Allgemeine Haushalts- und Alltagsfragen

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    • Input wrote:

      Kann jemand eine Kaffeemaschine für eine Tasse empfehlen?
      Was spräche gegen eine ganz klassische sog. "Espressokanne"? Man muss halt nur darauf achten, kein normal/ einfach gemahlenes (08/15) Kaffeepulver zu verwenden, sondern "staubfein" gemahlenes Pulver.
      Aber diese Kannen gibt es eben genau in 1-Tassen-Größe, sie sind einfach zu handhaben und liefern ein gleichmäßiges Ergebnis (weil man ja auch nichts falsch einstellen kann).
      Die Dame müsste nur die für sie richtige Kaffeesorte (Röstgrad, Bitterstoffe, etc.) finden.

      post scriptum: Der Kaffee aus diesen Kannen hat auch nichts mit Espresso zu tun. Den Namen haben wir im Deutschen versaubeutelt.
      Of course I talk to myself! :nod: Sometimes I need expert advice. :prof:
    • Digital_Michael wrote:

      Was spräche gegen eine ganz klassische sog. "Espressokanne"?
      Zum Einen die Energiebilanz. Ich hatte so eine Espressokanne für genau eine Tasse Espresso. Dafür eine Herdplatte laufen zu lassen ist schon ... naja.

      Zum Anderen der Horror, wenn man's vergisst. Danach darf man Herd putzen und neue Gummiringe für die Kanne kaufen. Bei der Mini-Kaffeemaschine hingegen wird der Kaffee bloß warmgehalten, da darf man dann auch mal erst fünf Minuten später in die Küche gehen.

      Besser fand ich da schon eine elektrische Espressokanne, die hat die Probleme gelöst. Aber wenn man Filterkaffee will, kann man dann ja auch gleich eine Filterkaffeemaschine kaufen ;)
    • L84 wrote:

      Bei der Mini-Kaffeemaschine hingegen wird der Kaffee bloß warmgehalten, da darf man dann auch mal erst fünf Minuten später in die Küche gehen.
      Besser fände ich es, wenn die EinZwei-Tassen Kaffeemaschine direkt in den Thermobecher einfüllt und dabei halbwegs luftdicht abschließt, sodass nach'm .... dingens die Kaffeemaschine aus ist und der Kaffee warm bleibt. Wir können ja mal eine Creators-Club aufmachen und dann so'n Apparat designen und dann für teuer Geld verkaufen - außer an die Members of Club und deren Freunde. :d
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • @Input
      Am Besten schmeckt mir der Kaffee per Hand aufgebrüht. Bei Tchibo gibt es gerade Keramikfilter zu kaufen. Dazu braucht man dann noch Filtertüten. Mein Größe 4 Filter passt sehr gut für einen 0,5 Liter Becher. Man kann damit aber auch mal ne Thermoskanne aufgießen. Man tut Kaffeepulver in den Filter und übergießt das mit kochendem Wasser. Durch diese Methode werden weniger Bitterstoffe gelöst und der Kaffee schmeckt "weicher".
      So kann es eigentlich nicht weitergehen. Wird es aber.
    • kim wrote:

      @Input
      Am Besten schmeckt mir der Kaffee per Hand aufgebrüht.
      Das mit dem per Hand Aufbrühen, ist genau das, was die Person seit Jahren macht und womit sie nicht zufrieden ist. Sie sagte, dass der Kaffee damit jedesmal anders wird, aber nie so, wie sie es gerne hätte. Sie meinte, dass ihr der Kaffee, den sie früher in einer herkömmlichen Kaffeemaschine für 8 Tassen gekocht hat, besser und gleichmäßiger gelang.

      kim wrote:

      Bei Tchibo gibt es gerade Keramikfilter zu kaufen.
      Den hatte ich schon gesehen. Der würde ihr auch optisch sehr gut gefallen. Nur ist es nicht das, was sie möchte.
    • Sorry, dann habe ich nicht aufgepasst. Der Kaffee gelingt mir beim Handaufbrühen immer gleich gut. Ich stelle keine Schwankungen fest. Ich benutze aber auch immer die gleiche Kaffeemarke.
      So kann es eigentlich nicht weitergehen. Wird es aber.
    • Ich hatte auch jahrelang einen Kaffeebereiter genutzt (diese Dinger aus Glas in denen man heißes Wasser einfüllt). Einfach aus Platzgründen, weil man ihn so bequem in den Schrank stellen kann und dann die Arbeitsfläche frei hat.

      Es ist schon schwieriger bzw. hat man ein paar Parameter mehr, an denen man rumschrauben kann. Wieviel Zeit vergeht vom Abschalten des Wasserkochers bis zum Befüllen des Kaffeebereiters, also Temperatur. Wie schnell man das Wasser einfüllt. Wieviele Sekunden man wartet bis man den Filter runterdrückt und wie schnell man das tut.

      Man kann das alles natürlich gleichmäßig hinbekommen und auch Spaß daran haben, mit solchon Variablen zu experimentieren, aber die klassische Kaffeemaschine hat für all das schon ein fertiges Konzept. Gleichmäßige Wassertemperatur, gleichmäßiges Tröpfeln, und wenn der Kaffee fertig ist, kann er nicht noch bitterer werden.

      Die Schwankungen hatten mich aber auch gar nicht soo sehr gestört. Mehr, dass es eine wirklich viel zu aufwendige und zeitintensive Prozedur im Alltag ist. Wenn man das als Ritual zelebriert ist das schön, aber die Kaffeemaschine nimmt dann doch viel Arbeit ab und spart viel Zeit.
    • L84 wrote:

      aber die klassische Kaffeemaschine hat für all das schon ein fertiges Konzept. Gleichmäßige Wassertemperatur, gleichmäßiges Tröpfeln, und wenn der Kaffee fertig ist, kann er nicht noch bitterer werden.
      Das beschreibt wohl genau die Gründe, warum die Person eine klassische Kaffeemaschine bevorzugt, denn Spaß am Experimentieren mit den Variablen hat sie ganz sicher nicht.
    • Ist auch einfacher im Sinne von: Maschine befüllen, anschalten und fertig. Ich hatte dann den Kopf frei und konnte dann in Ruhe meinen Kaffeemaschinenbeitrag schreiben und anschließend den auf Temperatur gehaltenen Kaffee abholen.

      Beim Kaffeebereiter hätte ich warten müssen bis der Wasserkocher fertig ist (oder einen Timer stellen und im richtigen Moment wieder in der Küche sein), befüllen und nochmal wieder warten und einen Timer stellen. Anschließend den Bereiter reinigen und den Kaffee sofort trinken, damit er nicht kalt wird. Das ist ein bewusster Prozess, für den man sich Zeit nehmen muss. Wenn man es nebenher macht, geht immer etwas schief ("müsste der Timer nicht langsam klingeln? Ohh ich habe vergessen ihn zu stellen!"). Wenn man morgens zwei Kaffee trinken will, kann das schon ein echter Zeitfresser und Stressfaktor sein.

      Die Mini-Kaffeemaschine nimmt nun zwar Platz, aber nicht mehr den gesamten Zeitablauf ein. Als ich den ersten Kaffee damit gemacht und getrunken habe, war ich echt erleichtert und habe mich geärgert, nicht schon viel eher eine Maschine gekauft zu haben.
    • Input wrote:

      Sie sagte, dass der Kaffee damit jedesmal anders wird, aber nie so, wie sie es gerne hätte.
      Die Kaffeezubereitung ist bei mir ein durchgeplantes Ritual.
      Dadurch läuft es eigentlich immer gleich ab und der Kaffee schmeckt so auch immer gleich. Das fängt schon damit an, dass ich genau 7,0g Kaffeebohnen abmesse und mahle, während das Wasser kocht. ;)
      Änderungen gibt es nur, wenn ich andere Bohnen verwende.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      Die Kaffeezubereitung ist bei mir ein durchgeplantes Ritual.Dadurch läuft es eigentlich immer gleich ab und der Kaffee schmeckt so auch immer gleich. Das fängt schon damit an, dass ich genau 7,0g Kaffeebohnen abmesse und mahle, während das Wasser kocht. ;)
      Ich habe auch ein festes Ritual bei meiner Tee-Zubereitung.

      Aber nicht jeder hat es so mit durchgeplanten Abmessritualen. Die Person, der ich die Kaffemaschine schenken möchte, jedenfalls nicht. ;)
    • Da denke ich spontan an eine Pad-Maschine wie die klassische Senseo-Maschine.
      Hier eine Variante, mit welcher sowohl mit Kaffeepulver eine ganze Kanne für Besuch gebrüht werden kann, als auch die Zubreitung mit Pads möglich ist:



      Ich habe im Büro seit über 10 Jahren eine einfache Senseo stehen, die problemlos ohne Macken funktioniert und nur ab und an entkalkt werden muss.

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    • Täte mich mal interessieren, wieviel Kaffepulver ihr auf einen Liter Wasser nehmt.
      In einem Café habe ich mal gefragt, die sagten, dass die 60 Gramm Kaffeepulver für einen Liter nehmen. Das ist schon sehr viel.
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)