Umfrage - Ausgeglichenheit

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    • Umfrage - Ausgeglichenheit

      White Unicorn e.V.
      white-unicorn.org
      stephanie.fuhrmann@white-unicorn.org

      Die alte Umfrage habe ich nun nicht weiter verfolgt... es war hier gewünscht worden, dass unsere Website von einem Lektor überprüft wird. Die Kosten dafür überschreiten derzeit die Möglichkeiten der Umsetzung. Dies ist der Grund, weshalb ich nun eine weitere, andere und für euch bessere Umfrage schaffen möchte. Der alte Weg ist für mich nicht nach euren Wünschen realisierbar. Die neue Umfrage wird dann wie gewünscht mit Klickoptionen stattfinden - das kann ich umsetzen.

      Das Ziel unseres Vereines ist die Entwicklung eines autistenfreundlichen Umfeldes. Wir möchten herausfinden wie das aussehen kann, beobachten die Umsetzung dessen und entwickeln dadurch die Gedanken weiter. Dadurch sind alle Autisten die Zielgruppe der Umfrage - die sich darüber bereits Gedanken gemacht haben und das mitteilen können und möchten. Die Ergebnisse sind dadurch für die Autisten selbst, denn wir werden versuchen die Daten und Informationen einer breiten Masse zur Verfügung zu stellen - was auch eine Pflicht von uns als auch wissenschaftlicher Trägers ist.

      Um eine Umfrage zu erstellen, die wir in allen uns bekannten Netzwerken veröffentlichen möchten, um dann Ergebnisse zu erzielen von möglichst vielen Autisten brauche ich aber erst einmal eine Datenbasis. Niemand anderes als Autisten selbst kann so etwas schaffen. Deshalb wende ich mich nun erneut an euch. Was ist für Autisten wichtig in der Umgebungsgestaltung? Welche Umfrageoptionen wären für euch wichtig?

      Die ESH hat eine Barriereliste dazu erstellt gehabt, 24 Optionen die von Autisten bekannt sind und immer wieder beschrieben werden. Findet ihr euch darin wieder? Wäre eine reine Umfrage zu diesen Barrieren aus eurer Sicht sinnvoll? Würde es zu eurer Ausgeglichenheit führen, wenn diese Barrieren euch nicht behindern würden?

      Habt ihr hier Interesse daran uns dabei zu unterstützen diese Umfrage zu erstellen? Je mehr Autisten sich bereits Gedanken darum gemacht haben und verdeutlichen wie das aussehen kann, je effektiver wird die Umfrage werden und die Veränderungsmöglichkeit in der Gesellschaft.

      Ich hoffe, dass dieser Gedanken besser zu verstehen ist, wie unsere Website und diese Umfrage-Idee mehr Autisten anspricht. Wenn ich mich erneut irre, denke ich mir etwas anderes aus. Könnt ihr bei diesem Gedanken eher mitgehen, wie dem Letzten?

      The post was edited 5 times, last by Antares (White Unicorn) ().

    • Antares (White Unicorn) wrote:

      Die ESH hat eine Barriereliste dazu erstellt gehabt, 24 Optionen die von Autisten bekannt sind und immer wieder beschrieben werden. Findet ihr euch darin wieder? Wäre eine reine Umfrage zu diesen Barrieren aus eurer Sicht sinnvoll? Würde es zu eurer Ausgeglichenheit führen, wenn diese Barrieren euch nicht behindern würden?

      Habt ihr hier Interesse daran uns dabei zu unterstützen diese Umfrage zu erstellen?
      "Ja" zu allen Fragen. Hier in Stichpuznkten, was mir spontan zu den einzelnen Punkten aus der Barriereliste einfällt:

      Bewegungen
      — jede einzelne Bewegung im Blickfeld zieht meine Aufmerksamkeit auf sich, deshalb z. B. ist mein Bürofenster mit Milchglas–Folie beklebt, um den Blick auf den Straßenverkehr zu vermeiden; chaotische Menschenmengen (Fußgängerzone) sind auf Dauer unerträglich

      3D-Sicht
      — eingeschränkt, greife gelegentlich daneben; rempele beim Gehen Dinge an, die sich nicht klar von der Umgebung abheben

      Detailzoom
      — vorhanden

      K.O.-Muster
      — kenne ich, noch nicht als kritisch wahrgenommen

      Spiegelungen und Reflexionen
      — genauso wie blendende Beleuchtung / Scheinwerfer extrem störend

      Helligkeit
      — bevorzuge gedämpftes und indirektes Licht, für manche Arbeiten ist aber eine sehr gute Ausleuchtung hilfreich

      Kunstlicht
      — wie beschrieben

      Farbfilter und Artefakte
      — "Gelbstich" im Overload; Artefakite unbekannt

      Synästhesie
      — vorhanden, kaum störend

      Veränderungen des gewohnten Bildes
      — sollten vermieden werden ;)

      Formen- und Stilvielfalt
      — in mir unbekannten Geschäften finde ich oft Produkte nicht, selbst wenn ich direkt vor ihnen stehe
      — lieber ruhige Musik im Büro als nur störende (nicht vorhersagbare) Umweltgeräusche

      Zivilisationsgeräusche
      — dagegen gibt's Gehörschutz und Kopfhörer

      Lautstärke
      — generell zu hoch
      — erwünschte Musik darf auch mal laut sein

      Frequenzbereich
      — habe mit Mitte 40 das Hörvermögen eines 20–jährigen
      — nehme Fledermäuse, Pfeifen von Heizkörpern / Lüftern / Festplatten etc. viel früher wahr als NA

      Gerüche
      — wie beschrieben

      Temperatur
      — fast wie beschrieben (nicht: "kochendes Wasser über Hand")
      — ziehe mich oft zu warm an
      — Blick auf Wetterbericht / Aussentemperatur, bevor ich das Haus verlasse

      Luftbewegungen
      — wie beschrieben
      — Durchzug / Luftzug von Klimaanlagen etc. unerträglich

      Berührungen
      — wie beschrieben
      — mein erster vollständiger Satz war vermutlich "Fass mich nicht an!"
      — Händeschütteln (wenn nötig) akzeptiert, mehr "dürfen" nur vertraute Personen oder medizinisches Personal

      Sich abstoßend anfühlende Oberflächen
      — manche Oberflächen sind sehr unangenehm bis schmerzhaft

      Unebener und uneinheitlicher Untergrund
      — wie beschrieben
      — unebener natürlicher Boden: herrlich
      — stolpere über kleine Unebenheiten auf befestigten Wegen

      Mitmenschen als mögliche Bedrohung
      — Bedrohung würde ich nicht sagen, ungewollte Begegnungen können aber sehr unangenehm sein

      Ordnung
      — exakt
      — ohne geeignete Rituale / geeignete Ordnungssysteme "versinke" ich im Chaos

      Bedenkzeit
      — wie beschrieben

      Ungeklärte Sachverhalte
      — = unerträgliche Sachverhalte, da ich das Nachdenken darüber nun einmal nicht abschalten kann
      ## E–Mail: Die beste Erfindung, seit man Computer mit elektrischem Strom betreiben kann. ##
    • Vielen Dank Dir! :)

      Gut, dann scheint das eine geeignete Form der Umfrage zu sein mit den 24 Barrieren als Ansatzpunkt.

      Aktuell geht die Tendenz der "Integration" dahin, dass Autisten versucht wird beizubringen Nicht-Autistisch zu sein. Diese Barrieren werden in der Integration autistischer Kinder dadurch häufig Anlass entweder in die Überlastung mit Folgeschäden zu geraten, oder wenn sie dauernd versuchen mit ihnen irgendwie zu leben, dass sie das können müssten, werden sehr viele Jugendliche dann v.a. depressiv oder entwickeln andere psychische Folgeerscheinungen, wie Zwänge oder Ähnliches. Im Erwachsenenalter so die Beobachtung kommt es dann zu BurnOut-Erscheinungen, wenn diese Barrieren nicht irgendwie aus dem Leben verbannt werden durch geeignete Rahmenbedingungen. - Deshalb setzen wir in Schule nun auf Inklusion, also Beseitigung der Barrieren.

      Was ich gerade bei dieser Antwort sehr schön finde ist diese persönliche Note des Beschreibens... Was haltet ihr davon, wenn ich eine Umfrage erstelle wie beschrieben, also für jede Barriere eine Klickoption ob vorhanden oder nicht, mit einem freien Feld darunter noch etwas persönliches hinzu zu fügen. Das Ganze mit der Option eines Bildchens zum hinzufügen, so dass ich dann alle ausgefüllten Umfrage veröffentliche wie hier:

      white-unicorn.org/?mod=erfahrungsberichte

      Dann würde ich hinter jedes Bildchen die entsprechende Umfrage setzen. Dazu eine Statistik oben drüber, welche die 24 Barrieren auswertet, damit man sieht wie die Tendenz ist bei vielen Autisten. Ggf noch eine Unterstatistik, sollte ich aus den Texten im Freien Feld noch etwas erkennen, das man aufbereiten könnte mit einer Grafik. So könnte ich das dann unter unserem Menüpunkt Barrieren in einem Untermenüpunkt gestalten, wie bei den Erfahrungsberichten. - ich müsste mir dann nur noch überlegen wie ich den Menüpunkt nenne. Das wäre aber denkbar. Dann hätte man hinterher auch eine schöne Übersicht zudem dass man sieht wie verschieden das ist im persönlichen Erleben.

      Hätte jemand hier eine Idee wie man verdeutlichen kann, dass es sich bei den Barrieren um etwas handelt das im Außen behindert, dass es zu Ausgeglichenheit führt, wenn diese Barrieren einen in der Umgebung nicht behindern würden? So, dass man nicht wieder auf die Idee kommt den Autisten zu verändern, sondern die Umgebung angemessen, autistenfreundlich eben zu entwickeln?

      The post was edited 3 times, last by Antares (White Unicorn) ().

    • Antares (White Unicorn) wrote:

      Dann würde ich hinter jedes Bildchen die entsprechende Umfrage setzen.
      :question: Das wäre —aus meiner Sicht— eine Sammlung von Statements, statistisch ausgewertet. Bei einer Umfrage erwarte ich erst einmal eine statistische (anonymisierte) Auswertung und vllt. in ausgewählten und autorisierten Einzelfällen persönliche Statements.

      Wie ich so etwas angehen würde:
      Neben den üblichen statistischen Daten die 24 Barrieren abfragen; dabei die Möglichkeit von "betrifft mich sehr" bis "Null Problemo für mich" auf einer Skala zu bewerten.

      Zusätzlich könnte man zu einzelnen Barrieren Kommentarfelder vorsehen, um z. B. eine Sammlung von Beispielen (KO–Muster) zu bekommen. Diese kann dann in einem Artikel zur Umfrage zusammengefasst werden.
      ## E–Mail: Die beste Erfindung, seit man Computer mit elektrischem Strom betreiben kann. ##
    • Alter
      Geschlecht
      Autist ja/nein
      Anmerkungsfeld multiline (agespeckter Editor) zur Diagnose

      Für jede Barriere ja/nein, in einer Skala, mit Beschreibung wie in der Liste und Anmerkungsfeld multiline (agespeckter Editor) unter jeder Barriere.
      Feld mit Frage ob diese Umfrage veröffentlicht werden darf - ansonsten fließt das nur in die Statistiken ein.
      Wer möchte kann sich selbst ein Bild auswählen und an die Mailadresse: stephanie.fuhrmann@white-unicorn.org senden mit dem Betreff - Umfrage Barrieren.

      Sooo.... jetzt sind alle Deine Punkte erfüllt, oder? So ist es eine statistische Erhebung der 24 Barrieren mit der Möglichkeit der Statement-Veröffentlichung, wenn wer möchte. Dann kann man fortlaufend die Statistik laufen lassen und wenn mal jemand möchte kann er sagen: darf veröffentlicht werden mit eigenem oder Bildchen von uns. Die Bildchen sind ja nicht Bilder der Personen, sondern irgend welche Bilder wie hier.

      Genau so eine Sammlung an z.B. KO-Mustern etc war mir da auch im Sinn gelegen mit den Kommentarfeldern. Wobei bei den KO-Mustern schon irgendwer heraus gefunden hat, wie man das berechnen kann, mit welcher Wahrscheinlichkeit was zu einem KO-Muster geeignet ist.
    • Solln wir jetzt hier aufschreiben, was uns an unserer Umgebung stören kann?

      Ich kann zB schwer mit verschiedenen Geräuschquellen umgehen. Ist mir heute wieder aufgefallen, als 2 Radios in der Nähe liefen. Hab richtig gespürt, wie mein Gehirn plötzlich total beschäftigt damit war, die Geräusche zur Musik bzw zum Radio zu sortieren. Das war so ein Krach, als ob einem permanent Geschirr zerbrechen würde. Nur wenn ich mich konzentriert hab, konnte ich jeweils einem Radio zuhören, aber das hätte meine volle Aufmerksamkeit gekostet und ich wollte diese Musik ja nicht hören. Sowas endet auch oft in Ohrwürmer die tagelang andauern können.
      Ich finde es auch immer schrecklich, wenn Leute Geräusche mit anderen Geräuschen überdecken wollen. Während der Autofahrt Musik hören ist für mich Folter. Das meine ich ernst.
    • Danke für die Beschreibung xxBenutzernamexx :)

      Genau so etwas ist dann in den Freifeldern gemeint, wenn ich die Umfrage fertig gestellt habe. Ich bin diesmal schon vor der Umfrage hier her gekommen, weshalb das jetzt noch ein paar Wochen dauert, bis ich das online haben werde. Das ist ein paar Stunden Programmieraufwand eine solche Umfrage in unsere Website zu basteln. Wenn das dann fertig gestellt ist und wir es online haben zum ausfüllen, poste ich hier den Link dazu. Deine Beschreibung würde in diese Bereiche mit hinein passen:

      ESH wrote:

      Zivilisationsgeräusche

      In von Nichtautisten gestalteten Ortschaften findet man gewöhnlich eine Vielzahl von Geräuschen. Nichtautisten schildern ihr Erleben so, daß Geräusche für sie angenehm sein können. Gemäß ihrer Veranlagung fürchten sie sich hingegen in einem schallgedämpften Laborraum. Viele von ihnen flüchten innerhalb kurzer Zeit panisch aus solchen Räumen. Daher ist es verständlich, daß von der nichtautistischen Mehrheit ein gewisses Geräuschwirrwarr in ihren Ortschaften als „Klangtapete“, als Zeichen von Identität und Heimat mehr oder weniger unbewußt eingerichtet wird. Auf Autisten wirkt dies mitunter jedoch völlig anders, wie in der Einleitung zu diesem Teil bereits umrissen.

      Lautstärke
      Autisten empfinden nicht nur ungefiltert die Reize um sie herum, sondern meistens auch deutlicher als Nichtautisten. Bezogen auf Töne bedeutet das, daß üblicher Lärm von Autisten noch lauter gehört wird. Bei Sprache führt das auch dazu, daß Autisten nach dem Eindruck von Nichtautisten zu leise sprechen, was jedoch daran liegt, daß diese oft schlechter hören und es unangenehm ist lauter zu sprechen. Das kennt jeder vom Kontakt mit Schwerhörigen ohne Hörhilfe.

      Frequenzbereich
      Etliche Autisten hören auch Töne aus Frequenzbereichen, die erwachsene Nichtautisten in der Regel nicht mehr hören, so z.B. manche Schreie von Fledermäusen, Marderschreck in parkenden Autos oder Brummen und Flirren elektrischer Bauteile oder Leitungen.
      So kann es auch bei Nichtautisten zum falschen Eindruck kommen, einzelne Autisten würden Wahnvorstellungen unterliegen, da sie offensichtlich auf etwas reagieren, das die Nichtautisten jedoch nicht hören können. Zum Klischee des Unmündigen passt diese Annahme ja auch hervorragend. Hier können Frequenzmessgeräte aus dem Spielwarenladen Klarheit schaffen. Gerade nichtsprechende Autisten können unter solchen Geräuschen leiden, bis hin zu schweren Selbstverletzungen bei jahrelangem Surren elektrischer Bauteile in der Zimmerwand.
      Hier sollte ein Bewußtsein dafür entstehen, daß seltsame Reaktionen von Autisten immer einen Grund haben. Wenn nicht diesen, dann einen anderen. Nicht davon auszugehen bedeutet in vielen Fällen die Ablehnung von Hilfeleistung und das leichtfertige Zerstören von ganzen Lebensläufen mit horrenden Folgekosten zulasten der öffentlichen Kassen für die Verwahrung der Trümmer einst vielversprechender und vielleicht nie als solcher erkannten Existenzen. Autisten werden oft fälschlich für geistig behindert gehalten, weil sie nicht so reagieren, wie Nichtautisten es von sich selbst kennen.

      Dass Du das ernst meinst, das stelle ich überhaupt nicht in Frage mit der Umfrage. Wir wissen schon, dass diese 24 Barrieren mindestens existieren. Sie sind reell, wahrnehmbar und für manche Autisten stellen sie eine Behinderung dar. Dadurch lassen sich Barrieren auch zum Teil aus dem Weg räumen und eine autistenfreundliche Umgebung schaffen durch reizregulierbare Gestaltung von Räumen. Diese Barrieren treten sehr verschieden auf. Manche Autisten haben nur wenige, diese dafür sehr intensiv. Manche haben mehr und dafür weniger intensiv. Andere wiederum erzählen von der gesamten Liste, dass sie als schmerzhaft und äußerst intensiv erlebt werden. Das ist ganz unterschiedlich.

      Was in der Umfrage deutlich werden könnte bei einer hohen Beteiligung wäre die Streuung der Barrieren bei den Autisten. Das kann man statistisch erfassen. Erst einmal wäre es dann die Zielgruppe jener Autisten die sich in sozialen Netzen aufhalten... dann wenn das gut angenommen würde auch andere. Das wird sich zeigen. Ich muss nur erst herausfinden was für Autisten wichtig ist, was auch repräsentativ in einer Umfrage überhaupt erfasst werden kann.

      Vielleicht ist es ja Barrierefreiheit die zu mehr Ausgeglichenheit bei so gut wie jedem führt und sehr viele werden mit machen. Einen Versuch ist es wert.

      Ich bitte nur um ein wenig Geduld :)

      The post was edited 1 time, last by Antares (White Unicorn) ().

    • Wenn du auf Programmier-Seite Unterstützung brauchst, würde ich definitiv meine Hilfe anbieten. Wäre mal etwas, wozu mein Job nütze ist (abgesehen davon, diesen Fleischsack mit Nährstoffen, Wasser, Wärme und Wohnung zu versorgen :P)
      Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei.
    • Umfrage - Ausgeglichenheit # Barrieren

      Hallo!

      Diese Umfrage wurde von uns gestaltet, dem Interessenverband White Unicorn e.V. http://www.white-unicorn.org/, angelehnt an die Barrierenliste der Enthinderungsselbsthilfe (ESH).
      Wenn Du diese Umfrage ausfüllst, kannst Du dazu beitragen,uns darin zu unterstützen Barrieren für Autisten in der Gesellschaft klar zubenennen und dadurch einen Abbau dieser zu ermöglichen.

      Name: Reinmar Stass
      Uni: Humboldt Universität Berlin - Prof. Dr. Moser /Graduiertenkolleg Bildung/Schule/Inklusion https://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/de/ibs
      In Kooperation mit: White Unicorn e.V. als Träger für Wissenschaft und Forschung
      Kontakt: E-Mail: reinmar.stass@white-unicorn.org, Skype: r.stass, Tel: nach Mailkontakt.

      Du hast 2 Möglichkeiten, die Umfrage zu bearbeiten. Es istaber eine Entscheidung für eine dieser beiden Wege notwendig, da beide zusammen nicht zulässig sind und das Ergebnis verfälschen würden. Die Ergebnisse beider Verfahren werden durch den Forschungsträger im Anschluss zusammengeführt:

      1. Graduiertenkolleg Inklusion/Bildung/Schule der HU Berlinin der „Think Aloud“-Methode
      Kollegleitung (Sprecherin): Prof. Dr. Moser
      Ziel: konkrete Verbesserung inklusiven Unterrichts für Autisten.
      Methode: Direkte Rückmeldung während des Ausfüllens der Umfrage. Die Rückmeldung kann über Skype oder Chat oder Telefon oder persönliches Interview erfolgen. Diese Methode nennt sich “Think Aloud”.
      Zielgruppe:
      · AUTIST/IN/*
      · SCHÜLER/IN/* (oder seit kurzem aus der Schule heraus)
      · keine Komorbidität
      · keine Medikation
      Für diesen Weg zur Umfrage kontaktiere bitte Reinmar Stass(E-Mail: reinmar.stass@white-unicorn.org, Skype: r.stass)

      2. Online-Umfrage über die Website im Rahmen des White Unicorn e.V. als Träger für Wissenschaft und Forschung
      Was: Eine anonyme Online-Umfrage. (Link zur Umfrage: http://www.white-unicorn.org/?mod=survey)
      Ziel: Präzisierung der Barrierenliste. Wenn Du hier teilnimmst, kannst Du nicht am Forschungsprojekt der HU Berlin teilnehmen.
      Zielgruppe: Alle Autisten
      Einschränkung: nur Autisten zur Umfrage zugelassen

      Herzlichen Dank!

      The post was edited 2 times, last by rehwild (White Unicorn) ().

    • Die Beschreibungen der Punkte sind für manche hilfreich gewesen bisher, dies als Information mit drin zu haben. Wirklich von Belang ist es allerdings lediglich in welcher Ausprägung das bei Dir vorhanden ist, im Sinne einer Barriere. Wenn es stark blendend erlebt wird, so dass nichts mehr gesehen werden kann als Bsp oder andere Effekte auftreten die bei Barrieren typisch sind, wie einen drastischen Anstieg des Sresslevels etc dann ist in der Skala die Punktezahl höher auszuwählen, wie wenn es völlig belanglos ist für Dich.

      Im Feld darunter ist es dann möglich so etwas nieder zu schreiben wie: es ist schwer für mich einzuschätzen ob das nun nur bei mir so ist oder auch bei Nicht-Autisten in dieser Weise vorkommt.

      Das Ziel der Umfrage ist es das Lebensumfeld von Autisten so zu gestalten, dass möglichst Barrieren nicht mehr vorhanden sind welche als belastend erlebt werden, so dass die Umgebung autistenfreundlich gestaltet werden kann und Ausgeglichenheit möglich wird auch in der aktuellen Zeit mit derzeitigem Gesellschaftsdesign. Wir sind ein Interessenverband zur Entwicklung eines autistenfreundlichen Umfeldes und versuchen somit heraus zu finden wie dies gelingen kann.

      Letztendlich hast Du aber gewiss recht: es ist für die Umfrage eigentlich irrelevant - es hat nur bei manchem zum Verständnis dessen was wir hiermit eigentlich meinen beigetragen, weshalb es mit in der Beschreibung steht.
    • Ich habe abgebrochen. die Erklärungen zum Sachverhalt waren zu verwirrend. Synästhesie- Rosenduft- ich denke, wenn es nach Rose riecht, hat jeder das Bild vor Augen. Aber das hat mit Synästhesie kaum etwas zu tun.

      de.wikipedia.org/wiki/Syn%C3%A4sthesie

      Buchstaben oder Zahlen können Farben haben, Gerüche oder Töne. Töne können Muster und Farben haben, ...

      Ich habe daher abgebrochen, aber auch weil manches sehr befremdlich und seltsam beschrieben wurde.
      Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe und nicht für das, was Du verstehst und darin zu lesen meinst.