Die Brücke - Transit in den Tod

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Hypatia wrote:

      Mark_Twain wrote:

      Ihren Umgang mit Sex sehe ich bei mir sehr ähnlich, obwohl ich mich nicht immer traue so offensiv nach Sex zu fragen, für mich ist das dennoch eine Sache die zwei Mensche "miteinander tun", aber nicht "miteinander teilen".
      Ähem, mal aus Neugierde: was ist denn da genau der Unterschied?
      (Edit: also ich will jetzt natürlich keine Details wissen :d )
      Meinst du den Unterschied zwischen "miteinander tun" und "miteinander teilen"?

      Hm, schwer zu erklären. Den Begriff "Gegenseitigkeit" kennst du ja vielleicht. Also das Gefühl der gegenseitigen Verbindung zweier Gegenüber. Ob das Gegenseitigkeit in einem Gespräch ist oder Gegenseitigkeit beim Sex - ich glaube da geht es um das Teilen von Emotionen und das Gefühl der Verbundenheit und Einigkeit (auch wenn es dann unlogischerweise Gegenseitigkeit heißt). Gegenseitigkeit kann auch heißen, dass zwei Gegenüber das Gleiche empfinden oder Dinge gleich verstehen oder sich gegenseitig lieben/mögen. Der Sex ist dann gegenseitig, wenn man nicht nur an sich selbst, sondern besonders auch an seine/n PartnerIn denkt und die "positiven, sexuellen Gefühle" und "Intimität" oder "Liebe" mit ihm "teilt", also gleichartig empfindet, sodass der Sex ein gegenseitiges Teilen von Intimität, Liebe oder Glück ist. Wenn der Sex also gegenseitig ist in dieser Weise, dann ist er etwas, das Zwei miteinander teilen.

      Im Gegensatz dazu ist Sex, der nur miteinander getan wird, ohne Gegenseitigkeit mehr auf den eigentlichen Akt reduziert, und jeder denkt dabei vor allem an seine Befriedigung und weniger die des Partners. Oder aber, man denkt durchaus an die Befriedigung des Partners, aber nur, weil das Teil des Aktes ist und es als Selbstverständlichkeit verstanden wird, dass beide Partner ihren Spaß haben. Aber dabei fühlt man sich nicht so sehr in den/die PartnerIn herein oder erfährt sein/ihr Glück nicht auch als eigene Befriedigung, sondern vielleicht eher als Voraussetzung, um zum eigenen Orgasmus zu kommen.

      Oder platt gesagt: Sex kann sehr emotional sein, eine starke Verbindung zwischen zwei Menschen und Gefühle wie Liebe erzeugen. Aber Sex kann auch eher mechanisch auf die Befriedigung ausgerichtet sein und wie ein Sport eben mehr als Akt betrachtet werden, wo man eben einen Spielpartner für braucht.

      Persönlich würde ich ja gern auch die "intensive Verbindung" erleben, die viele empfinden, habe ich aber nie. Auch in Gesprächen mit Freunden empfinde ich nie diese Gegenseitigkeit. Ich habe eben nur diese rein kognitive Vorstellung davon, was "es" ist, aber empfunden habe ich das noch nie und ich glaube nicht, dass das noch passieren wird.


      Surprised wrote:

      Kommt diese Serie gerade irgendwann irgendwo im TV?

      Oder sind die Folgen irgendwo im Internet frei zugänglich?
      Bei Amazon prime sind die ersten drei Staffeln dabei. Du könntest dafür den 30-tägigen Testzeitraum nutzen. Andere legale Quellen sind mir gerade nicht bekannt.


      RegenbogenWusli wrote:

      Zu düster und depressiv
      Das ist etwas, was Viele gerade an den skandinavischen Krimis mögen. So ist halt jeder verschieden.
    • Mark_Twain wrote:

      Bei Amazon prime sind die ersten drei Staffeln dabei. Du könntest dafür den 30-tägigen Testzeitraum nutzen. Andere legale Quellen sind mir gerade nicht bekannt.
      Danke für den Hinweis! Habe nun aber die erste Staffel gebraucht für knapp 3 Euro bei Amazon bestellt.
      Surprised by the joy of life.
    • Es gibt zumindest in meiner Erinnerung keine sonderlich brutalen Szenen. Wenn, dann spielt sich das im Kopf des Betrachters ab.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.