Allgemeine Haushalts- und Alltagsfragen

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    • Shenya wrote:

      Die Haftpflicht aber auch nicht, weil es keine Fahrlässigkeit von mir war. Das Rohr ist einfach sehr alt.
      Ich würde trotzdem sagen die Haftpflicht. Deine Fahrlässigkeit war es nicht rechtzeitig zu bemerken so dass überhaupt ein Schaden an der Küche entstehen konnte. Von einmal nass werden und trocken wischen geht eine Küche ja nicht kaputt.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ja, ich hab mal vorsorglich eine Meldung bei der Haftpflichtversicherung gemacht. Aber erst muss auch noch geklärt werden, wie groß der Schaden überhaupt ist.
      Die Küche ist alt. Ich hatte schon einmal den Fall, dass die Haftpflichtversicherung sich geweigert hat, etwas zu zahlen, weil sie sagte, der Gegenstand war zu alt und nichts mehr wert. Damals war es der Glaseinsatz einer Tür. Aber letztendlich entstehen ja trotzdem Kosten, wenn man etwas Altes ersetzen muss.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Welche Versicherung ist zuständig, wenn ein Wasserschaden durch ein undichtes Abflussrohr entstanden ist in der Küche, und die Küche gehört dem Vermieter? Mein Vermieter sagt, ich soll es meiner Hausratversicherung melden, aber die Küche gehört ja nicht mir, dann kann es die Hausratversicherung doch eigentlich nicht sein, oder?
      Die Haftpflicht aber auch nicht, weil es keine Fahrlässigkeit von mir war. Das Rohr ist einfach sehr alt.
      Ist es dann die Gebäudeversicherung vom Vermieter, und/oder muss ich es der Hausverwaltung melden?
      Wir haben gerade ein ganz ähnliches Problem, von daher kann ich dir sagen:

      In erster Linie ist die Gebäudeversicherung zuständig bei Wasserschäden. Heißt die bezahlen die Reparatur und all das. Nur für Sekundärschäden, also z. B. Schäden an Mobiliar oder vielleicht auch Teppichen, die durch den Wasserschaden entstanden sind, ist dann die Hausratsversicherung zuständig. So teilt sich das auf. Das gilt selbst dann, wenn es ne Eigentumswohnung ist. Ist davon unabhängig.

      In Mietangelegenheiten kenne ich mich nicht so aus, aber letztlich müsstest du mit deinem Vermieter schon nochmal sprechen. Du bist ja nicht Besitzer und somit nicht Ansprechpartner für die Gebäudeversicherung. Die Gebäudeversicherung sollte dann auch die Reparatur in Auftrag geben im Normalfall bzw. die Ortung des Lecks auch wenn nötig.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Also dann ist es hoffentlich in Ordnung, wenn ich betreffend Reparaturen erstmal inaktiv bleibe.
      Der Vermieter weiß Bescheid, der Hausverwaltung habe ich vorhin auch noch eine Mail geschickt.

      Nur die Hausratversicherung weiß noch nichts. Ich dachte, weil die Küche nicht mein Hausrat ist, sondern dem Vermieter gehört, dann kann es nicht die Hausratversicherung sein. Oder zahlt die auch für gemietete Sachen, die einem nicht gehören?
      Alles wird galaktisch gut.
    • Wenn der Vermieter eine möbellierte Wohnung vermietet, hat er wahrscheinlich eine eigene Hausratsversicherung, kannst ja mal fragen. Da Küchenmöbel (also Theke, Herd und so) fest installiert sind und keine Möbel im herkömmlichen Sinne, halte ich es theoretisch auch für denkbar, dass sie ebenso unter Gebäudeversicherung fallen, aber so genau kenne ich mich da auch nicht aus. Da fragst du doch besser direkt bei einer Versicherung nach.
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    • Genau das gleiche Problem hatte ich gerde auch.
      Es gab einen fiesen Wasserschaden durch einen defekten Leitungsschlauch im Toilettenspülkasten in der Wand. Für Schäden an meinen eigenen Möbeln ist meine eigene Hausratversicherung aufgekommen, für Schäden an den Einbauschränken meines Vermieters dessen eigene Versicherung.
      Die eigentliche Schadenssanierung (Trocknung, Abtrag, Aufbau von Bad, Flur, angrenzendes Zimmer und darunter liegende Wohnung etc.) wurde durch die Gebäudeversicherung reguliert, - ürigens auch meine Mietminderung, da sich das Ganze über mehrere Monate hinzog und ich so lange in einer Baustelle wohnte.

      Vor ein paar Jahren hatte ich aus Versehen einmal einen schweren Topf auf das Ceranfeld der mitgemieteten Einbauküche fallen lassen und es dabei zerstört. Diesen Schaden hatte ich meiner Privathaftpflicht-Versicherung gemeldet, die dann auch regulierte.

      Wenn du, @Shenya, den Rohrbruch deiner Vermieterin sofort gemeldet hast, kann dir niemand Fahrlässigkeit oder sonst ein Mitverschulden vorwerfen. Damit bist du deiner Pflicht als Mieterin nachgekommen. Bestenfalls kannst du den Haupthahn zudrehen, so dass nichts mehr nachläuft.
      Darüber hinaus hast du den Rohrbruch ja nicht verursacht.

      Mein Vermieter hat aktuell ein Problem mit seiner Versicherung, weil er fast zwei Wochen gebraucht hat, um auf meine Alarm-Mails zu reagieren - und so lange hat das Wasser in der Wand gestanden und ist in die Wohnung darunter gesickert. Die Wand hatte bereits Schimmel angesetzt.
    • Bei mir ist es hoffentlich nicht so schlimm, nur kann ich nicht sehen, wie viel Wasser unter den Schrank gelaufen ist.
      Das Rohr ist im Schrank unter der Spüle, da schaue ich auch nicht jeden Tag rein.
      Mein Vermieter hat mir geschrieben, dass er die Wohnung an seine Tochter übergeben hat, und dass er nicht mehr Ansprechpartner ist. Die Wohnung gehört jetzt seiner Tochter und seiner Schwester. Die Schwester war vorher schon Eigentümerin, in Erbengemeinschaft mit dem Bruder. Ich habe der Schwester dann auch noch eine Mail geschrieben und hoffe, dass sie sich bald meldet, damit ich weiß, wie es weiter geht.
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      Die Sache zieht sich noch. Mein Vermieter sagte, seine Versicherung sagt, es sei meine Schuld, daher Haftpflicht. Die Haftpflichtversicherung sagt aber, sie ist nicht zuständig, weil sie gemietete Sachen nicht zahlt und außerdem die Leitungswasserversicherung vom Vermieter zuständig wäre. Jetzt habe ich es doch mal noch der Hausratversicherung gemeldet, zur Sicherheit.

      Leider habe ich bei meinen Vermietern wohl schlafende Hunde geweckt, es wurde mir gesagt, man hätte ja seit 3 Jahren die Miete nicht erhöht, deshalb soll ich mir überlegen, was ich denn bereit wäre, freiwillig mehr zu zahlen, ansonsten würden die Vermieter den formellen Weg gehen.

      Eigentlich will ich freiwillig gar nicht noch mehr zahlen, und ich vermute auch, dass meine Vermieter mit 20 EUR nicht zufrieden wären, wahrscheinlich schwebt ihnen eher ein Betrag zwischen 50-100 EUR vor, das werde ich aber nicht freiwillig zahlen, nur wenn ich muss.
      Was macht man nun in so einem Fall? Soll ich 20 EUR vorschlagen und warten, was kommt, oder lieber sagen, sie sollen gleich den formellen Weg gehen?
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      Shenya wrote:

      Was macht man nun in so einem Fall? Soll ich 20 EUR vorschlagen und warten, was kommt, oder lieber sagen, sie sollen gleich den formellen Weg gehen?
      In so einer Situation war ich noch nie, ich würde es vielleicht auch erstmal mit den 20 € versuchen. Dein Vermieter darf in den meisten Fällen lt. Gesetz die Kaltmiete maximal 20 % (innerhalb von drei Jahren) erhöhen, so kannst du dir ausrechnen, was er maximal als Erhöhung fordern könnte. Nur weil er vielleicht länger als drei Jahre nicht erhöht hat, darf er die 20% trotzdem nicht überschreiten.
      Mein Vermieter hat mehr als 20% gefordert, daraufhin habe ich die Mieterhöhung abgelehnt, mit der Begründung, er möge sich doch bitte ans Gesetz halten. Mein Vermieter hat sich dann aber nicht mehr gemeldet (meine Forderung hat ihn wahrscheinlich mal wieder überfordert :m(: ).
      Ist da wer?
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      kim wrote:

      Mein Vermieter hat mehr als 20% gefordert, daraufhin habe ich die Mieterhöhung abgelehnt, mit der Begründung, er möge sich doch bitte ans Gesetz halten. Mein Vermieter hat sich dann aber nicht mehr gemeldet
      Und dann musstest du gar keine Erhöhung zahlen?

      Meine Vermieter sind wohl etwas fitter. Die werden das mit den 20% genau wissen, aber hoffentlich nicht ausnutzen, sonst kann ich hier nicht länger wohnen.

      20% sind auch absoluter Wahnsinn. Das muss man sich mal geben. 20%!
      Was denkt sich der Gesetzgeber oder die Rechtsprechung dabei? Wenn das ein Vermieter alle 3 Jahre durchzieht - Kein Wunder, dass die Mieten explodieren.

      Ich hatte in den letzten 3 Jahren jedenfalls keine Lohnerhöhung von 20%.
      Alles wird galaktisch gut.
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      Es sieht fast danach aus, als bräuchtest du einen Anwalt, @Shenya. Einfach so zu behaupten, du hättest Schuld an einem Wasserschaden, scheint nicht legitim. Es wirkt, als wollte man dich aus der Wohnung ekeln. Man verbindet einen Wasserschaden mit einer Mieterhöhung.

      Wasserschaden:
      Hier sollte dir die konkrete Schadensbezifferung der Versicherung gezeigt werden. Ursprung des Schadens ist das kaputte Wasserrohr, nicht ein Verhalten von Dir. Möglicherweise hat der Vermieter keine Versicherung oder diese deckt den Schaden nicht oder die Besitzverhältnisse der Wohnung sind unklar und waren der Versicherung nicht gemeldet etc...
      Verlasse dich besser nicht auf irgendwelche vagen Äußerungen des Vermieters - und bitte - anerkenne KEINE Schuld für irgendwas, ohne mit einem Anwalt gesprochen zu haben, denn das könnte deinen evtl. Haftpflicht-Versicherungsschutz verhindern (Haftpflicht dann, wenn du an fremdem Eigentum etwas kaputtmachst oder einen Schaden zweifelsfrei verursachst).

      Mieterhöhung:
      Hier gibt es gesetzliche Grenzen. Eine Mieterhöhung löst DEIN Sonderkündigungsrecht aus.

      Mieterbund schreibt:

      The post was edited 1 time, last by Coocy ().

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      Shenya wrote:

      Und dann musstest du gar keine Erhöhung zahlen?

      Meine Vermieter sind wohl etwas fitter. Die werden das mit den 20% genau wissen, aber hoffentlich nicht ausnutzen, sonst kann ich hier nicht länger wohnen.
      Genau, ich musste bisher keine Erhöhung zahlen. Dass ich sein Mieterhöhungsschreiben einfach ablehnen soll, hat man mir beim Mieterverein geraten. Die Mieterhöhung hat er letztes Jahr im Juni gefordert und nach meiner Forderung, sich an die Gesetze zu halten, hat er sich gar nicht mehr gemeldet. (Er ist ein offensichtlich ein bisschen zu blöd, sich selber zu erkundigen, welche Gesetze ich gemeint haben könnte und er ist wohl zu geizig, sich ebenfalls rechtlichen Rat zu holen.)

      Ich finde 20% auch unverschämt, aber genau das ist wohl auch der Grund, weshalb die Mieten so explodieren. Das da mehrere Faktoren zusammen kommen, kann man in dem Link von Coocy ja gut nachlesen, ich hatte das mit den 20% nur vereinfacht erklärt. Kennst du die ortsübliche Miete, die für deine Wohnung gelten müsste? Bis zu dieser Höhe könnte dein Vermieter letztendlich die Miete erhöhen. (Die ortsübliche Vergleichsmiete könnte mein Vermieter nur mithilfe eines Gutachtens feststellen, weil es für mein Dorf z.B. keinen Mietenspiegel gibt.)
      Ist da wer?

      The post was edited 1 time, last by kim ().

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      Coocy wrote:

      Möglicherweise hat der Vermieter keine Versicherung oder diese deckt den Schaden nicht oder die Besitzverhältnisse der Wohnung sind unklar und waren der Versicherung nicht gemeldet etc...
      Wer weiß, einen Besitzerwechsel hat es ja gegeben.

      Coocy wrote:

      Es wirkt, als wollte man dich aus der Wohnung ekeln.
      Ich hoffe nicht, ich hätte keine Chance, in absehbarer Zeit eine vergleichbare Wohnung zu finden. Nicht mal nur, weil die bei Neuvermietung alle teurer sind wie in der Bestandsmiete, sondern weil es keine gibt. Die gehen alle unter der Hand weg.
      Bei Neuvermietung könnten meine Vermieter einiges mehr verlangen als ich bis jetzt zahle. Aber dafür hat man bei Neuvermietung immer ein Risiko, weil man nicht weiß, wen man als Mieter bekommt. Ich zahle wenigstens immer pünktlich und bin eigentlich, wenn man mir nicht blöd kommt, ein unkomplizierter Mieter.

      kim wrote:

      Kennst du die ortsübliche Miete, die für deine Wohnung gelten müsste?
      Es gibt hier einen Mietspiegel, den man kostenpflichtig bei der Stadtverwaltung bestellen kann. Hab ich noch nicht gemacht.
      Vielleicht gehe ich tatsächlich erst zu einer Erstberatung zum Anwalt. Manchmal ist es sinnvoller, Geld in einen Anwalt zu investieren, besser als wenn man irgendwas falsch macht und dafür dann viel mehr zahlt.
      Alles wird galaktisch gut.
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      Shenya wrote:

      Soll ich 20 EUR vorschlagen und warten, was kommt, oder lieber sagen, sie sollen gleich den formellen Weg gehen?
      Dein Vermieter kann nur erhöhen, wenn deine Miete unter der üblichen Vergleichsmiete liegt. Das nach zu weisen ist relativ viel Arbeit. Deshalb: Lass dich nicht auf freiwillig ein, lass ihn nachweisen, was andere mehr zahlen und das dann vorlegen.
      Wird schon Und immer an das Handtuch denken.
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      Ich hatte auch mal einen Wasserschaden. Im Keller, das Wasser kam aus einer anderen Wohnung.
      Eigentlich hätte ich mich mit Gebäudeversicherung oder Haftpflicht der verursachenden Mieterin herumägern müssen - aber ich habe es alles meiner Hausratversicherung geschildert. Die haben dann explizit gefragt, ob ich auch schon die anderen Versicherungen kontaktiert habe - hatte ich nicht. Ich vermute, die klären das dann unter sich. Ich hab jedenfalls das Geld von meiner Versicherung bekommen.

      Ich würde ja sagen: Du hast den Schaden pflichtgemäß gemeldet.
      Also wenn es optisch noch OK aussieht und nicht schimmelt, würde ich die Küche eben so weiternutzen, ggf. auseinanderbauen und trocknen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
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      Ich glaube nichtmal, dass er dir die Schuld gibt. Die meinen nur da sie ja die Kosten für den Schaden zahlen müssen, können sie sich das nur leisten, indem sie die Miete erhöhen... Bzw. nur so machen sie halt "genug" Profit. Oder sie wollten dir mit Mieterhöhung drohen, um dich irgendwie gefügig zu machen. Keine Ahnung was die aushecken...
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
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      Lex wrote:

      Die meinen nur da sie ja die Kosten für den Schaden zahlen müssen, können sie sich das nur leisten, indem sie die Miete erhöhen...
      Zahlt denn da nicht eigentlich die Gebäudeversicherung?
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
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      Shenya wrote:

      Die Haftpflicht aber auch nicht, weil es keine Fahrlässigkeit von mir war. Das Rohr ist einfach sehr alt.
      Ist es dann die Gebäudeversicherung vom Vermieter, und/oder muss ich es der Hausverwaltung melden?
      Rohrbruch ist ganz klar Risiko des Eigentümers, da kann der Mieter ja nichts für und das ist auch keine Kleinreparatur, die der Mieter nach den meisten Mietverträgen übernehmen muss. Und da die Einbauküche dem Vermieter gehört, ist auch der Rest sein Problem. Wird gerne probiert, dem Mieter anzuhängen - ich hatte mal in einer Mietwohnung Schimmel an der Decke (!), den der Hausverwalter mir beim Auszug anlasten wollte (war schlampig saniert worden - 1994 in Leipzig), aber sowas ist ein klarer Fall, solange der Mieter nicht gerade beim Bild aufhängen das Rohr angebohrt hat.
      Die Gebäudeversicherung ist je nach Vertragsbedingungen übrigens auch nicht in jedem Fall zuständig - bei uns bestand mal der Verdacht, dass das Regenfallrohr, das außerhalb des Hauses runterkommt und erst im Boden unter das Haus geführt wird, gebrochen sei, das hätte die Gebäudeversicherung nicht bezahlt, die haben noch nicht mal den Fachmann bezahlt, der mit der Kamera nach dem Schaden gesucht hat. Dafür müsste das Rohr komplett innerhalb des Hauses verlaufen.

      Shenya wrote:

      Mein Vermieter sagte, seine Versicherung sagt, es sei meine Schuld, daher Haftpflicht. Die Haftpflichtversicherung sagt aber, sie ist nicht zuständig, weil sie gemietete Sachen nicht zahlt und außerdem die Leitungswasserversicherung vom Vermieter zuständig wäre.
      Klar, die Versicherung versucht, sich zu drücken. Haftung des Mieters ist aber Quatsch - dafür hättest Du mindestens fahrlässig handeln müssen und dadurch den Schaden herbeiführen, was bei einem Rohrbruch insbesondere in einem Altbau aber vom Vermieter nachgewiesen werden muss, nicht umgekehrt. Ich würde sagen: das und die angedrohte Mieterhöhung sind Grund genug, um zum Mieterschutzbund oder zum Anwalt zu gehen.