Sich nicht entscheiden können

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    • Sich nicht entscheiden können

      Ich finde es immer sehr mich zwischen verschiedenen Sachen zu entscheiden. Je mehr Dinge es sind desto schwieriger ist es. Bei zwei oder drei Möglichkeiten geht es noch. Sobald es aber mehr sind schaffe ich es kaum mich zu entscheiden. Die Auswahl überfordert mich, ich möchte nichts falsches wählen, muss über alles nachdenken.

      Um die Frage was ich zum Essen möchte zu beantworten brauche ich mindestens 10 Minuten, oft esse ich einfach solange nichts bis ich hungrig genug bin um mich zu entscheiden oder jemand anders das Essen wählt. Bei weniger wichtigen Entscheidungen passiert es auch das ich aufgebe und es lasse. Es dauert einfach zu lange bis ich mich entscheide.
      In solchen Momenten würde ich mich unglaublich gerne entscheiden können aber ich kann es einfach nicht.
      Manchmal funktioniert es einfach per Zufall eine Entscheidung auszuwählen, aber eigentlich finde ich das nicht so viel besser.


      Habt ihr auch Probleme damit euch zwischen mehreren Dingen zu entscheiden?
    • Hallo Neko,

      um direkt deine Frage zu beantworten: ja - das kenne ich auch. :) Bei mir reicht es allerdings schon aus wenn man mich vor die Wahl stellt hopp oder topp (RW - heißt soviel wie ja oder nein, beziehungsweise diese Handlung oder die andere Handlung wenn ich das richtig verstanden habe). Beispielsweise die Frage "Wollen wir heute Nachmittag schwimmen gehen!" Klare Frage - sollte klare Antwort möglich sein. Ich fange dann aber erst einmal an einen innerlichen Kampf auszufechten, zum Beispiel musst du heute noch irgendwas anderes machen, gibt es etwas negatives daran, habe ich vielleicht jetzt Lust und nachher leider doch nicht mehr... NTs haben glaube ich bei so was gar nicht die Probleme - die überlegen kurz: habe ich darauf Bock und sagen dann einfach ja oder nein. Die grübeln vorher nicht über alle Eventualitäten die es zu dem Fall gibt.

      Ja, bei mehreren Dingen die zur Auswahl stehen ist es noch schwieriger. Bei uns in der Mensa gibt es immer mehrere Möglichkeiten was man zum Mittag möchte, und wenn ich dann auf zwei Sachen die es da gibt irgendwie Appetit habe - geht das Problem los. Für was soll ich mich dann entscheiden? Ich fange dann innerliche Pro- und Kontradiskussionen zu den einzelnen Mittagsmahlzeiten an, zum Beispiel "hat das Mittag schon mal mies geschmeckt" oder "wie sieht es bei den anderen aus". Meistens lasse ich aber die anderen entscheiden, das funktioniert prima, auch ohne sie zu fragen ob sie für einen entscheiden. Ich stelle mich dann einfach hinter meinen Mitazubi der auf das eine auf das ich Bock habe teilweise auch Appetit hat. Und so muss ich mir dann nicht mehr überlegen worauf ich mehr Appetit habe sondern mache einfach das was der andere auch macht. Oder wenn ich mehrere Getränke zur Verfügung gestellt bekomme. Angenommen Tee, Limo, Wasser, Kakao. Da frage ich mich auch nicht worauf ich spontan Bock habe sondern fange die gleichen Pro- und Kontradisskussionen an wie beim Mittag. Ich weiß nicht - geht dir das auch immer so?

      Beim Münze werfen finde ich spektakulär: meistens wenn mir die Entscheidung durch so was abgenommen wird, gefällt mir das Ergebnis irgendwie nicht. Ich glaube Aspies bzw. Autisten neigen allgemein dazu sich mit ganz alltäglichen Dingen wie zum Beispiel Entscheidungen über das Mittagsmenü viel intensiver auseinander setzen als es NTs tun würden. Liegt eben an unserer Art zu denken. Möglicherweise ist unsere Schwierigkeit uns zu entscheiden auch ein bisschen der Auslöser dafür dass wir meistens das gleiche tun/essen. Um den Weg der Entscheidungsfindung abzukürzen (unbewusst) Das weiß ich aber nicht. Aber vielleicht kann man es auch ein bisschen positiv sehen: wir denken länger/gründlicher darüber nach und fällen deswegen eventuell einfach eine bessere Entscheidung als wenn jemand einfach nur oberflächlich irgendwas gesagt hat und dann mit der Entscheidung unzufrieden ist. Du siehst - es hat nicht nur sein negatives und du bist damit nicht alleine. :D

      Liebe Grüße
      Sangirl
    • ich habe das Problem auch. Jede Auswahl ist sehr anstrengend.
      Bei meheren Dingen wird es fast unmöglich.

      Mir wurde das vor Jahren einmal sehr bewust, dass ich hier ein Problem habe.
      Ich brauchte für Schulzwecke ein Laptop. Meine Wahl fiel auf den IBM R31, günstig und robust.
      Dennoch war es mir unmöglich das Gerät zu kaufen, der innere Zwang sagte "Ist es das Richtig?? Gibt es nicht noch andere? Du musst sicher sein 100% aller Faktoren zu berücksichtigen.."
      Ich begann 3 Jahre lang jeden Testbericht zu lesen den es gab habe völlig unangemessen viel zu viel Resourchen investiert.

      Mit dem Ergebnis, dass es das Gerät nicht mehr gab nach 3 Jahren es wurde abgekündigt da es was neues gab, im Ergebnis war ich ohne Laptop.

      Seit ich mir damals dieses Erlebnis sehr bewust gemacht habe und den Aufwand (3 Jahre) zu Null Laptop's sah, begann ich die eigene Entscheidungsunfähigkeit "out-zu-sourcen".
      Ähnlich wie Du oben schreibst "jemand anders das Essen wählt"
      Da man aber nicht immer einen Entscheidungshelfer zur Hand hat nutze ich
      -Münze werfen (bei 2 sachen)
      -Zufallsgenerator am PC
      -Buch durchblättern und auf einen Buchstaben blind deuten, ist der Buchstabe eine grade Zahl oder eine ungerade Zahl
      -Handy Apps, gibs mittlerweile viele wo man dann gleich 5 Sachen eintragen kann zu einer selbst formulierbaren Frage (nächste Freundin, Gabi, Claudia, Ramona, Inis...) :)

      Letztlich basiert sowas nur auf einem Zufallsprinzip aber ich habe mich in den letzten Jahren dazu durchgerungen "besser eine schlechte Entscheidung als keine Entscheidung" immer mein Laptop beispiel im Hinterkopf, damit fahre ich besser als früher.

      Trotzdem bleibt das Problem bestehen, aber ich fühle mich nicht mehr so unfähig allem gegenüber.
      finde im Leben heraus was Du nicht gut kannst, und dann lass es bleiben. [ALF]
    • ich kenne das Entscheidungsproblem auch. Ihr hättet meinen Ex fragen sollen. Der dachte immer, das ich anscheinend keine Lust habe immer was zu entscheiden. Deswegen meinte er immer viel zu mir "es soll nicht immer von mir aus gehen, entscheide du auch mal".

      die frage "was essen wir morgen zum Mittag?" kann so schwer sein. Denn er wartete immer auf eine Antwort von mir. ich gehe dann auch immer meinen inneren Fragekatalog durch "letztens hatten wir Nudeln..hmmm". Meistens antwortete ich immer mit "keine Ahnung". Manchmal ging es schnell, weil ich eben Appetit hatte auf Döner etc. Aber sonst wusste ich es nicht so, ich fand das immer so schwer und anstrengend in der Beziehung. Immer so viele Entscheidungen treffen zu müssen. "wo fahren wir morgen hin?" "wollen wir dahin oder dahin?" "was willst du im TV gucken?"..................

      auf Arbeit stellte man mich auch schon vor die Wahl "willst du den Auftrag machen oder den? Suche dir einen aus" ich stand da und fragte mich "welchen mache ich gerne mhmm?" ich nahm den der mir am besten gefiel aber wenn ich natürlich alle beide gern gemacht hätte, hätte ich "alt" aus gesehen. Also da hätte ich mich nicht gleich entscheiden können.

      oder ich geh in den Supermarkt und dann fällt mir so ein, das ich mir doch ein paar Kekse oder Schokolade mitnehmen könnte. ich stehe vor dem Regal, und stehe, und stehe............es gibt einfach zuviel!!! Das Ende vom Lied war...ich bin auch schon ohne Schokolade etc wieder fort. Aber ich habe meist immer die gleichen Lebensmittel die ich kaufe. Vom Gemüse her gibt es Gott sei dank immer nur eine Sorte. Aber wenn es X Schokoladentafeln gibt oder Chipsarten, oder Kekse......furchtbar.

      ich denke auch das wir meist dann immer das gleiche Essen weil wir uns nicht entscheiden können. Gerade was auch das Essen angeht, ich weiß heute noch nicht was ich essen soll. Ich trinke meistens auch das selbe.

      jemanden anderes fragen geht auch. Hier Zuhause muss ich alleine entscheiden, wohne ja alleine :d aber mein Vater ist auch so, wenn wir zur Familienfeier gegangen sind, fragte er immer meine Mutter was er anziehen soll :d und er kauft auch meist das gleiche, das hat meine Mutter auch schon mal aufgeregt.

      The post was edited 2 times, last by Lemon83 ().

    • Beim Essen fällt es mir nicht so schwer mich zu entscheiden, da viele Sachen wegfallen, die ich überhaupt nicht esse.

      Beim Kaufen von Kleidung fällt mir die Entscheidung dagegen viel viel schwerer. Ich habe keinen wirklichen Geschmack und weiß selber für mich nicht so wirklich was mir steht. Ohne andere Menschen habe ich bisher noch nie Kleidung gekauft. Sie nehmen mir die Entscheidung zum Teil ab bzw. beraten mich ein wenig.
    • Bei Kleidung ist die Entscheidung einfach, weil ich das meiste im Vorfeld aussortieren kann (z.B. bestimmte Kunstfasern).
      Bei elektronischen Sachen kriege ich das gut hin, weil ich anhand von Testberichten und Ausstattungsmerkmalen solange Modelle ausschließe, bis nur noch eines übrigbleibt. Das will ich dann aber auch sofort haben.

      Essen war immer hakelig, solange ich bei meinen Eltern gelebt habe. Dabei gibt es nicht so viel, was ich mag. Inzwischen grenze ich darüber ein, was an Zutaten überhaupt im Haus ist, und was von der Haltbarkeit her aufgegessen werden muss. Wenn dann mehr als ein Gericht übrigbleibt, achte ich drauf, dass ich nicht zweimal hintereinander das gleiche esse. Ich soll ja abwechslungsreicher essen. Ich habe inzwischen auch begriffen, dass man mir eigentlich sagen wollte, ich solle meinen "Speiseplan" generell erweitern und nicht nur im "Rotationsverfahren" essen. Ich tue mich schwer damit.
    • ja mein Ex meinte auch immer "du musst auch mal was anderes essen, bissel abwechslungsreicher" "später musst du den Kindern auch was kochen und nicht immer Döner oder Pizza vorsetzen" seit wann sagte ich das ich Kinder wollte. Aber gut. Ich wollte ihn nicht glauben, aber ich habe mich gebessert.

      Klamotten ist bei mir ganz schlimm. Deswegen habe ich auch wenig, ich hatte schon immer wenig gehabt. Wenn ich in der Stadt bin habe ich immer nur ein Art im Kopf wie das Shirt aussehen soll "mit Druck darauf" "mit Rundem Ausschnitt und ja nicht zu tief" gefällt mir der Druck nicht, nehme ich es nicht. Ich habe schon lang keine Shirts oder auch Jeans gekauft im Laden. Ich bestelle lieber, weil ich da in Ruhe entscheiden kann und auch länger. In die Stadt habe ich nämlich keine Lust immer zu gehen. Dennoch habe ich auch lange nichts mehr bestellt weil ich nix finde wo ich sage "das will ich" da muss alles passen..die Farbe, der Druck, der Ausschnitt....nicht zu dick nicht zu dünn.....genauso ist es mit Pyjamas oder Unterwäsche , schwer einfach nur schwer :D

      The post was edited 1 time, last by Lemon83 ().

    • Früher hatte ich mit Entscheidungen große Probleme, heute weniger. Bei mir war das zum einen abhängig vom Selbstbewusstsein, je mehr ich davon habe, desto leichter fallen mir Entscheidungen, die ich dann auch in ganzer Verantwortung tragen kann. :)

      Zum anderen sehe ich das Leben mehr wie ein Abenteuer, so dass ich eigentlich nicht mehr verlieren, sondern nur noch gewinnen kann, also kann ich mich leichter entscheiden, denn sollte sich meine Entscheidung vielleicht hinterher als falsch erweisen, so habe ich wenigstens an Erfahrung gewonnen. ;)

      Wenn ich mir dennoch unsicher bin, wie ich mich entscheiden sollte, dann frage ich entweder hier im Forum oder in einem anderen Forum nach der Erfahrung der Forumsteilnehmer. Das bringt mich oft ein gutes Stück weiter. :)

      Und dann gibt es da ja noch die innere Stimme, die, wenn ich sie wahrnehmen kann, immer weiß, was ich will, was ich brauche und wie ich mich entscheiden sollte. Diese innere Stimme liegt immer richtig, aber sie ist noch sehr schwach und oft nur kaum zu hören in einem Bruchteil einer Sekunde, also wird sie schnell überhört. Ich übe mich darin, ihr zuzuhören. ;)

      Am schwersten ist es für mich, zu entscheiden, was ich essen möchte. Das ist für mich noch sehr schwierig. Manchmal ist der Kühlschrank und der Eisschrank voll, aber ich möchte nichts davon essen. Dann warte ich, bis der Hunger größer geworden ist. Oft habe ich die innere Stimme schon längst überhört und ich frage mich, was ich wirklich essen will. Manchmal liege ich richtig, wenn ich auf meine innere Stimme gehört habe und manchmal koche ich mir was zu essen und während ich noch esse, denke ich, dass ich eigentlich etwas anderes gewollte habe. :nerved:

      Ich denke, dass ich das einfach üben muss. Irgendwann, nach genug Übung, werde ich wissen, was ich essen will und mir das dann auch kochen.

      Lg Alex
    • ja genau so geht es mir auch mit dem Essen. Ich mache mir etwas, merke dann aber das ich auf das gar keinen Appetit habe. Ich habe mir dann manchmal auch einfach was anderes gemacht auf das ich plötzlich Appetit bekam. Schon alles merkwürdig. :D
    • Bei größeren Anschaffungen (z.B. PC oder Möbel) weiß ich meistens sehr genau, was ich haben will. Aber wehe, ich soll mich im Supermarkt z.B. für eine Süßigkeit entscheiden. Das dauert dann ewig und mir passiert es auch oft, dass ich mich dann für gar nichts entscheiden kann. Oft steh ich morgens auch sehr lange vorm Schrank und kann mich nicht entscheiden, was ich anziehen soll (dabei habe ich nicht mal viele Klamotten). :oops:

      Schlimm wird es, wenn es um Entscheidungen geht, die meine Oma, meine Mutti und mich betreffen. Da sagt dann jeder: "Entscheidet ihr das!". Mittlerweile habe ich es mir angewöhnt, dann etwas vorzuschlagen, von dem ich weiß, dass die Beiden es nicht gut finden und meistens können die Beiden dann doch recht schnell eine Entscheidung treffen. :d
    • Ich habe vor allem Schwierigkeiten mit der Entscheidung, wenn es darum geht, was ich essen möchte.
      Wenn ich in einem Restaurant bin, ist das einfacher, aber wenn ich noch selbst kochen muss, dann habe ich oft gar keine Lust auf Essen. :nerved:
    • Sandgirl wrote:

      Ja, bei mehreren Dingen die zur Auswahl stehen ist es noch schwieriger. Bei uns in der Mensa gibt es immer mehrere Möglichkeiten was man zum Mittag möchte, und wenn ich dann auf zwei Sachen die es da gibt irgendwie Appetit habe - geht das Problem los. Für was soll ich mich dann entscheiden? Ich fange dann innerliche Pro- und Kontradiskussionen zu den einzelnen Mittagsmahlzeiten an, zum Beispiel "hat das Mittag schon mal mies geschmeckt" oder "wie sieht es bei den anderen aus". Meistens lasse ich aber die anderen entscheiden, das funktioniert prima, auch ohne sie zu fragen ob sie für einen entscheiden. Ich stelle mich dann einfach hinter meinen Mitazubi der auf das eine auf das ich Bock habe teilweise auch Appetit hat. Und so muss ich mir dann nicht mehr überlegen worauf ich mehr Appetit habe sondern mache einfach das was der andere auch macht. Oder wenn ich mehrere Getränke zur Verfügung gestellt bekomme. Angenommen Tee, Limo, Wasser, Kakao. Da frage ich mich auch nicht worauf ich spontan Bock habe sondern fange die gleichen Pro- und Kontradisskussionen an wie beim Mittag. Ich weiß nicht - geht dir das auch immer so?

      Beim Münze werfen finde ich spektakulär: meistens wenn mir die Entscheidung durch so was abgenommen wird, gefällt mir das Ergebnis irgendwie nicht.
      Solche Diskussionen führe ich auch immer. Obwohl das schlimmste was eigentlich passieren könnte wäre das es eben nicht schmeckt.
      Beim entscheiden durch Zufallsprinzip ist es tatsächlich egal was für ein Ergebnis herauskommt, es fühlt sich falsch an. Aber besser irgendeine Entscheidung als überhaupt keine.

      Lemon83 wrote:

      oder ich geh in den Supermarkt und dann fällt mir so ein, das ich mir doch ein paar Kekse oder Schokolade mitnehmen könnte. ich stehe vor dem Regal, und stehe, und stehe............es gibt einfach zuviel!!! Das Ende vom Lied war...ich bin auch schon ohne Schokolade etc wieder fort. Aber ich habe meist immer die gleichen Lebensmittel die ich kaufe. Vom Gemüse her gibt es Gott sei dank immer nur eine Sorte. Aber wenn es X Schokoladentafeln gibt oder Chipsarten, oder Kekse......furchtbar.

      ich denke auch das wir meist dann immer das gleiche Essen weil wir uns nicht entscheiden können. Gerade was auch das Essen angeht, ich weiß heute noch nicht was ich essen soll. Ich trinke meistens auch das selbe.
      Ja, das kann gut sein. Beim kaufen von Lebensmitteln fällt mir das mit dem Entscheiden aber leichter, da ich meist nur die Produkte von ein oder zwei Marken kaufe. Wenn es meine Chips oder Schokoladensorte nicht geben würde, würde ich in einen anderen Laden gehen.

      Alex70 wrote:

      Ich habe vor allem Schwierigkeiten mit der Entscheidung, wenn es darum geht, was ich essen möchte.
      Wenn ich in einem Restaurant bin, ist das einfacher, aber wenn ich noch selbst kochen muss, dann habe ich oft gar keine Lust auf Essen. :nerved:
      Ich bin ziemlich faul :d , je weniger ich für das Essen machen muss desto besser. Daher esse ich meist Fertigpizza, Spiegelei oder sowas wenn ich allein daheim bin.

      Lemon 83 wrote:

      Klamotten ist bei mir ganz schlimm. Deswegen habe ich auch wenig, ich hatte schon immer wenig gehabt. Wenn ich in der Stadt bin habe ich immer nur ein Art im Kopf wie das Shirt aussehen soll "mit Druck darauf" "mit Rundem Ausschnitt und ja nicht zu tief" gefällt mir der Druck nicht, nehme ich es nicht. Ich habe schon lang keine Shirts oder auch Jeans gekauft im Laden. Ich bestelle lieber, weil ich da in Ruhe entscheiden kann und auch länger. In die Stadt habe ich nämlich keine Lust immer zu gehen. Dennoch habe ich auch lange nichts mehr bestellt weil ich nix finde wo ich sage "das will ich" da muss alles passen..die Farbe, der Druck, der Ausschnitt....nicht zu dick nicht zu dünn.....genauso ist es mit Pyjamas oder Unterwäsche , schwer einfach nur schwer :D
      Meine Mutter tut mir immer leid wenn sie mit mir shoppen gehen muss. Mir macht das keinen Spaß und es dauert immer ewig bis ich etwas finde was mir gefällt. Ich habe da wie du eine genaue Vorstellung davon wie es aussehen muss damit es mir gefällt. Aber die Designer der Klamotten haben da meist andere Vorstellungen.

      Humorist wrote:


      Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich zu diesem Thread einen Beitrag schreiben soll. :-p
      8o
    • @Neko

      ja ich gehe auch in einen anderen Laden wenn ich es nicht in meinem Supermarkt finde. Aber manchmal will ich auch mal was anderes kaufen als Schokolade zb statt immer nur die gleiche Sorte. Bei Pizza etc kaufe ich meistens immer nur 2 Sorten

      ja mit den Klamotten ist es sicher auch nicht einfach etwas zu entwerfen weil ja jeder einen anderen Geschmack hat. :)
    • Hallo,

      ich kenne das mit dem Entscheiden auch. Besonders schlimm war es für mich als Kind. Meine Familie meinte mich immer auf diverse Feiern, Feste und Veranstaltungen mitschleppen zu müssen, obwohl ich das wegen den vielen Menschen und der Lautstärke schon damals gar nicht mochte. Meist gingen verschiedene Familienmitglieder auch auf verschiedene Events, sodass ich mich entscheiden musste, mit wem ich gehe, weil sie mich als Kind nicht allein zuhause lassen konnten. Oft endete das ganze in einem Drama für mich, bei dem ich weinend auf dem Flur stand und mich bei der Fülle der Auswahl weigerte überhaupt irgendwo hinzugehen. Ich wollte dann einfach nur noch daheim bleiben. Konsequenz war meist, das jemand von meiner Familie abkommandiert wurde, um auf mich zuhause auf zu passen, weil sie ein brüllendes Kind ohnehin nirgendwo mit hinnehmen konnten. :roll:

      Viele liebe Grüße

      SilenceRoom
      Ich bin überall und nirgendwo zuhaus'
    • Ähnliches hier...
      Ich löse das Problem meistens, indem ich spontan das Erstbeste nehme, was mir durch den Kopf geht.
      Interessant ist "Was ist deine Lieblingsfarbe?"
      Als ich jünger war, habe ich so die Antwort immer ohne großes Nachdenken bestimmen können.
      Allerdings weiß ich wirklich nicht, wie viele unterschiedliche Antworten ich gegeben habe. (Ist auch nie wirklich aufgefallen. Glaube ich.)
      Inzwischen sage ich einfach, ich habe keine direkte Lieblingsfarbe habe, die ich wirklich bevorzuge.
      Übrigens nehme ich auch dann das Erstbeste, wenn ich bereits lang und intensiv über die Entscheidung nachgedacht habe, aber langsam zu einem Ergebnis kommen muss/will.
      (So war es auch mit meinem Nutzernamen - und kaum war ich registriert, wollte ich schon etwas anderes nehmen; aber gut, immerhin hatte ich mich entschieden)
      Und zum Essen...
      Ich esse eigentlich fast alles, was man mir vorsetzt.
      Aber ich habe vor, dass, sobald ich alleine lebe und so für mich selbst kochen muss, ich mir eines dieser 365-Tage-Kochbücher besorge und täglich einfach die nächste Seite nehme;
      Sonst würde ich vermutlich immer nur die selben Gerichte essen.
      "Sometimes isolation can be a good thing. It can lead to... important discoveries." - Sasha Nein, Psychonauts
    • VOID wrote:

      Aber ich habe vor, dass, sobald ich alleine lebe und so für mich selbst kochen muss, ich mir eines dieser 365-Tage-Kochbücher besorge und täglich einfach die nächste Seite nehme
      Und alle 4 Jahre gibt es einen Fastentag... ;)
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(: