Aspies haben fast nur Aspies als Partner?

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    • RedBand wrote:

      ... oder Menschen mit anderen psychischen Problemen:
      Wenn die Kinder dann umso mehr psychiatrische Symptome aufweisen, ist das nicht toll für sie.

      Wäre es nicht verantwortungsvoller für manche Menschen mit Behinderungen, keine Kinder in die Welt zu setzen?

      In meiner Beziehung haben wir beide jeweils eine Behinderung und für Kinder wäre es doch unnötig schwierig, gleich mit so einer doppelten genetischen Vorbelastung für psychische Störungen zu leben. Aus Verantwortung für die Kinder haben wir beide uns gegen Kinder entschieden.
    • RedBand wrote:

      ... oder Menschen mit anderen psychischen Problemen:

      spectrumnews.org/news/people-w…partners-on-the-spectrum/
      Das entspricht ziemlich genau meinen Erwartungen.
      Nicht wegen Autismus, sondern ganz generell.

      Unterbewusst suchen wir nach Menschen, die uns in bestimmter Hinsicht ergaenzen, und in anderer Hinsicht gleichen.
      (vgl. "Gegensaetze ziehen sich an" vs. "gleich und gleich gesellt sich gern")
      Demzufolge finde ich es nicht verwunderlich, dass sich Autisten mit ihrem verzerrten Faehigkeitenprofil zusammentun mit anderen Leuten, die an anderer Stelle ein verzerrtes Faehigkeitenprofil haben.


      Man liest sich ... Sascha
    • Sascha wrote:

      RedBand wrote:

      ... oder Menschen mit anderen psychischen Problemen:

      spectrumnews.org/news/people-w…partners-on-the-spectrum/
      Das entspricht ziemlich genau meinen Erwartungen.Nicht wegen Autismus, sondern ganz generell.

      Unterbewusst suchen wir nach Menschen, die uns in bestimmter Hinsicht ergaenzen, und in anderer Hinsicht gleichen.
      (vgl. "Gegensaetze ziehen sich an" vs. "gleich und gleich gesellt sich gern")
      Demzufolge finde ich es nicht verwunderlich, dass sich Autisten mit ihrem verzerrten Faehigkeitenprofil zusammentun mit anderen Leuten, die an anderer Stelle ein verzerrtes Faehigkeitenprofil haben.


      Man liest sich ... Sascha
      Das kann ich mir so auch vorstellen. Eher, als dass ich mir einen Partner suche, der mir sehr ähnelt.
      Bei mir trifft das auch so zu. Mein Partner ist mir in einigen (sehr wichtigen) Punkten sehr ähnlich, in anderen aber ganz gegensätzlich (auch hier in Punkten, wo es gut ist, dass wir so unterschiedlich sind, z.B. Kommunikation). Und ich bin mir sicher, dass das der Hauptgrund dafür ist, dass wir so lang zusammen sind und sicher auch bleiben. Er ist sehr intelligent, hat aber definitiv andere Fähigkeiten als ich und ist auch eher speziell. Eigentlich müssten da perfekte Kinder rauskommen, sofern man die Mischung richtig macht LOL. Aber dann holt einen die Realität wieder ein ;) Ein Kind wie Papa, eins wie Mama.

      The post was edited 2 times, last by Lalalalalila ().

    • Febry wrote:

      Wenn die Kinder dann umso mehr psychiatrische Symptome aufweisen, ist das nicht toll für sie.
      Aber so funktioniert die Evolution nicht. Neues entsteht nicht aus festgefügter Ordnung. Neues entsteht aus einer gestörten Ordnung. Gesunde bekommen behinderte Kinder, Behinderte bekommen Kinder ohne Behinderung und nicht selten kommen Hochbegabte aus geistig einfachen Verhältnissen...
      Vergesst nicht das Wichtige...
    • Helsing wrote:

      Febry wrote:

      Wenn die Kinder dann umso mehr psychiatrische Symptome aufweisen, ist das nicht toll für sie.
      Aber so funktioniert die Evolution nicht. Neues entsteht nicht aus festgefügter Ordnung. Neues entsteht aus einer gestörten Ordnung. Gesunde bekommen behinderte Kinder, Behinderte bekommen Kinder ohne Behinderung und nicht selten kommen Hochbegabte aus geistig einfachen Verhältnissen...
      Kann ich nur unterstreichen. Meine Kinder sind keine Asperger, und es gibt keine Anzeichen, dass zwei Asperger auch Asperger-Kinder kriegen würden. Mir persönlich wäre eine Asperger-Partnerin aber lieber, weil ich ihr nicht jeden Tag erklären müsste, dass man nicht permanent in die Sphäre des Anderen einbricht, wenn man mit etwas intensiv beschäftigt ist.
    • Hmm ich denke nicht, dass Asperger-Autisten nur oder fast nur andere Asperger-Autisten als Partner haben.
      Schließlich sucht man sich nicht aus, in wen man sich verliebt und hier im Forum gab es ja auch schon die ein oder anderen Threads, wo ein Partnerteil kein Asperger-Autist gewesen ist und nach Ratschlägen gefragt hat, wie er besser mit seinem Partner, der dann Asperger-Autist ist zurechtkommen kann.

      Aus persönlicher Sicht könnte ich die These zwar irgendwie nachvollziehen weil ich mich bisher immer in Frauen verliebt habe, die (meistens) selber psychische Probleme hatten und das erklären würde, wieso ich scheinbar ein Magnet für diese Art von Frauen bin aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei jedem so abläuft.
    • Ich stelle mir z.B. eine Autismus-Borderline-Beziehung oder eine Schizoid-Borderline-Beziehung sehr problematisch vor.
      Kennt jemand von euch solche Beziehungen persönlich oder habt ihr mal entsprechende Biographien/Romane/Dokus gelesen/gesehen?
      Ich persönlich glaube nicht an den Spruch, dass sich Gegensätze anziehen.
      Ich stehe eher hinter dem Spruch "Gleich und gleich gesellt sich gern".
      Mag sein, dass ersteres manchmal gut funktionieren kann, aber ich denke, es sind eher Ausnahmen.
      "Jede Jeck is anders" (Kölsches Sprichwort)
    • Grübler_1988 wrote:

      Ich stelle mir z.B. eine Autismus-Borderline-Beziehung oder eine Schizoid-Borderline-Beziehung sehr problematisch vor.
      Kennt jemand von euch solche Beziehungen persönlich oder habt ihr mal entsprechende Biographien/Romane/Dokus gelesen/gesehen?
      Ich persönlich glaube nicht an den Spruch, dass sich Gegensätze anziehen.
      Ich stehe eher hinter dem Spruch "Gleich und gleich gesellt sich gern".
      Mag sein, dass ersteres manchmal gut funktionieren kann, aber ich denke, es sind eher Ausnahmen.

      Meine Ex-Freundin ist Borderliner.
      Ob ich nun selbst vom Asperger-Autismus betroffen bin oder nicht weiß ich erst in ein paar Wochen/Monaten, da das erste Gespräch nächste Woche stattfinden wird aber ich kann dir sagen, dass alles sehr kompliziert gewesen ist und ich mich mit allen Mitteln dagegen gewehrt habe sie zu verlassen weil ich mir immer wieder eingeredet habe, dass sie mich braucht.
      Viele Dinge habe ich auch gar nicht so bewusst wahrgenommen weil die Liebe mich blind gemacht hat aber am Ende erkannte ich dann, wie kaputt sie mich eigentlich gemacht hat.

      Das fing damit an, dass sie fast immer gelogen hat oder nur Halbwahrheiten erzählt hat.
      In ihrer Welt entsprachen die Dinge, die sie erzählt hat aber der Wahrheit weil sie ein verzerrtes Bild von der Realität hat und deshalb war sie sich meist nie irgendeiner Schuld bewusst.
      Ihr Temperament war genau das Gegenteil von meinem. Während ich eigentlich gar nicht aus der Haut zu bringen bin und manchmal fast wie eine Schlaftablette wirke ist sie wegen Lapalien ausgetickt und hatte öfter sogar geäußert, dass sie bestimmten Personen gern eine reinhauen würde.
      Ihre Verlustängste waren extrem groß, aber gleichzeitig hatte sie Phasen, wo sie total kalt zu mir gewesen ist und mich nicht an ihrem Leben teilhaben lassen wollte und alles mit sich selbst regeln wollte. Sie meinte immer, dass das nötig wäre, um im Ernstfall aus den Depressionen rauskommen zu können.

      Auch hatte ich oft das Gefühl, dass ich an einem Tag mit einer ganz anderen Person gesprochen hätte als am Tag zuvor.
      Nicht nur durch die Stimmungsschwankungen die sie hatte, sondern weil sie wie ausgetauscht wirkte.
      Ich wusste zwar, dass vieles nur Fassade gewesen ist und sie meistens die Fröhlichkeit nur gespielt hatte aber an manchen Tagen war es wirklich erschreckend wenn man bedenkt, mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatte (Bulimie, Panikattacken, Platzangst, Depressionen, Suizidgedanken etc.).

      Ebenfalls hat sie oft gemeint, dass sie sich innerlich leer fühlen würde obwohl sie laut eigenen Angaben so glücklich mit mir gewesen ist und mich so sehr geliebt hat, wie es kein anderer nach mir schaffen würde. Ich war immer da und habe versucht, eine Lösung zu finden. Wenn ich selbst gerade Probleme hatte habe ich diese hinten angestellt und mir Gedanken darum gemacht, wie ich ihr helfen könnte. Doch sie wollte sich nie helfen lassen und hat sich immer wieder zurückgezogen.

      Und obwohl ich ihren Aussagen nach nie etwas falsch gemacht habe, hat sie mich dann in der Psychiatrie betrogen gehabt.
      Sie hatte die Fähigkeit mir immer ein schlechtes Gewissen zu machen und die Dinge so hinzustellen, als wäre ich für die Dinge die passiert sind verantwortlich gewesen.
      Deshalb habe ich ihr das verziehen, aber gleichzeitig war ich auch sehr nachtragend und habe das nie wirklich vergessen können.

      Es gab sehr viele Pausen zwischen uns, die ich meist von mir aus genommen habe um mir über alles im Klaren werden zu können.
      Ich war jedoch so wahnsinnig stark in sie verliebt, dass ich immer und immer wieder zu ihr zurückgekehrt bin und ihr alles verziehen habe um ihr zu zeigen, wie ernst es mir mit ihr gewesen ist. Wahrscheinlich war dieser "Beweis" dann am Ende der Grund dafür, dass sie alles nach 4 Jahren mit mir beendet hat, als ich weinend zusammengebrochen bin weil ich all die Dinge nicht mehr ausgehalten habe. Nach außen hin habe ich mir jahrelang vorgemacht, dass ich das bewältigen könne und alles erreichen würde, was ich mir vornehme, wenn ich nur hart genug daran arbeiten würde. Aber es hat nicht geklappt, da von ihrer Seite aus nicht genug zurückgekommen ist. Sie wollte nicht, dass ich weiter unter dieser Situation leide und sagte selber zu mir, dass ich sowas nicht verdient habe und sie sich für mich eine Frau wünscht, die mir auch zeigen kann, dass sie mich liebt.

      Mir ging es wochenlang extrem schlecht weil ich wirklich das Gefühl hatte, dass mein Herz gebrochen war.
      Aber mit der Zeit fing ich dann an, alles zu reflektieren und bin einzelne Situationen nochmal durchgegangen und habe dann erkannt, wie sehr ich eigentlich manipuliert worden war.
      Ein Mensch, der einen anderen Menschen wirklich liebt, der spielt solche Spielchen nicht und ist von Anfang an ehrlich. Ich habe monatelang nichts von all den Problemen gewusst, die sie hatte weil sie immer gute Ausreden für ihr oftmals seltsames Verhalten hatte und die Eltern haben da mitgemacht... Die ganze Vertrauensebene war im Prinzip von Anfang an verletzt und trotzdem wollte ich es versuchen um mir selbst zu beweisen, dass ich eine funktionstüchtige Beziehung am Laufen halten kann. Leider ohne Erfolg. :(
    • Lalalalalila wrote:

      Oh krass, das liest sich wahnsinnig anstrengend! Dass du das so lange ausgehalten hast... die Liebe geht schon manchmal seltsame Wege.

      Ja wie oben bereits erwähnt gab es mehrere Pausen zwischendrin.
      Diese habe ich meist dann genommen, wenn sie mich wieder mal wegen etwas belogen hat und ich mir instinktiv sicher gewesen bin, dass sich das nicht ändern wird.

      Auf der anderen Seite kamen mir dann Gedanken, dass sie selber so viele Probleme hat und ich nicht einer dieser Menschen sein wollte, der vor einem Menschen davonläuft, der selber so viele Probleme hat. Ich wollte sowohl ihr als auch mir zeigen, dass man alle Probleme früher oder später lösen kann, wenn man nur wirklich will.

      Aber leider habe ich von meiner Seite aus deutlich mehr investiert als sie von ihrer Seite aus und auf Dauer hatte ich einfach nicht die Kraft, um das auszuhalten.
      Außerdem wurde mir erst nach der Trennung so richtig bewusst, dass das im Nachhinein betrachtet nur eine einseitige Liebe gewesen ist...
    • Meine Meinung dazu:

      1. Borderlinerinnen sind wohl so gut wie unheilbar. Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt auch in der Literatur nur sehr unschöne Leidensgeschichten ohne grundlegende Besserung.

      2. Ich habe schon vor 25 Jahren bei Paul Watzlawick (Menschliche Kommunikation) gelesen, und es auch selber oft erlebt, dass man keine Möglichkeit hat, grundlegende (und sehr berechtigte!)Verhaltensänderungen an nahestehenden Personen vorzunehmen, ohne die Beziehung früher oder später zu zerstören. Ich könnte viele Beispiele bringen, aber das würde jetzt zu weit führen.
    • @exorcist:
      Du hast die Borderline-Symptomatik deiner Ex-Freundin sehr gut beschrieben.
      Wenn du nicht geschrieben hättest, dass sie die Borderline PS hat, hätte ich diese Erkrankung aufgrund deiner guten Beschreibung schnell erkannt.

      Eine Beziehung mit einer borderline-erkrankten Person stelle ich mir sehr kräftezehrend und traumatisierend vor.
      Ich hätte riesige Probleme damit, wenn ich eine Partnerin hätte, die permanent solche Verhaltensweisen an den Tag legen würde.
      Ich weiß, dass diese Personen nichts dafür können und eine ernstzunehmende Erkrankung haben.
      Aber solche Verhaltensweisen würden mich total verärgern und wütend machen, sodass es für mich eigentlich unmöglich wäre, Verständnis zu zeigen.
      "Jede Jeck is anders" (Kölsches Sprichwort)
    • Grübler_1988 wrote:

      @exorcist:
      Du hast die Borderline-Symptomatik deiner Ex-Freundin sehr gut beschrieben.
      Wenn du nicht geschrieben hättest, dass sie die Borderline PS hat, hätte ich diese Erkrankung aufgrund deiner guten Beschreibung schnell erkannt.

      Eine Beziehung mit einer borderline-erkrankten Person stelle ich mir sehr kräftezehrend und traumatisierend vor.
      Ich hätte riesige Probleme damit, wenn ich eine Partnerin hätte, die permanent solche Verhaltensweisen an den Tag legen würde.
      Ich weiß, dass diese Personen nichts dafür können und eine ernstzunehmende Erkrankung haben.
      Aber solche Verhaltensweisen würden mich total verärgern und wütend machen, sodass es für mich eigentlich unmöglich wäre, Verständnis zu zeigen.

      Ich kann die Gefühle, die ich zu dem Zeitpunkt in mir getragen habe selber nicht zu 100% korrekt erklären.
      Innerlich wusste ich nach ein paar Wochen schon, dass irgendwas nicht stimmt, da es Anfangs kaum zu einem Treffen gekommen ist und sie sich immer rausgeredet hat oder sie im letzten Moment abgesagt hat. Erst als ich viele Versuche später nicht aufgegeben habe fing sie nach und nach an mir zu erklären, was sie eigentlich alles für Probleme hatte.

      Sie wollte das vor mir verstecken weil sie Angst hatte, dass ich dann weglaufen würde.
      Und um ehrlich zu sein hat mir jeder in meiner Umgebung genau das geraten: "Renn von dieser Frau so schnell es geht weit weg, sie wird dir nicht gut tun."
      Ich blieb bei ihr und sagte ihr, dass ich sie nicht im Stich lassen würde. Ich wollte von mir aus wirklich für sie da sein denn es gab auch Momente, wo sie mir trotz all ihren Problemen gezeigt hat was es heißt, niemals aufzugeben. Das hat mich selbst immer dazu verleitet nie aufzugeben und immer weiter zu machen. Denn bevor ich sie kennengelernt habe, habe ich immer alles sehr schnell aufgegeben und an mir selbst gezweifelt. Das hat sich durch sie extrem in die positive Richtung geändert.

      Aber am Ende hat das einfach nicht gereicht, weil zu viele negative Sachen passiert sind wie eben das ständige Lügen, der Betrug, die Stimmungsschwankungen und dass sie mich selten hat an ihrem Leben teilhaben lassen. Wenn sie mir Sachen versprochen hat, dann hat sie sie am nächsten Tag gebrochen und wenn sie sich dann entschuldigt hat und meinte, dass es nicht mehr vorkommt wusste ich schon, dass das eine Lüge war. Ich war trotzdem nie wirklich wütend auf sie weil ich mit der Zeit ja gelernt habe, dass sie so gesehen nichts dafür kann.
      Eher war ich wütend auf mich selber, weil ich keine zufriedenstellende Lösung gefunden habe, die uns eine schöne Beziehung hat ermöglichen lassen.
      Ich weiß jetzt, dass ich keinen Grund dafür hatte, auf mich selber wütend zu sein aber es stimmt, dass die Liebe wie eine Droge ist und man viele Dinge macht, die man so normal nicht tun würde. Deshalb habe ich auch erst alles viel zu spät realisiert.
    • Grübler_1988 wrote:

      @exorcist:
      Du hast die Borderline-Symptomatik deiner Ex-Freundin sehr gut beschrieben.
      Wenn du nicht geschrieben hättest, dass sie die Borderline PS hat, hätte ich diese Erkrankung aufgrund deiner guten Beschreibung schnell erkannt.

      Eine Beziehung mit einer borderline-erkrankten Person stelle ich mir sehr kräftezehrend und traumatisierend vor.
      Ich hätte riesige Probleme damit, wenn ich eine Partnerin hätte, die permanent solche Verhaltensweisen an den Tag legen würde.
      Ich weiß, dass diese Personen nichts dafür können und eine ernstzunehmende Erkrankung haben.
      Aber solche Verhaltensweisen würden mich total verärgern und wütend machen, sodass es für mich eigentlich unmöglich wäre, Verständnis zu zeigen.
      Borderlinerinnen (zu 90% weiblich) sind eine Wissenschaft für sich. Da werden sich noch Generationen von Psychiatern die Köpfe drüber zerbrechen, wenn sie weiter auf der Ebene des Hirnstoffwechsels darüber brüten.
    • Ich habe als Autist eine Beziehung mit einer Borderlinerin.
      Sowas ist durchaus möglich. Wir streiten und zwar oft, aber wir vertragen uns immer wieder.
      Und unsere Beziehung hält schon sehr lange.
      Bin sehr glücklich, sie zu haben. Mit einem anderen Menschen (auch wenn es ein Autist wäre) könnte ich es hingegen nicht aushalten.
    • Meine Partnerin ist nicht im Autismus-Spektrum. Sie hat jedoch selber psychische Probleme und es fällt auf dass die meisten ihrer Freundinnen ebenfalls welche haben. Dies ist sicher auch kein Zufall.
      Trotzdem ist unsere Beziehung nicht einfach, auch wenn sie schon länger hält.
    • Meine Freundin ist nt und hat auch keine psychische Störungen, wir führen mittlerweile seit 6 1/2 Jahren eine Beziehung und leben seit 4 Jahren zusammen. Wir verstehen uns sehr gut, reden aber oft aneinander vorbei (RW). Sie hat zwar von anfang an gemerkt das ich anders bin, aber es hat sie nicht gestört.
      Gelegentlich braucht sie ihre Auszeit, weil ich sehr anstrengend werden kann, im Gegenzug brauche ich meine Auszeit aufgrund der Reizüberflutung. Wir sprechen sehr viel über unsere Probleme und Empfindungen, da es uns schwer fällt die Gefühle des anderen zu erkennen.
    • Hallo :) Das mit den Kindern ist aus meiner Sicht keine tolle Aussage.

      Ich würde eher noch dafür sein, wenn assoziale Menschen, oder suchtabhängige Menschen, so verantwortlich wären und keine Kinder bekommen würden.

      Aber es gibt auch Autisten, die gut zurecht kommen. Oder die so gut zurecht kommen, dass sie gar keine Diagnose haben, und nichts von ihrer Behinderung wissen.

      Und es können auch Kinder von nicht Autisten autistische Züge haben.

      Bei narzisstisch gestörten Menschen fände ich es viel schlimmer, wenn sie Kinder bekommen und die Kinder seelischen Schaden bekommen wegen psychisch kranker Eltern.

      Krebs wird auch erblich weiter gegeben. Soll jeder bei dem irgendwann in der Familie Krebs auftauchte, deshalb vorsorglich auch keine Kinder bekommen?

      Und ich bin sicher, es gibt auch Autisten die sehr wahrscheinlich sogar bessere Eltern wären, als mancher nicht Autist der z.B. ein charakterliches Problem hat.

      Lg Jedy.