Allgemeine Haushalts- und Alltagsfragen

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    • TalkativeP wrote:

      Auf was für Ideen die Leute kommen ist schon seltsam. Die Kosten für den (zu erwartenden) Brand übersteigen doch die Einsparung um ein Vielfaches.
      Wer weiß, vielleicht war er pleite und man hatte ihm den Strom abgestellt?
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • FruchtigBunt wrote:

      @kitescreech
      Das ist ja richtig krass. Auf die Idee wäre ich nicht gekommen.
      Als ich noch Kabelfernsehen hatte war eines Tages mal der Empfang stark gestört.Der Mann den die Kabelgesellschaft schickte stellte dann fest daß der Grund dafür war daß sich ein anderer Mieter (der Typ unter mir) am Kabel-Verteilerkasten im Keller zu schaffen gemacht und eine Leitung zu sich in die Wohnung gelegt hatte.
      Daß sich der besagte Nachbar dabei so dumm angestellt hat verwunderte mich sehr.Der war von Beruf Elektriker. :m(:

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    • kitescreech wrote:


      Daß sich der besagte Nachbar dabei so dumm angestellt hat verwunderte mich sehr.Der war von Beruf Elektriker. :m(:
      Kabelfernsehen (mit den Verteilern, u.s.w.) ist sehr speziell. Das macht ein Elektriker normalerweise nicht. Der kann die Leitungen legen + Dosen anschließen, aber den eigentlichen Anschluss der Verteiler und an das Kabelfernsehen-Netz macht ein Profi von der Kabelfirma.
      Wird schon Diese Signatur ist in Ihrem Land nicht verfügbar, da sie urheberrechtlich geschütztes Material enthält.
    • Früher konnte man auch noch die Kabelverteilerkästen aufbrechen und mit irgendwelchen Griffen freischalten. Ich hatte lange Zeit keinen Kabelanschluss und war irgendwann mal mit einem Menschen vom Kabelfernsehen im Keller, um dem zu zeigen, wo der Kasten für den Kabelanschluss sitzt. Dabei stellte er fest, dass im Haus jemand die verblombten (?) Kabelanschlüsse freigelegt hatte, um kostenlos Kabel empfangen zu können. Heute geht das angeblich nicht mehr.

      Ich denke aber, dass ein Elektriker sich doch mit sowas auskennen müsste oder zumindest vorher belesen oder anderweitig informieren müsste, als dass man das so dämlich macht, dass die Kabel nicht gegeneinander abgeschirmt sind oder überhaupt, dass man es so bemerkt. Ich wüsste mal gerne, was so jemand als Strafe bekommt. Das ist ja schon eine ziemliche heftige kriminelle Energie.
    • FruchtigBunt wrote:

      Früher konnte man auch noch die Kabelverteilerkästen aufbrechen und mit irgendwelchen Griffen freischalten.
      Früher waren noch einige Leute so schlau, die brauchten keine Kabelverteilerkästen aufbrechen, die haben einfach zu der Kabel-TV Installation, also wo die ganzen Kabel alle rauskommen, ihr eigenes Kabel dazu gepackt ohne es anzuschließen, das freie Ende wurde einfach irgendwo in dem Kabelsalat versteckt. Damit erreichte man, dass die geringen Abstrahlungen von den einzelnen Kabeln von dem einen selbstverlegten Kabel aufgefangen wurde und so hatte man auch Kabel-TV ohne dafür bezahlen zu müssen. Aber irgendwann hat ein Gericht geurteilt, dass man auch für solche Installationen Kabel-TV Gebühren lacken muss.
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • FruchtigBunt wrote:

      Aber sie mussten dann ja auch den Kasten aufbrechen, weil das Kabel ja im Kasten drin bei den anderen Kabeln liegen musste, oder?
      Nee, ebent nicht. Irgendwo kommen die ganzen Kabelse raus und da irgendwo endet das selbstverlegte Kabel bzw. da fängt es an und geht solange mitten im dem Kabelwust weiter, solange es geht. Je länger die Strecke Richtung Wohnung ist, desto mehr Streuungen werden eingefangen und desto besser die Ausbeute. Wichtig war bzw. ist, dass die Kabels ganz ganz dicht beieinander liegen.
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • TalkativeP wrote:

      Auf was für Ideen die Leute kommen ist schon seltsam. Die Kosten für den (zu erwartenden) Brand übersteigen doch die Einsparung um ein Vielfaches.
      Vermutlich war der Gedanke: "Wird schon gut gehen".
      Irgendwann hat er den Abgriff eben mal gelegt, z.B. weil ihm der Strom abgestellt wurde.
      Und als es eine Weile keiner gemerkt hat, hat er eben immer mehr Verbraucher an den kostenlosen Strom angeschlossen.

      FruchtigBunt wrote:

      Früher konnte man auch noch die Kabelverteilerkästen aufbrechen und mit irgendwelchen Griffen freischalten. Ich hatte lange Zeit keinen Kabelanschluss und war irgendwann mal mit einem Menschen vom Kabelfernsehen im Keller, um dem zu zeigen, wo der Kasten für den Kabelanschluss sitzt. Dabei stellte er fest, dass im Haus jemand die verblombten (?) Kabelanschlüsse freigelegt hatte, um kostenlos Kabel empfangen zu können. Heute geht das angeblich nicht mehr.

      Ich denke aber, dass ein Elektriker sich doch mit sowas auskennen müsste oder zumindest vorher belesen oder anderweitig informieren müsste, als dass man das so dämlich macht, dass die Kabel nicht gegeneinander abgeschirmt sind oder überhaupt, dass man es so bemerkt. Ich wüsste mal gerne, was so jemand als Strafe bekommt. Das ist ja schon eine ziemliche heftige kriminelle Energie.
      Wenn man den Kasten aufbricht, geht das sicher immer noch. Es ist sicher für jede Wohnung ein Anschluss vorhanden.
      Nur ist das eine ziemich blöde Idee, weil (je nachdem wo der Kasten montiert ist) den anderen Bewohnern sofort auffällt, wenn der Kasten aufgebrochen wurde. Dann ruft jemand einen Techniker, der natürlich auch mal überprüft, ob alle angeschlossenen Wohnungen auch wirklich einen Vertrag haben. Und schon ist man dran...
      Also wenn, dann nicht nur seine eigene Wohnung anschließen, sondern gleich alle :lol: .

      Als Strafe schätze ich mal so grob 1000 € Geldstrafe, plus natürlich die Kosten für die Reparatur vom aufgebrochenen Kasten, und evtl. muss man die Kabel-TV-Gebühren für eine lange Zeit rückwirkend zahlen. Zumindest wenn man zum ersten mal mit sowas erwischt wird. Bei Wiederholungstätern könnte es auch eine Bewährungsstrafe oder Gefängnis geben.
      Und das alles für das olle lineare Fernsehen...

      Es gibt deutlich legalere Möglichkeiten, 10€/Monat zu sparen.
      In vielen Gebäuden stellt sich die Frage aber gar nicht, weil oft eh jede Wohnung einen Kabel-Anschluss hat, den man über die Nebenkosten mitbezahlt und den man nicht kündigen/abbestellen kann.
      Eigentlich ist das der Telekom und FTTH-Anbietern gegenüber ziemlich unfair. Einen Telefon- oder Glasfaser-Anschluss kann man ja kündigen/gar nicht erst buchen, wenn man ihn nicht braucht, den Kabel-Anschluss nicht.
    • @Nervenbündel
      Ich habe nicht verstanden, was du meinst, dass die Kabel irgendwo rauskommen. Aus dem Kasten raus oder aus der Wand raus? Geht nicht das TV-Kabel von der Wohnung (Wand-Anschluss) unter Puzt in den Keller und dort in den Kabelkasten? Wie kann man da denn ein Kabel "dazulegen"? Meinst du einfach, dass man das Kabel, das von der Wohnung kommt und vermutlich in dem Kasten angeklemmt werden muss zur großen Leitung, die von der Straße kommt statt das im Kasten anzuklemmen, einfach im Kasten bzw. außerhalb des Kastens zu den anderen Kabeln dazulegt, die von den jeweiligen Wohnungen kommen? Ich frage mich nur, wie es sein kann, dass das Kabelsignal, welches durch ein Kabel vom Kasten zu den jeweiligen Wohnungen geht, so ungeschirmt sein kann, dass das die Signale an die danebenliegenden Wohnungskabel übertragen kann. :roll:
    • 65536 wrote:

      In vielen Gebäuden stellt sich die Frage aber gar nicht, weil oft eh jede Wohnung einen Kabel-Anschluss hat, den man über die Nebenkosten
      mitbezahlt und den man nicht kündigen/abbestellen kann.
      Eigentlich ist das der Telekom und FTTH-Anbietern gegenüber ziemlich unfair. Einen Telefon- oder Glasfaser-Anschluss kann man ja kündigen/gar nicht erst buchen, wenn man ihn nicht braucht, den Kabel-Anschluss nicht.
      Ja, bei mir stellt sich die Frage auch nicht mehr, weil ich über die Nebenkosten dazu verdonnert bin, einen Kabelanschluss zu bezahlen, der zudem noch ziemlich teuer ist, obwohl es ein Mehrfamilienhaus ist. Vorher habe ich in einer Art selbstverwaltetem Haus gewohnt, da hat sich niemand so richtig gekümmert und es war auch keinem aufgefallen, dass der Kasten offen war bzw. ich hatte das sogar gesehen, aber dachte mir damals nichts dabei. Erst als dieser Mensch von der Kabelfirma da war, ist es dem aufgefallen und dann hat dieser dafür gesorgt, dass der Kasten verblombt wird.

      Wieso ist das eigentlich so, dass der Kabel-Anschluss zwangsweise über die Hausverwaltung/Vermieter zur Verfügung gestellt wird, auch wenn man den Anschluss gar nicht will? Zum Telefonanschluss zwingt einen ja tatsächlich auch keiner und ich habe seit Jahren keinen, weil mir das zu teuer ist. Ist das eigentlich erlaubt? Ich würde gerne auf diese Kabelgebühren verzichten und den Fernseher auch nicht mehr nutzen, wenn ich dabei im Monat 20 EUR sparen könnte, wobei ich glaube, dass der Anschluss sogar noch mehr im Monat kostet.

      Damals wo der Stromdiebstahl war (war wieder eine andere Wohnung) kann ich mir gut vorstellen, dass der Ursprung das Abstellen von Strom war und die Person dann ganz raffiniert war und überlegte, wo sie jetzt wieder Strom herbekommt. Als es funktioniert hat, dachte die sich wohl wirklich "warum nicht immer so machen?" :yawn:
    • Einer meiner Vormieter hat das so gemacht, einfach ein Kabel von dem Nachbarkabelanschluss in diese Wohnung gelegt. Als ich eingezogen bin, war mir nicht klar, dass das geklautes Kabel-TV ist und habe mich nicht drum gekümmert. Bis die Kabelfirma das dann mal geprüft hat. Seitdem muss ich für den Anschluss zahlen (ich dachte bis dahin, der Vermieter bezahlt das), aber zum Glück musste ich nicht nachzahlen für die Zeit davor.
      Ist da wer?

      Bums Bums Corona brauch ich nicht Hopsassa!
    • Hier ist ein interessanter Artikel zu Kabelgebühren bei Mietern. Es ist wohl eine Klage anhängig, womit erreicht werden soll, dass man als Mieter nicht mehr zwangsverpflichtet wird, das zu bezahlen. Das würde ich sehr begrüßen. Ich würde das sofort abbestellen:
      teltarif.de/nebenkosten-kabela…uendigung/news/77463.html
      Wie die ganze Sache ausgegangen ist, steht da nicht, wobei der Sachverhalt auch etwas anders ist, als dass diese Grundgebühr der Netzbetrieber umgelegt wird. Das dürfte doch genausowenig erlaubt sein. Ich verstehe nicht, wie man dazu gezwungen werden kann, etwas zu bezahlen, was man gar nicht nutzt. Aber gut, die GEZ-"Gebühr" wird ja auch seit mehreren Jahren erhoben und die ist meiner Meinung nach auch rechtswidrig. Das interessiert ja auch keinen.

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    • FruchtigBunt wrote:

      Ich habe nicht verstanden, was du meinst, dass die Kabel irgendwo rauskommen. Aus dem Kasten raus oder aus der Wand raus? Geht nicht das TV-Kabel von der Wohnung (Wand-Anschluss) unter Puzt in den Keller und dort in den Kabelkasten?
      Technisch ist das so: Bei diesen Kabeln (vom Hausanschluss zu den Wohnungen) handelt es sich um einfache Koaxialkabel. Das Signal wird in Amplitudenmodulation darauf übertragen. Legt man ein weiteres Kabel über eine längere Strecke dazu (möglichst eines ohne/ ohne starke Abschirmung), wird durch die EM- Induktion das Signal auch auf dieses Kabel übertragen; es wirkt wie eine Antenne.

      Die Anschlüsse liegen auch nicht immer im Keller. In meinen letzten beiden Wohnungen war der Anschlusskasten auf dem Speicher.

      FruchtigBunt wrote:

      Wieso ist das eigentlich so, dass der Kabel-Anschluss zwangsweise über die Hausverwaltung/Vermieter zur Verfügung gestellt wird, auch wenn man den Anschluss gar nicht will?
      Der Hausanschluss kostet Geld. Diese Kosten darf der Vermieter auf die Mieter umlegen. So, wie früher auch zum Beispiel die Kosten für die Antennen auf dem Dach. Was ja auch irgendwie sinnvoll ist, wenn viele Parteien in einem Haus leben. Man hätte früher ja sonst einen Antennenwald auf dem Dach gehabt. Oder später dann zig Satellitenschüsseln an der Hauswand - was auch nicht wirklich gut aussieht.
      Und auch heute: Ein Haus an das Glasfasernetz anzuschließen ist auch mit Kosten/ Investitionen verbunden. Einen Teil davon billigerweise auf die Mieter als Proviteure umzulegen, ist m.E.n. auch fair.
      Of course I talk to myself! :nod: Sometimes I need expert advice. :prof:
    • FruchtigBunt wrote:

      Ist das eigentlich erlaubt?Wieso ist das eigentlich so, dass der Kabel-Anschluss zwangsweise über die Hausverwaltung/Vermieter zur Verfügung gestellt wird, auch wenn man den Anschluss gar nicht will? Zum Telefonanschluss zwingt einen ja tatsächlich auch keiner und ich habe seit Jahren keinen, weil mir das zu teuer ist.
      Bislang ist das leider erlaubt. Die Hausverwaltung muss für jede Wohnung Gebühren bezahlen, und darf diese über die Nebenkosten an die Mieter/Eigentümer weitergeben.
      Ich hoffe auch, dass sich das ändert.
      Die Kabel-TV-Anbieter brauchen eh nicht zu jammern - schließlich verdienen sie inzwischen über Kabel-Internet sehr viel Geld an dem längst abbezahlten Kabelnetz.
    • kitescreech wrote:

      Daß sich der besagte Nachbar dabei so dumm angestellt hat verwunderte mich sehr.Der war von Beruf Elektriker.

      FruchtigBunt wrote:

      Ich denke aber, dass ein Elektriker sich doch mit sowas auskennen müsste
      Ein Elektriker kennt sich normalerweise nur mit Stromleitungen aus.
      Ich würde keinen Elektriker an meine Telekommunikationsleitungen lassen.

      FruchtigBunt wrote:

      Früher konnte man auch noch die Kabelverteilerkästen aufbrechen und mit irgendwelchen Griffen freischalten. Ich hatte lange Zeit keinen Kabelanschluss und war irgendwann mal mit einem Menschen vom Kabelfernsehen im Keller, um dem zu zeigen, wo der Kasten für den Kabelanschluss sitzt. Dabei stellte er fest, dass im Haus jemand die verblombten (?) Kabelanschlüsse freigelegt hatte, um kostenlos Kabel empfangen zu können. Heute geht das angeblich nicht mehr.
      Ich könnte mir vorstellen, dass in größeren Häusern die Kabel dauerhaft alle angeschaltet sind, aber durch eine Schalteinheit laufen, die aus der Ferne das Zu- und Abschalten ermöglicht.
      Das spart Techniker-Besuche. Evtl. ist es auch mit mit der heutigen empfindlichen Messtechnik möglich, jeden weiteren zugeschalteten Leitungszweig zu erkennen.
      Oder der ganz üble Weg: Alles verschlüsselt und man braucht zwingend einen Empfänger vom Kabelanbieter...

      Nervenbündel wrote:

      Nee, ebent nicht. Irgendwo kommen die ganzen Kabelse raus und da irgendwo endet das selbstverlegte Kabel bzw. da fängt es an und geht solange mitten im dem Kabelwust weiter, solange es geht. Je länger die Strecke Richtung Wohnung ist, desto mehr Streuungen werden eingefangen und desto besser die Ausbeute. Wichtig war bzw. ist, dass die Kabels ganz ganz dicht beieinander liegen.
      Das würde mich aber wundern. Die Kabel sind doch normalerweise gut abgeschirmt, um gegenseitige Störungen zu vermeiden. Internet wäre mit einer strahlenden Konfiguration gar nicht möglich.

      FruchtigBunt wrote:

      Hier ist ein interessanter Artikel zu Kabelgebühren bei Mietern. Es ist wohl eine Klage anhängig, womit erreicht werden soll, dass man als Mieter nicht mehr zwangsverpflichtet wird, das zu bezahlen. Das würde ich sehr begrüßen. Ich würde das sofort abbestellen:
      Ich fände es zwar gut, dass die teils sehr langen Vertragslaufzeiten von 10 bis 20 Jahren deutlich reduziert werden, damit mehr Wettbewerb herrschen kann.
      Aber die Möglichkeit der Zwangsabschaltung einzelner Mieter sehe ich kritisch. Viele ältere Anlagen sind gar nicht darauf ausgelegt. So auch bei mir. Da hängen mehrere Mieter mehr oder weniger am gleichen Kabelstrang, das hatte bei der Verkabelung Kosten gespart. Wenn die Klage so Erfolg hat, würde das bei uns bedeuten: Jeder, der kündigt, könnte auch weiterhin fernsehen. Wenn sich das herumspricht, kündigen Alle und zum Schluss wird das Haus komplett abgeschalten. Die andere Möglichkeit wäre, dass der Vermieter alles neu verkabeln muss. Das zahlen dann alle bis auf den einen, der gekündigt hat.
      Oder alternativ der Weg der Zwangsverschlüsslung mit all seinen Nachteilen. Einer spart ein wenig Geld und alle anderen müssen deutlich draufzahlen. Ich finde das Konstrukt der geteilten Kosten für die Solidargemeinschaft deutlich besser.
      Nebenbei würden die Leute dann wohl alles per Internet anschauen wollen und verstopfen diese Leitungen.
      Die gleiche Diskussion gab es beim Studium wegen des Semestertickets: Dadurch dass es alle kaufen müssen, kostet es fast nichts, bietet aber den kompletten Verbundraum.
      Die "Ich-zahle-nur-was-ich-nutze-Mentalität" hasse ich zutiefst. Wenn man das weiterdenkt, haben wir dann wieder Brückenzoll, Maut auf allen Straßen, Gehwegnutzungsgebühr, Abwassergebühr abhängig von der Länge der Leitung usw. Das gesparte Geld würde durch den Verwaltungsaufwand mehr als aufgefressen werden. Ratet mal, warum Internet und Mobilfunk auf dem Land selten gut ausgebaut ist: Weil die Anbieter die Kosten scheuen und es nichts zu holen gibt. Hier fehlt bereits der Anschlusszwang und wird gnadenlos ausgenutzt. Die eine Seite sind deutlich gesunkene Anschlussgebühren - die andere Seite ist, dass nur die Anschlüsse ausgebaut werden, wo die Kosten gering sind...
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.

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    • @Digital_Michael
      Ah okay, nun habe ich verstanden, wo man das dazulegen muss, also zwischen dem Kasten und den einzelnen Wohnungsanschlüssel. Ich kann mir aber nicht vorstellen, wie man da einfach ein Kabel "dazulegen" soll, weil das ja alles unter Putz verlaufen dürfte oder in irgendwelchen Kabelschächten. Da kann man ja nicht so einfach Kabel durchziehen. Vor allem wird doch da schon das eigene Kabel mit drin liegen und nur nicht im Kasten angeklemmt sein. Deshalb verstehe ich nicht, wieso es da nicht auch einfach kostenlos das Signal von den anderen Kabeln übernimmt.

      Ich habe nun Informationen gefunden, dass wohl in einigen Fällen schon so geurteilt wurde, dass man die Kabelgebühren nicht zahlen muss, wenn man auf eigene Kosten eine Sperrfilter in die Wohnung setzt, so dass man gar kein Kabel bekommen kann. Anderswo wird aber wieder argumentiert, wenn es im Mietvertrag genannt ist, dass es dann auch zu zahlen sei.
      Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht, denn die Kabel werden einmal gelegt und da verstehe ich noch, wenn sich alle Eigentümer an den Verlegegebühren beteiligen müssen. Ich verstehe aber nicht, wieso man gezwungen wird, Kabelfernsehen als Mieter zu beziehen. Es könnte doch einfach dieses An- und Abmelden dem jeweiligen Mieter überlassen werden, so wie es beim Telefon auch funktioniert.
    • @65536
      Muss die Hausverwaltung tatsächlich mit den Kabelbetreibern Verträge für jede Wohnung abschließen? Das wäre ja auch ein Zwang. Man kann doch nicht alle Haushalte in Deutschland mit Kabelanschluss zwangsversorgen. :roll: Beim Abwasser ist das ja auch so, da finde ich es auch nicht fair, aber verstehe es noch halbwegs. Bei Kabel aber nicht mehr. Könnte eine Hausverwaltung nicht sagen, dass sie keinen Kabelanschluss wollen und das jeder Mieter selbst entscheiden soll?