im Liegen. Psychisch sind Autisten meist höher beansprucht, als körperlich, wie auch Nicht-Autisten, wegen der Schnell-Lebigen Zeit. Aber Autisten kann man eher an ihre körperlichen Grenzen bringen was Spitzenleistungen betirfft, jedoch sind die, die ich kenne in Ausdauer gut. So kann ihnen ggf. Extrem-Sport mit einer Kombi aus mentaler Entspannung im Anschluss helfen. Also ein Autist, der einen Spaziergang über gern rennt, bräuchte dann entweder 3 solche Spaziergänge oder einen besonders herausfordernden. (in jedem Fall+ geistige Entspannung im Anschluss). Und den meisten Kindern ist es wichtig, sich nachts geborgen, geliebt, entspannt und sicher zu fühlen. Und unter Druck kann keiner schlafen. Wenn ich mir verinnerliche, dass ich nachmittags meinen Kopf auch kurz zum Dösen ablegen kann, kann ich nachts entspannter bleiben. Meinen Kindern hilft es Spielzeug mit ins Bett nehmen zu dürfen und vor dem Schlafen gehen zu baden. So wie sie zum Nachdenken über den Tag oder das morgige Vorhaben anzuregen. Was heute alles spannedes war und was es die Tage gibt. Eine Trinkflasche mit Wasser haben sie auch griffbereit und eine angenehme Umrandung, an der sie sich ankuscheln können, wenn nicht bei mir (keine harten Gitterstäbe und auch nicht zu leer). Das Licht nicht direkt ausschalten, sondern sie langsam runter kommen lassen. Und dass sie immer wissen, dass man da ist, und dass man nach ihnen schaut. Dass sie einen hören oder sehen können, während sie einschlafen und in den Leichtschlafphasen möglichst wenig Geräusche und max. gedimmtes Licht. In den Tiefschlafphasen mögen Menschen meiner Erfahrung nach ein paar gewisse, gewohnte Geräusche, da in der Wildniss Funkstille Gefahr bedeutete und man da dann direkt aus dem Tiefschlaf sonst aufwachen kann. Also wenn die Kinder wenigstens ein Mal nachts hören, dass die Eltern nach ihnen schauten, hilft ihnen das schon immens, so meine Erfahrung. Oder zumindest gelegentlich irgendwas hören, was sich nach vertrautem Leben anhört. Und seien es ab und an ein paar Flurgeräusche. Ist ein kleinen wenig Fingerspitzengefühl, weil viele Autisten halt einen sehr leichten Schlaf in der Leichtschlafphase haben. Sind sie dann auch nur schon ansatzweise ausgeschlafen, dauert es wieder eine Weile, bis sie wieder schlafen können. Und Routine-Ablauf abends hilft meinen sehr. Vielleicht kann man Autisten auch gut einen Sternenhimmel-Simulator kaufen. Und sie erst dann ins Bett legen, wenn sie erste Müdigkeitsanzeichen machten. Wirken sie noch fit, ist es schlecht, denn dann machen sie negative Erfahrungen. Denken dann sie können nicht schlafen. Sie werden den Schlaf schon aufholen, der ihnen fehlt. Spätestens nach ein paar Nächten erschlägt es sie irgendwann, so dass sie dann wieder ein bisschen mehr schlafen. Dieses Am-Stück-Schlafen liegt normalerweise auch gar nicht in der Natur. Tiefschlafphasen sind auch selten und kurz, weil sie lebensgefährlich in der Wildnis waren.

      Am besten schlafe ich tagsüber, da meine Nerven da durch meine Müdigkeit am entspanntesten sind. Oder wenn ich kurz vor Eintritt der Nacht gedöst habe. Dann bin ich auch entspannt genug um wieder leichter einschlafen zu können durch Müdigkeit aus der Müdigkeit^^. Und wenn ich sehr unruhig bin körperlich, hilft es mir, noch ein bisschen hin und her zu springen oder einen Abendspaziergang zu machen. Sobald es dunkel wird und ich zuvor nicht gedöst hab, drehen meine Nerven irgendwie total auf und ich muss entweder so lange am PC sitzen, bis mir fast die Augen zu fallen, sportlich werden, Achtsamkeitsübungen machen oder eine Baldrian-Tablette nehmen. Tagsüber hingegen könnte ich ständig pennen. Auch beobachte ich zwei Müdigkeitsarten. - Die psychische und die physische. Psychisch bin ich immer müde. Nach Reizüberflutung oder längerem Wachsein muss ich oft kurz dösen. Physisch fühle ich mich mit unter richtig gut erholt nach dem Schlaf, wenn ich zuvor körperlich aktiv war. Vor allem, wenn ich krank war und die Symptome nicht mehr so aggressiv sind, kann ich richtig gut schlafen. Weil ich dann psychisch und physisch erschlagen bin. Ansonsten verspüre ich ein körperliches Erholungs-Schlafbedürfnis nur selten und wenig.

      Schlafparalysen können auch bei gesunden vorkommen und viele Albträume sind in der Kindheit auch oft Programm. Das verstärkt die Unliebsamkeit der Nacht bei den sensiblen. Die Träumen auch meist komplexer und erinnern sich mehr. Daher wäre es für die Kinder bestimmt auch gut zu wissen, dass sie herkommen dürfen und möglichst Licht dafür im Flur an ist, wenn sie Angst haben. Oder man in der Nähe ist. Sie kommen halt auch einfach aus völliger Reizüberflutung dann plötzlich in eine ziemlich Reizarme Umgebung. Wenn das Gehirn noch überdreht ist, aber der Körper einschlafen will, kann es zu Einschlaf-Myoklonien kommen, dabei hat man das Gefühl zu fallen oder zwischen dem Wach- und Schlafübergang stecken zu bleiben und bekommt Panik. Erschrickt sich. Das ist etwas anderes als Nachtschreck.

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    • Four wrote:

      Auch die Autisten die ich kenne und ich brauchen nur sehr sehr wenig Schlaf und am besten ist es, wenn sie tagsüber mind. ein Mal kurz Powernappen können und wenn es ein Mal nur kurz die Augen schließen ist im Liegen.
      Powernappen? Ne danke, dann kann ich ja gar nich mehr nachts schlafen... (VA Edition) Aber ja ich brauche auch eher wenig Schlaf. 5h ist mein Normalfall und mein Minimum liegt bei 3h am Tag...

      Four wrote:

      Aber Autisten kann man eher an ihre körperlichen Grenzen bringen was Spitzenleistungen betirfft, jedoch sind die, die ich kenne in Ausdauer gut. So kann ihnen ggf. Extrem-Sport mit einer Kombi aus mentaler Entspannung im Anschluss helfen. Also ein Autist, der einen Spaziergang über gern rennt, bräuchte dann entweder 3 solche Spaziergänge oder einen besonders herausfordernden. (in jedem Fall+ geistige Entspannung im Anschluss).
      Ach deswegen mag ich es so gerne, kurz vorm Schlafengehen noch kurz aufs Rennrad zu steigen und eine knappe Stunde Vollgas zu geben? Immerhin kann ich davon immer noch am Besten einschlafen. Leider gelingt es mir viel zu selten, das auch in den Alltag einzugliedern...
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.
    • flori1994 wrote:

      Powernappen? Ne danke, dann kann ich ja gar nich mehr nachts schlafen... (VA Edition) Aber ja ich brauche auch eher wenig Schlaf. 5h ist mein Normalfall und mein Minimum liegt bei 3h am Tag...
      Ich schlaf dann nachts auch erst später ein. Aber wenn ich z. B. in einer Menschenansammlung war, bin ich sonst den ganzen restlichen Tag im Eimer. Und dadurch, dass ich später erst einschlafe, kann ich dann auch nachts länger wach bleiben, was ich gerne mag. Nur dann will mein Körper am nächsten Tag auch wieder dösen oder holt den fehlenden Wochenschlaf dann am Ende der Woche ein Mal in einer Nacht auf, wo ich dann quasi ca. 6 Std. schlafe. Den Rest schlafe ich durchschnittlich 4,5 Std. 3 brauche ich auch mindestens, um durch den Tag zu kommen. So wie bei dir ca.

      flori1994 wrote:

      Ach deswegen mag ich es so gerne, kurz vorm Schlafengehen noch kurz aufs Rennrad zu steigen und eine knappe Stunde Vollgas zu geben? Immerhin kann ich davon immer noch am Besten einschlafen. Leider gelingt es mir viel zu selten, das auch in den Alltag einzugliedern...
      Kann gut sein. Hmm, vielleicht kannst du dir ja versuchen einen Plan zu erstellen, wo du es mind. 1 Mal die Woche machst für den Anfang oder eine alternative abendliche Sportaktion einzuplanen.
    • flori1994 wrote:

      Powernappen? Ne danke, dann kann ich ja gar nich mehr nachts schlafen...
      Nappen, nicht schlafen!
      Genau in dem Moment, wo man in den Tiefschlaf zu fallen droht, sollte man spätestens mit dem Nappen aufhören.
      Also wirklich nur max. 15 Minuten, Augen zu, entspannen, dösen, die Müdigkeit mal kurz zulassen, aber nicht schlafen.

      Aber wenn Du so ein extremwenig-Schläfer bist und sogar noch durch körperliche Anstrengung müde wirst, dann hast Du eh einen komplett anderen Kreislauf als ich.
      8 Stunden Schlaf müssen schon sein und davor 2-3 Stunden nichts Herzfrequenzsteigerndes mehr.

      In diesem Sinne: Gute Nacht!
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Ich finde es super interessant geschrieben und finde viele parallelen bei unsrem 2 jährigen Sohn. Er braucht immer unsere Nähe, schläft bei uns im großen Bett. Mit seinen 2 Jahren geht er erst zwischen 22 und 24 Uhr ins Bett. Wacht ständig auf... Manchmal spielt er dann stundenlang bis er dann völlig erschöpft wieder einschläft... Es passt total.... Haben auch schon sehr vieles ausprobiert.... Wenn er vor 22 Uhr einschläft wird er um Mitternacht wach und will gar nicht mehr schlafen.... Danke für den so tollen Beitrag
    • MamaIni82 wrote:

      Es passt total...
      Als Kind habe ich geschlafen wie ein Toter. Da konnte im gleichen Zimmer ein Wasserrohr platzen, der Fernseher laufen etc.
      Aus meiner Sicht also das völlige Gegenteil.

      Aber womöglich sind ja die Schlafprobleme Deines Sohnes die Ursache für seine sonstigen Probleme?
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Schlafprobleme sind sehr interessant. Man muss froh sein, endlich ein Problem zu haben, dass man alles andere wirklich vergessen u.über die aktuellen Ursachen 'grübeln' kann. Das ist eine der seltenen Tätigkeiten im Leben, in die man ohne Risiko Zeit investieren kann, auch wennn man am nächsten morgen genauso klug ist wie vorher.
    • Danke @MamaIni82, falls du meinen Beitrag meinst :) Falls ihr ihn noch Mittagsschlaf machen lasst, könnt ihr ja probieren das weg zu lassen und ggf. mit einer täglichen Ruhephase auszugleichen, bei Bedarf. Falls du selbst Mittagsschlaf brauchst, kannst du ihn dann ja mit hinlegen, wo er wach bleiben kann und falls ihm das nicht gefällt und du ihn aber wach nicht unbeaufsichtigt lassen willst oder er herum-kaspert, kannst du ihm z. B. für die Zeit eine fesselnde Sendung einschalten. Ich schlaf dann auch nie richtig, nur dösend, so dass ich noch alles mitbekomme. Geht bei mir manchmal nicht anders, sonst wird keiner froh. Man darf dann halt nur nicht richtig einpennen. Wenn dann setze ich ihn auch in sein Bett, auch wenn er das doof findet.
      Falls das mal mit dem Familienbett nicht mehr so angenehm sollte, so wie bei meinem, – Er fing an, mich und den Kleinen gezielt aufzuwecken und ich sehnte mich für gelegentlich auch mal wieder nach entspannter Bewegungsfreiheit – kannst du es ja mal mit einem Reisebett an deinem probieren, falls noch nicht geschehen. Das Netz nutzen meine sehr gerne fürs Anlehnen und sie empfinden es vermutlich wie eine Höhle, weil man da nicht so hineingreifen kann, wie beim Gitterbett.
      Im Gitterbett schlief der Große richtig schlecht. Beistellbett mochte er gar nicht. Reisebett allein probierte ich schon Mal, als er sich in meiner Schwangerschaft mit dem Kleinen ständig auf mich werfen wollte. Das war für ihn ok und ein paar Male wollte er sogar freiwillig rein, aber überwiegend lieber wollte er zu mir. Ich war immer hin- und hergerissen, weil ich einerseits beruhigter bin, je näher sie an mir liegen, aber dadurch auch unruhiger schlafe und sie auch.
      Seit dem der Kleine im anderen Reisebett direkt neben seinem liegt, wacht der Große nur noch selten auf und schläft schneller wieder ein. Wir haben allerdings auch den Raum gewechselt, in dem auch ich etwas besser schlafe. Der Kleine wachte im Beistellbett bis zum 10. Monat jede Stunde auf. Das war bis zu der Zeit die Mindestnähe die er brauchte, sonst ging gar nichts. Anfangs ging nur in meinem Arm. Der Große hingegen sucht abwechselnd zur Nähe auch immer wieder Distanz. Seit dem 11. Monat wacht der Kleine nur noch 2 Mal nachts auf und das ist auch im Reisebett so geblieben. In diesem beruhigt er sich jedoch viel früher. Kann aber auch nun an seinem Alter liegen. Weil es heißt, dass viele Stillbabys nach ca. 10 Monaten ruhiger werden. Und er hat von Anfang an mich und seinen Bruder in seiner Nähe gehabt. Den Großen hatten wir auch immer mit im Raum, aber anfangs eben im Gitterbett und sind schon raus, wenn er noch wach war, was er irgendwann mitbekam. Mittlerweile ist das okay, aber er braucht dann immer noch länger zum Einschlafen. Weil meine beiden so wild sind, nutze ich die Zeit auch noch mal für einen Döser und gehe dann etwas erholt in den Feierabend. Dafür dann halt später in den Nachtschlaf. Anfangs, wo ich noch probierte, dass sie schnell einschlafen und ich schnell weg kann, wurden sie durch diese Anspannung richtig nervös.

      Also der Große schlief zunächst total durcheinander. Dann so wie bei dir, zwischen 22 und 24 Uhr nach stundenlangem Wachliegen ein. Teilweise auch erst um 1. Aufwachen nach einer Stunde. Wach bleiben 2 oder 4 Stunden und dann noch mal kurz einschlafen, bis man aufsteht. Danach wechselte dieses Szenario lange mit Zeiten, wo er ein bis zwei Mal wach wurde für ca. 20 Minuten. Und jetzt wacht er nur ein bis 2 Mal nachts auf momentan für je ca. 20 Minuten oder manchmal auch gar nicht. Mal schauen, wie das weiter verläuft. Ich traue mich momentan nicht, sie für gelegentlich wieder in meinem Bett mit einschlafen zu lassen xD. Ich genieße das nun erst Mal, auch wenn der Abstand schon erst Mal etwas weh tat. Momentan habe ich auch zu viel um die Ohren, um darüber groß nach denken zu können. Von dem her bin ich so momentan ganz froh. Werde sie denke ich, sobald die Zeiten ruhiger sind, aber bestimmt auch noch mal hier und da in meinen Armen einschlafen lassen.

      Allgemein zu Familienbett / Alleinschlafen:

      Bei meinen Geschwistern und mir war das ja so, dass wir ohne Erklärung früh in ein anderes Zimmer ausquartiert wurden. Meine Schwester, die am längsten alleine schlafen musste, hat heute noch am meisten und am schlimmsten Albträume. Sie hat heut immer noch furchtbare Nachtangst. Mein Bruder und ich hatten auch immer schlimme Albträume und lange Nachtangst. Unsere Eltern akzeptierten Familienbett nur in Ausnahmsweisen. Unser Flur bei den Kinderzimmern war dunkel und wir gingen zu Bett, wenn unsere Eltern das taten. Auch viel zu früh für uns. 22 Uhr während unseres Schulalters. Da lagen wir dann auch noch stundenlang wach vorher und in der Nacht. Manchmal hatte ich es, dass ich um 20 Uhr schlagartig müde wurde und sofort ins Bett wollte. Sobald ich da dann drin lag, war ich wieder wach. Nur im Sommer konnte ich bei Dämmerung gut vor 22 Uhr einschlafen. War dann aber auch um 12 Uhr wieder wach.
      Bei einer Freundin war immer Flurlicht an und man hörte die Eltern. Das war so schön beruhigend. Sie schlief immer direkt nach 22 Uhr ein. Ich schaute dann noch in ihrem TV bis Mitternacht Sendungen. Ansonsten dachte ich mir, wie hier schon jemand schrieb, Geschichten aus. Kassetten fand ich immer zu spannend und die hörten zu früh auf. Bei Radio konnte ich nie gut schlafen. Bei Tv gut. Aber am besten bei leisen Geräuschen von Vertrauten in entfernteren Räumen oder leisen Naturgeräuschen aus dem Fenster. Da war halt das Risiko, dass etwas lautes vorbei fuhr oder sich Katzen prügelten.
      Irgendwann kam ich dann darauf, das Licht an zu lassen. Wie hier auch schon Leute schrieben, am besten warmweiß und auf keinen Fall kaltweiß, da der hohe Blauanteil das Schlafhormon reduziert. So war es nicht mehr so grausam, nach einem Albtraum alleine aufzuwachen. Und kurz darauf hin gingen meine Albträume weg. Bei meinen Geschwistern sind sie heute noch da. Und seit dem ich weiß, was Schlafparalysen und Einschlafmyoklonien sind, kann ich endlich wieder gut und ohne Licht, so wie ohne Baldrian schlafen. Wenn ich ohne Licht schlafe, darf nicht zu viel Mondlicht rein, wegen zu hell. Aber auch nicht so dunkel, dass ich keine Orientierung mehr habe.

      Zum Schlafdruck:

      Wenn ich doch mal gar nicht einschlafen kann, was nur noch selten vor kommt, nehme ich das heute so hin. Falls ich den Tag daraufhin deswegen kaum arbeiten kann, mache ich halt mal was langsamer und döse in der Pause auf der Tastatur oder auf der Wiese. Das nimmt mir sehr den Druck. Oder wenn meine Nerven überdreht sind und ich abends Zweifelgedanken kriege, erinnere ich mich daran, dass ich morgens immer wieder ganz entspannt bin und von dem her morgen früh schon wieder anders aussieht. Und falls es aus welchen Gründen auch immer doch nicht so sein sollte oder ich gar nicht einschlafen konnte und den Tag dann nicht packe, dann bin ich halt für den Tag mal krank. Auch, weil sonst niemand was davon hat. Also seit dem ich so denke und nur noch schlafe, wenn ich müde bin, klappt das bei mir wunderbar. Habe aber auch Glück mit Gleitzeit, bzw. Homeoffice. Nicht jeder kann sich die Pausen so legen wie er möchte. Aber ich rate jedem, der wirklich heftigen Stress auf Dauer mit seinem Job hat, diesen zu überdenken, wenn auch nur irgendwie möglich. Muss man abwägen, was für einen der größere Stress wäre.

      Zu Medikamenten:

      Sonstige Medikamente haben mich immer nur noch erschöpfter gemacht und simulieren teilweise Schlaf auch nur, was manche dadurch teilweise gefährlich machen kann. Für Notzustände können sie je nach Situation aber auch hier und da besser sein. Aber auf Dauer verliert selbst harmloses Natur-Baldrian bei mir seine Wirkung.

      Zu Achtsamkeitsübungen:
      Ich versuchte Baldrian bei jeder Zeit auszusetzen und in Mutmomenten immer ganz weg zu lassen mit Achtsamkeitsübungen. Ist mein Körper und / oder Geist noch überdreht, setze ich mich manchmal einfach hin, bis ich so ein Mal einnicke. Dann kann ich mich entspannt wieder hinlegen. Oder ich erinnere mich an schönes oder an etwas, was ich planen will. Hilft das nicht, hilft mir wie gesagt in letzter Not Sport. Z. B. kriege ich eine Panikattacke durch diese Einschlafmyoklonien, nutze ich das Adrenalin um meinen Arm z. B. in die Luft zu schießen. Ich fühle mich dabei zwar oft wie ein irrer. Aber es hilft. Oder wenn ich desorientiert zwischen Einschlafphase und Wachzustand festhänge, hilft es mir, mich hinzusetzen.


      Garfield wrote:

      MamaIni82 wrote:

      Es passt total...
      Als Kind habe ich geschlafen wie ein Toter. Da konnte im gleichen Zimmer ein Wasserrohr platzen, der Fernseher laufen etc.Aus meiner Sicht also das völlige Gegenteil.

      Aber womöglich sind ja die Schlafprobleme Deines Sohnes die Ursache für seine sonstigen Probleme?

      Mein Großer schläft immer dann wie ein Stein, wenn er im Tiefschlaf ist und ich dabei mit ihm rede. Dann kriege ich ihn auch mit nichts wach. Den Kleinen hingegen kriegt man immer wach. Der wirkt dann schlaftrunken nach dem Tiefschlaf. Bei mir ist es überwiegend auch so, aber der Vater meiner Kinder meinte, dass ich ab und zu auch überhaupt nicht reagiert hätte und auch hatte ich es 2 Mal, dass ich meinen Wecker überhaupt nicht hörte. Normal wache ich immer 5 Minuten vor dem Weckerklingeln auf oder das Klingeln kommt mit in das Traumgeschehen oder ich bin sofort wach. Mein Bruder, der auch Autist ist, schlief zwischenzeitlich auch wie ein Stein. Aktuell wieder nicht. Und eine Bekannte, bei der ich den Verdacht auf Autismus habe, kann man so gut wie gar nicht aufwecken.
      Autisten können ja auch verschieden sein. Es sind halt nicht wenige bekannt, die einen leichten und kurzen Schlaf haben.

      Bist du ausnahmslos wie ein Stein am Schlafen? Wie war / ist deine Schlafumgebung?

      Wie kommst du darauf, dass die Schlafprobleme des Sohnes von MamaIni82 wohlmöglich Ursache für seine sonstigen Probleme sein könnten? - Meine Kinder, einer davon Autist, der andere unbekannt, schlafen aktuell zum ersten Mal seit 2 Monaten gut, ihr Verhalten im Alltag ändert sich jedoch dadurch bislang nicht. Auch meines nicht, seit dem ich besser schlafe. Oder hast du das anders gemeint?

      Was ich wohl kann ist nach 5 Uhr gut schlafen, wenn ich ausschlafen kann. Dann habe ich bis 10 Uhr mit einigen Malen aufwachen zwischen den Schlafphasen Traumschlaf, bis ich fast Kopfschmerzen kriege. Das mag ich auch total gern. Also in dem Sinne schlaf ich auch gern länger, in so fern es draußen hell ist. Aber ich brauche und habe meist nur 4 - 5, wegen dem Früh-Aufstehen müssen und nachts allgemein nur schlecht schlafen können. Da kann ich einfach nicht länger schlafen. Kannst du dich an deine Träume erinnern?

      The post was edited 1 time, last by Four ().

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      Four wrote:

      Wie kommst du darauf, dass die Schlafprobleme des Sohnes von MamaIni82 wohlmöglich Ursache für seine sonstigen Probleme sein könnten? - Meine Kinder, einer davon Autist, der andere unbekannt, schlafen aktuell zum ersten Mal seit 2 Monaten gut, ihr Verhalten im Alltag ändert sich jedoch dadurch bislang nicht. Auch meines nicht, seit dem ich besser schlafe. Oder hast du das anders gemeint?
      Ich bin nicht @Garfield, aber da meine Kinder (VA/autistische Züge) und ich (AS) auch mit Schlafproblemen kämpfen antworte ich hierauf mal:

      Erholsamer Schlaf ist für alle Menschen, Autist wie Nichtautist, grundlegend wichtig. Ist der Schlaf gestört, hat das einen negativen Einfluss auf fast alle Lebensbereiche. Unabhängig davon, ob @MamaIni82s Sohn autistisch ist oder nicht (Diagnostik steht ja noch aus), kann es sinnvoll sein, seine Bemühungen erst einmal auf die Verbesserung der Schlafqualität zu richten. Manches andere kann dadurch von alleine schon deutlich besser werden.

      Leider sind Autisten aus verschiedenen Gründen anfälliger für Schlafprobleme als neurotypische Menschen, aber wenn man es schafft, die Schlafqualität zu verbessern, reduzieren sich oft auch autistische Problematiken, da der Organismus ohne ausreichend erholsamen Schlaf viel weniger Ressourcen zum Kompensieren zur Verfügung hat. Ich merke, wieviel ausgeglichener und belastbarer meine Kinder und ich sind, wenn wir gut ausgeruht sind. Es gibt nur leider keine Zauberformel, das zu erreichen, und ein reizmäßig oder sozial überfordernder Tag oder ein aufregendes bevorstehendes Ereignis kann gefühlt schon wieder alle Bemühungen zunichte machen...

      Hier ist noch ein meines Erachtens ganz guter Übersichtsartikel zu Schlafproblemen bei Autismus: Sleep problems in autism, explained

      The post was edited 2 times, last by Turtle ().

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      @Four

      Hallo Four, danke erstmal. Weil Du sehr umfangreich geschrieben hast, kann es sein, dass ich nicht auf alle Dinge eingehen werde/kann, weil ich vielleicht einiges überlesen haben oder so.

      Auf jeden Fall sind unheimlich viele Parallelen da!

      Das Schlafverhalten unseres Sohnes und das Alleinsein im Zimmer...

      Kein Familienbett in der Kindheit usw. betrifft mich persönlich auch...

      Was ich unbedingt mal ausprobieren werde, ist das Reisebettchen, wäre vielleicht auch eine Alternative für Uns. Unser Sohn lehnt sich tatsächlich sehr gerne an etwas an, deswegen war er durch das Gitterbettchen oft gestört, da er ständig gegen die Gitterstäbe gekommen ist, vor allem durch das ständige hin- und herwälzen… Nestchen hat da nicht viel gebracht, da er teilweise am Fußende und Quer wieder aufwacht, auch im großen Bett. Er ist total klein, braucht aber unheimlich viiieeeel Platz, weil er sich im Schlaf ständig bewegt....ob er sich im Reisebettchen dann dadurch dann auch gestört fühlt, muss man noch herausfinden....

      Ich habe ihm ein Teil unseres Elternbettes mit Stillkissen ausgelegt, woran er sich gerne anlehnt.

      Bei ihm ist es ganz unterschiedlich, manchmal braucht er auch nachts die Umarmung und Beruhigung, manchmal will er völlig alleine liegen, aber wir müssen immer in der Nähe sein...

      Er schläft tatsächlich am besten ein, wenn noch einige Geräusche/Stimmen von uns zu hören sind und wir die Tür im Schlafzimmer auflassen, ein kleines gedämmtes Licht....aber wirklich nur minimal....

      Er reagiert sehr stark auf Vollmond und abnehmenden Mond.

      Mittagsschlaf braucht unser Sohn tatsächlich nur zur Runterregulierung der Reize, ansonsten würde er ab einer Gewissen Zeit nur noch weinen und schreien...Der Schlaf muss aber eher kurz gehalten werden. Da er aber vor Erschöpfung schnell in den Tiefschlaf fällt, ist es schwer ihn tagsüber wachzubekommen. Nachts hat man das Gefühl, hat er diesen extremen Tiefschlaf nicht...Irgendetwas scheint ihn zu quälen...immer wieder weinen und winseln, Beine hochziehen, drehen....Unruhe, ständiges wälzen...Das hat er am Tag nicht.....

      Wir versuchen ihn trotzdem nicht länger als eine Stunde tagsüber schlafen zu lassen. Was auch schon meistens zu viel ist, da er dann erst zwischen 22 und 24 Uhr erschöpft ist...

      Es ist schön zu hören, dass Ihr erstmal euren Weg gefunden habt und ich wünsche Euch vom Herzen, dass Ihr auch noch ganz lange damit gut auskommen werdet!


      @Turtle
      ja das stimmt, Schlaf ist einfach wichtig und gewiss ist unser Sohn viel besser drauf, wenn die Nacht besser war.
      Eine Diagnose würde an der Tatsache aktuell definitiv nichts ändern. Ich sammle Informationen und bin mir ganz sicher, dass ich auch für Ihn und für uns noch den richtigen Weg finden werden.

      Danke für den Artikel

      LG
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      raspberrymylk wrote:

      Mir helfen Ohropax und ganz dicke Vorhänge. Außerdem nehme ich ab und zu ein Melatonin-Spray, das mir echt beim Ein- und Durchschlafen hilft.
      Habe auch schon immer Schlafprobleme. :cry:
      ich persönlich schlafe schon tatsächlich mehr als 10 Jahre mit Ohropax, da ich jedes Geräusch mitbekomme, bin da sehr empfindsam....Wir haben für unseren Sohn Melatonin Tropfen bestellt, wobei diese bei Ihm an der Schlafsituation nichts geändert haben. Mir allerdings hat es etwas geholfen, habe sonst nicht mehr einschlafen können, da er teilweise alle 10-60 min Wach ist....Seit den Tropfen kann ich schneller wieder einschlafen....
      LG
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      Four wrote:

      Bist du ausnahmslos wie ein Stein am Schlafen? Wie war / ist deine Schlafumgebung?

      Wie kommst du darauf, dass die Schlafprobleme des Sohnes von MamaIni82 wohlmöglich Ursache für seine sonstigen Probleme sein könnten?
      Das war nur in meiner Kindheit. Wann die Schlafprobleme los gingen, weiß ich inzwischen schon gar nicht mehr. Vermutlich zusammen mit den seelischen Schmerzen, die mir der Alltag in der Schule nach und nach bereitet hat.

      Wenn ich wenig Schlaf bekommen habe, dann bin ich noch schusseliger und gereizter. Da reichen schon Kleinigkeiten, um mich aus der Fassung zu bringen. Nach der nächsten besseren Nacht frage ich mich dann oft, wie oder warum ich etwas getan oder geschrieben habe.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
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      Garfield wrote:

      Four wrote:

      Bist du ausnahmslos wie ein Stein am Schlafen? Wie war / ist deine Schlafumgebung?

      Wie kommst du darauf, dass die Schlafprobleme des Sohnes von MamaIni82 wohlmöglich Ursache für seine sonstigen Probleme sein könnten?
      Wenn ich wenig Schlaf bekommen habe, dann bin ich noch schusseliger und gereizter. Da reichen schon Kleinigkeiten, um mich aus der Fassung zu bringen.
      So geht es mir auch, wenn ich wenig geschlafen habe, bin ich den nächsten Tag sehr gereizt und das bekommt dann meine Umwelt zu spüren. Schon ein kleiner Funke bringt dann das Fass zum Überlaufen (RW).
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      ... sieht so aus, als seien Schlafstörungen ein Teil von uns... :( liegt bei mir daran, dass ich mir ununterbrochen Gedanken ( gute und weniger gute) mache, ob gewollt oder nicht .
      Mit Amineurin habe ich das ganz gut im Griff ;)
      ...aber er war nun einmal da! Asperger-Diagnose F84.5 (diagnostiziert Uni-Klinik Köln)
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      @Turtle:
      Die Frage ist halt auch, ab wann ist ein Schlaf gestört und ab wann braucht man einfach nur wenig. Der Druck, der entsteht, kann die Qualität natürlich trüben. Meine Kinder und ich brauchen jedenfalls um die 3 Stunden weniger als "normale" und seit dem ich das erkenne, schlafen wir alle ziemlich gut, obwohl trotzdem immer noch wenig und manchmal nachts trotz dessen etwas länger wach.

      In dem Artikel steht u. A., dass Autisten oft weniger REM-Schlaf haben, was ich auch schon las und bei mir auch mal raus kam bei einem Labor und bei meiner Schwester auch. Auch merke ich, dass ich am besten und am meisten träume, wenn es tags ist. Weiß nicht ob das auch bei euch und anderen Autisten so ist, tagsüber viel und gut zu träumen. Das kann auch was anderes sein oder einfach Nachteule. Eine Theorie war auch mal irgendwo, dass viele Autisten ja generell sehr reflektiert sind und einige träumen klar. Vielleicht träumt mehr wild, wem tagsüber vieles unbewusst ist oder wer weniger Zeit zum nachdenken da hat kombiniert mit der unterschiedlichen körperlichen und psychischen Müdigkeit von Menschen.
      Ja, Theorien mit Mutationen und Schlaf-Wachrythmus hatte ich auch. Melatonin-Theorien. Steht auch in dem Artikel. Finde ich auch sehr interessant. Danke, nach so einer Aussage habe ich gesucht!
      Wenn Melatoninspray nicht funktioniert, liegt das denke ich daran, dass der Körper Abbaukörper entwickelt, wenn etwas eintritt, das er als ungesund erachtet und da dann die Dosis zu schwach ist, oder wenn der Stoff nicht gut genug ist bzw. nicht den richtigen Weg finden kann. Hab von vielen Autisten gehört, dass sie vieles sehr schnell abbauen oder auch gar nicht auf etwas ansprechen, was bei "normalen" funktioniert.

      Ja, der Artikel schreibt auch, dass Schlafmangel auch bei Autisten zu Beeinträchtigungen führen kann und auch, dass guter Schlaf die Autismus-Symptome nicht heilt.

      @Garfield & Vulkan:

      Ok. Ich bin nur langsamer und weniger aufnahmefähig, wenn ich müde bin. Aber gereizt werde ich nur bei Reizüberflutung bei wachem Gemüt. Durch diese werde ich dann müde und mache Fehler. Aber bin ich müde vor Reizüberflutung, will ich einfach nur schlafen und kann das dann auch direkt. Ich kann nur nicht schlafen bei Angst, bei Nacht und wenn ich zu überdreht bin von meiner geistigen Aktivität. In allen Fällen bin ich dann sehr wach. Morgens bin ich deswegen immer am entspanntesten und entscheide da am liebsten Dinge. Abends oder nach längerem Wachsein ohne Ermüdung empfinde ich mich oft ziemlich emotional.


      @MamaIni82:

      Vielen Dank! Das wünsche ich euch auch! :)

      ja unserer ist auch immer gegen die Gitterstäbe, weil wollte sich anlehnen und dann klapperte das noch immer. Und es war unbequem. und jetzt liegen sie immer schön angekuschelt an den Netzen. Ja, er braucht sonst auch viel platz, bewegt sich sehr viel. Das hatte ich als Kind auch. Seit meinem Erwachsenenalter drehe mich vielleicht 3 Mal nachts um. Er wechselt auch im Reisebett noch viel die Position, aber es scheint ihn da nicht zu stören bislang. Und bei ihm ist es auch unterschiedlich, mal will er sich ankuscheln, dann hat er aber auch wieder genug und es darf nicht zu viel und zu lange sein. Manchmal legt er sich ganz ans Fußende. Das mit dem Mond habe ich noch nicht beobachtet, nur mit dem Licht. Das mit dem Mittagsschlaf haben sie also auch gemein. Nur mein Sohn hat Stein-Tiefschlaf nachts ab und zu auch. Und der Kleine ist ab und zu auch im Tiefschlaf, ist dann aber leicht weckbar. Der Große macht auch Geräusche im Schlaf, als würde er da kommunizieren. Ist dann glaub ich nicht der REM-Schlaf. Wobei ich gelesen habe, dass man auch in den NON-REM-Phasen träumen kann.
      Mit dem Mittagsdösen könnt ihr ja schauen, ob euer Sohn sich danach auch sehnt. Wenn nicht, würd ich mal probieren, den weg zu lassen.

      @Mr. Correctly:

      Vielleicht helfen dir hier und da ja auch ein paar Entspannungssachen oder Achtsamkeitsübungen, wie z. B. Gedanken herbeizuführen, die einem Spaß machen, einen beruhigen oder stumpfsinnig Müdigekeitsfördernd sind und immer wieder, wenn man erneut abdriftet, wieder dahin. Irgendwann merkt man schneller, wenn man abdriftet. Wenn mich etwas total beschäftigt, gehe ich immer erst schlafen, wenn ich mich nicht mehr wach halten kann und nehme mir zuvor alle Zeit das zu analysieren oder mich mit einem guten Computerspiel abzulenken und zu entspannen. Baden entspannt mich immer total. Meist muss ich mich dazu zwingen, weil ich so gern so viele Sachen mache.

      Allgemein Michprodukte
      Habe für mich herausgefunden, dass wenn ich Milchprodukte vor dem Schlafen nehme, schlechter einschlafe und nach meiner Schwangerschaft bekomme ich nach milch am abend zudem oft leicht restless legs. Hab das mal geoogelt und manchen geht es auch so. Als Kind habe ich haufenweise Milch nachts getrunken. Vielleicht hatte das ja dazu beigetragen. Mir fällt nämlich ein, dass mein Schlaf auch ruhiger wurde, als ich anfing Wasserflaschen mit aufs Zimmer zu nehmen. Mein bruder trinkt immer noch gern milch, hat immer noch einschlafprobleme und Schlafparalysen. Aber ich denke nicht, dass es nur daran liegt.