Was seht ihr?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • haereano schrieb:

      Vielleicht ist es nun so, dass jene, die behaupten, sie sehen nur in der Mitte scharf, dieses Phenomän bewusst wahrnehmen, während es die meisten anderen nicht tun.
      Ich glaube, dass das Auge etwas bestimmtes scharfstellt, ist normal.
      Das ist - wie schon wer geschrieben hat - fürs Lesen äußerst hilfreich :)
      Aber ich glaube, Autisten bleiben, eher bei einem Detail kleben
      und "zwingen" sich zum nächsten.
      So entsteht für sie das Bild langsamer und durch die logische Aneinanderreihung von Details.

      Ach, ja, was ich sehe? Unten, ungefähr vier cm von links, sind drei Striche (wahrscheinlich Bäume), aber sie sind so regelmässig, dass sie für mich wie ein Fehler aussehen. (zuerst dachte ich: Aliens!!)
      Erst einmal fasziniert mich immer diese Stelle....aber natürlich ist es ein Wald. Das sehe ich auch :nod:
      Pretending to be .... normal (Liane Holliday)
      or
      Pretending to be .... listening/ interested in this conversation/ understanding jokes/ happy/ enjoing the party/.....
    • Dadaist schrieb:

      Natürlich erkenne ich, dass es sich um ein Foto eines Waldes handelt. Mein Blick fixiert aber immer wieder die einzelnen Baumstämme und deren Oberfläche. Baumrinden faszinieren mich, wie viele andere strukturierte Oberflächen mit ihren vielen Details auch.

      AuM schrieb:

      Bei mir genauso, wobei mein Blick aber auch noch automatisch sofort nach parallelen Anordnungen der Baumstämme sucht (und findet). Oder Besonderheiten ins Auge stechen (RW),
      wie ein Stamm vorne links, der eine ganz andere Farbe und Rinde hat als die ungefähr auf seiner Höhe...und dass der eine einen Lichtstreifen links hat am Stamm..dass sie natürlich nach hinten hin dünner erscheinen, und dass einer oben schief geneigt ist...
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert? "
      (Schrödinger lässt grüßen ;) )
    • Ich habe anderes angegeben.

      Klar erkenne ich den Wald. Haufen Bäume stehen dicht zusammen -->Wald.

      Mein Blick hängt aber irgendwie an der Bildmitte. Dort wo man quasi tiefer hinein sieht. Ich kann die anderen Dinge, von denen hier die Rede ist kaum fokussieren weil mein Blick immer wieder dort hingezogen wird und fest klebt. Ich habe irgendwie das Gefühl dort hinein gezogen zu werden. Immer mehr Details in der Tiefe des Waldes wahr zu nehmen und mich darauf zuzubewegen. Und nein es bewegt sich nix und ich haben keine Wahnvorstellungen..

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LiltihEve ()

    • Ich versteh schon, denke ich..wenn ich mmer wieder neu auf das Bild sehe, geht der Blick später am häufigsten unten in die Mitte.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert? "
      (Schrödinger lässt grüßen ;) )
    • Ich habe "einzelne Bäume" angeklickt, da Bäume tatsächlich das erste Wort war, das ich im Kopf hatte. Auf "Wald" wäre ich gar nicht gekommen (also wenn es nicht als Wahlmöglichkeit angegeben wäre). Hätte ich selbst beschreiben müssen, was ich sehe, also ohne Vorgabe, hätte ich "Bäume mit Rinde" gesagt, denn die unterschiedlichen Farben und Oberflächen der Baumrinden sind mir als erstes aufgefallen.
    • Auch wenn es mir zuwider war, habe ich Wald angekreuzt.
      Präziser: ich sehe eine Ansammlung relativ junger Bäume, möglicherweise Wald oder Baumschule oder auch nur ein Hain, könnte aber auch ein Teil eines Parks oder größeren Gartens sein; ziemlich licht; Lichteinfall: von oben, künstliche Lichtquellen nahezu ausgeschlossen; Hanglage, also eher keine Baumschule und auch Park und Garten sind eher unwahrscheinlich; Blätter: frisches Grün, keine Blüten, also wahrscheinlich Frühjahr vor Blüte oder milder Sommer nach Blüte; Bäume teilweise in gerader Linie, also aufgeforstet; ich tendiere zur Annahme dass es sich um einen europäischen Mischwald handelt, Mittelgebirge.
    • Irgendwie vermute ich so genau wollte der Threadersteller das gar nicht wissen. Es ging wohl eher darum, herauszufinden, ob Autisten den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen...

      Allerdings finde ich deine Analyse bemerkenswert, Herr Forstmeister!
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Pompeji schrieb:

      Die autistische Wahrnehmung. Details statt das große Ganze gesehen. Aber ist das wirklich so?

      Lex schrieb:

      Irgendwie vermute ich so genau wollte der Threadersteller das gar nicht wissen. Es ging wohl eher darum, herauszufinden, ob Autisten den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen...
      Ich sehe die Details und ziehe daraus Schlüsse, dies ist die präziseste Antwort auf die Fragestellung, die mir möglich ist, inklusive des beschriebenen Gedankengangs. Dieser läuft in vergleichbarer Form bei jedem Bild ab, dass ich sehe, aber nicht im Alltag, wo massive Mengen zusätzlicher Informationen Annahmen und Schlüsse größtenteils unnötig machen.
      Bei der Umfrage war schlichtweg keine Antwortmöglichkeit "Ansammlung von vielen Bäumen" nicht gegeben, was mich stark stört, da ich den Wald nicht sehe sondern er nur ein Schluss ist (streng genommen kann niemand den Wald sehen, da dieser nur die Bezeichnung für eine sehr große Anzahl zusammenstehender Bäume ist), aber definitiv auch nicht nur einzelne Bäume.
      So es dem Threadersteller tatsächlich um die Wahrnehmung geht, sollte er sich über Input wie meiner oder Beitrag 8 mehr freuen als über Posts die zu kurz sind um tatsächlichen Einblick in die Wahrnehmung des Nutzers zu gewähren.
      Bei den von dir in Beitrag 37 verlinkten Bildern würde ich in 2 von 3 Fällen Wald sagen, da die nicht eindeutig unterscheidbar ist wo der eine Baum anfängt und der andere aufhört, im dritten Fall der Luftaufnahme mit viel Ackerland, musste ich die Verbindung zur Fragestellung erst suchen.

      Ich bin mir nicht sicher ob dein "Forstmeister" Anerkennung oder Spott sein soll, tendiere aber aufgrund meiner zwischenmenschlichen Erfahrungen zur Annahme, dass du spottest. Woanders als hier würde ich es einfach ignorieren, hier dagegen möchte ich es gern wissen.
    • Nein, ich habe tatsächlich vermutet, dass du wohl Experte für Forstwirtschaft sein musst oder sich dein Wissen zumindest mit einem solchen messen kann. Das ist schon Anerkennung denn ich hätte eine solch umfassende Analyse weder erwartet noch vermocht.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lex schrieb:

      dein Wissen zumindest mit einem solchen messen kann.
      Ein Förster kann wahrscheinlich die Bäume auseinanderhalten, für mich ist Grünzeug = Grünzeug, ich könnte sagen, dass da wohl mindestens zwei verschiedene Baumarten stehen (hellere glattere Rinde und dunklere rauere), aber ich habe keine Ahnung welche, ich könnte anhand der Früchte eine Eiche von einer Buch oder Kastanie unterscheiden und vielleicht anhand der Blätter einen Ahorn oder eine Kastanie unter anderen Bäumen finden, aber das und wesentlich mehr haben wir damals in der Grundschule gelernt. Ich weiß dass man in Deutschland Wälder mit schnell wachsenden Bäumen wie Buchen aufgeforstet und man dabei relativ gerade Linien gepflanzt hat und so stellenweise Monokulturen entstanden. Alle anderen Beobachtungen haben mit Bäumen eher bedingt etwas zutun.
    • Also es geht wohl nicht um das im übertragenen Sinn gemeinte was man sieht (was ja eindeutig ein Wald ist) sondern wie das Auge das was man sieht wahrnimmt.
      Das ist bei mir nicht der Wald allgemein, ich hab es versucht aber es tut weh in den Augen, es ist für mich viel angenehmer auf die Details zu schauen und dann sehe ich einzelne Bäume weil mein Auge bzw meine Augen von einem Baum zum anderen gehen, mal hier hin, mal dort hin und das Hirm weiß dann das es ein Wald sein muss.