AS/HFA und Migräne (Umfrage)

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    • Eismensch wrote:

      Ich weiß nach wie vor nicht, woran das bei mir liegen könnte.
      Ich hoffe, daß du eines Tages die Lösung findest (oder die Migräne wieder verschwindet)! Ab und zu habe ich auch "unerwartete" Attacken, aber wenn man so gar keinen Anhaltspunkt hat, muß das echt unangenehm sein.

      Bei mir hängt es auch ein wenig mit dem Hormonlevel zusammen (im Rahmen meiner Hormontherapie festgestellt). Je höher der Testosteronwert, desto stärker anfällig war ich für Migräneattacken. Mittlerweile hat sich das auch eingependelt, aber das erste halbe Jahr war schlimm.

      Diese blitzenden Zickzacklinien, die du erwähnst, sind übrigens Flimmerskotome - die kenne ich (leider) auch sehr gut. Meist fällt mir auf, daß ich einzelne Buchstaben in einem Text oder kleine Details nicht mehr richtig erkenne - auf einem Blatt Papier können richtige "weiße Flecken" mitten im Text sein. Dann setzen die Skotome ein, und dann muß ich wie du auch dringend Medikamente nehmen und mich zurückziehen, damit der Anfall nicht zu schlimm wird.

      Und da das Thema Vererblichkeit erwähnt wurde: Mein Bruder und eine Tante haben auch Migräne, eine gewisse Veranlagung dazu scheint es in meiner Familie also zu geben.
      Так! я буду крізь сльози сміятись...

      Achtung: Benutzer kann sich nicht "kurz fassen" :oops:
    • Ich habe ab und zu starke Kopfschmerzen, die einige Stunden bis zu einem Tag andauern, aber ich glaube, das sind eher Cluster- oder Spannungskopfschmerzen als echte Migräne. Eine "Vorhersage" kann ich nicht machen, aber oft habe ich sie nach anstrengenden Tätigkeiten (Verspannung, Fehlhaltung?) oder nach stressigen Tagen/Terminen/Streit - und wenn der Luftdruck schnell oder stark sinkt (aber auch da nur sporadisch, keineswegs regelhaft).

      Trinken hilft mir leider kaum, am besten hilft es, wenn ich es dunkel und ruhig habe und den Kopf senkrecht behalte (Bücken oder rasches Drehen ist dann ganz übel).

      Also habe ich "ich glaube nein" angekreuzt.
      Wenn einem die Bezüge verlorengehen, wird das "All" zum "Nichts".
    • Ich habe jetzt mal ein paar Wochen so ein Kopfschmerztagebuch geführt und musste feststellen, dass ich doch öfter Kopfschmerzen habe, als ich dachte. Ich werde das definitiv mal abklären lassen, zumal die Art und Lokalität doch stark auf Migräne hindeuten. :?
    • An der Abstimmung habe ich nicht teilgenommen, schreibe einfach hier rein.

      Seit der Teenagerzeit habe ich auch immer wieder Migräne und denke, dass es schon auch mit Stress zu tun hat. Nach einem heftigen Streit oder anderen aufwühlenden Sachen geht es oft schon am nächsten Tag los. Wobei ich nicht weiß, ob es sich dabei nicht schon um Vorboten handelt und ich, wenn kein Migräneanfall sich im Hintergrund anbahnen würde, kritische Situationen nicht anders bewältigt hätte, also ohne größeren Ärger.

      Wenn ein Anfall kommt, dann meistens in der Nacht, so dass ich in der Früh schon mit höllischen Schmerzen aufwache und dann direkt liegenbleiben kann. Selten tut es in der Früh nur wenig weh und wir dann schlimmer. Wenn ich davor noch rechtzeitig Schmerztabletten nehme, kann ich es noch aufhalten oder lindern.
      Manchmal habe ich auch eine Aura, dann allerdings selten mit folgenden Kopfschmerzen. An meine erste Aura kann ich mich noch erinnern, habe richtig Panik bekommen und gedacht, gleich umzufallen. Inzwischen ist es nicht mehr so schlimm, wenn auch sehr lästig, weil die Aura immer in den unpassendsten Momenten kommt, falls es überhaupt passende Momente gibt. Aber gerade beim Autofahren ist es nicht wirklich toll, weil das Sichtfeld merklich eingeschränkt ist. Ich fahre dann an den Rand und warte, wenn ich merke, dass ich zu weit von zu Hause weg bin, um es noch heim zu schaffen.

      Am Anfang sieht es erst aus, wie ein Pixelfehler, bis das Blinken immer größer wird. Ich versuche dann, auf gemusterte Flächen zu schauen, weil ich die blinkenden Zacken dann nicht ganz so stark empfinde, wie z. b. auf einer hellen einfarbigen Fläche. Nach einer Aura ist mir dann oft noch eine Weile schwummrig, manchmal überkommt mich bleiernde Müdigkeit und ich schlafe, wenn es geht, eine Stunde.


      Pyromella wrote:

      Bei mir wurden als Kind mal zu langsame Hirnströme festgestellt, dem wurde dann aber auch nicht weiter nachgegangen.

      Bei mir auch, also nicht zu langsame, aber teilweise verlangsamte. Weiß jedoch nicht, ob das mit Migräne zusammenhängt. Als das EEG gemacht wurde, hatte ich noch keine.

      The post was edited 1 time, last by Ally ().

    • Neulich hatte ich nach längerer Zeit auch mal wieder Migräne. Ich hatte Therapietermin und war danach noch einkaufen, und mitten im Laden fing es an mit den Sehstörungen. Bin deshalb schnell heimgefahren, habe eine Schmerztablette eingeworfen, mich hingelegt und 13 Stunden geschlafen. Dann ging es wieder gut.

      Wenn ich das hatte, dann habe ich danach immer eine Weile Angst, dass es wieder passieren könnte, und immer wenn ich von was geblendet werde und dann nicht mehr richtig sehe, denke ich im ersten Moment, es könnte Migräne sein, bevor ich merke, dass es nur eine Blendung ist.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Emek wrote:

      Bei mir hängt es auch ein wenig mit dem Hormonlevel zusammen (im Rahmen meiner Hormontherapie festgestellt). Je höher der Testosteronwert, desto stärker anfällig war ich für Migräneattacken. Mittlerweile hat sich das auch eingependelt, aber das erste halbe Jahr war schlimm.

      Diese blitzenden Zickzacklinien, die du erwähnst, sind übrigens Flimmerskotome - die kenne ich (leider) auch sehr gut. Meist fällt mir auf, daß ich einzelne Buchstaben in einem Text oder kleine Details nicht mehr richtig erkenne - auf einem Blatt Papier können richtige "weiße Flecken" mitten im Text sein. Dann setzen die Skotome ein, und dann muß ich wie du auch dringend Medikamente nehmen und mich zurückziehen, damit der Anfall nicht zu schlimm wird.

      Und da das Thema Vererblichkeit erwähnt wurde: Mein Bruder und eine Tante haben auch Migräne, eine gewisse Veranlagung dazu scheint es in meiner Familie also zu geben.
      Bei ists auch ähnlich, war auch schon bei einer Spezialistin für Hormone, aber die hat mir überhaupt nicht geholfen. Sagte nur, wo ich Mängel (Eisen, Vitamin D und Magnesium) habe und das wars. Sollte mal Magnesium über Monate testen, haha, hab ich nen Goldesel im Keller? Verschrieben wird ja nichts...
      Vor allem immer vor meinen Tagen hab ich Migräne, aber ist weniger geworden. Oft hängts auch mit unterbewusstem Stress zu tun.

      Ich habs meist so, dass es mit den Lichtblitzen anfängt, einen Tag Kopfschmerzen habe bzw. sie 2-3 Tage diese wandern und manchmal ist mir auch einen Tag richtig schlecht, aber übergeben muss ich mich nicht. Bei einem Neurologen war ich, der mir eine Triptane Tablette gegeben zum Testen. Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich die einnahm, und weiter irgendwie geholfen hat mir bis heute kein Arzt. Hab noch im Zusammenhang mit Hormonen noch ein anderes Problem.

      Ja, vererblich ists, das denk ich auch. Meine Mutter hatte auch oft Migräne, meine Tanten und Cousinen teilweise auch.
    • Bei mir wurde chronische Migräne diagnostiziert, als ich 15 war. Habe einige Jahre Topiramat genommen, bis mein Arzt wegen anderer Erkrankungen nicht mehr wollte. Durch Yoga und eine andere Ernährung ist es jetzt merkbar besser, zumindest gut genug, um damit den Alltag meistern zu können.
      Zusammenhang mit Reizüberflutung kann ich aber nicht wirklich beobachten, da ich einfach immer Kopfschmerzen bis Migräne habe.
    • Ich neige eher zu Magenbeschwerden, auch blöd.
      Außerdem, weil es schon um Kopfschmerzen geht, das einzige in dem Zusammenhang nennenswerte ist Überforderung im Sinne von "Kopf voll", also kein grundsätzlich physischer Kopfschmerz, sondern eher als Kollateralschaden durch heftiges Ohrenzuhalten, Kopf an die Knie hauen etc., weil ich überfordert bin und nicht mehr damit umgehen kann.

      Habe also nein angekreuzt.
      "Ich? Gescheitert? Niemals!
      ... Ich habe nur 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren." -Thomas Edison, zumindest so ähnlich
    • Hallo,
      ich habe diesen Thread jetzt erst entdeckt. :)

      Ich habe seit 3 Jahren Migräne, triptanpflichtig. Ich komme mit triptanen recht gut zurecht.

      ZeroLifeSkills wrote:

      Einen Reizmagen und -darm habe ich auch
      Das wurde letzten Monat festgestellt.

      Außerdem habe ich noch eine Polyneuropathie unbekannter Genese.

      Alle drei Erkrankungen bedeuten doch eigentlich nur eines:

      Überlastung des neurologischen Systems


      Eismensch wrote:


      Ich weiß nach wie vor nicht, woran das bei mir liegen könnte.
      Die Schmerzklinik Kiel /Professor Göbel klassifiziert Migräne als eigenständige neurologische Erkrankung. Es gibt genetische Prädispositionen.


      Schmerzklinik wrote:

      Schneller denken, tiefer empfinden, ständig wahrnehmen
      Migräne entsteht durch eine genetisch bedingte Reizverarbeitungsstörung. Diese angeborene besondere Empfindlichkeit auf Reize führt zu episodisch auftretenden Migräneanfällen. Sie wirkt sich jedoch auch zwischen den Anfällen aus. Das Nervensystem des Migränepatienten reagiert besonders sensitiv auf schnelle und übermäßige Reize (z.B. Stress, Ärger, Anspannung, Lärm, Licht) und kann sich vor Reizüberflutung nicht ausreichend schützen. Migränepatienten gewöhnen sich nicht an wiederkehrende Reize, wie es üblicherweise der Fall ist. ....

      schmerzklinik.de/2014/06/21/sc…nden-staendig-wahrnehmen/

      Schon die Überschrift klingt irgendwie nach ASS, bin erstaunt, dass Migräne als Komorbität nicht öfters existiert.
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony:
    • seven_of_nine wrote:

      Zählen auch Spannungskopfschmerzen?
      Zur Umfrage ?
      Spannungskopfschmerzen können genauso stark sein wie Migräne, aber Triptane helfen nicht , und es fehlen die anderen neurologischen Symptome: Übelkeit , Aura.
      Was der Grund dafür ist, weiß ich nicht genau, zumal die meisten Menschen oder viele Mischmasch haben.
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony:
    • Mittlerweile steht fest, dass ich Migräne habe. Vor kurzen sogar mal mit Aura (das habe ich normalerweise nicht). Da war ich froh, dass ich mir im Internet mal so ein Video angesehen habe, in dem eine Aura simuliert wurde und ich deswegen wusste, was das ist. Ansonsten hätte ich wohl Panik bekommen und mir einen Krankenwagen gerufen. :m(:

      Bei mir ist die Migräne ganz stark am Stress gekoppelt. Je mehr Stress, desto häufiger und stärker habe ich Migräne. Da Stress bei mir auch durch Reizüberflutung entsteht, besteht da bei mir ganz klar ein Zusammenhang. Aber auch das Wetter löst bei mir Migräne aus. Besonders Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit sorgen für Migräneanfälle. Sommer ist für mich also keine gute Zeit. x(

      Momentan habe ich eher selten Migräne, aber zur Zeit der Diagnostik und des SBA-Antrags hatte ich sehr oft Migräne. Das war echt nervig. :nerved:
    • @Rhianonn
      Danke für den Link. Sehr interessant. Das Video auf der Seite habe ich mir auch angesehen und kann das nachvollziehen. Ich habe auch fast täglich dumpfe Kopfschmerzen, die wohl Spannungskopfschmerzen sind.
      Mein Neurologe diagnostizierte mir auch Migräne, allerdings habe ich sehr selten Anfälle (zum Glück). Der letzte mit Aura ist schon Monate her.....

      Die Situation mit dem Einkaufen im Video kenne ich auch. Es ist furchtbar anstrengend. Das ganze Gepiepse, Geraschel, dann noch die Gespräche und Geräusche von der Bäckerei gegenüber, das grelle Licht im Laden....
      Das ist schon sehr belastend.

      Mit meinem bisherigen Neurologen kam ich aber nicht so gut zurecht. Ende des Monats habe ich einen Termin bei einer anderen Neurologin. Vielleicht kann sie mir da etwas helfen.
    • Mir hat kürzlich mein Psychotherapeut auch erklärt, dass die mörderischen Kopfschmerzen, die ich inzwischen mehrfach im Monat habe, Migräne sind (es fehlen nur Übelkeit und Aura, dafür ist mein Durstzentrum stark aktiviert, ich dachte deshalb jahrelang, ich hätte nicht genug getrunken, was aber bei 2 Litern am Tag irgendwie keinen Sinn ergab :nerved: ). Ich nehme jetzt seit 2 Wochen einen niedrig dosierten Betablocker als Migräneprophylaxe (hat der Internist vorgeschlagen). Ich soll die Dosis nach Möglichkeit verdoppeln, das habe ich gestern gemacht und daraufhin heute Nacht massive Ein- und Durchschlafstörungen und einen Alptraum, der beim Aufwachen in eine Halluzination überging. Unschön. Ich habe aber im Netz gelesen, dass das wohl auch nach einiger Zeit wieder aufhören kann. Hat hier jemand Erfahrung damit gemacht? Bei einem Anfall nehme ich bisher eine Kombi aus Ibuprofen 600 mg und Paracetamol+Codein, die mir mejn Hausarzt verschrieben hat. Die letzten beide Male war aber nicht mal mehr das wirksam. Ich sehe schon, dass ich langsam auch noch einen Neurologen brauche :nerved:
      Die Migräne tritt bei mir auf nach starker nervlicher Anspannung und / oder Überreizung (also beides allein "reicht" leider auch schon). Ein unregelmäßiger Tagesverlauf ohne besonderen Stress, ein bisschen zu wenig Schlaf, das Verfassen eines "schwierigen" Briefes reichen aus...
      Good bye :)
    • Als Kind hatte ich so gut wie nie Kopfschmerzen.
      Seit einigen Jahren habe ich mehrmals in der Woche Kopfschmerzen, die meist erst weggehen, nach dem ich geschlafen habe, am nächsten Tag.
      Ich weiß nicht, woran es genau liegt.
      Ich weiß nur, dass es häufiger auftritt, wenn ich draußen war.
      Allerdings dann auch nicht wirklich immer, und zu Hause tritt es auch auf.
      Es ist überwiegend über den Augen, ziemlich zentriert, gewisse Sehstörungen habe ich ja quasi immer mit meiner Brille und ich habe eine Zeit lang einfach Watte gesehen auf einem Auge.
      Mit dem Sehnerv soll wohl alles ok sein.
      Ich sehe auch keine bunten Spektralfarben, die sich statisch vor meinem Auge bilden (wie bei Youtube zu finden, Aura?).
      Dieses Foto würde aber auf Migräne hindeuten:


      Allerdings ist es bei mir ein Schmerz, als würde eine Ader platzen wollen, ich weiß nicht ob das mit pulsierend gemeint ist.
      Trinken tue ich schon ein bisschen zu wenig, aber wenn ich dann trinke, hilft das nicht unbedingt, nur Schmerztabletten.
      Und die auch nicht wirklich ganz, sondern lassen es nur "dumpfer" werden.
      Es ist meist abends, also eben nicht morgens und auch nicht wirklich nachts, aber tendenziell schon nachts (ich bin ja nachtaktiv).

      Ob das mit Reizen zu tun hat... das ist die Frage, als Kind hatte ich das so definitiv nicht.
      Mich hatte immer gewundert, warum andere Kopfschmerzen haben, ich wusste nicht einmal was Stress sein soll.
      Es fing ungefähr erst nach dem Gymnasium an.

      Wenn es von Reizen käme, dann muss irgendein Schutzmechanismus bei mir vor kurzem versagt haben.
      Zum Arzt bin ich damit nicht, weil es dafür mWn eh nur Schmerztabletten gibt und wenn es was mit dem Kopf sein sollte, ich lasse niemanden an mein Gehirn.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

      The post was edited 1 time, last by Cloudactive ().

    • Cloudactive wrote:

      Allerdings ist es bei mir ein Schmerz, als würde eine Ader platzen wollen, ich weiß nicht ob das mit pulsierend gemeint ist.
      pulsierend ist so ein Flimmern, wenn ich während Migräne die Augen schließe, sehe ich so ein Hell-Dunkel- Hell, als würde jemand das elektrische Licht sehr schnell an- und ausknipsen.
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony: