Allgemeine Haushalts- und Alltagsfragen

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    • hundefreund schrieb:

      Wenn du keine entsprechende Klausel im Mietvertrag hast (die mit kleinen Schäden an Wasseramaturen), dann zahlt das sogar der Vermieter.
      Hm, ich glaube nicht, dass das bei mir der Vermieter zahlt. Kleinreparaturen (alles bis 150 EUR) muss ich selbst zahlen. Das ist ja nicht mal eine Reparatur, sondern nur ein Austausch wegen Abnutzung. In meinem Mietvertrag steht soweit ich weiß, nichts direkt mit Wasserarmaturen. Ich möchte den Vermieter aber nicht mit einem 4 EUR-Produkt behelligen, weil die eh ein Problem mit mir haben und das würde dadurch nur größer 8-) ABer ich kann den alten versifften Perlator aufheben und dann beim Auszug wieder einbauen, wenn ich eh nicht verpflichtet bin, die ordentlich zu halten. :twisted: :twisted: :twisted:
    • FruchtigBunt schrieb:

      ich hab keine Nerven mehr, die Bremse noch feinzujustieren, damit sie nicht mehr ganz so krass anzieht.
      Würde ich auch nicht empfehlen. Ich hatte meine Bremse immer so eingestellt, dass ich sie voll durchziehen konnte und dabei gerade noch die Räder nicht blockierten.
      Aber als doch mal ein Rentner, der längst seinen Führerschein hätte abgeben müssen, aus einer Seitenstraße kam, fehlte mir vermutlich genau diese restliche Bremsleistung.
      Lern lieber, die Bremse gut zu dosieren, auch im Gefahrenfall.

      FruchtigBunt schrieb:

      Hast du die ganzen Reparaturbücher der letzten 100 Jahre gelesen oder woher weißt du, was da drin steht?
      Ich hab nur eins, das ist 50 Jahre alt und die x. Auflage eines viel älteren Buches. Darin wird die Funktion eines Bowdenzuges erklärt.
      Ich bin davon ausgegangen, dass es in anderen Büchern ähnlich ist.

      Lynn schrieb:

      Da ich von zu Hause ausgezogen bin und jetzt eine Badewanne habe, stellt sich mir die Frage wie ich die putzen soll. Zumal ich nicht weiß aus welchem Material die Wanne ist. Kann ich die auch, wie Waschbecken und WC, mit Scheuermilch reinigen oder brauche ich was Spezielleres?
      Dann aber bitte nur ganz milde Scheuermilch, die für Emaille geeignet ist.
      Ich wische die Wanne und die Fliesen nach dem Duschen/Baden immer mit einem alten Lappen trocken. Da ist nur alle paar Monate mal eine größere Reinigung nötig und dafür nehm ich dann Badreiniger, der aufgesprüht wird, eine Weile einwirkt und nach dem Abspülen ist es wieder glänzend. Die Flasche reicht nun schon 3 Jahre.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Also wie schon einige Vorredner (bzw. Vorschreiber :roll: ;) :d ) habe ich auch auf Anhieb (Hornbach Baumarkt) solche Perlatoren für ca. 2 Euro gefunden. Das handwerklich günstiger hinzubekommen halte ich für nicht sehr wahrscheinlich.

      FruchtigBunt schrieb:

      Ich überlege mir jetzt, ob ich mir in der Tischlerwerkstatt vielleicht einen Wasserfillter drechseln kann und dann dort Aktivkohle oder Sand selbst einfülle.
      Damit kenne ich mich ein wenig aus, habe auch schon einiges selbst gebaut und ein wenig Erfahrung. Und ich kann Dir ganz klar sagen: Nein, das wird nicht mit vertretbarem Aufwand gelingen. Holz ist ein wunderbarer Werkstoff, aber hier wird es an den Details scheitern. Schon alleine die richtige Holzsorte zu finden dürfte schwierig werden und vieler Stunden Arbeit und Experimente bedürfen. Es sind die Details, an denen ich scheitern würde: Das Gewinde. Denn auf der einen Seite hast Du den Wasserhahn aus Metall, welches sehr fest ist. Auf der anderen Seite das Holz, welches sich durch die Feuchtigkeit ausdehnen, beim Trocknen wieder zusammenziehen wird; das sich bei kaltem Wasser anders verhält als bei warmen. Das auch noch arbeitet - also sich im Laufe der Zeit nach Fertigstellung des Werkstücks nochmal verändern wird. Das Gewinde so exakt und so fein heraus zu arbeiten, dass ist echt schwierig und braucht viel Übung.
      Und wenn man das Gewinde zu filigran macht oder es im trockenen Zustand nicht mehr fest genug greift, dann fliegt es einem um die Ohren (RW), weil es ja einigem Druck standhalten muss.

      Das ist überhaupt ein Punkt, den Du berücksichtigen solltest: Welchen Druck baut Dein Filter auf? Also, wieviel Kraft ist nötig, um das Wasser durch Deinen Filter zu pressen?

      Abgesehen davon (ich will Dir Deinen Ansatz ja nicht madig machen (RW)) schlage ich vor, Du beziehst Kupfer aufgrund seiner biologischen Eigenschaften in Deine Überlegungen ein.

      Und hier habe ich noch eine Anleitung zu Perlatoren/ Wasserhahn- Ersatzteilen. Das ist vielleicht wegen der ganzen dort angegebenen Maße für Deine Pläne hilfreich.
      Of course I talk to myself! :nod: Sometimes I need expert advice. :prof:
    • Garfield schrieb:

      FruchtigBunt schrieb:

      Hast du die ganzen Reparaturbücher der letzten 100 Jahre gelesen oder woher weißt du, was da drin steht?
      Ich hab nur eins, das ist 50 Jahre alt und die x. Auflage eines viel älteren Buches. Darin wird die Funktion eines Bowdenzuges erklärt.Ich bin davon ausgegangen, dass es in anderen Büchern ähnlich ist.
      Ach so. Ich tippe fast darauf, dass die Bücher früher wesentlich sorgfältiger geschrieben wurden als heute.
      Das Fahrradreparaturbuch, das ich hier habe, ist meinem Empfinden nach sehr nachlässig geschrieben. Es werden z. B. Bezeichnungen wild hin- und hergeworfen und teilweise sind die Namen dann nicht korrekt in der Übersichtszeichnung eingezeichnet, so dass man eigentlich verloren ist damit, wenn man sich nicht noch anderweitig schlau macht. Allgemein erklärt wurde zu Bremsen schon etwas, aber nur sehr unfachmännisch bzw. so "wischiwaschi"-mäßig und nicht in die physikalischen Eigenschaften, die ja in dem Falll wichtig wären.
    • @Digital_Michael
      Ja, das mit dem Holz direkt auf dem Hahn wäre schwierig. Ich weiß nicht genau, wie der Wasserfilter aus Holz funktioniert, den ich verlinkt habe, weil der leider im Betrieb nicht abgebildet ist.
      Man müsste dann vielleicht den Holzfilter mit einer Art Gummiring am Wasserhahn festmachen, aber das lohnt sich auch nur, wenn man so einen Gummiring schon zu Hause hat. Ja, Holz ist vielleicht nicht die beste Option dafür, es sei denn, man bekäme das mit Magneten oder so am Wasserhahn fest.

      Ja, Kuper ist strark antibakteriell, das ist eine gute Idee. :nod: Danke für den Tipp.


      Digital Michael schrieb:

      Und hier habe ich noch eine Anleitung zu Perlatoren/ Wasserhahn- Ersatzteilen. Das ist vielleicht wegen der ganzen dort angegebenen Maße für Deine Pläne hilfreich.
      Cool, das ist aber nett :) :nod: Die Seite ist sehr gut und profesionell gemacht. Danke!
    • Ich habe nun eine andere Lösung gefunden, und zwar ließ sich dieser Perlator doch in diverse Einzelteile zerlegen, nachdem ihc ihm mit meinem Feinmechaniker-Werkzeug nahegerückt war. :o

      Und tatsächlich war innen drin in diesem Perlator noch Dreck und Mikrofilm. Ich habe nun nochmal alles in heißes Wasser mit Essig und Natron eingelegt, so dass es schön gezischt hat und sich der Kalk wohl gelöst hat und auch einige Steinchen dann im Becher lagen. Der Mikrofilm ging dadurch nicht weg. Hab das Ganze dann noch mit einer Zahnbürste geschruppt und nun ist es fast sauber. Das Metall ist sogar ganz sauber geworden (das rote war kein Rost, sondern der Mikrofilm).

      Nun muss ich mir erstmal keinen neuen Perlator kaufen, weil ich das jetzt sauber genug finde.

      Die Idee mit dem umweltfreundlichen Perlator interessiert mich immer noch und ich würde wirklich gerne so einen Aufsatz bauen, in den man Kies, Sand und Aktivkohle einfüllt. Aber da ich ja jetzt erstmal den funktionierenden Perlator habe, werde ich das Projekt erstmal nicht weiter verfolgen. Spannend finde ich es trotzdem.

      Hier noch Fotos vom auseinandergebauten Perlator, falls es wen interessiert (ich fand es erstaunlich, dass da 5 (!) MEtalldrähte zum Filtern oder Strahl regulieren übereinanderliegen) und sich da der Mikrofilm schon festgesetzt hatte.

      share-your-photo.com/6df373e782/album

      Erstes Foto ist nach der Reinigung,die anderen drei Fotos vor der Reinigung im auseinandergebauten Zustand.
    • Die Perlatoren lege ich zum Entkalken immer in ein ganz kleines Glas und gebe so viel Essigessenz dazu, dass sie gerade bedeckt sind.
      Das Glas decke ich dann mit irgendwas ab, damit es nicht so nach Essig reicht. Nach ca. 10-30 Stunden sind sie schön kalkfrei, und die Essigessenz sollte auch Keime abtöten. Normalerweise halten die Perlatoren jahrzehntelang.

      Mit einem Sand-Filter wäre ich vorsichtig. Man sollte ihn definitiv so bauen, dass auch ein feines Sieb oben Richtung Wasserhahn ist. Sonst könnte evtl. Sand zurück in den Wasserhahn kommen und seine Dichtungen beschädigen.
      Eine gute Idee, woraus man so einen Filter bauen sollte habe ich im Moment nicht. Man könnte was aus Rohrfittings zusammenschrauben, aber das wird ziemlich teuer und relativ lang, was bedeutet dass der Auslauf vom Wasserhahn tief im Waschbecken sein wird. Das fände ich sehr unpraktisch.
    • 65536 schrieb:

      Man könnte was aus Rohrfittings zusammenschrauben, aber das wird ziemlich teuer und relativ lang, was bedeutet dass der Auslauf vom Wasserhahn tief im Waschbecken sein wird. Das fände ich sehr unpraktisch.
      Stimmt, da hat man die Gewinde ja schon per Werk dran. Das ist eine gute Idee und ich werde mal suchen, was es da für Bauteile mit dem entsprechenden Durchmesser gibt. Aber lieber erst, falls es mal relevant wird. Der Wasserhahn sitzt bei mir extrem hoch (ist so ein komisches Ding, das auf alt getrimmt ist), das wäre also nicht das Problem.
    • Wenn man den Perlator nicht regelmäßig abbauen will kann man auch einen Luftballon mit dem Entkalker seiner Wahl füllen und am Wasserhahn befestigen.

      Einfach über Nacht einwirken lassen - fertig.

      So lassen sich auch Duschköpfe reinigen - dann eben einen Gefrierbeutel verwenden.

      Da Essigsäure bzw. Zitronensäure die Fugen angreifen kann empfehle ich im Bad lieber Reiniger auf Phosphorsäurebasis.

      Mein Lieblingsreiniger wird 1:10 verdünnt und kostet 3,50 EUR die Literflasche...
      Es ist nicht Dein Job mich zu mögen - sondern meiner...
    • Ellewoods2007 schrieb:

      Wenn man den Perlator nicht regelmäßig abbauen will kann man auch einen Luftballon mit dem Entkalker seiner Wahl füllen und am Wasserhahn befestigen.
      Der Perlator muss dann aber komplett im Luftballlon und der Flüssigkeit drinliegen, oder?

      Ich bezweiflle, dass man damit alles so sauber bekommt, wie wenn man den komplett auseinanderbaut.

      Ich hatte ja den Perlator vom Hahn abmontiert und dann auch in die Essig-Natron-Lösung gelegt und da blieb der ganze Modder (Biofilm und Rostbröckelchen) zwischen den Metallgittern und auf dem Plastik hängen. Ich würde den deshalb immer wieder auseinanderbauen.
    • Wenn Du das regelmäßig- also alle paar Wochen - machst , hat Modder keine Chance...

      Ich habe in meinen Perlatoren - auch nach dem Auseinanderbauen - noch nie etwas anderes gefunden als Kalk...

      Wie lange war Deiner denn ungeputzt?
      Wenn der schon nach wenigen Wochen derart verschleimt war würde ich mir tatsächlich über die Rohre Gedanken machen - das klingt ziemlich eklig und ich glaube nicht, dass ich Wasser aus so einer Leitung trinken wollte. Das würde ich in einer Mietwohnung definitiv testen lassen...
      Es ist nicht Dein Job mich zu mögen - sondern meiner...
    • Bei mir ist das Wasser nach einer Woche Urlaub immer sehr rostig und im Perlator kann ich dann auch die Rostkrümel rauskratzen.
      Das rote ist ja kein Schleim, das sind die Rückstände von den Leitungen.
      Badewanne, Klo und Duschvorhang färben sich bei mir auch irgendwann so ein, wenn ich nicht oft genug putze.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Neu

      FruchtigBunt schrieb:

      Ich weiß nicht genau, wie der Wasserfilter aus Holz funktioniert, den ich verlinkt habe, weil der leider im Betrieb nicht abgebildet ist.

      Garfield schrieb:

      Bei mir ist das Wasser nach einer Woche Urlaub immer sehr rostig und im Perlator kann ich dann auch die Rostkrümel rauskratzen.
      Ich habe da ein paar Dinge herausgefunden. Des Pudels Kern: Für Dich, @FruchtigBunt, scheint mir ein solches Gerät nicht sinnvoll (mit Aktivkohle sogar: ganz im Gegenteil). Bei @Garfield könnte man über ein ähnliches nachdenken (wenn man den Vermieter nicht groß behelligen will).
      Ich fange mal vorne an. Der von Dir verlinkte Wasserfilter gehört nicht an den Ausfluss des Wasserhahns (dort, wo Dein Perlator sitzt), sondern ans andere Ende (also unter die Spüle). Das System ist 12 cm hoch und hat einen Durchmesser von 6,7 cm. Hier zu sehen.

      Generell raten u.a. die Verbraucherzentralen aber auch andere von solchen Filtern ab (bei @Garfield könnte es sich um eine der Ausnahmesituationen handeln), weil zumindest einem zu geringen Nutzen zu hohe Kosten gegenüber stünden. Da es sich bei @Garfield in Form von Rost o.ä. so stark bemerkbar macht, wäre es vielleicht günstiger einen Ionentauscher zu installieren, als den Vermieter zu bitten/ zwingen, die Leitungen auszutauschen.

      Aber, @FruchtigBunt, Deine Idee des Aktivkohlefilters kommt - gerade mit Blick auf den von Dir beklagten Bio-/Mikro-/Keimfilm aus physikalisch- chemischen Gründen überhaupt nicht gut weg. Neben dem o.a. Link der Verbraucherzentralen habe ich da auch noch ein (schon älteres, 1995) Dokument gefunden (Englisch), dass ein paar Dinge erklärt. (Nur so am Rande: Mich hatte an Deinem Plan die Nutzung von Aktivkohle stutzig gemacht. Bekanntlich nutzt man in der Armee für die Atemschutzmasken Aktivkohlefilter. Von daher war mir bekannt, dass man so einen Filter (und die sind ja nicht gerade klein!) nur sehr kurz nutzen kann und das es besonders gefährlich wird, wenn der Filter gefüllt ist. Deshalb habe ich heute mal noch ein wenig nach Infos "gebuddelt").
      Im Kern - das kann man z.B. dem Beitrag bei Wikipedia zu Aktivkohlefilter und Aktivkohle entnehmen - funktioniert Aktivkohle wegen seiner großen Gesamtoberfläche. Wie ein Schwamm. Und das in einem Schwamm, im Dunkeln, in einem warmen, feuchten Milieu Bakterien prächtig gedeihen (die werde gar nicht zurückgehalten, sondern die siedeln sich schön an; wie eine geräumige Wohnlage :d ) ist bekannt.

      "Je nach Aktivkohlentyp und der Art der adsorbierten Substanzen sind Anreicherungen von 10 bis etwa 20 Gewichtsprozent möglich bevor es zu einem Durchbruch kommt." Damit kannst Du Dir zum einen vorstellen - wenn Du Dir überlegst, wie wenig Aktivkohle in einen Perlator passen würde - wie schnell dieser Schwamm zum Bersten gefüllt ist und - nun ja - birst und einen großen Schub von dem Dreck in Dein nächstes Glas Wasser spült. Plus halt eben, wie oben schon geschildert, die neuen "Mitbewohner" die aus der Heimstatt gerissen werden. 8o
      Of course I talk to myself! :nod: Sometimes I need expert advice. :prof:
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      Da ich keinen Kaltwasserzähler in der Wohnung habe, lasse ich nach längerer Abwesenheit einfach das Wasser eine Minute laufen. Auch sonst immer 3-4 Sekunden, bis der Wasserhahn auch wirklich kalt ist und ich somit frisches Wasser habe, was vor wenigen Minuten noch außerhalb des Hauses war.
      Aktivkohle habe ich als Brita-Filter zusätzlich noch. Hauptsächlich aber für die Kaffeemaschine, damit die nicht verkalkt. Der Wasserkocher wird auch mit gefiltertem Wasser beschickt, wenn es gerade da ist. Der Filter steht normalerweise im Kühlschrank und direkt Trinken würde ich das Wasser daraus nie, da mir die potentielle Verkeimung bewusst ist. Aber abgekocht sehe ich dann kein Problem mehr und nach 4-6 Wochen wird die Kartusche eh gewechselt. Ich brauch max. einen halben Liter Wasser am Tag für Trinkzwecke.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
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      Garfield schrieb:

      Da ich keinen Kaltwasserzähler in der Wohnung habe, lasse ich nach längerer Abwesenheit einfach das Wasser eine Minute laufen. Auch sonst immer 3-4 Sekunden, bis der Wasserhahn auch wirklich kalt ist und ich somit frisches Wasser habe, was vor wenigen Minuten noch außerhalb des Hauses war.
      In 3 - 4 Sekkunden ist im Sommer kein kühles (=frisches) Wasser von "außerhalb des Hauses" in die Küche oder ins Bad zu kriegen - nicht mal im EG. Nach der Nacht müssen eigentlich 10 Liter, also ein Putzeiner voll, durchlaufen, soll das Wasser nicht nur die abgestandene Brühe aus der hausinternen Leitung sein. Und das reicht wahrscheinlich nicht. Gesundheitliche Bedenken hab ich trotzdem nur in Grenzen.
      "Die randständigen Grenzgänger weiten unsere Welt."
      Robert Seethaler, Deutschlandfunk Kultur am 10. Oktober 2018