Allgemeine Haushalts- und Alltagsfragen

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    • @Teddy1 Regalbretter (also Holzbretter) kann man sich beispielsweise direkt im Baumarkt aufs gewünschte Maß ablängen lassen. Mit Wandhalterungen dann instalieren.

      Er könnte vielleicht ein großes Podest bauen (ca. 40/50 cm Höhe) und die Fläche unter dem Podest als Lagerfläche nutzen.

      Da es in meiner Welt selten "normale" und "unnormale" Tische gibt: ich habe keine Ahnung, was da passt und was nicht, aber ich würde es ausmessen und dann im Internet nach einem Tisch in den konkreten Maßen suchen.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Teddy1 wrote:

      @ Fruchtigbunt
      Er hat z.B. keine Abstellkammer, da geht es um Eimer, Kisten, Staubsauger. In einem anderen Zimmer braucht er Regale die nur 10 cm tief sind. Papier- und Ordnerlagerung wäre auch interessant. In die Küche passt kein normaler Tisch. Es geht in erster Linie um Möbel, aber auch um Kleinkram.
      Je nach Budget und Wohnung könnte man beispielsweise für Dinge wie "Eimer, Kisten, Staubsauger" eine zweite Decke einbauen und eine Art Stauraum dadurch schaffen, wobei die Frage ist, ob man dann immer mit einem Tritt hochkraxeln will, um die Sachen rauszuholen. Ich hatte das schon in Altbauwohnungen so, dass es im Eingangsbereich über der Türe (also auf einem Teil des Flures) eine Art doppelt eingezogenen Boden gab, wo man dann solche Sachen lagern konnte.

      Eine Abstellkammer kann man sich auch selbst (wenn Platz vorhanden ist) im Flur oder in einem anderen Raum schaffen, in dem man sich einen Bereich oder Ecke durch einen Schiebevorhang und/oder ein Regal abtrennt. So hatte ich das Mal gemacht. Die Lösung war genial und meiner Meinung nach sogar sehr schick und auch günstig. Besen, Eimer und damals noch Staubsauger waren so immer fix hinter dem Schiebevorhang verstaut. Dabei war der Flur nicht so wahnsinnig groß gewesen. Das eignet sich auch bei wenig Platz.

      Hm. Wenn er bezüglich der Regale genaue Vorstellungen hat, würde ich einfach bei IKEA und diversen Möbelhäusern nach dieser Regaltiefe suchen. Je nach eigenen Ansprüchen und Handwerklichkeit könnte man die auch selbst herstellen. Es gibt in manchen Städten offene Tischlereien. Da kann man unter Anleitung sowas machen.

      Bei den Papier- und Ordnern fällt mir (zu diesem anderen Thread) ein, dass man grundsätzlich das Papier in Ordner hochkant hinstellen kann oder in Hängeregistraturen hängt oder digitalisiert. In letzterem Fall spart man wohl am meisten Platz. Ich möchte das Digitalisieren auch schon lange machen, scheitere aber an der Auswahl eines geeigneten Scanners (einen Ordner voll mit Papier hier im Laden scannen zu lassen kostet zwischen 50 und 100 EUR.. das ist mir zu teuer).

      Bei IKEA gibt es Klapptische, die man an die Wand montiert. Die Tischplatte kann dann nach unten weggeklappt werden, wenn der Tisch nicht benötigt wird. Das kann man sich vermutlich auch gut selbst bauen. Theoretisch könnte man auch an der Arbeitsplatte (sofern vorhanden) speisen. Das habe ich mal probiert, aber mir hat das nicht gefallen, da die Arbeitsplatte dafür zu hoch war und ich keine Barhocker wollte. Damals habe ich dann auf dem Sofa Mahlzeiten zu mir genommen oder an meinem Schreibtisch. :m(: In der Küche war damals kein Platz für einen Tisch gewesen und im Zimmer auch nicht.

      Bei wenig Platz finde ich ein Bett mit Unterkommode sehr praktisch. So kann man unter dem Bett viele Sachen lagern. Dabei muss man aber aufpassen, dass die Matratze noch ausreichend durchlüftet wird und nichts schimmelt.

      Ansonsten: Möglichst Eigenlösungen in Nischen oder schwer zugänglichen Ecken. So kann man auch kleine Räume optimal ausnutzen. Ich würde mal nach Zeitschriften gucken aus dem Bereich "heimwerken". Da sind öfters solche Ideen drin.

      Statt Stühlen fallen mir noch Hocker oder Klappstühle ein, weil man die auch gut verstauen kann. Je nach Anspruch und Leidenfähigkeit könnte man sich auch sagen, dass man es wie die Japaner (?) macht und sich eine kleine Decke ausrollt und ein bequemes Yoga-Kissen hinlegt und auf dem Boden speist, aber irgendwo hört es meiner Meinung nach dann auch auf. :yawn: Aber theoretisch könnte man es sich so "schmackhaft" machen. Ich denke, es wird die nächsten Jahre leider darauf hinauslaufen, dass man sich dann Armut (Platzmangel) und Entbehrungen als positive Askese bzw. "zurück zur Natur" selbst verkaufen wird, um sich nicht wie der letzte Mensch vorzukommen. :roll:

      Um ganz viel Platz zu sparen, ist ein Wandschrankbett sinnvoll oder ein Schlaf-Klapp-Sofa. Oder eben irgendwelche Matten, die man nach dem Schlafen einrollte (wird in Asien glaube ich so gemacht), aber das will ich eigentlich nicht vorschlagen. Ein Bett sollte eigentlich zum Standard gehören, finde ich.

      Ansonsten: So viel wie möglich ausmisten oder auslagern (z. B. falls ein Keller vorhanden ist, Werkzeuge im Keller lagern und nicht in der Wohnung usw.)

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

    • Teddy1 wrote:

      Ein Bekannter von mir hat eine schwer einzurichtende Wohnung. Ich bin auf der Suche nach Ordnungssystemen, wie man viel auf kleinem Raum verstauen kann. Kennt ihr Seiten oder Firmen die Ideen anbieten?
      Ich empfehle das Buch "Magic Cleaning" von Marie Kondo, da geht es ums Ordnen, sortieren und Aufräumen, sie erklärt u.a. verschiedene Systeme und Ideen. Das Buch hat mir sehr geholfen meine 1 Zimmer-Wohnung zu organisieren.
    • Das Buch scheint sehr gut zu sein. Ich werde ihm das mitteilen, weil er Probleme mit horten hat. Es geht aber auch um die Frage: Man möchte in der Küche zu viert am Tisch sitzen können, aber es ist kein Platz da. Meine erste Idee war ein Klapptisch und Klappstühle. Dennoch fehlt Platz :nerved: . An die zweite Decke im Flur hatten wir auch gedacht. Nur ist er zwei Meter groß und hat dann das Gefühl er ist in einer Höhle. Also dachten wir an Regale.
      Nunja kommt Zeit, kommt Rat. Wird wohl nur mit Eigenbau zu lösen sein.
      @FruchtigBunt Danke für deine Tipps.
      When nothing goes right ... go left.

      The post was edited 2 times, last by Teddy1 ().

    • Teddy1 wrote:

      Ein Bekannter von mir hat eine schwer einzurichtende Wohnung. Ich bin auf der Suche nach Ordnungssystemen, wie man viel auf kleinem Raum verstauen kann. Kennt ihr Seiten oder Firmen die Ideen anbieten?
      Eine vergleichbare Fragestellung hatte ich auch einmal in einer sehr verwinkelten kleinen Wohnung in einem winzigen Fachwerkhaus. Ich habe mit Seilstrangkonstruktionen und Klemmstangen (wie man sie auch im Bad verwenden kann) gearbeitet, welche die Möglichkeit variabler Brettbreite ließen.
      Einen kleinen maßgeschnittenen Esstisch hatte ich auf halber Höhe in einer Niesche an vier dünneren Tauen an die Decke aufgehängt, und wenn ich die Klappstühle nicht brauchte, konnte ich sie unter dem Hängetisch liegend lagern.
      In eine Ecke hatte ich einen Küchenschrank (Rondell) mit entsprechend ausgesuchten Fronten in das verwinkelte Wohnzimmer gestellt.
      Als Garderobe hatte ich eine alte Fahrradfelge aufpoliert, lackiert und an 4 dünnen kurzen Ketten von der Decke hängend platzsparend im Flur angebracht.
      U.s.w....
      (bei Bedarf gerne mehr Ideen...)

      Aktuell stehe ich wieder vor einer ähnlichen Herausforderung - ich verkleinere mich wohnlich von knapp 100 auf rund 55 qm... :roll:
    • @Teddy1
      Wenn kein Platz in der Küche für einen Tisch da ist (auch nicht für einen Tisch, den man nach Benutzung nach unten wegklappt), dann könnte man überlegen, sich an die Arbeitsplatte zu setzen (aber wer will sich zu viert in einer Reihe an die Arbeitsplatte setzen?) :roll:

      Man könnte auch überlegen, dass die Leute dann halt nicht an einem Tisch sitzen, sondern jeder woanders.

      Theoretisch könnte man in die Türe (sofern die Küche eine Türe hat) einen Mechanismus bauen, so dass man im Türrahmen sitzt und da einen ausklappbaren Tisch hat. :o Ich vermute aber mal, dass niemand so leben möchte. Das fällt mir nur theoretisch dazu ein. Man würde dann immer noch am "Küchenleben" partizipieren, aber könnte seinen Stuhl vor den Küchentürrahmen stellen. Nur käme dann niemand mehr in die Küche rein, wenn da jemand sitzt. :m(:

      Vielleicht muss man wirklich auf einen anderen Raum ausweichen zum gemeinsamen Speisen (sofern vorhanden).

      Zum fehlenden Platz in der Küche ist mir noch eingefallen, dass man mögliherweise einen Schrank oder Regal abbauen könnte und stattdessen dann eine Sitzbank mit Innenraum zum Aufbewahren aufstellt oder eine Art Kommode, in die man unten die Sachen einräumt und oben drauf sitzt.

      Theoretisch könnte man auch den Herd in die Mitte des Raumes stellen (sofern Platz) und wenn gekocht ist, wird der Herd zugedeckt mit einer Platte und dann wird das als Tisch benutzt. Das fänd ich eigentlich cool, aber meistens steht der Herd ja wegen der Anschlüsse nicht im Raum, sondern an der Wand. Aber vielleicht geht das ja trotzdem?
    • Coocy wrote:

      Teddy1 wrote:

      Ein Bekannter von mir hat eine schwer einzurichtende Wohnung. Ich bin auf der Suche nach Ordnungssystemen, wie man viel auf kleinem Raum verstauen kann. Kennt ihr Seiten oder Firmen die Ideen anbieten?
      Eine vergleichbare Fragestellung hatte ich auch einmal in einer sehr verwinkelten kleinen Wohnung in einem winzigen Fachwerkhaus. Ich habe mit Seilstrangkonstruktionen und Klemmstangen (wie man sie auch im Bad verwenden kann) gearbeitet, welche die Möglichkeit variabler Brettbreite ließen.Einen kleinen maßgeschnittenen Esstisch hatte ich auf halber Höhe in einer Niesche an vier dünneren Tauen an die Decke aufgehängt, und wenn ich die Klappstühle nicht brauchte, konnte ich sie unter dem Hängetisch liegend lagern.
      In eine Ecke hatte ich einen Küchenschrank (Rondell) mit entsprechend ausgesuchten Fronten in das verwinkelte Wohnzimmer gestellt.
      Als Garderobe hatte ich eine alte Fahrradfelge aufpoliert, lackiert und an 4 dünnen kurzen Ketten von der Decke hängend platzsparend im Flur angebracht.
      U.s.w....
      (bei Bedarf gerne mehr Ideen...)

      Aktuell stehe ich wieder vor einer ähnlichen Herausforderung - ich verkleinere mich wohnlich von knapp 100 auf rund 55 qm... :roll:

      Cool. :]
      Bedarf habe ich zwar momentan nicht, aber ich finde die Ideen dennoch sehr interessant.
      Darf ich fragen, wie du das mit dem Esstisch an den Tauen gemacht hast. Hast du den (sofern er benötigt wurde), dann mit den Tauen von der Decke gelassen und ansonsten hing er direkt unter der Zimmerdecke?

      Das mit den Seilkonstruktionen fiel mir gerade auch noch ein. Manche Leute hängen ja z. B. ihr Fahrrad mit Seilkonstruktionen in den Flur (oder üblicherweise in die Garage). Da nimmt das auf dem Boden auch keinen Platz weg. Das funktioniert aber vermutlich auch nur bei Altbauten gut, sonst hat man schnell das Gefühl, dass einem sprichwörtlich die Decke (bzw. das Rad) auf den Kopf fällt.

      Bei Platzmangel fällt mir noch Stockbett ein. Die gibt es bei IKEA relativ günstig (100 Euro, glaube ich).
    • Teddy1 wrote:

      Man möchte in der Küche zu viert am Tisch sitzen können, aber es ist kein Platz da. Meine erste Idee war ein Klapptisch und Klappstühle. Dennoch fehlt Platz .
      Ich habe einfach nur einen Stuhl und picknicke eher im einen Zimmer, wenn mal mehr Menschen da sind. Sonst gibt es diese Tische:
      ikea.com/de/de/p/ivar-aufbewah…apptisch-kiefer-00319135/
      lidl.de/de/livarno-living-wand…ehNigQfC7ggRoCHrQQAvD_BwE
      Dazu einfach noch ein paar Klappstühle an einem Haken/Bolzen an der Wand aufhängen: hallo-piepmatz.de/ikea-hack-te…uehle-dekorativ-verstaut/

      Teddy1 wrote:

      Das Buch scheint sehr gut zu sein. Ich werde ihm das mitteilen, weil er Probleme mit horten hat.
      Hat mir enorm damit geholfen, vor allem konnte ich endlich lernen mit dem Thema entspannt umzugehen, weil sie erklärt, dass man Aufräumen lernen muss und das nicht intuitiv können muss und es anderen genauso geht, wie mir.
      Und ich kann jetzt endlich Kleidung knitterfrei so falten, dass ein kleiner Schrank reicht.

      FruchtigBunt wrote:

      Zum fehlenden Platz in der Küche ist mir noch eingefallen, dass man mögliherweise einen Schrank oder Regal abbauen könnte und stattdessen dann eine Sitzbank mit Innenraum zum Aufbewahren aufstellt oder eine Art Kommode, in die man unten die Sachen einräumt und oben drauf sitzt.
      Je nach Platz kann man auch Klapphocker vor die Theke stellen und daran essen.
    • FruchtigBunt wrote:

      Darf ich fragen, wie du das mit dem Esstisch an den Tauen gemacht hast. Hast du den (sofern er benötigt wurde), dann mit den Tauen von der Decke gelassen und ansonsten hing er direkt unter der Zimmerdecke?
      Die Taue hatten unter den Tischplattenecken große verleimte Knoten. Wenn wir Besuch bekamen und die Essniesche zur Schlafniesche umfunktionieren wollten, haben wir die Tischplatte an zwei Enden an den Tauen hochgeschoben und zwei dicke Klemmen zum Fixieren unter die Tischecken gesteckt, die Tauenden mit den Koten wurden übergeschlungen. Und unsere Gäste konnten unter dem wie eine Hochbrücke schräg hochgelassenen Tisch gut schlafen.
      Das ging auch gut, weil in der ziemlich niedrigen Niesche keine Lampen sondern flache Downlights angebracht waren.
      Allerdings hatten wir damals keine schwere dicke Massivholzplatte gewählt, sonst hätte dieses System nicht funktioniert.
    • @Coocy
      Danke. :thumbup:
      Und wenn ihr am Tisch essen wolltet, hing die Tischplatte dann an den Seilen auf "Esshöhe"? Sorry, wenn ich so dumm frage, aber ich dachte die ganze Zeit, dass der Tisch keine Beine hat, sondern eben stattdessen an diesen Tauen hängt. Nun kann ich mir da aber doch nicht mehr vorstellen, weil der Tisch ja dann die ganze Zeit beim Benutzen (Teller drauf stellen etc.) hin- und her schwanken würde. Hatte er doch Tischbeine? Wobei die Tischbeine dann ja in den Raum reinhängen würden, selbst wenn man den Tisch "hochfährt" an die Decke. :? Ich verstehe es gerade nicht. :oops:
    • hundefreund wrote:

      Da gibt es analoge Lösungen dagegen: Schwarzes Tuch drüber legen (Mini-Fleece-Decke o.ä.)
      Ich hatte versucht es zu verdecken aber die Leuchtkraft war so groß, dass es doch noch durchgeleuchtet ist oder an den Seiten vorbeigeleuchtet quasi. Zudem ist das Verdeckteil dann auch gerne runtergefallen, und das ist schon ungünstig, wenn man noch im Halbschlaf ist.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • FruchtigBunt wrote:

      @Coocy
      Danke. :thumbup:
      Und wenn ihr am Tisch essen wolltet, hing die Tischplatte dann an den Seilen auf "Esshöhe"? Sorry, wenn ich so dumm frage, aber ich dachte die ganze Zeit, dass der Tisch keine Beine hat, sondern eben stattdessen an diesen Tauen hängt. Nun kann ich mir da aber doch nicht mehr vorstellen, weil der Tisch ja dann die ganze Zeit beim Benutzen (Teller drauf stellen etc.) hin- und her schwanken würde.
      Frag ruhig - alles OK.
      Der Tisch hing nur an den vier Seilen ohne Beine auf Esshöhe. Aber es war mit vier Personen so eng, dass das mäßige Schaukeln das Essen nicht beeinträchtigte. Durch die vier austarierten Seile war das Gleichgewicht ausgewogen (die Seile waren an der Decke nicht zentriert sondern linear zu den Tischecken). Wir hatten dünne Korkplatten und Untersetzer, da rutschte nichts weg.
      Es war jedem Gast klar, dass sich nicht aufgestützt wird. (darauf haben wir aber auch geachtet wegen der Haken in der Decke).
      Essen mit mehr als zwei Personen war aber auch recht selten, weil dieses Häuschen mitten im Zentrum einer Altstadt stand mit zig Bistros, Restaurants und Kneipen, so dass man mit wenigen Schritten bereits in der nächsten Pizzeria stand.
    • FruchtigBunt wrote:

      Bei wenig Platz finde ich ein Bett mit Unterkommode sehr praktisch. So kann man unter dem Bett viele Sachen lagern. Dabei muss man aber aufpassen, dass die Matratze noch ausreichend durchlüftet wird und nichts schimmelt
      Es gibt auch Betten, die etwas höher sind, ohne gleich ein Hochbett mit Leiter zu sein.
      Ich habe so eins für meine relativ kleine Wohnung gekauft (von Tuga Holztech), darunter hat man ca. 40 cm Platz. Es passen z.B. locker Umzugskartons drunter, und die Matratze wird immer noch gut belüftet.
    • 65536 wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Bei wenig Platz finde ich ein Bett mit Unterkommode sehr praktisch. So kann man unter dem Bett viele Sachen lagern. Dabei muss man aber aufpassen, dass die Matratze noch ausreichend durchlüftet wird und nichts schimmelt
      Es gibt auch Betten, die etwas höher sind, ohne gleich ein Hochbett mit Leiter zu sein.Ich habe so eins für meine relativ kleine Wohnung gekauft (von Tuga Holztech), darunter hat man ca. 40 cm Platz. Es passen z.B. locker Umzugskartons drunter, und die Matratze wird immer noch gut belüftet.
      Ah okay. Das könnte ich von der Optik her nicht haben, weil man dann den ganzen Krempel unter dem Bett sieht (wenn man nicht 'Vorhänge' davor montiert oder so). Aber das geht auch. Aber auch unter normal hohe Betten kann man so eine Art "Aufbewahrungskisten" stellen oder es gibt auch solche Art Reisebeutel, in die man z. B. Kleider packen kann und dann erzeugt man ein Vakuum und packt diese Beutel dann unter das Bett. Mir wäre das aber auch zu unordentlich. Früher hatte ich das mal unter einem normal hohen Bett. Diese Beutel sind aber verstaubt und ich fand das störend, wennn es so unter dem Bett herumlag. Nun habe ich ein Bett, in das richtige ausziehbare Schubalden eingebaut sind.
    • Wozu muss eine Matratze denn belüftet sein? Ich schlafe schon fast mein ganzes Leben lang nur auf ner Matratze mit Lattenrost drunter. :(
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Coocy wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      @Coocy
      Danke. :thumbup:
      Und wenn ihr am Tisch essen wolltet, hing die Tischplatte dann an den Seilen auf "Esshöhe"? Sorry, wenn ich so dumm frage, aber ich dachte die ganze Zeit, dass der Tisch keine Beine hat, sondern eben stattdessen an diesen Tauen hängt. Nun kann ich mir da aber doch nicht mehr vorstellen, weil der Tisch ja dann die ganze Zeit beim Benutzen (Teller drauf stellen etc.) hin- und her schwanken würde.
      Frag ruhig - alles OK.Der Tisch hing nur an den vier Seilen ohne Beine auf Esshöhe. Aber es war mit vier Personen so eng, dass das mäßige Schaukeln das Essen nicht beeinträchtigte. Durch die vier austarierten Seile war das Gleichgewicht ausgewogen (die Seile waren an der Decke nicht zentriert sondern linear zu den Tischecken). Wir hatten dünne Korkplatten und Untersetzer, da rutschte nichts weg.
      Es war jedem Gast klar, dass sich nicht aufgestützt wird. (darauf haben wir aber auch geachtet wegen der Haken in der Decke).
      Essen mit mehr als zwei Personen war aber auch recht selten, weil dieses Häuschen mitten im Zentrum einer Altstadt stand mit zig Bistros, Restaurants und Kneipen, so dass man mit wenigen Schritten bereits in der nächsten Pizzeria stand.
      Danke. Jetzt hab ich es verstanden. Stimmt. Wenn die Taue nicht zentriert an der Decke befestigt werden, sondern jeweils über den Tischecken, sollte es auch nicht so schaukeln. Das hatte ich mir falsch vorgestellt. Ich denke, es ist immer gut, solche Varianten zu kennen. Ich werde mich ziemlich bald wohl auch räumlich stark verkleinern müssen. Allerdings werde ich nirgends einziehen, wo kein Küchentisch Platz hat. Ich hoffe jedenfalls, dass es nicht so schlimm kommt. :|
    • Lex wrote:

      Wozu muss eine Matratze denn belüftet sein? Ich schlafe schon fast mein ganzes Leben lang nur auf ner Matratze mit Lattenrost drunter. :(
      Na ja, lege mal eine Matratze auf den blanken Boden und darunter das Erdreich bzw. Keller. Dann hast du ganz schnell unter der Matratze Schimmel.
      Wahlweise kann das auch passieren, wenn man eine Matratze mit Lattenrost hat, aber unter dem Bett lauter Sachen lagert, so dass die Luft unter dem Bett nicht zirkulieren kann. Ich hätte das auch nie für möglich gehalten, aber bei mir ist nicht nur die Matratze von unten verschimmelt, sondern sogar die Schiebekästen von unten (die waren nagelneu und das Zimmer war selbstverständlich geputzt und in den Schubladen lagerte nichts, was irgendwie "verseucht" gewesen sein könnte oder schnell 'sport').

      Das passiert auch, wenn man Schränke zu nah an Außenwände stellt, weil sich dann auch die Wassertröpfchen dort absetzen. Wenn dein Wohnungsboden warm ist (also Geschoss unten drunter bzw. Kellerdecke vernünftig isoliert), sollte es das Problem nicht geben.
    • Da ist unter dem Lattenrost viel zu wenig Patz als dass man da noch Sachen lagern könnte. Zudem biegen sich die Latten ja auch etwas nach unten, wenn man draufsteigt.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.