Allgemeine Haushalts- und Alltagsfragen

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    • Nervenbündel wrote:

      Täte mich mal interessieren, wieviel Kaffepulver ihr auf einen Liter Wasser nehmt.
      In einem Lucky Luke Heft heißt es, dass man für guten Kaffee, 1 Pfund Pulver mit Wasser anfeuchten würde. Am Ende würde man die Hufeisenprobe machen. Man legte ein Hufeisen auf. Geht es unter, war es zuwenig Kaffee.
      :lol:

      Ich weiß nur, dass es bei uns im Büro eine Philosophie-Frage ist, wieviel Kaffeepulver man braucht. Einige brauchen viel, einige wenig. Ich weiß aber nicht, wie die zurechtkommen, sein es die Vollautomaten gibt. Vermutlich kann man das einstellen. Ich nutze die nicht.
    • Ich nehme 280 Gramm pro Liter.

      :nod:


      Aber natürlich aufgeteilt in ca 7 Gramm pro 25 ml.
      Ich habe eine Siebträgermaschine mit eingebauter Mühle.
      Ich trinke zu 99% Cappuccino bzw Caffe mochiato.

      Meine Maschine ist die Gaggia Paros.

      In den Büros in denen ich früher gearbeitet habe (Softwareentwicklung) war das auch Standard.
      Also Standard war italienische Espressomaschine mit Mühle oder Vollautomat.
      Dort kann man bei vielen die Kaffeemenge erhöhen.

      In einer Firma konte jede Person seine Getränke alle einstellen und wurde mit Fingerabdruck erkannt.
      Eine Siebträgermaschine ist auch sehr leicht zu benutzen, bzw das zu lernen, allerdings ist der Reinigungsaufwand leicht höher, Kaffemehl fliegt herum etc..

      Ich persönlich würde in diesem Fall aber auch eher Senseo etc empfehlen, da es hier ja um die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit geht.

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    • Input wrote:

      Ich fürchte aber, dass die ü80 Person, die ihr Leben lang klassische Filtertüten und lose abgepacktes Kaffeepulver gewöhnt ist, das nicht so toll findet.
      Zumal man bei Pads mal eben 20-30€ für ein kg Kaffee bezahlt.
      Da komme ich mit meinen Kaffeebohnen zwar auch hin - aber weil er aus einer lokalen Rösterei kommt und einigermaßen hochwertig ist.
      Bei meinen Kapseln darf ich lieber nicht über den Preis (der Bequemlichkeit) nachdenken). Aber dafür brauche ich davon auch nur wenige pro Monat.

      Hat sie denn früher mit der 8-Tassen-Maschine auch mal nur eine Tasse gekocht? Denn bei vielen Tassen bekommt man den gleichmäßigen Geschmack viel besser hin als bei einer geringen Menge. Das fängt schon damit an, dass man mit nur einem Kaffeelöffel voll Pulver eine größere Streuung der Menge hat als mit 8 Löffeln. Ähnlich bei der Wassermenge. Und bei viel Pulver und viel Wasser werden die Inhaltsstoffe auch anders gelöst als wenn da nur ein kleiner Schwapp Wasser durch wenig Pulver läuft. Wenn ich direkt im Filterhalter den Kaffee zubereite, dann kippe ich anfangs nur ein paar Tropfen Wasser rein, um das Pulver nass zu machen und 1-2 Minuten einweichen zu lassen. Erst dann kommt der Rest des Wassers dazu.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      Hat sie denn früher mit der 8-Tassen-Maschine auch mal nur eine Tasse gekocht?
      Nein, das war immer für eine ganze Familie.

      Garfield wrote:

      Denn bei vielen Tassen bekommt man den gleichmäßigen Geschmack viel besser hin als bei einer geringen Menge.
      Ich werde bei Gelegenheit noch mal unauffällig das Gespräch aufs Kaffeekochen lenken, um herauszufinden, was für sie die am besten passende Alternative ist.
      Die Sache scheint komplizierter zu sein, als sie und ich sich das vorstellen. :roll:
    • Nervenbündel wrote:

      Täte mich mal interessieren, wieviel Kaffepulver ihr auf einen Liter Wasser nehmt.
      Ich mache mir immer einen halbliter Pott Kaffee, handaufgebrüht mit 15 g Kaffeepulver. Das ergibt einen sehr weichen und intensiven Kaffeegeschmack ohne Bitternote.

      Senseo dagegen mochte ich gar nicht gerne vom Geschmack. Dann würde ich lieber eine herkömmliche Kaffeemaschine verwenden.
      So kann es eigentlich nicht weitergehen. Wird es aber.
    • Garfield wrote:

      Ne große Tasse. Hab noch nicht nachgemessen.
      Haben "wir" das mittlerweile erledigt? Große Tasse ist auch so relativ.

      Senseo vs. Kaffeefilter:

      Input wrote:

      Ich fürchte aber, dass die ü80 Person, die ihr Leben lang klassische Filtertüten und lose abgepacktes Kaffeepulver gewöhnt ist, das nicht so toll findet.
      Senseo ist auch nicht das gleiche wie Filterkaffee. Bei der Weise wird in ein paar Sekunden das Wasser durch das Kaffeemehl gepresst und fertig. Manche Bestandteile brauchen aber Zeit um sich dem Wasser hinzugeben = aufzulösen. Dazu kommt noch, dass ganz feines Kaffeepulver mit durch das Filterpapier der Pads kommt und das ist nicht wenig. Wenn man eine Tasse mal stehen lässt bis die kalt ist und dann leer trinkt, sieht man wieviel feinste Schwebstoffe sich am Boden sammeln. Im Heißzustand würde man die mit wegtrinken und das verändert den Geschmack.

      Ich finde übrigens, Senseo-Zeug schmeckt besser, wenn man ein Pad durch hat, das dann noch drin liegen lässt für ein paar Sekunden und dann nochmal eine halbe Tasse aus dem fast abgelullerten Pad rausquetscht, also nochmal eine Tasse zapfen und auf "halben Weg" die Kaffeekistemaschine ausschalten. Dann ist der erstmal nicht so stark und man hat 50% mehr und anderen Geschmack.

      Asmus wrote:

      nehme 20 gr. auf 3/4 Liter - entspricht 26,66 gr. per L.
      Das ist für meine Geschmacksrichtung relativ wenig. Wenn das eine Sorte mit intensiveren Geschmack ist, dann ist das vllt. ok. Bei meiner Schwägerin gibt es oft Bodensee-Kaffee = der ist so dünn, da kann man den Boden der Tasse sehen.

      Backnetmaster wrote:

      Ich nehme 280 Gramm pro Liter.

      Aber natürlich aufgeteilt in ca 7 Gramm pro 25 ml.
      Ich trinke zu 99% Cappuccino bzw Caffe mochiato.
      Ich meinte eig. normalen Filterkaffee und nicht die Konzentrat-Sorten.

      Garfield wrote:

      Wenn ich direkt im Filterhalter den Kaffee zubereite, dann kippe ich anfangs nur ein paar Tropfen Wasser rein, um das Pulver nass zu machen und 1-2 Minuten einweichen zu lassen. Erst dann kommt der Rest des Wassers dazu.
      Ja, die Wasser-Kaffee Kontaktzeit spielt eine große Rolle. Ich mach es ähnlich aber umgekehrt. Ich gieße aus dem WaKo das kochende Wasser langsam in den Filter bis fast alles drin ist, das langsame reinkippen dauert vllt. eine Minute. Dann lass ich das ganze Wasser erstmal durchlaufen, dann den WaKo noch mal einschalten, bis das Wasser wieder fast kocht und dann den Rest, ca. ein halbe Tasse oder etwas weniger wieder langsam reinkippen und zwar so, dass das Kaffeemehl vom Rand nach unten in den Filter gespült wird. Wenn dann das Wasser durchglaufen ist, wringe ich den heißen Filter noch aus und fertig ist die "Bohnensuppe". Damit habe ich eine Wasser-Kaffee Kontaktzeit von schätzungsweise 4-5 Minuten.

      kim wrote:

      Ich mache mir immer einen halbliter Pott Kaffee, handaufgebrüht mit 15 g Kaffeepulver. Das ergibt einen sehr weichen und intensiven Kaffeegeschmack ohne Bitternote.
      Genau die Menge nehme ich auch! :d 30 Gramm auf ein Liter - oder auch mal 28 Gramm.
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Nervenbündel wrote:

      Asmus wrote:

      nehme 20 gr. auf 3/4 Liter - entspricht 26,66 gr. per L.
      Das ist für meine Geschmacksrichtung relativ wenig. Wenn das eine Sorte mit intensiveren Geschmack ist, dann ist das vllt. ok. Bei meiner Schwägerin gibt es oft Bodensee-Kaffee = der ist so dünn, da kann man den Boden der Tasse sehen.
      Im Regelfall ist es in der Tat etwas wenig. Aus diesem Grund habe ich das Bild eingefügt, die Kaffeemaschine die ich habe hat ein Spezialprogram "Strong" wo der Brühvorgang zeitlich gesteckt wird und dadurch das maximum an Aroma extraiert wird.
    • Asmus wrote:

      wo der Brühvorgang zeitlich gesteckt wird
      Dazu meinen Kaffee Expert/-innen/-en/-es/-ers, dass zu langes brühen auch scheiße ist wegen irgendwas. Ich meine, da war von Bitterstoffen die Rede, die dann auch noch rausquillen.

      Es gibt auch Eiskaffee, da wird der Kaffee mit eiskalten Wasser ganz ganz langsam gemacht, von brühen kann man da nicht reden. Das eiskalte Wasser tropft ganz langdsam durch das Kaffeemehl und der Vorgang soll 24 Stunden oder so dauern. Dann könnte man mit Wasser auf Zimmertemperatur auch Kaffee machen, dauert dann eben vllt. 6 Stunden oder so. :roll:
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Ich habe generell Probleme mit dem Magen, deshalb auch mit Filterkaffee wegen Bitterstoffen.
      Das ist beim Filter und bei den Kaffeekannen für die Herdplatte nicht zu vermeiden.

      Beim Espressoverfahren werden viel weniger Bitterstoffe gelöst, bzw sind wegen der langen Röstung schon weniger Säure und Gerbstoffe in den Bohnen.
      Deshalb trinke ich eig nur Espresso bzw Espressogetränke.

      The post was edited 2 times, last by Backnetmaster ().

    • kim wrote:

      Senseo dagegen mochte ich gar nicht gerne vom Geschmack. Dann würde ich lieber eine herkömmliche Kaffeemaschine verwenden.
      Das unterstreiche ich.

      Ich hatte über Jahre kleine und große Espressokannen für den Herd genutzt, eine elektrische Espressokanne, verschiedene Kaffeebereiter und ganz zu Anfang für kurze Zeit auch so eine 1-Tassen-Reisekaffeemaschine wie die weiter hinten verlinkte CIA-Tronic.

      Gelandet bin ich nun bei einer kleinen traditionellen Filterkaffeemaschine. Vielleicht werde ich auch einfach nur alt und mir vergeht die Experimentierlust. Back to basics. Das Teil funktioniert wie eine Filterkaffeemaschine, macht Geräusche wie eine Filterkaffeemaschine und der Kaffee schmeckt wie aus einer Filterkaffeemaschine. Top.

      Senseo ist im Büro oder irgendwo wo man keine Zeit hat oder wo die Kannen dauernd kaputtgehen oder geklaut werden oder wo jeder schnell seinen eigenen Kaffee machen möchte für mich auch eine akzeptable Lösung. Für zuhause würde ich aber nicht einmal darüber nachdenken. Zumal man die ebensowenig bei Nicht-Gebrauch mal eben in den Schrank stellen kann, also da sehe ich dann auch einfach keinen Vorteil.

      @Nervenbündel

      Ich verwende ganz klassisch zwei Kaffeelot auf zwei Tassen. Müssten also ca. 14g auf 250ml sein. Manchmal kriegt der zweite Kaffeelot auch eine kleine Haube.
    • Gibt es zufällig eine App, der man das Aussehen von einem Gegenstand zeigen kann (also den Gegenstand selbst oder ein Foto davon) und die durchforstet dann das Web und zeigt an, wo es genau den Gegenstand zu kaufen gibt?
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • L84 wrote:

      Ich verwende ganz klassisch zwei Kaffeelot auf zwei Tassen. Müssten also ca. 14g auf 250ml sein. Manchmal kriegt der zweite Kaffeelot auch eine kleine Haube.
      Was ist ein Kaffeelot? Ich habe Guhgel gefragt und das meinte, dass das die tiefen Löffel sind. Sowas habe ich nicht, nur T-Löffel. Und wieviel passt da rein? Schiebo sagt auch, dass es 7±1 Gramm sind und dass ein gestrichener T-Löffel ca. 2 Gramm sind. Das ist gelogen! Bei mir sind ein gestrichener T-Löffel ca. 1 Gramm, habe ich gerade nachgemessen. Ein normal gehäufter T-Löffel hat ca. 4,8 Gramm und davon nehme ich 6 für eine große Kanne voll = 1 Liter.
      Aber 14g auf 250 ml ist schon ..... so'n büschen Ballerbrühe. :d Naja, wenn man um ganz früh morgens immer aus'm Bett rausgequält wird...

      Durkadenz wrote:

      Google Lens ist ganz gut
      Ist das vergleichbar mit Guhgel's Bildersuche?
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Nervenbündel wrote:

      Ist das vergleichbar mit Guhgel's Bildersuche?
      basiert wahrscheinlich darauf, aber ist etwas anders. Das kann Barcodes erkennen, live übersetzen (also du kannst mit der Kamera rumlaufen und das ändert die Sprache der Schrift) und halt auch Gegenstände erkennen. Wir haben es neulich mal beim Essen ausprobiert und das hat bei allen möglichen Dingen von Aldi und Lidl gut funktioniert, ohne Barcode.
      Ich kann gut Mitmenschen umgehen
    • Nervenbündel wrote:

      Was ist ein Kaffeelot?
      Ich kannte den Begriff zuvor auch nicht bzw. dachte ich, das Teil würde Kaffeelöffel heißen.

      Ich kenne das nur so, dass man davon genau einen auf eine Tasse macht.

      Sieht die Wiki auch so:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kaffeelot wrote:

      Erwünscht sind ungefähr 6 bis 8 Gramm Kaffeepulver pro Tasse (125 Milliliter) Kaffee

      Ich weiß jetzt nicht, was für Kaffee Du trinkst, aber das ist m.M.n. auch wirklich Mindestmaß. Macht ja auch nur so Sinn, ansonsten wäre das Kaffeelot-Teil ja total untauglich zur Dosierung. Manche machen immer noch einen zusätzlichen Kaffelot "für die Kanne" mit rein ;) Bei weniger als ein Kaffeelot pro Tasse schmeckt der Kaffee erfahrungsgemäß wässrig.
    • Durkadenz wrote:

      Nervenbündel wrote:

      Ist das vergleichbar mit Guhgel's Bildersuche?
      basiert wahrscheinlich darauf, aber ist etwas anders. Das kann Barcodes erkennen, live übersetzen (also du kannst mit der Kamera rumlaufen und das ändert die Sprache der Schrift) und halt auch Gegenstände erkennen. Wir haben es neulich mal beim Essen ausprobiert und das hat bei allen möglichen Dingen von Aldi und Lidl gut funktioniert, ohne Barcode.
      Ich hab es neulich auch getestet, da wir ein uns unbekanntes Insekt gefunden hatten!
      Hab ein Foto gemacht, Google Lense aktiviertund "schwupp" stand dort, dass es sich um die Larve einer bestimmten Fliegenart handelt. Das war echt hilfreich!