Allgemeine Haushalts- und Alltagsfragen

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    • Ich habe bei check24 und vervivox und selbst auf den Seiten einzelner Stromnetzbetreiber ziemlich lange herumgesucht und gerechnet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich momentan nicht weitere sparen kann, es sei denn, ich würde zu Strommissimo gehen und würde es dann schaffen, weitere Kunden zu werben, wofür ich jeweils 25 EUR bekommen würde. Das ist mir aber momentan zu viel Stress. Somit werde ich also mit meinem Verbrauch von unter 1000 kWh auf einen Abschlag von zirka 33 Euro kommen.
      Ich frage mich, was Leute machen, die nicht auf den Stromverbrauch schauen, so wie ich, sondern stundenlang den Fernseher und PC laufen lassen und alle möglichen Geräte auf Standby haben. Die müssen ja dann einen Stromverbrauch von 50 - 70 Euro haben.
    • TalkativeP wrote:

      Vielleicht der Stromzähler? :d
      Heute, als ich weg ging, stand da was von 175 Watt. Da war die Gastherme am mallochen dran. Also braucht das Ding ungefähr 135 Watt. Wieviel verbraucht so'n Teil wohl im Stand-by?
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • FruchtigBunt wrote:

      Ich habe bei check24 und vervivox und selbst auf den Seiten einzelner Stromnetzbetreiber ziemlich lange herumgesucht und gerechnet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich momentan nicht weitere sparen kann, es sei denn, ich würde zu Strommissimo gehen und würde es dann schaffen, weitere Kunden zu werben, wofür ich jeweils 25 EUR bekommen würde. Das ist mir aber momentan zu viel Stress. Somit werde ich also mit meinem Verbrauch von unter 1000 kWh auf einen Abschlag von zirka 33 Euro kommen.
      Ich frage mich, was Leute machen, die nicht auf den Stromverbrauch schauen, so wie ich, sondern stundenlang den Fernseher und PC laufen lassen und alle möglichen Geräte auf Standby haben. Die müssen ja dann einen Stromverbrauch von 50 - 70 Euro haben.
      Man spart nicht aufgrund eines günstigeren Tarifs, sondern aufgrund der diversen Boni, welche beim Anbieterwechsel ausgezahlt werden. Da kann sogar ein teurerer Tarif letztlich günstiger sein. Da brauchst Du auch niemanden zu werben oder so. Den Bonus gibt es einfach fürs Wechseln. Das meinte ich, als ich sagte, dass der Markt für Stromtarife in Deutschland völlig kaputt ist. Es geht nur noch über die diversen Bonuszahlungen.
      Und wie hoch jetzt der Abschlag eines Haushaltes ist, hängt ja nicht nur von der Sparsamkeit ab sondern auch von der Anzahl der Personen, der Art und Weise wie Wärme produziert wird, und und und. Als 3-köpfige Familie mit elektrischer Warmwasserbereitung überweise ich jeden Monat 100 Euro an meinen Energieversorger und ich habe nur Geräte mit guter Energiesparklasse und ausschließlich LED Leuchtmittel verbaut.
    • FruchtigBunt wrote:

      Weiß jemand, ob man die Bürsten einer elektrischen Schallzahnbürste genauso häufig auswechseln muss wie die Bürsten dieser elektrischen Zahnbürsten, die sich drehen? Mal angenommen, ich würde die elektrische Schallzahnbürste desinfizieren, so dass keine Hygienegefahr besteht, so könnte man diese Schallzahnbürste doch vermutlich ziemlich lange benutzen, da diese nicht so schnell abnutzt, wie eine rotierende oder ruckelnde elektrische Zahnbürste bzw. wie eine mechanische Zahnbürste, oder?
      Habe gerade eben diesen Artikel in Welt-Online gefunden und denke, der ist für Dich interessant. Und sei es nur, dass Du ihn als Anlass nehmen kannst, Dir das aktuelle Heft der Stiftung Warentest in der Bibliothek anzuschauen. Immerhin scheint mir das Testergebnis überraschend (Testsieger ist die günstigste) und auch die Kosten für Ersatz-Bürsten fallen ins Kalkül.
      Of course I talk to myself! :nod: Sometimes I need expert advice. :prof:
    • @LeuChris
      Tarife mit hohem Wechselbonus bzw wo der Bonus die teureren Preise rausholen würde, habe ich keine gefunden. Früher habe ich regelmäßig gewechselt und den Bonus mitgenommen. Mittlerweile ist da meiner Meinung nach nicht mehr viel zu holen. Ich will mich auch auf keinen Fall langfristig an ein Unternehmen binden (24-Monats-Verträge oder ähnliches).
      Ich hoffe, dass der Preiskampf bald über die Grundgebühr geführt wird.
    • @Nervenbündel
      Stelle doch mal alles ab und schaue dann, ob der Stromzähler dann stehen bleibt. Es gibt die abenteuerlichsten Geschichten: Gemeinschaftsstrom der über einen Mieterstromzähler läuft, Stromdiebstahl, nicht mehr geeichte Zähler.
      Mit den Stromkosten für eine Gastherme kenne ich mich nicht aus. Wenn die immer auf 135Watt laufen würde, wären das im Jahr ca. 350€ Strom nur für die Therme. Das kommt mir etwas viel vor, aber ganz sicher bin ich mir in meiner Einschätzung nicht. Kann man das beim Hersteller der Anlage vielleicht erfragen, ob dieser Verbrauch normal ist?
    • @FruchtigBunt
      Wenn da ein Lüfter drin ist kann das schon hinhauen und wenn die Therme auch das Heizungswasser erwärmt ist auch eine Umwälzpumpe drin, dann ist das unbedenklich, würde ich sagen. Die Leistungsaufnahme hat sie dann aber nur im Heizbetrieb und der sollte eigentlich nicht permanent aktiv sein, sonst läuft sie am Anschlag und ist zu klein dimensioniert.
    • FruchtigBunt wrote:

      Es gibt die abenteuerlichsten Geschichten: Gemeinschaftsstrom der über einen Mieterstromzähler läuft, Stromdiebstahl, nicht mehr geeichte Zähler.
      Der Zähler sitzt bei mir in der Wohnung, im sogenannten 'meterkast'. Da kann keiner was wegklauen.

      FruchtigBunt wrote:

      Wenn die immer auf 135Watt laufen würde, wären das im Jahr ca. 350€ Strom nur für die Therme.
      Die läuft ja nur dann richtig, wenn die Kiste heizen muss. Bei Warmwasser ist das sicher weniger mim Stromverbrauch. Außerdem heizt die Therme nicht kontinuierlich durch.
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Nervenbündel wrote:

      Der Zähler sitzt bei mir in der Wohnung, im sogenannten 'meterkast'. Da kann keiner was wegklauen.
      Doch,das geht.Ich hatte mal eine Kollegin (mit in der Wohnung befindlichem Stromzähler) die sich über ihren hohen Stromverbrauch gewundert hat.Eines Tages hat sie dann alle Lampen ausgemacht und alle Stecker rausgezogen und der Zähler lief immer noch weiter.Der herbeigerufene Mensch vom Energieversorger hat dann festgestellt daß der ebenfalls im Haus wohnende Hauseigentümer vor ihrem Einzug eine Leitung von ihrem Zähler in seine Wohnung gelegt hatte. 8o
    • @kitescreech
      Das ist ja richtig krass. Auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Bei mir hatten damals einfach im Mieterkeller an den Stromzähler Leute mit solchen Metallklämmen zwei Drahtleitungen angeklemmt. Das Ganze ist aufgeflogen, als der Keller dann deswegen gebrannt hat. :shake: Zuvor hatte ich mich schon über die hohe Stromrechnung gewundert und war damit sogar bei der Verbraucherzentrale gewesen. Damals kam aber niemand auf den Stromdiebstahl.
    • @Hutmacher
      @Nervenbündel

      Vielleicht ist die Vorlauftemperatur auch zu hoch eingestellt? Das war hier im Mietshaus so und ist immer noch so. Der Sanitärmensch weigert sich, die Temperatur niedriger zu stellen, aber wenn ich im Bad auf heiß das Wasser stelle kommt ungelogen fast kochendes Wasser raus. Dadurch, dass der Boiiler dann immer 80°C heißes (ich weiß die Temperatur nicht genau, müsst ich mal ablesen) vorrätig halten muss, wird bestimmt auch viel Strom gebraucht. Vielleicht kann man bei @Nervenbündel auch diese Temperatur etwas runterregulieren, sofern das möglich ist? Man muss aber wohl drauf achten, dass eine bestimmte Temperatur erreicht wird, wegen Legionellen oder sowas (dazu müsste ich aber weiter recherchieren, mir wurde das nur von jemandem gesagt, der kundig ist auf dem Gebiet).
    • FruchtigBunt wrote:

      Das Ganze ist aufgeflogen, als der Keller dann deswegen gebrannt hat
      Auf was für Ideen die Leute kommen ist schon seltsam. Die Kosten für den (zu erwartenden) Brand übersteigen doch die Einsparung um ein Vielfaches.

      FruchtigBunt wrote:

      wegen Legionellen
      Das muss aber nicht durchgehend sein. Meine Heizung erhitzt das Wasser einmal die Woche auf >70°. Das kann man einstellen und reicht völlig laut dem Installateur hier. Am Anfang hat bei mir ein Sensor nicht funktioniert und die Heizung hat durchgehend >70° Warmwasser produziert. Das war nicht so toll.

      Ich habe die Heizung so eingestellt, dass sie nur morgens einmal das Warmwasser aufheizt, für mich zum Duschen. Den Rest des Tages gibt es weniger warmes Wasser, es sei denn, die Solaranlage liefert Warmwasser.
    • @TalkativeP
      Ich habe keine Ahnung, ob die Feuerwehr damals die Kosten für den Brand dem Stromdieb auferlegt hat. Vermutlich rechnete der nicht damit, dass es auffliegt.

      Ah okay, danke für die Info mit den Legionellen. Ich glaube, dass es hier auch ausreichen würde, wenn die Heizung nur einmal die Woche so stark das Wasser erheizt, aber hier will man wieder kein Risiko eingehen oder weiß es nicht besser und die Temperatur ist immer so heiß voreingestellt, dass man sich wirklich unter der Dusche verbrühen kann.
      Ich wollte das schonmal im Mieterkeller ändern, aber das ist ja verboten. Mich ärgert es aber erstens, dass man sich beim Duschen (wenn man auf warm dreht oder beim Spülen, da kommt nur entweder heiß oder kalt raus, keine Mischung möglich) verbrüht und zweitens, dass das bestimmte hohe Kosten erzeugt. Aber der Hausverwaltung braucht man hier eh nichts sagen, die sind nicht kompetent und unmöglich organisiert.
      Wenn Handwerker da sind, frage ich meistens bei denen nach, wenn sie eh in meiner Wohnung was ablesen müssen etc. Aber bis jetzt wollte noch keiner diese Vorlauftemperatur zurückstellen.
    • FruchtigBunt wrote:

      Vorlauftemperatur
      Wo Du das gerade schreibst: Vorlauftemperatur und Warmwassertemperatur sind was Verschiedenes, daher kann Dich der Handwerker missverstanden haben. Die Vorlauftemperatur gilt nur für die Heizkörper. Normale Heizkörper werden tatsächlich mit ~70° betrieben, da kann man nicht viel machen. Für Warmwasser lässt sich die Temperatur getrennt einstellen. Da muss man natürlich wegen der Legionellen aufpassen. Also immer 40° geht deshalb nicht. Aber eigentlich müssen Heizungen das Wasser in regelmäßigen Abständen Durchheizen oder so bemessen sein, dass das Wasser nicht lange genug in den Leitungen steht.
    • Fruchtigbunt wrote:

      Vielleicht ist die Vorlauftemperatur auch zu hoch eingestellt?
      Ich hatte hier eine Tabelle von der alten Heizung liegen, da standen 75Grad Vorlauftemperatur auch noch drauf. Je, nachdem welche Energiemenge über welche Heizkörperfläche, bzw. Durchflussmenge übertragen werden muss ist das notwendig. Für eine Anlage aus diesem Jahrtausend würde das aber eine komplette Fehlplanung bedeuten...

      Die Vorlauftemperatur hãngt mit der Stromaufnahme einer Gastherme nur indirekt zusammen, da die Heizleistung über das Gas erbracht wird und die Stromaufnahme nur mit der Grundlast der Steuerung und dem Transport der Verbrennungsgase und Wärmeträger verbunden ist.

      The post was edited 3 times, last by Hutmacher ().