Werdet ihr "wahrgenommen"?

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    • seven_of_nine wrote:

      Ja, also ruhig und entspannt bin ich auch nicht

      Also langsam macht das keinen Spaß mehr
      Hast du echt geglaubt du würdest als seriös etc. gelten? Du gibst dir ja nichtmal bei der Kleidung entsprechend MÜhe, was man noch am ehesten direkt und schnell beeinflussen kann. Also man kann halt nicht alles haben, wenn man seinen Stil durchzieht besteht die Gefahr, dass er nicht Mainstream ist mit den Konsequenzen.
    • Zodd wrote:

      seven_of_nine wrote:

      Mein Posting ist nicht wirklich ernst gemeint, also allerhöchstens 10 % ernst gemeint, also keine Sorge
      Tja ich würde dann doch gerne als zumindest etwas seriöser wahrgenommen werden, das hätte gewisse Vorteile. Bei meinem Job ist das nämlich leider wichtig,
      Achso, verstehe. Dann sollten wir wohl ernsthaft zum Thema zurückkehren. Als was arbeitest du denn?

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    • seven_of_nine wrote:

      Achso, verstehe. Dann sollten wir wohl ernsthaft zum Thema zurückkehren. Als was arbeitest du den
      Wobei es hier gar nicht um Jobs ging und auch nur halb um Seriösität, sondern ob man wahrgenommen wird ;)
      Und nicht so wie du in einem Bereich wo man dauerhaft in einem Raum vor sich hinwursteln kann ohne mit Leuten von Außen zu tun zu haben. An sich ist das cool, dass men Job sehr abwechslungsreich ist, dauerhaft nur im Büro sitzen wäre auch nichts für mich.
    • Zodd wrote:

      seven_of_nine wrote:

      Achso, verstehe. Dann sollten wir wohl ernsthaft zum Thema zurückkehren. Als was arbeitest du den
      Wobei es hier gar nicht um Jobs ging und auch nur halb um Seriösität, sondern ob man wahrgenommen wird ;) Und nicht so wie du in einem Bereich wo man dauerhaft in einem Raum vor sich hinwursteln kann ohne mit Leuten von Außen zu tun zu haben. An sich ist das cool, dass men Job sehr abwechslungsreich ist, dauerhaft nur im Büro sitzen wäre auch nichts für mich.
      Magst du denn verraten, als was du (grob) tätig bist?
    • Und da muss man eben auch Ergebnisse nach Außen kommunizieren, mit anderen Institutionen kooperieren und Leute dafür gewinnen. Und intern muss man natürlich auch Verantwortung übernehmen, Leute anleiten und/oder mit ihnen zusammen zu arbeiten, Hierarchien erkennen und entsprechend handeln etc..
    • Ich bin auch eher Luft. Ich hab mich wirklich lang selbst dafür fertig gemacht, dass ich scheinbar nichts an mir habe, das andere dazu bringen würde, mich zu bemerken oder sogar zu mögen, nichts das irgendwelches zwischenmenschliches Interesse erzeugt oder so. Ich habe mich gefühlt wie aus durchsichtigem Glas, das niemand wahrnimmt und an dem niemand hängen bleibt und dachte, das würde daran liegen, dass ich ein schlechter Mensch wäre oder so. Bis ich dann irgendwann (erst im Laufe der letzten Jahre) angefangen habe zu verstehen, dass die Tatsache, dass ich das Gefühl habe offen und "zugänglich" zu sein, viel von mir zu zeigen, etc. nicht bedeutet, dass andere das auch so wahrnehmen. Nach entsprechenden Rückmeldungen zu urteilen, wirke ich nach außen selbst in Momenten, in denen ich mich fühle wie "ein offenes Buch" und meine zu viel von mir zu zeigen, immer noch kalt, abweisend, arrogant und desinteressiert. Das erklärte dann natürlich einiges.
    • Puh, ich habe mal nicht abgestimmt.

      Mein Mann wird nie war genommen. Und das, obwohl er über 150 kg wiegt und über 190 cm groß ist. Das beste Beispiel war einmal bei meinem Bruder auf dem Geburtstag.
      Da stehen, genau in der Reihenfolge, ich, mein Mann und ein Freund. Mein Bruder steht vor uns und ich zeige auf meinen Mann: "Das ist übrigens mein Mann." Mein Bruder dreht sich zu unserem Freund um und reicht ihm die Hand. Ich: "Eh, nein, der da!" Mein Bruder: "Oh, da steht ja noch einer. Ich dachte, da ist ein Schatten an der Wand." Das war das erste Mal wirklich unbefriedigend für meinen Mann. Sonst interessiert ihn das nicht so.

      Bei mir ist es genau andersherum. Menschen sind bei mir wie Katzen (RW), je weniger ich sie mag, desto mehr kommen sie und wollen mit mir reden. Sie können mich so vollquatschen, ohne dass ich etwas sage. "Du bist eine gute Zuhörerin." Alle laden ihren Müll bei mir ab (RW), aber ich mag nichts sagen, ich will nicht unhöflich sein. Das ist furchtbar anstrengend und kostet mittlerweile wirklich viel Kraft. Meistens sehe ich bestimmte Personen ehr als sie mich und ich versuche mich um sie herum zu schleichen.
    • Ich habe mit "Ja" geantwortet. Das fiel mir auch leicht, da ich auch desöfteren angesprochen werde. Entweder wurde ich angesprochen wegen meiner Kleidung oder wegen meines Tabakkonsums (Pfeife oder Zigarre), gelegentlich auch wegen besonderer Kenntnisse. Alle derartigen Ansprachen waren durchweg positiv für mich in meiner Wahrnehmung. Ich muss hierbei anmerken, dass das nur von mir übergeordnetem Kollegen vorkam. Ich wurde auch schon einmal von einer nichtrauchenden, gleichrangigen Kollegin angesprochen, die es als Belästigung empfand, dass ich während der Pausenzeiten rauchen war. Das würde ganz schlimm stinken. Wie man sieht, auch das andere emotionale Ende kommt vor ;)
    • November wrote:

      Ich bin auch eher Luft. Ich hab mich wirklich lang selbst dafür fertig gemacht, dass ich scheinbar nichts an mir habe, das andere dazu bringen würde, mich zu bemerken oder sogar zu mögen, nichts das irgendwelches zwischenmenschliches Interesse erzeugt oder so. Ich habe mich gefühlt wie aus durchsichtigem Glas, das niemand wahrnimmt und an dem niemand hängen bleibt und dachte, das würde daran liegen, dass ich ein schlechter Mensch wäre oder so. Bis ich dann irgendwann (erst im Laufe der letzten Jahre) angefangen habe zu verstehen, dass die Tatsache, dass ich das Gefühl habe offen und "zugänglich" zu sein, viel von mir zu zeigen, etc. nicht bedeutet, dass andere das auch so wahrnehmen. Nach entsprechenden Rückmeldungen zu urteilen, wirke ich nach außen selbst in Momenten, in denen ich mich fühle wie "ein offenes Buch" und meine zu viel von mir zu zeigen, immer noch kalt, abweisend, arrogant und desinteressiert. Das erklärte dann natürlich einiges.
      :(

      Viele menschen sind auch ziemlich rücksichtslos und unsensibel, da fällt es dann umso schwerer offen zu sein und viel von sich preiszugeben. Ich brauche auch sehr lange um überhaupt genug vertrauen zu jemandem aufzubauen, bevor ich überhaupt irgendwas über mich preisgebe. Trotzdem kann man auch menschen treffen, die rücksichtsvoll genug sind und die sich auch mal ein bisschen bemühen und die einfühlsam dabei sind, wenn sie interesse zeigen.

      Viele "normale" menschen sind auch garnicht so offen, wie sie tun und spielen sich eh ständig nur was vor.

      Mir dient die unsichtbarkeit oder unnahbarkeit aber auch als wirksamer schutz davor, nicht zu oft verletzt zu werden.

      Felaha wrote:

      Puh, ich habe mal nicht abgestimmt.

      Mein Mann wird nie war genommen. Und das, obwohl er über 150 kg wiegt und über 190 cm groß ist. Das beste Beispiel war einmal bei meinem Bruder auf dem Geburtstag.
      Da stehen, genau in der Reihenfolge, ich, mein Mann und ein Freund. Mein Bruder steht vor uns und ich zeige auf meinen Mann: "Das ist übrigens mein Mann." Mein Bruder dreht sich zu unserem Freund um und reicht ihm die Hand. Ich: "Eh, nein, der da!" Mein Bruder: "Oh, da steht ja noch einer. Ich dachte, da ist ein Schatten an der Wand." Das war das erste Mal wirklich unbefriedigend für meinen Mann. Sonst interessiert ihn das nicht so.

      Das klingt aber schon eher nach einer absichtlichen boshaftigkeit, als nach dem üblichen übergehen. Das würde ich mir von einem familienmitglied nicht gefallen lassen.
    • Sternschnuppe wrote:

      Das klingt aber schon eher nach einer absichtlichen boshaftigkeit, als nach dem üblichen übergehen. Das würde ich mir von einem familienmitglied nicht gefallen lassen.
      Das könnte man tatsächlich vermuten, aber er war ehrlich erschrocken, soweit ich das beurteilen konnte, denn normal ist mein Bruder nicht so. Da es ähnlich ab und an passiert, unterstelle ich ihm einfach mal nichts böses.