Allgemeine Haushalts- und Alltagsfragen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • FruchtigBunt schrieb:

      @Mizore

      Ich habs nicht ganz verstanden. Du hast jetzt den Plan, die Abdeckung einfach mit dem Backofenspray zu reinigen, so dass du die Abdeckung dabei im Ofen drinlassen kannst?

      Ein Glück habe ich keinen Ventilator in meinem Ofen, sondern nur eine normale Rückwand (ist kein Umluftofen, daran liegt das vermutlich). Aber trotz Reinigung vor ein paar Monaten ist meiner schon wieder verdreckt (sah ich jetzt beim näheren Hingucken :yawn: Aber ständig reinige ich den auch nicht, nun lass ich das erstmal so. Hauptsache diese Lampe ist bald ausgetauscht).
      Erst hatte ich den Plan die Abdeckung der Lampe (da sie sehr dreckig geworden ist über die Jahre),
      ausserhalb des Ofens zu reinigen, aber da ich nun durch Zufall erfahren durfte dass das Backofenspray
      nicht giftig ist, reinige ich ihn nun auf ganz normale Weise. Ansonsten hab ich den Ofen meist nur minimal
      von Krümeln befreit und etwas mit Wasser und Essig gereinigt, verkrustetes ging dabei nie wirklich gut weg. ^^
    • FruchtigBunt schrieb:

      Ich halte die Backofenreiniger nach wie vor für unweltbedenklich, vor allem wenn man auf die Inhaltsstoffe schaut. Aber das bleibt ja jedem selbst überlassen, mit was er den Ofen reinigt. Ich fand es mit dem Backofenreiniger nur wesentlich aufwändiger (ich musste trotzdem richtig schrubben), als mit der Methode mit der Wasserschüssel und etwas Scheuermilch. Aber vermutlich ist die Scheuermilch auch wieder giftig
      Der gefährlichste Inhaltsstoff sind wohl die Alkalien, meist Natriumhydroxid/Ätznatron. Das ist zwar nicht giftig; man benutzt es auch zum Brezeln backen und Seife herstellen. Natriumhydroxid ist ein tolles und recht umweltfreundliches Mittel, um fettige Verschmutzungen zu entfernen - es wandelt das Fett zu Seife um, die sich einfach mit Wasser wegwischen lässt.
      Es reizt oder verätzt aber die Haut. Falls man Backofenreiniger auf die Haut bekommt, sollte man ihn schnell mit viel Wasser abspülen.

      Scheuermilch hat eben den Nachteil, dass die Schuerpartikel die Oberfläche vom Backofen minimal zerkratzen und aufrauhen könnten. Ich weiß aber nicht, wie stark das wirklich passiert. Je rauher die Oberfläche ist, desto besser und stärker bleibt Schmutz kleben.
    • 65536 schrieb:

      Scheuermilch hat eben den Nachteil, dass die Schuerpartikel die Oberfläche vom Backofen minimal zerkratzen und aufrauhen könnten. Ich weiß aber nicht, wie stark das wirklich passiert.
      @65536
      Ein Glück ist es nicht mein Ofen :fun:
      Nein, ich hoffe mal, dass die Scheuermilch getestet ist und Glas und Emaille (müsste das ja im Ofen sein) nicht so stark zerkratzt, dass es da zu Problemen kommt (aber wer weiß?). Ich könnte das Backofenreinigen vielleicht auch nochmal ohne Scheuermilch probieren und nur das Schälchen Wasser mit etwas Spüli reinstellen. Das müsste ja eigentlich auch klappen. Werde ich versuchen, wenn ich nochmal in Versuchung kommen sollte, meinen Ofen zu reinigen. :d
    • Heute habe ich nun die Ersatzlampe gekauft und eingesetzt. Es war gar nicht so einfach, die Glasabdeckung wieder draufzubekommen. Zuerst hatte ich sie "schief" reingedreht, so dass eine ganz große Lücke zwischen Glas und Backofenrückwand war. Die habe ich ein Glück noch bemerkt (sonst wären bei Hitze vielleicht Fettspritzer etc. an die Glühbirne gekommen und die wäre kaputtgegangen) und dann das Gewinde genauer angeschaut. Irgendwie ist das Gegenstück gar kein richtiges Gewinde, sondern es bestand aus Metallklammern und es waren wieder an den vier Stellen, wo auch die Glasabdeckung diese Ausbuchtungen hat, andere Metallklammern vorhanden. Somit musste man das Glas genau in der richtigen Position aufsetzen, einrasten lassen und ERST DANN gegen den Uhrzeigersinn drehen. Natürlich habe ich es dann erst schräg in die Metallklammern gesteckt, so dass es bombenfest saß, aber nur an der einen stelle. Dann ging es erst wieder nicht ab aus dieser Klammer. Nun sitzt es aber bündig. Bah, was für ein Aufwand, um eine blöde Lampe im Backofen auszutauschen. Aber jetzt leuchtet sie und der Strom ist wieder an. :thumbup:

      Geht es euch auch so, dass ihr bei so kleinen Schritten oft hängenbleibt? Ich hätte vorhin fast wieder aufgegeben, als ich die Glasabdeckung erst schief reingedreht habe und dann nicht wusste, wie ich die stattdessen richtig draufbekommen soll (sie hatte sich dann auch noch verkantet und ging aus der schiefen Position erst gar nicht mehr raus). Ich bekomme dann schnell Panik und brauche oft eine Pause und wage mich dann nicht mehr dran.
      Wenn man es aber in Ruhe macht und nachdenkt, findet man meist eine Lösung. Irgendwie komme ich dann aber oft gar nicht mehr zum Nachdenken, weil ich so geschockt und frustriert bin, dass es nicht so funktioniert hat, wie ich erwartete (ich dachte, man schraubt das Glasteil einfach gegen den Uhrzeigersinn wieder rein, so wie man auch die Lampe reingeschraubt hat).

      Ich musste die Aktion also in mehrere Etappen unterteilen, unter anderem hat es relativ lange gedauert, mir zu überlegen, WANN ich genau diese Lampe hole (also welchen Einkauf ich damit verbinde, weil der Baumarkt nicht gerade um die Ecke ist), dann vorher die Auswahl der richtigen Lampe im Internet und vor allem erstmal das Abschrauben der Abdeckung (was ich ja mit Hilfe des Forums hinbekam).

      Wenn bei mir Aktionen anstehen, bei denen wesentlich mehr Schritte erforderlich sind, scheitere ich oft, weil mir das alles viel zu langwierig und unübersichtlich wird. Geht euch das auch so bzw. warum ist das bei mir so? Hat das was mit dem Autismus zu tun bzw. wie kann man da besser werden? Ich zerlege ja jetzt schon die Aufgaben in kleine Schritte (Schritt 1 war bei mir z. B.: "Anleitung Backofen suchen"). Hätte ich mir auf meine To-Do-Liste geschrieben "Lampe austauschen" wäre es nie etwas geworden, da viel zu unkonkret.
      Aber trotzdem ist es sehr anstrengend für mich, solche Sachen zu erledigen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FruchtigBunt ()

    • FruchtigBunt schrieb:

      Geht es euch auch so, dass ihr bei so kleinen Schritten oft hängenbleibt?
      Nein, im Gegenteil, ich nehme gern alles Mögliche auseinander.
      Ich habe da vorher auch keine genauen Vorstellungen, ein Schritt ergibt den nächsten und wenn es etwas komplexer wird, mache ich zwischendurch auch gern mal Fotos - die helfen dann in umgekehrter Reihenfolge wieder beim Zusammenbau.
      Hätte ich beim Smartphone auch machen sollen. Das habe ich einfach auseinandergenommen und nun lag es eine Weile herum, weil das Ersatzteil ewig nicht lieferbar war. Mal sehen, ob ich es doch noch zusammenbekomme.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Bei solchen Fummeldingen kann ich richtig hartnäckig werden. Dann geb ich nicht eher Ruhe, als bis es wieder in Ordnung ist. In der Zeit sollte man sich aber besser nicht in meiner Nähe aufhalten, denn dann fluch ich wie 'n Kesselflicker und es fliegt auch schon mal irgendwas durch die Gegend.
    • Ich habe Talent sowas auseinander und zusammen zu bauen. Wenn es nicht passt, brauche ich nur drauf zu gucken und sehe sehr schnell, wie es gehört. Vielleicht ist mein Antrieb, dass es mich stört, wenn Dinge nicht richtig zusammengesetzt sind. Bei Sachen, die nicht mir gehören, muss ich mich sehr zusammenreißen, das Richten zu unterlassen.