AS/HFA und Migräne (Umfrage)

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    • AS/HFA und Migräne (Umfrage)

      Hast du Migräne? (AS/HFA) 128
      1.  
        Ja (63) 49%
      2.  
        Nein (34) 27%
      3.  
        Nicht sicher, ich glaube Ja (22) 17%
      4.  
        Nicht sicher, ich glaube Nein (6) 5%
      5.  
        Falls Ja: Ich vermute einen Zusammenhang mit Reizüberflutung (48) 38%
      6.  
        Falls Ja: Ich vermute keinen Zusammenhang mit Reizüberflutung (13) 10%
      Weil das Thema hier aufkam und vielleicht noch mehr Leute interessiert (und ich neugierig bin) diese Umfrage.

      Hast du Migräne?
      Nimmst du einen Zusammenhang zwischen Reizüberflutung und Migräne wahr?

      Wikipedia wrote:

      Die Migräne ist eine neurologische Erkrankung, unter der rund 10 % der Bevölkerung leiden. Sie tritt bei Frauen etwa dreimal so häufig auf wie bei Männern und hat ein vielgestaltiges Krankheitsbild. Dieses ist bei Erwachsenen typischerweise gekennzeichnet durch einen periodisch wiederkehrenden, anfallartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz, der von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet sein kann. Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eine Migräneaura voraus, während der insbesondere optische oder sensible Wahrnehmungsstörungen auftreten. Es sind aber auch motorische Störungen möglich. Die Diagnose wird nach Ausschluss anderer Erkrankungen als Ursachen üblicherweise mit Hilfe einer Anamnese gestellt.
      [...]
      Der Kopfschmerz tritt in der Kopfschmerzphase meistens halbseitig (etwa 70 % der Fälle) insbesondere im Bereich von Stirn, Schläfe und Auge auf. Er ist meist pulsierend und nimmt bei körperlicher Betätigung an Intensität zu, während Ruhe und Dunkelheit zur Linderung der Kopfschmerzen beitragen. Die Kopfschmerzen des Migräneanfalls werden oft von zusätzlichen Symptomen wie Appetitlosigkeit (> 80 %), Übelkeit (80 %), Erbrechen (40 % bis 50 %) sowie Photophobie (60 %), Phonophobie (50 %) und seltener Osmophobie (Geruchsempfindlichkeit, < 10 % bis 30 %) begleitet. Der Kranke ist blass und erträgt äußere Einflüsse wie Licht und Lärm schlecht, da diese seine Beschwerden noch verstärken. Die Dauer der Kopfschmerzphase variiert zwischen 60 Minuten und bis zu drei Tagen in Abhängigkeit von Patient und Migräneform.
      [...]
      Migräne kann bei empfindlichen Personen durch spezielle Situationen oder Substanzen, sogenannte Trigger (Schlüsselreize), ausgelöst werden. Dazu zählen insbesondere hormonelle Faktoren, Schlaf, Stress, Lebensmittel und Umweltfaktoren. Diese Auslösefaktoren sind jedoch individuell sehr unterschiedlich und können mit Hilfe eines Kopfschmerztagebuchs in Erfahrung gebracht werden.
      Zu den häufigsten Auslösern einer Migräne zählen Stress, unregelmäßiger Biorhythmus mit Schlafmangel oder zu viel Schlaf und Umweltfaktoren. Bei einigen Migränepatienten folgt ein Migräneanfall erst in der Poststress-Entspannungsphase („Wochenendmigräne“). Neben Geruchsreizen werden oft Wetterschwankungen als äußere Faktoren genannt, die eine Migräneattacke auslösen können.
      Einer der wichtigsten Triggerfaktoren bei Frauen sind hormonelle Schwankungen. Über die Hälfte aller weiblichen Migränepatienten gibt den Menstruationszyklus als Auslöser einer Migräne an. Ein Migräneanfall kann insbesondere während der späten lutealen Phase des Zyklus oder während der einnahmefreien Zeit bei der Empfängnisverhütung mit oralen Kontrazeptiva auftreten.
      Etwa zwei Drittel aller Migränepatienten sehen einen Zusammenhang zwischen dem Konsum bestimmter Lebens- und Genussmittel und dem Auslösen eines Migräneanfalls. Als wichtigster Migränetrigger dieser Gruppe gilt Alkohol.
      [...]
      Ursachen, 4 Hypothesen genannt: Erweiterung der Blutgefäße des Kopfes, erhöhte Erregbarkeit der Hirnrinde des Hinterhauptslappens, neurogenen Entzündung, genetische Ursachen.

      The post was edited 3 times, last by Neoni ().

    • Ich wüsste nicht, dass ich jemals Migräne gehabt habe.

      Deshalb habe ich * Nein ausgewählt.

      Bei mir ist es ohnehin so, dass ich nur sehr selten Kopfschmerzen, geschweige denn Migräne habe.

      So kommt es dann auch, dass ich nicht weiß, wann ich zuletzt Kopfschmerzen hatte.

      Umgekehrt ist es bei meiner Mutter, die regelmäßig unter Kopfschmerzen leidet.

      Auf Reizüberflutung reagiere eher ich mit einem Fluchtreflex.

      Wenn die Flucht nicht möglich ist, dann werde ich schnell (verbal) aggressiv.
    • Ich hatte nur einmal in meinem Leben einen Migräneanfall und danach beschlossen, dass ich das nie mehr haben will.
      Naja gut, so einfach ist es ja leider nicht, aber ich hatte wohl das Glück, das tatsächlich bis heute nicht mehr erleben zu müssen. Das ist jetzt fast 25 Jahre her.
      Normale Kopfschmerzen hatte ich früher aber sehr oft und habe immer sehr genau darauf geachtet, nie ohne Kopfschmerztabletten irgendwo hin zu gehen. Ich bin jetzt seit gut 1 1/2 Jahren zu Hause (EU-Rente) und seitdem habe ich so gut wie gar keine Kopfschmerzen mehr. Gründe waren ganz klar Stress und Schlafmangel.
      - Allein unter Menschen -
    • Ich habe mit nein gestimmt, denn ich habe keine Diagnose und auch nie eine angestrebt.
      Nichts desto trotz habe ich nach bestimmten Auslösern Symtome, die einer Migräne mit Aura sehr ähnlich sind, mit Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und allem Drum und Dran. Das passiert aber ausschließlich, wenn ich zu lange animierte 3D-Szenen anschaue, seien es nun Computerspiele oder auch 3D-Filme. Davon habe ich dann bis zum nächsten Tag was, aber ich glaube trotzdem nicht, dass es eine "normale" Migräne ist.
      Nichts ist, wie es scheint...
    • Ich habe mit Nein angestimmt, da ich eher selten Kopfweh habe und wenn ist es nicht migräneartig.

      Allerdings hatte ich ein paarmal in meinem Leben ein "Flimmerskotom",
      das kann evtl. auch mirgränebedingt als Aura auftauchen, selbst wenn es ohne weitere Schmerzen einhergeht.
      Daß eine spezielle Reizüberflutung vor Auftreten eine Rolle spielte konnte ich allerdings nicht beobachten.
      Wenn wir den Kirschbaum spalten, finden wir dort keine Blüte.
      Es ist der Frühling, der die Blüten hervorbringt.

      Ama Samy
    • Ja, aber: lang vorbei, war in der Schulzeit vor ca. 32 Jahren.
      Der "alte Hausarzt" meiner Mutter (wo sie aufgewachsen war) hat das dann richtig eingeschätzt und geraten, die Reize zu meiden. Eine Diagnose ist nicht genannt worden.
    • Ich bin mir nicht sicher, obwohl nach vielen Untersuchungen inklusive EEG und MRT eine Migräne diagnostiziert wurde. Ich habe aber nie die typischen Begleiterscheinungen, wie Übelkeit und Erbrechen. Dafür aber heftige halbseitige Kopfschmerzen, die sich zum Teil wie Stromstöße anfühlen. Der Zusammenhang von Stress und Überreizung ist ganz klar.
      Heute in mich gegangen - auch nichts los (Karl Valentin)
    • Darf ich hier (als VA) antworten, @Neoni?

      Falls ja, kämen von mir bei "Ja" und bei "Falls Ja: Ich vermute einen Zusammenhang mit Reizüberflutung" Kreuzchen dazu.
      „Erst die Selbsterkenntnis und Anerkennung des eigenen Strukturiert- und Gefangen-Seins in den psychobiologischen Gesetzmäßigkeiten der eigenen Persönlichkeit ermöglicht es, die Begrenzungen der anderen zu erkennen und sie zu akzeptieren – und sie nicht als intentionale Angriffe auf die eigene Welt zu deuten, gegen die es sich zu wehren gilt.“
      (Ludger Tebartz-van Elst: Autismus und ADHS. Zwischen Normvariante, Persönlichkeitsstörung und neuropsychiatrischer Krankheit. S. 19.)
    • ifi wrote:

      Daß eine spezielle Reizüberflutung vor Auftreten eine Rolle spielte konnte ich allerdings nicht beobachten.
      Ist bei mir auch so.
      Es ist eher das Gegenteil der Fall: Aktivitätsänderungen, v.a. die Verringerung von Aktivitäten oder Veränderung des Schlaf-Wach-Rhythmus führen bei mir zu Migräne-Anfällen. Es gibt ja auch das Phänomen der "Wochenendsmigräne" - viele Menschen kriegen genau dann nämlich einen Migräne-Anfall, obwohl der Stress am WE ja eigentlich nachlässt. Und ich habe das auch oft, Migräne am Samstag oder am ersten Urlaubstag.
      Zudem werden die Anfälle bei mir durch Wetterumschwünge ausgelöst, das müssen dann aber schon extreme Wetterlagen sein, z.B. vor Sommergewittern oder wenn es plötzlich von sehr kalt nach ungewöhnlich warm umschägt oder umgekehrt. Ich kriege den Anfall im Prinzip schon bevor der Wetterumschwung stattfindet.
    • mnesis wrote:

      Es ist eher das Gegenteil der Fall: Aktivitätsänderungen, v.a. die Verringerung von Aktivitäten oder Veränderung des Schlaf-Wach-Rhythmus führen bei mir zu Migräne-Anfällen. Es gibt ja auch das Phänomen der "Wochenendsmigräne" - viele Menschen kriegen genau dann nämlich einen Migräne-Anfall, obwohl der Stress am WE ja eigentlich nachlässt
      Ich habe das trotzdem als Zusammenhang mit Reizen definiert.
      So in etwa kenne ich es nämlich auch.
      Überreizung, Stress etc. und kaum ist man zuhause, hat seine Ruhe und kann sich theoretisch entspannen, gehts los.

      Aber eben nur, wenn vorher auch Stress war. Daher habe ich "im Zusammenhang mit Reizüberflutung" angekreuzt.
    • Zu ca. 95% habe ich nur eine Migräneaura ohne nennenswerten Kopfschmerz. Aber 5% sind auch mit Kopfschmerzen.
      Einen Zusammenhang mit Reizüberflutung konnte ich bisher nicht ausmachen, überhaupt konnte ich die Ursachen noch nicht eingrenzen. Denn das passiert bei allen nur denkbaren Situationen, dann ist mal wieder Monate lang nichts - es gibt einfach kein Muster.
      Zu wenig trinken könnte vielleicht sein.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Ich hatte, wenn ich mich recht erinnere, bisher 5x Migräne mit Aura, davon 3x am Arbeitsplatz (Stress), und 2x nach zu viel hellem Sonnenlicht plus Stress (Besuch in der Wilhelma mit viel Kindergewusel, und ohne Sonnenbrille). Es fing aber bis auf einmal immer mitten im Stress an, nicht erst danach. Ich musste dann jeweils heimgehen.
      Das erste Mal war's am schlimmsten. Die späteren waren weniger heftig, aber da habe ich auch jeweils sehr schnell Schmerzmittel genommen, beim ersten Mal wusste ich noch nicht, was die Sehstörungen bedeuten. Zuletzt hatte ich noch ein oder zwei Mal nur Sehstörungen, ohne dass was nachkam.
      Insgesamt verlief das also bei mir relativ harmlos. Evtl. kam mir zugute, dass ich über lange Zeiträume täglich Schmerzmittel wegen was anderem nehmen musste, das wirkte vielleicht prophylaktisch gleich gegen die Migräne.
      Bin froh, dass ich es nicht öfter hatte. Wenn man älter wird, soll es ja oft besser werden, nehme also an, dass ich das meiste schon hinter mir habe.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Hallo allerseits!

      Auch wenn dieser Thread schon älter ist, möchte ich trotzdem was dazu schreiben.

      Seit meiner Jugend habe ich alle 1-2 Wochen migräneartige Kopfschmerzen, seit ca. 10 Jahren auch ca. 1-2x im Jahr echte Migräneanfälle mit Aura (Sehstörung), letztens auch wieder mit Sprach- und Gedächtnisstörung. Zuerst für ca. 40 Minuten die migränetypische, langsam durchwandernde Sehstörung, nach kurzer Pause völlig entstellte Sprache (nur wenige Minuten), danach vorübergehende Ausfälle im Wort- und Namensgedächtnis (ca. eine Stunde bis zur völligen Wiederherstellung). Eine sofortige ärztliche Untersuchung blieb zum Glück ohne Befund.
      War wegen eines vergleichbaren Anfalls vor eineinhalb Jahren zum MRT (zum Glück auch ohne Befund). Habe bald einen Termin beim Neurologen. Hoffentlich ist es nichts anderes, Migräne ist schon schlimm genug.
      Diagnosen: ADHS 2006, Asperger 4.6.2015, frühkindl./HFA 11.1.2016
      Aspie-Quiz: Aspie-Wert: 154 von 200, NT-Wert: 70 von 200
      AS-Test von Carl Irjala: 127 Punkte
    • Ich weiss nicht, ob es Migräne ist (Kopfschmerzen habe ich so gut wie nie), aber alle paar Monate habe ich Sehstörungen für einen Zeitraum von ca. 20 - 30 Minuten.
      Hauptsächlich in Zeiten grosser Stressbelastung.
      Früher (vor 20 - 25 Jahren) hatte ich das deutlich häufiger.
      Passt vielleicht damit zusammen, dass man (ich) im Alter etwas gelassener wird.
    • Ein Update von mir:

      war 2x beim Neurologen, verschiedene Tests (Gleichgewicht, Blickverfolgung, EEG, Seh- und Hörtest).
      Ich kann beruhigt sein, es war kein Schlaganfall sondern tatsächlich eine besonders heftige Migräne.
      Jetzt muss noch eine leicht verlängerte Signallaufzeit beim Sehtest (VEP) augenärztlich geklärt werden. Und schon mache ich mir wieder Sorgen... :(
      Diagnosen: ADHS 2006, Asperger 4.6.2015, frühkindl./HFA 11.1.2016
      Aspie-Quiz: Aspie-Wert: 154 von 200, NT-Wert: 70 von 200
      AS-Test von Carl Irjala: 127 Punkte
    • Ich habe Migräne seit meiner Grundschulzeit.
      Das trat meist dann auf, wenn ich mal wieder völlig fertig von der Schule nach Hause kam weil ich geärgert wurde oder mich über den Lehrer geärgert hatte. Ich war dann sehr Licht- und Geräuschempfindlich und musste mich meist übergeben. Ruhe, Dunkelheit und Schlaf machte es besser. Kopfschmerzen kamen dazu und hielten meist 1-2 Tage an.

      Mit 15 wurde ich das erste Mal wegen psychischer Probleme über einen längeren Zeitraum mit Fluoxetin behandelt. Kurz danach begann die chronische Migräne mit neurologischer Aura (Sehstörungen, Sprachstörungen, Taubheit von Händen, Arm und Gesicht, motorische Störungen). Licht- und Geräuschemfindlichkeit, Übergeben und Kopschmerzen sind geblieben. Chronisch heißt bei mir: 1-8 Anfälle im Monat.
      Ich habe deswegen (und wegen Burn-Out-ähnlicher Zustände) mehrere Ausbildungsplätze verloren und Schulabschlüsse abbrechen müssen, wegen der Fehlzeiten.
      Auslöser für einen Migräneanfall sind bei mir:
      1. Wetter, Wetterumschwung. Vor einem Gewitter oder Sturm und wenn es wärmer wird/die Sonne rauskommt.
      2. Radar-Anlagen. Wenn ich auf einem Flughafen bin.
      3. Histamin. Ich esse sehr histaminarm. Nach einem Glas Rotwein könnte ich mich gleich 2 Tage ins Bett legen. Zu viel Kaffee löst im Körper gespeichertes Histamin und es kommt zum Anfall.
      4. Stress/Reizüberflutung. Wenn ich meine regelmässigen Pausen nicht einhalte und eine freien Tage nicht zum entspannen nutze, bekomme ich nach spätestens 3 Tagen einen Anfall. Auch wenn ich am Wochenende mal verreise, kann ich mich Mo-Mi gleich zuhause einschliessen.

      Ich habe keine Diagnose für irgendetwas autistisches, aber ich kenne solche Zustände die als ShutDown bezeichnet werden sehr gut. Die habe ich oft nach einem Migräneanfall oder der Migräneanfall kommt, wenn ich in so einem Zustand dann nicht in Ruhe gelassen werde.

      Ich habe schon sehr viele Medikamente und Therapien ausprobiert.
      Als einziges hilft bisher Iburophen gegen den Kopfschmerz bzw. mildert ihn auf ein erträgliches Maß ab.
      Triptane: habe ich bisher immer wieder erbrochen.
      Akupuktur: keine Wirkung.
      Epilepsiemedikamente zur Vorbeugung: starke Nebenwirkungen, trotzdem Migräne.
      Physiotherapie: keine Besserung, da es sich nicht um Spannungskopfschmerzen handelt.
      Laufen/Sport: löst bei zu großer Anstrengung eher einen Anfall aus.
      Ostheopathie: nach kurzem ziehen an meiner Hirnhaut wurde sofort ein Anfall ausgelöst, der behandelnde Mensch sagte ich habe ein extrem empfindliches Nervensystem, sei sehr reizoffen und solle mich auf ein ruhiges Leben einstellen, da könne er mir leider nicht helfen.
      :!: -dies ist nur ein Auszug meiner Gedanken und Meinungen, der Rest hängt noch in der Bearbeitungsschleife fest- :!:
    • Pyromella, mir geht es fast so wie dir! Nur Gott sei Dank habe ich meine Anfälle etwas seltener. Bei mir fing es mit ca. 12 Jahren an. Die Anfälle mit Aura kommen zum Glück seit 4 Jahren nicht mehr. Meine Migräne ging früher auch oft damit einher, dass ich plötzlich Sprache nicht mehr verstehen konnte! Das war sehr, sehr beängstigend und ich will so etwas nie wieder erleben! "Normale" Migräneanfälle kommen allerdings 1-mehrmals im Monat wie sie wollen.

      Bei Nicht-Einhaltung meiner Regenerationszeit nach stressigen Tagen oder zu wenig Schlaf bekomme ich Übelkeit, Kopfweh, Zittern, Sprachstörungen und werde motorisch ungeschickt. Geräusche sind dann unerträglich und Licht nicht aushaltbar. Und Gerüche intensivieren sich bis ins Abscheuliche! Also typische Migränesymptome.
      Einen Zusammenhang mit Koffein und dem Wetter konnte ich bei mir auch feststellen.

      Dass Radaranlagen auf Flughäfen sowas auslösen können, hätte ich nun nicht vermutet. Ich merke bei mir aber, dass zu langes Sitzen vor dem PC oder sonstigen elektronischen Geräten zu Migräneanfällen führt.

      Ich bekomme Anfälle nach sehr heftigen emotional stressigen Situationen. Sobald die schlimme Situation vorüber ist, beginnt der Anfall schlagartig.
      Das letzte Mal richtig schlimm, als ich nachh 3-wöchigem Krankenhausaufenthalt (absolute Anspannung!!!) endlich nach Hause kam. Der Anfall erfolgte da noch während der Heimfahrt.

      Medikamte würde ich mich nicht trauen zu nehmen. Ich habe eine riesen Angst vor sowas.

      Viel trinken sollte ich auch immer. Wenn ich zu wenig trinke, neige ich auch zu Migräne.