Allgemeine Haushalts- und Alltagsfragen

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    • Wenn ich bedenke, wie viel Zeit ich fürs Aufräumen, Suchen und Ordnen meines vielen Krempels brauche, dann hätte ich deutlich mehr Zeit für die wichtigen Dinge, wenn ich diesen Ballast nicht hätte.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • FruchtigBunt wrote:

      Was meint ihr, woher dieser Trend zum Minimalismus kommt? Ich lese darüber in letzter Zeit immer häufiger.
      Eigentlich ist dieser Trend schon wieder dabei, zu verschwinden - zumindest in der extremen Form.

      Ich kann zwar so leben, möchtes es aber gar nicht. Ich mag meine schönen Dinge und den Kreativkram um mich haben. Auch wenn es manchmal etwas (sehr) chaotisch werden kann.

      LeuChris wrote:

      1a. Das Ritual ändern und schon um 05:00 Uhr aufstehen, damit ich dann eher im Büro bin. Hätte den Vorteil, dass ich theoretisch eher Feierabend machen kann. Praktisch fangen die meisten erst so gegen 9 Uhr an und dadurch finden viele Termine eher in der Zeit zwischen 14 und 16 Uhr statt.
      1b. Das Ritual ändern und schon um 05:00 aufstehen, mich waschen und Frühstück für die ganze Familie vorbereiten. Zwischen 06:00 und 06:30 den Tag gemeinsam beginnen. Eventuellen Leerlauf könnte ich nutzen, um schon etwas zu Arbeiten.
      Um wie viel Uhr kannst du denn anfangen zu arbeiten? Würdes du planen, aus dem Haus zu sein, bevor dein Sohn wach wird?

      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder bei solchen Zeitverschiebungen gern mitmachen. Wenn es unruhig in der Wohnung wird, werden sie halt wach. Vermutlich würde das also nicht lange Erfolg haben.

      Vielleicht kannst du ja feste Tage mit deiner Frau teilen? Dass immer einer für das Kind verantwortlich ist?
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • LeuChris wrote:

      1a. Das Ritual ändern und schon um 05:00 Uhr aufstehen, damit ich dann eher im Büro bin. Hätte den Vorteil, dass ich theoretisch eher Feierabend machen kann. Praktisch fangen die meisten erst so gegen 9 Uhr an und dadurch finden viele Termine eher in der Zeit zwischen 14 und 16 Uhr statt.
      Das machen bei uns einige Kollegen, vor allem wegen der Kinder (einer bringt sie früh zur Kita, der andere holt sie abends ab).
      Da ist dann eben ab 14 Uhr der Terminkalender nicht mehr buchbar bzw. geblockt. Und da es außerhalb der Kernarbeitszeit ist, müssen die Anderen sich anpassen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      seven_of_nine wrote:

      Dann sortier doch mal radikal aus
      Das sagt sich so leicht.Da kommt immer so ein kleiner Kobold und meint, dass ich dies oder das bestimmt mal irgendwann noch brauchen werde. ;)
      Tja.... da hat man etwas 10 Jahre nicht gebraucht und es endlich aussortiert. Und ein paar Wochen später... braucht man es dann plötzlich. :nod: :lol:
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • Mein Vater hat leider auch alles aufgehoben und ich wollte davon auch ungern was entsorgen.
      Und siehe da: Vor ein paar Tagen habe ich tatsächlich die Rechnung vom Elektriker gesucht und gefunden, der 1970 das Haus neu verkabelt hat. Ich wollte wissen, was für Material der damals verwendet hat. Danach wusste ich, warum es ständig schmorte...
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      seven_of_nine wrote:

      Dann sortier doch mal radikal aus
      Das sagt sich so leicht.Da kommt immer so ein kleiner Kobold und meint, dass ich dies oder das bestimmt mal irgendwann noch brauchen werde. ;)
      am besten sortiert mal einmal im Jahr alles aus was man in diesem Jahr nicht gebraucht hat und wirft es weg. selbstverständlich besteht dann die Gefahr dass man doch mal etwas braucht was man schon weggeworfen hat, aber das ist dann eben mal in Kauf zu nehmen, dafür hat man es immer schön aufgeräumt.
      KIRK: Have I ever mentioned you play a very irritating game of chess, Mister Spock?
      SPOCK: Irritating? Ah, yes. One of your Earth emotions.

      SPOCK: I am not capable of that emotion.
    • Und manches kann man sich heute auch nicht mehr neu kaufen, wenn es einmal weg ist. Außer vielleicht auf dem Flohmarkt.
      Da nehme ich lieber den erhöhten Aufräum- und Suchaufwand in Kauf.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      Nein -wer Ordnung hält ist zu faul zum Suchen.
      Aufräumen kann auch heißen: Schrank auf, alles was rumliegt rein, Schrank zu - aufgeräumt. :)
      In meinem Chaos finde ich mich eigentlich ganz gut zurecht. Nur direkt nach dem 'Aufräumen' habe ich Probleme. Da finde ich in den ersten Wochen nix mehr wieder.
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • Nervenbündel wrote:

      Manchmal wirft man mit sowas auch Erinnerungen und Gefühle weg, das ist nicht zu unterschätzen! :prof:
      Das ist eine der schwersten "Übungen" - Dinge wegzugeben oder wegzuwerfen, an denen Erinnerungen hängen.
      Ich behalte unnütze Dinge, die ein gutes Gefühl in mir auslösen (wie Glückwunsch-Karten), andere, bei denen ich eher traurige Gefühle bekomme, lasse ich dann lieber mal "los" - wenn ich etwas anschaue, wo ich Traurigkeit fühle, weil es "vorbei" ist und da kein gutes Gefühl gleichzeitig aufkommt ... ich möchte diese Traurigkeit nicht immer und immer wieder empfinden.
    • Leseratte wrote:

      Garfield wrote:

      Nein -wer Ordnung hält ist zu faul zum Suchen.
      Aufräumen kann auch heißen: Schrank auf, alles was rumliegt rein, Schrank zu - aufgeräumt. :)
      In meinem Chaos finde ich mich eigentlich ganz gut zurecht. Nur direkt nach dem 'Aufräumen' habe ich Probleme. Da finde ich in den ersten Wochen nix mehr wieder.
      Genau so ist es . Ich weiß immer wo ich etwas wieder finde. Es sei denn ich hatte einen Ordnungsanfall und habe ordentlich aufgeräumt und sortiert- danach finde ich nichts mehr wieder. In meinem Büro habe ich ein Schild aufgehängt: Das ist keine Unordnung, hier liegen nur überall Ideen rum. Und schon an meiner Kinderzimmertür prankte ganz groß: "Ordnung ist das halbe Leben, die andere Hälfte ist mir lieber. Allerdings bin ich z.B. in der Küche ein absoluter Ordnungsfanatiker- wehe es räumt jemand einen Topf oder eine Schüssel nicht an die vorgeschriebene Stelle oder vertauscht etwas in der Schublade mit den Gewürzen. Ich bin kurz davor Listen mit Fotos zu erstellen, die ich in jede Schublade und jede Schranktür klebe.
      für meinen Mann habe ich den Werkzeugkeller aufgeräumt. Alte Küchenzeile mit Auszügen (Beschriftet!!!), extra durchsichtige Kisten angeschafft, die zusätzlich beschriftet wurden. Eigentlich hätte alles seinen Platz, wenn man denn das Benutzte auch wieder an diese Stelle zurück legen würde. Leider schmeißt er alles nur wieder auf den Boden oder die Ablage. Und dann geht das Geschrei los- wo ist denn jetzt mein Cuttermesser(drei Stück innerhalb eines Jahres haben sich aufgelöst in Nichts) wo ist ein Gliedermaßstab(zu blöd wir hatten mindestens 6, die lagen alle in einer Schublade und die ist jetzt leer...) usw...Es grenzt manchmal an ein Wunder, dass ich in dem Chaos irgendwo noch den Akkuschrauber mit dem passenden Ladegerät und den benötigten Bits zusammen finde. Kann aber durchaus eine Stunde dauern, bis ich alles zusammen habe. Er schafft es nicht mal die Säge in den Koffer für die Säge und die Bohrmaschine in den Koffer für die Bohrmaschine zurück zu legen. Also muss ich fünf Koffer öffnen und hoffen in einem davon finde ich die benötigte Maschine- oder eben irgendwo in einem Eimer...
    • Ich habe ein Baumwolltop (100% Baumwolle), was im gewaschenen Zustand relativ neutral riecht. Sobald ich aber auch nur ein bisschen zu Schwitzen anfange, beginnt das Oberteil (bei Kontakt mit dem frischen Schweiß) bestialisch zu stinken, so dass man das eigentlich kaum jemandem zumuten kann. In anderen Oberteilen riecht der Schweiß nicht.
      Da ich das Oberteil (was sonst einwandfrei ist) nicht wegwerfen möchte, habe ich überlegt, wie man das, was da offenbar in dem Top ist und durch den Schweiß wieder aktiviert wird, abtöten kann. :?

      Ich habe das Teil 24h ins Gefrierfach gelegt. Eigentlich wollte ich es nun noch in Ethanol (Haushaltsalkohol) tauchen, um Bakterien abzutöten. Nun musste ich aber feststellen, dass in der Apotheke 100ml Ethanol über 8 EUR kosten. :yawn: Das ist mir viel zu teuer. Dann gab es noch einen Isopropylalkohol (kenne die Unterschiede nicht), der kostete aber auch 6 EUR pro 100 ml. Um ein T-Shirt zu "reinigen" (Erfolgt nicht absehbar) ist mir das einfach zu teuer.
      Deshalb überlege ich nun, was man noch probieren könnte. :roll:

      UV-Licht soll ja auch Bakterien abtöten. Ich könnte das Top also in die Sonne legen, was ich auch machen werde, sobald hier diese mal länger als 4 Sekunden am Stück scheint. :frown:
      Meint ihr, man kann UV-Lampen kaufen und damit das T-Shirt bestrahlen? Wie immer, sollte das nicht zu teuer sein. :lol: Ich habe z. B. eine Anti-Depressionsleuchte von Philipps, aber ich vermute, dass die nicht unbedingt UV-Licht ausstrahlt und nachrüsten kann man die wohl auch nicht. Möglicherweise gibt es normale Glühbirnen (mit genormten Standardgewinden), die UV-Licht aussenden? Die könnte ich dann einfach in eine Lampenfassung schrauben.

      Habt ihr noch andere Ideen, wie man das killen könnte, was in dem T-Shirt ist?

      Evtl. könnte man mit so einer UV-Lampe (UV-C-Strahlung) auch Schimmelpilze in der Wohnung bekämpfen. Leider scheinen diese Lampen sehr teuer zu sein. Es gibt sie für den Aquaristikbedarf und für das Härten von Fingernägeln. Bei letzterm Einsatzzweck sind sie wiederum bezahlbar. (unter 10 EUR die Ersatzlampe). Merkwürdig. Wie komme ich nun an so ein Leuchtmittel?

      The post was edited 3 times, last by FruchtigBunt ().

    • @FruchtigBunt

      UV-Licht ist im Prinzip super zur Zersetzung von allem möglichen, aber ich glaube, dass der Prozess ziemlich lange dauert.

      Bist du dir denn sicher, dass das etwas in dem Top ist, was nicht raus geht und nicht eine Reaktion, die erst beim Tragen entsteht? Und weißt du genau, dass es sich um 100% Baumwolle handelt? (Sorry, falls dir die Fragen doof erscheinen).

      Auf wie viel Grad hast du das Top denn gewaschen? Eigentlich sollten 60° ja ausreichend sein. Kochwäsche würde ich mich wohl nicht trauen. Aber vielleicht mit kochendem Wasser direkt aus dem Wasserkocher in der Spüle übergießen? Ein spezieller Hygienespüler wäre auch noch eine Option.

      (Tipp: eine Seite behandeln, die andere so lassen und sehen, ob sich etwas verändert.)
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Kayt wrote:

      Aber vielleicht mit kochendem Wasser direkt aus dem Wasserkocher in der Spüle übergießen?
      Ah, das ist eine gute Idee, auf die ich noch nicht gekommen bin. Danke!

      Ja, es ist sicher 100% Baumwolle, da ich nur 100% Baumwolle kaufe (falls ich davon abweiche, weiß ich, bei welchen Kleidungsstücken das ist).

      So lange sollte der Prozess mit der UV-Strahlung nicht dauern. Hier ist ein Artikel, da ist erklärt, welche Leistung man pro Fläche und Sekunde braucht, um über 90 % der Keime (gibt auch höhere Zielwerte) abzutöten:
      howatherm.de/download/66_66_25_uv_strahlung_2
      Da geht es zwar um die Abtötung von Keimen in der Luft und nicht in festen Stoffen. Ich würde dann die Werte mindestens vervierfachen. So lange mir der Stoff nicht abbrennt, hab ich kein Problem damit, den da ein paar Minuten unter die UV-Lampe zu legen. :nod:
    • Habe den Text jetzt zwar nur überflogen (RW), klingt aber interessant.

      Wenn dir das Leuchtmittel als solches nicht reicht, dann vielleicht über Ebaykleinanzeigen nach einer ganzen Lampe gucken? Da gibt es doch bestimmt Leute, die ihre Aquarien oder Nagelstudios auflösen :d Kleidest du dann auch einen Karton mit Alu- oder Rettungsfolie aus, um eine Bestrahlungskammer zu haben?
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Bist du sicher, dass Bakterien das Problem sind? Wenn es Bakterien sind und du sie killen willst, müsste einfrieren eigentlich helfen. Alternativ hättest du noch die folgenden Möglichkeiten:

      1. Du wäschst das T-Shirt bei 90 Grad.

      2. Du wäschst das T-Shirt bei 40 Grad, fügst aber eine spezielle desinfizierende Waschbeigabeflüssigkeit hinzu, die du in der Drogerie kaufen kannst.

      3. Du leihst dir einen Ozonisator, tust das T-Shirt zusammen mit dem Ozonisator in einen kleinen, geschlossenen Raum und stellst ihn für einige Minuten an (Ritzen zu anderen Räumen vorher abdichten).

      Ehrlich gesagt denke ich aber dass das T-Shirt irgendein Chemiezeugs mit drin hat und dass das der Grund ist, wieso es so stinkt. Oder es war zu lange dem Rauch eines Zigarettenrauchers ausgesetzt...
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.