Allgemeine Haushalts- und Alltagsfragen

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    • FruchtigBunt wrote:

      Wieso werden aber Frittierfette und Speiseöle unterschiedlich gehandhabt? Die haben doch alle die gleiche Wassergefährdungsklasse.
      Ich bin auch erst darauf gekommen, als ich den Beitrag von @TalkativeP las und schaltete, dass da ja vor kurzem diese Sache mit der EU- Verordnung und der Frittiertemperatur war. Beim Frittieren - genauer: wenn Frittierfette überhitzt werden - entstehen ungesunde (krebserzeugende?!) Stoffe wie Acrylamid aber unter Umständen sogar (Umwelt-)Gifte, nämlich Acrolein.
      Of course I talk to myself! :nod: Sometimes I need expert advice. :prof:
    • Digital_Michael wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Wieso werden aber Frittierfette und Speiseöle unterschiedlich gehandhabt? Die haben doch alle die gleiche Wassergefährdungsklasse.
      Ich bin auch erst darauf gekommen, als ich den Beitrag von @TalkativeP las und schaltete, dass da ja vor kurzem diese Sache mit der EU- Verordnung und der Frittiertemperatur war. Beim Frittieren - genauer: wenn Frittierfette überhitzt werden - entstehen ungesunde (krebserzeugende?!) Stoffe wie Acrylamid aber unter Umständen sogar (Umwelt-)Gifte, nämlich Acrolein.
      Das könnte der Grund sein.

      Aber man darf doch z. B. auch die Rinde vom Käse in den Biomüll tun und die Orangenschalen. Da sind auch Gifte dran (in der Rinde ist ein Antibiotikum, was schlecht für den Boden und fürs Wasser ist - Natamycin. Auf den Orangenschalen ist ein Fungizid namens Imazalil und andere). Komisch, dass man dann das Acrylamid essen darf, es aber nicht in den Müll darf. Haha, deutsche Logik. In fast allen EU-Ländern und sogar den USA gibt es nämlich verpflichtende Regelungen (Gesetze) für die HErsteller, dass bestimmte Höchstwerte bei Acrylamid (frittierten Dingen wie Pommes) nicht überschritten werden dürfen. In Deutschland ist die Nahrungsmittellobby so groß, dass es nur Empfehlungen gibt. Ob das irgendwer überhaupt kontrolliert, wüsste ich auch mal gerne.

      @Digital Michael
      Vor allem das Bratöl könnte doch auch mit Acrylamid belastet sein, beispielsweise wenn man davor in der Pfanne ein Schnitzel paniert hat. Dafür nimmt man ja eher Butter oder Öl und nicht unbedingt Frittierfett. Ich denke, dass da sicherlich auch Acrylamid enstehen kann (wenn auch nicht so viel).
      Eigentlich dürfte man ja dann nicht pauschal zwischen "Frititierfett" und "Speise/Bratöl" unterscheiden sondern müsste lediglich Öle, die stark erhitzt wurden und zur Acrylamidfreisetzung führten, der Restmülltonne zuführen. Wenn das Frittierfett nämlich gar nicht benutzt wurde, sondern lediglich weggeworfen wird, weil es ranzig ist, dürfte es mit der Acrylamid-BEgründung ja eigentlich wieder in die Biotonne.

      Was ich nicht verstehe: Wieso schreiben die Gesetzgeber oder Entsorgungsbetriebe oder offiziellen Stellen eigentlich nie die wirklichen Gründe hin? Dann würde nicht benutztes Frittierfett nicht falsch weggeworfen werden.

      Liegt es daran, dass dadurch alles zu kompliziert würde? Ich wollte z. B. früher auf meiner Arbeit immer alles haargenau erklären, so dass ich öfters die Rückmeldung bekam, ich solle das lieber vereinfachen, damit das überhaupt noch jemand verstehe. Das konnte ich aber nicht (bzw. habe mich gesträubt dagegen), weil ich nicht akzeptieren konnte, dass man etwas allgemein formuliert, obwohl man weiß, dass es für bestimmte Fälle gar nicht gilt. Das wäre für mich so wie eine Lüge gewesen. Also sah ich mich gezwungen, immer alles haargenau aufzuspalten und viel zu lange Zeit mit den Arbeiten zu verbringen.

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

    • Digital_Michael wrote:

      Du könntest Dein Frittenöl auch in die Toilette kippen, spülen und gut is'.
      Das ist ausdrücklich nicht erwünscht! Das verklebt die Rohre, wenn es in Massen reingekippt wird. Von der Umweltgefährung mal ganz abgesehen.

      FruchtigBunt wrote:

      Ich glaube, man soll das durch Lappen aufsaugen lassen.
      Vorsicht. Manches Öl kann sich dann selbst entzünden!
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Könnte man das Zeug nicht zentrifugieren und den Dreck weg tun und das saubere weiterverwenden oder wird das geschmacklich eine Katastrophe?
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Garfield wrote:

      Vorsicht. Manches Öl kann sich dann selbst entzünden!
      Ja, wenn der Lappen dann zusammengeknüllt wird. Deshalb müssen Lappen, mit denen Holz eingeölt worden ist, anschließend ausgebreitet auslüften. Das betrifft spezielle Öle, mit denen Holz behandelt wird. Können sich Speiseöle auch selbst entzünden?
      In DOG We Trust.
    • Speisefette aus privaten Haushalten gehören in den Restmüll. Egal ob flüssig oder fest. ;) Auf diversen Seiten wird dazu geraten, das erkaltete Fett in Kunststoffflaschen, Milchtüten oder ähnlichem umzufüllen und dann in der Restmülltonne zu entsorgen.
      Optional kann das Öl auch an Sammelstellen abgegeben werden, die aber leider nicht überall verfügbar sind. Das ist wohl regional unterschiedlich.
    • Hier in der Schweiz stehen auf jedem Gemeindewerkhof Sammelbehälter sowohl für Speise- als auch für Motorenöl, das in haushaltsüblichen Mengen gratis abgegeben werden kann. Kleine Gläser mit Speiseölresten (z.B. von in Öl eingelegten Knoblauchzehen, Sardellen, etc.) können in den normalen Haushaltsmüll geworfen werden - ein wenig Glas ist in der Kehrichtverbrennungsanlage hilfreich, um die Schlacke zu binden.
      "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher." (Albert Einstein, VA)
    • Laut Wikipedia (ist für mich eigentlich keine seriöse Quelle):


      Wikipedia wrote:

      ndererseits können ungesättigte Verbindungen wie zum Beispiel Pflanzenöle, wenn sie auf einer großen Oberfläche verteilt sind, durch direkte Oxidation mit Luftsauerstoff genügend Wärme erzeugen, um unter entsprechenden Bedingungen (größere Menge locker gelagertes Schüttgut) einen Schwelbrand und schließlich ein offenes Feuer auszulösen.
      Somit wundert es mich, dass auf den Speiseölflaschen nicht ein Hinweis steht, weil ich schon mehrmals eine ganze Flasche (1 Liter) Pflanzenöl aus Versehen in der Küche herunterfallen ließ und das immer mit Tüchern aufgewischt hatte und die dann in den Restmüll gab. Dann hätten die sich dort ja auch selbst entzünden können. 8o Uh wei, auf was man nicht alles achten muss. Leben ist gefährlich. 8-)
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      Allia wrote:

      Speisefette aus privaten Haushalten gehören in den Restmüll. Egal ob flüssig oder fest. ;) Auf diversen Seiten wird dazu geraten, das erkaltete Fett in Kunststoffflaschen, Milchtüten oder ähnlichem umzufüllen und dann in der Restmülltonne zu entsorgen.
      Optional kann das Öl auch an Sammelstellen abgegeben werden, die aber leider nicht überall verfügbar sind. Das ist wohl regional unterschiedlich.
      Das restliche Öl oder Fett. was vom Braten übrig ist : Pfanne einfach mit einem Stück Küchenrolle(dieses Papier) aufsaugen, auswischen und ab damit in die Restmülltonne.
      Größere Mengen, wenn man eine Friteuse hat oder auch mal Fondue gemacht hat erkalten lassen und dann z.B. in so einen Tetrapack einfüllen und in die Restmülltonne.
      Selbstverständlich entzündet sich Bratenfett wenn es zu heiß wird. Besonders schön ist es ,wenn man das zu heiß gewordene Fett mit Wasser löscht :) Also bitte nicht nachmachen sondern wenn man mal die Pfanne vergessen hat- Herd aus und Deckel auf die Pfanne!

      Friteusen Fett fällt ja nicht dauernd an, weil man das Fett in der Regel mehrfach verwendet- für mich schon der Grund, warum ich ein derartiges Gerät nicht in meinem Haushalt habe. Steigt doch einfach um auf Heißluftfriteusen wenn eine dringend benötigt wird.

      Mit Sondermüllentsorgung sind Betriebe gemeint- dort fallen große Mengen an Fritierfett an und die werden gesammelt und abgeholt.

      Altöl- das ist Autoöl , Maschinenöl im Privathaushalt- kommt wohl nur noch selten vor, dass jemand seinen Ölwechsel in der heimischen Garage erledigt.

      In die Toilette gehören keinerlei Lebensmittelreste! Weder Fett/Öl noch Suppen,Soße oder Müsli. Die im Abfallbehälter in der Küche verwendeten Tüten sind in der Regel so dicht, dass man das problemlos auch dort hineinschütten kann. Wer die Rattenzucht in den Abwasserkanälen erweitern möchte, der schmeißt ihnen Nahrung hinein- dann aber bitte nicht schreien wenn die Ratten eines Tages in der Kloschüssel sitzen. Zudem bilden sich dermaßen dicke Ablagerungsschichten, dass dafür ein ganzer Trupp täglich unterwegs ist und unter Spezialkleidung den ganzen Dreck wieder aus den Kanälen rausholt.

      In unserer Stadt gibt es noch ein Umweltmobil. Das steht regelmäßig in den Stadteilen. Dort kann man alles abgeben- Farben, Lacke, Altöl etc...
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      Was spricht denn dagegen, die Kartoffelstreifen einfach einer Tüte mit ein paar Teelöffeln Öl durchzuschütteln und dann auf Backpapier im Backofen zu brutzeln?
      Ein Gerät, was nur einem Zweck dient, kaufe ich sowieso nur sehr ungern - außer es ich nutze es täglich.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_

      The post was edited 1 time, last by Garfield: Öl vergessen.... ().