Autismus und Horrorfilme/-spiele

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Autismus und Horrorfilme/-spiele

      Wie reagieren Autisten auf fiktive Horrorszenen in Filmen oder Computerspielen? Bekommen sie in solchen Situationen ein "Gänsehaut-Feeling", also sind sie in der Lage, sich zu gruseln oder fühlen sie in solchen Situationen gar nichts, weil diese Horrorszenen fiktiv sind und nicht der Realität entsprechen?
      Dieses "Gänsehaut-Feeling" habe ich insbesondere bei Horrorspielen, z.B. wenn ich mich leise und geschickt an grausamen Gegnern vorbeischleichen muss, um nicht von ihnen entdeckt zu werden oder wenn Gegner mich ständig verfolgen und ich flüchten oder mich verstecken muss. Da läuft es mir dann eiskalt den Rücken runter (RW). Auch bestimmte Hintergrundmusik und Soundeffekte dabei finde ich unheimlich. Generell bin ich auch jemand, der sich schnell erschreckt.
      Ist das ein eher typisches Verhalten für NT's oder gibt es auch Autisten, die in solchen fiktiven Horrorszenen so fühlen?
    • Ich schaue ganz gerne mal einen Horrorfilm und habe früher auch Spiele aus dem Genre gespielt. Ich denke mal, meine Reaktion ist dabei nicht soviel anders wie die der meisten NTs, es ist halt spannend, man kann sich für 1,5-2 Stunden (wie auch bei anderen Genres) optimalerweise prima unterhalten lassen und dann ist es auch gut.

      Ich hatte es allerdings schon in der Kindheit nie, dass ich nach einem Horrofilm nicht im Dunklen hätte schlafen wollen, Angst hatte, das was unter dem Bett sei, die Tür nicht abgeschlossen sei oder derlei. Währenddessen Mitfiebern ist schön und gut, aber es überträgt sich nicht auf meine "Alltagsstimmung".
      Nichts ist, wie es scheint...

      The post was edited 1 time, last by Aldaris-Adun ().

    • Ich mag echte Horrorfilme, also wo es um Grusel geht und nicht ein möglichst blutiges Gemetzel im Vordergrund steht.
      Es ist ein tolles Gefühl, sich mal ein bisschen zu gruseln und zu erschrecken, wenn Musik, Soundeffekte und Bilder im perfekten, gruseligen Einklang sind.

      Leider sind viele Horrorfilme heute nur noch ekelig, und nicht mehr wirklich gruselig.
      Bei der SAW Reihe frage ich mich zum Beispiel, wie Menschen auf die Idee kommen, so einen Gewaltporno zu fabrizieren. Während ich mich bei George Antonio Romeros "Night of the Living Dead" bis heute grusel, wenn ich mir den Film anschaue. Das ist einer der Filme, wo für mich wirklich alles stimmt, auch wenn er schon uralt ist.
      Stellenweise gilt dies auch noch für Werner Herzogs Nosferatu-Phantom der Nacht. Und auch das Stummfilm Original Nostferatu-Eine Symphonie des Grauens finde ich total unheimlich. o,o

      Im realen Leben finde ich dagegen so gut wie gar nichts gruselig. Seien es unheimliche, verlassene Häuser oder Orte (Urban Exploring) oder Spaziergänge im Wald, bei nächtlicher Dunkelheit. Da fühle ich mich sogar wohl, wie in meinem Element.
    • Horrorfilme finde ich nervig und abstoßend. Da stellt sich bei mir auch kein "Gänsehaut-Feeling" ein (obwohl ich im echten Leben echt schreckhaft bin), sondern höchstens Ekel. Kommt vielleicht aber, weil ich dieses Genre nicht mag.
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • Für mich sind Horrorfilme und -spiele gar nichts.
      Alleine kann ich solche Filme jedenfalls nicht sehen.
      Sie sind mir zu heftig.
      Bollywoodfilme und Komödien gefallen mir viel besser! :)

      Eine ehemalige Klassenkameradin von mir wollte sich unbedingt mit mir Horrorfilme ansehen.
      Da ich froh war, dass sich jemand für mich interessierte, habe ich mir auch einige Filme mit ihr angeschaut.
      Der letzte war "The Ring".
      Seitdem ich diesen Film geguckt habe, kann ich nachts nicht mehr ohne Licht schlafen. :m(:
      Peinlich, aber leider wahr. :oops:
      Es ist so, dass ich in einem komplett dunklen Raum immer den "Ring" vor meinen Augen sehe.
      Für Horrorfilme kann ich mich jedenfalls nicht begeistern, da ich außerdem auch sehr schreckhaft bin.

      Bei Horrorspielen ist es das Gleiche.
      Ich habe immer Angst, mit der Spielfigur um die Ecke zu gehen, weil dort immer etwas lauern kann. :oops:

      Nachtrag: Eine große Ausnahme war eine Szene aus dem Film "House of Wax", wo ich sogar lachen musste.
      Eine Gruppe junger Erwachsener steht vor einem Graben mit (Wachs?-)Händen.
      Dann war dort noch ein Verrückter, der ihnen eine Hand hinterhergeworfen und gefragt hat:
      "Braucht noch jemand eine helfende Hand?"
      :d :d :d

      The post was edited 2 times, last by Parvati ().

    • Dazu kann ich nur sagen, dass ist der wunderschöne Vorteil, wenn man Magie glaubt und eine gewisse Kontrolle über seinen Geist errungen hat.
      Früher hatte ich auch Angst, nach den Filmen. Nach "The Ring" konnte ich zwei Wochen nicht schlafen, und hatte ebenfalls ein Nachtlicht an.
      Heute kann ich solche Gedanken, solche Sorgen einfach los werden. Im schlimmsten Fall erneuere ich die Schutzzauber, mit denen ich mein Zimmer geweiht habe, und schlafe anschließend wie ein Murmeltier auf Valium. ^^
    • Ich bin ein sehr schreckhafter Mensch, weshalb ich nur sehr wenig Horrorfilme gesehen habe. Einer der Wenigen ,die ich gesehen habe, ist "Die Vögel", ein älterer Film, den fast jeder kennen sollte. Bei diesem Filmen habe ich schon Angst, wenn ich sie sehe, danach aber nicht mehr. Der einzige Film der mir im Nachhinein noch Angst macht, ist "Es", ein älterer Horrorfilm, der auf einem Buch von Stephen King basiert. Die neuen Filme finde ich aber nur noch ekelhaft, teilweise auch peinlich.
    • Hallo zusammen,

      für mich sind Horrorfolme = Filme ohne jeglichen Bezug zur Realität. Daher machen sie mir auch beim betrachten nichts aus, sollte ich mal einen ansehen. Aber gerade weil sie für mich Filme ohne jeglichen Bezug zur Realität sind sehe ich selten welche an. Da schaue ich mir lieber eine Interessante Doku an da habe ich mehr davon. (RW)

      Lieben Gruß
      Trinity
      Wir können alles. Außer hochdeutsch. Baden-Württemberg
    • Spiele gehen noch eher, wenn sie nicht sehr realistisch sind und ein bisschen gruslig. Sehr düstere und gleichzeitig realistische Spiele würde ich mir nicht kaufen. Horrorfilme mag ich gar nicht. Als Kind ist mir jede gruslige Szene lange nachgegangen, heute ist es ein bisschen besser, aber ich führe meinem Gehirn nicht absichtlich solchen Stoff zu, mir geht's dann auch so, dass ich es evtl. nicht mehr loswerde.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Prifea wrote:

      Nach "The Ring" konnte ich zwei Wochen nicht schlafen, und hatte ebenfalls ein Nachtlicht an.
      Randy Gardner ist derzeitiger Rekordhalter bei Schlafentzug. Er blieb 264 Stunden und so exakt elf Tage ohne Schlaf. Ich weiß nicht, ob ich Dir das glauben kann, das Du das bei exakt 14 Tagen um 336 Stunden überbieten konntest wegen des Films... Dann- warum das Licht? Das hätte Dich bei dem Film doch nicht geschützt. Nur das Erstellen einer illegalen Raubkopie des Films und- diese an einen anderen weiterzugeben, der die dann hätte ansehen müssen, bevor Deine Woche rum wäre... allerdings ist es auch sinnlos, 14 tage nicht zu schlafen, die Frist im Film waren exakt 7 Tage. ^^ Vor dem Film hatten damals viele Angst. Ich war auch mal böse und rief jemanden danach an und sagte "7 Tage" mit verstellter Stimme, als ich auf dem Klo war. Ich fand es lustig :d


      Ich selbst glaube nicht an Magie und Geisteskontrolle- mich ängstigten solche Filme nie. Ich sehe sie gerne und sah sie auch als Kind schon, aber da selten und ich denke, dass es auch harnlose waren, aber an Tiztel erinnere ich mich nicht. Ich sah sie an und war zuwischen Gleichgültigkeit oder Interesse- je nach Inhalt. Mein bruder holte sich damals immer Videos aus der Videothek. Schon damals kritisierte ich Stephen Kind's "ES", da vieles nicht wie im Buch war.
      Ich mochte damals wie heute Filme mit Tiefgang, mit einer Geschichte, die durchaus real sein könnte. Ich wusste sehr früh, wie Filme gemacht werden, SI war es nie, aber wie diese Filmemacher all das hinbekommen fand ich damals interessant und heute auch noch. Da man ja als Autist auch den Empathiemangel hat, waren mir die Opfer auch meist egal. Nur manchmal ärgerte es mich etwas, wenn die Szenen zu platt waren. Es sind schon 2/3 der Haupt- und Nebendarsteller z.B. gefressen oder abgeschlachtet wurden- ein geräusch ertönt und anstatt zu fliehen rennen die Amis immer in den Raum, wo das Geräusch herkommt. Die Logik verstehe ich nicht. Man sagt mir heute noch, ich soll Filme einfach nur ansehen und nicht hinterfragen. Meine Mutter sagte das schon bei den Märchen, als ich fragte, warum Rapunzel sich nicht die Haare abschnitt und oben festband, um aus dem Fenster zu klettern. Meine Mutter verzweifelte da schon. Heute kenne ich die Antwort- sie tat es nicht, weil sie blon war- sagt zumindest mein Freund ^^. Mit 8 dachte ich, sie hätte sowas wie Stockholm Syndrom. Aber das mit Blondiene ist auch ein Aspekt.

      Ich hatte manchmal Mitleid mit den Monstern, wenn sie wie Tiere ausgesehen haben. Aber durch all das, was ich über Filme wusste und wie ich Filme sah, waren es nur Geschichten- mehr nicht.

      Was ich aber heute, als ältere erwachsene feststelle- ich erschrecke mitlerweile bei klassischen Schreckszenen. Ob es daran liegt, dass ich die letzten Jahre "aus der Übung" kam, was Filme angeht und ich es nicht mehr gelassen kommen sehe, dass da gleich etwas klirrt, "das Monster" hinter der Tür steht oder einer der Protagonisten gefressen wird oder ob die Filme einfach besser werden und ich tiefer in die Handlung eintauche- ich weiß es nicht. Dabei ist es nicht das Grauen- oder dass da einer weg ist- sondern einfach nur der Schreck- so wie wenn ich hier am PC sitze und euch schreibe und mein Freund vergisst mir zu sagen, dass er jetzt druckt- oder ich seine Ankündigung nicht höre, weil sie mich nicht erreicht... so ein Schreck ist es.

      Filme, die ich mag:

      Der Fluch von Darkness Falls
      Das Waisenhaus
      Smiley
      The Others

      Andere waren auch gut, aber Filmnamen merke ich mir kaum.
      Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe und nicht für das, was Du verstehst und darin zu lesen meinst.
    • Jupiter84 wrote:

      Prifea wrote:

      Nach "The Ring" konnte ich zwei Wochen nicht schlafen, und hatte ebenfalls ein Nachtlicht an.
      Randy Gardner ist derzeitiger Rekordhalter bei Schlafentzug. Er blieb 264 Stunden und so exakt elf Tage ohne Schlaf. Ich weiß nicht, ob ich Dir das glauben kann, das Du das bei exakt 14 Tagen um 336 Stunden überbieten konntest wegen des Films... Dann- warum das Licht? Das hätte Dich bei dem Film doch nicht geschützt. Nur das Erstellen einer illegalen Raubkopie des Films und- diese an einen anderen weiterzugeben, der die dann hätte ansehen müssen, bevor Deine Woche rum wäre... allerdings ist es auch sinnlos, 14 tage nicht zu schlafen, die Frist im Film waren exakt 7 Tage. ^^ Vor dem Film hatten damals viele Angst. Ich war auch mal böse und rief jemanden danach an und sagte "7 Tage" mit verstellter Stimme, als ich auf dem Klo war. Ich fand es lustig :d


      Ich selbst glaube nicht an Magie und Geisteskontrolle- mich ängstigten solche Filme nie. Ich sehe sie gerne und sah sie auch als Kind schon, aber da selten und ich denke, dass es auch harnlose waren, aber an Tiztel erinnere ich mich nicht. Ich sah sie an und war zuwischen Gleichgültigkeit oder Interesse- je nach Inhalt. Mein bruder holte sich damals immer Videos aus der Videothek. Schon damals kritisierte ich Stephen Kind's "ES", da vieles nicht wie im Buch war.
      Ich mochte damals wie heute Filme mit Tiefgang, mit einer Geschichte, die durchaus real sein könnte. Ich wusste sehr früh, wie Filme gemacht werden, SI war es nie, aber wie diese Filmemacher all das hinbekommen fand ich damals interessant und heute auch noch. Da man ja als Autist auch den Empathiemangel hat, waren mir die Opfer auch meist egal. Nur manchmal ärgerte es mich etwas, wenn die Szenen zu platt waren. Es sind schon 2/3 der Haupt- und Nebendarsteller z.B. gefressen oder abgeschlachtet wurden- ein geräusch ertönt und anstatt zu fliehen rennen die Amis immer in den Raum, wo das Geräusch herkommt. Die Logik verstehe ich nicht. Man sagt mir heute noch, ich soll Filme einfach nur ansehen und nicht hinterfragen. Meine Mutter sagte das schon bei den Märchen, als ich fragte, warum Rapunzel sich nicht die Haare abschnitt und oben festband, um aus dem Fenster zu klettern. Meine Mutter verzweifelte da schon. Heute kenne ich die Antwort- sie tat es nicht, weil sie blon war- sagt zumindest mein Freund ^^. Mit 8 dachte ich, sie hätte sowas wie Stockholm Syndrom. Aber das mit Blondiene ist auch ein Aspekt.

      Ich hatte manchmal Mitleid mit den Monstern, wenn sie wie Tiere ausgesehen haben. Aber durch all das, was ich über Filme wusste und wie ich Filme sah, waren es nur Geschichten- mehr nicht.

      Was ich aber heute, als ältere erwachsene feststelle- ich erschrecke mitlerweile bei klassischen Schreckszenen. Ob es daran liegt, dass ich die letzten Jahre "aus der Übung" kam, was Filme angeht und ich es nicht mehr gelassen kommen sehe, dass da gleich etwas klirrt, "das Monster" hinter der Tür steht oder einer der Protagonisten gefressen wird oder ob die Filme einfach besser werden und ich tiefer in die Handlung eintauche- ich weiß es nicht. Dabei ist es nicht das Grauen- oder dass da einer weg ist- sondern einfach nur der Schreck- so wie wenn ich hier am PC sitze und euch schreibe und mein Freund vergisst mir zu sagen, dass er jetzt druckt- oder ich seine Ankündigung nicht höre, weil sie mich nicht erreicht... so ein Schreck ist es.

      Filme, die ich mag:

      Der Fluch von Darkness Falls
      Das Waisenhaus
      Smiley
      The Others

      Andere waren auch gut, aber Filmnamen merke ich mir kaum.


      Selbstverständlich hatte ich kürzere und längere Schlafphasen, auch in der Zeit. ^^
      Aber ich habe eben extrem unruhig geschlafen, mit langen, langen Wachphasen. Was ich so noch nie erlebt habe, vorher.
    • Und wovor hattest Du da genau Angst? ich will sowas verstehen (lernen). Ich fand es lustig, wo das Ding aus dem Fernseher kletterte. Hab mich gefragt, was ich tun würde, wenn ich dabei stehe und die sich einen holen würde. Bratpfanne auf den Kopf oder doch lieber bei einer Cola fragen, was es kostet, sie zu anderen Leuten zu schicken ^^ :d
      Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe und nicht für das, was Du verstehst und darin zu lesen meinst.
    • Wie bei Neoni und Lukas beschrieben funktionieren auch bei mir die Filter nicht, die mir sagen, dass es sich um Fiktion handelt. Ohne diese Filter machen aber Horrorfilme offenkundig keinen Spaß, sondern sind "echter Horror".
      Scheint aber, wie man hier lesen kann, nicht alle Autisten zu betreffen.

      Übrigens, Horrorfilme: Biene Maja? Black Beauty? Fand ich einzelne Szenen so gruselig wie "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse" und "Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse", die ich alle in der frühen Jugend zu sehen das "Vergnügen" hatte. Es hatte also nichts mit dem Genre zu tun.
    • Mir kommen diese Bilder von vielen Horrorfilmen eben immer mal wieder noch nahc vielen Jahren (aber ich schildere sie jetzt lieber nicht... Und das sind teils wohl auch Sachen die andere vielleicht lustig finden würden, oder harmlos).
      Sehr schlimm sind für mich auch diese "Psycho"-Sachen (ganz schlimm zb Blair Witch Project, aber es gibt auch vieles anderes was andere wahrscheinlich nichtmal als gruselig bezeichnen würden), Sachen mit Seuchen sind auch sehr schlimm. Das kann selbst heute noch starke (und peinliche) Angstzustände auslösen, und ich bin jetzt 30 :oops:

      Nur Zombiefilme sind ok und das bereitet mir höchstens Ekel (und The Walking Dead hab ich mir zumindest die ersten Staffeln voller Spannung angesehen, das erste mal dass ich sowas sogar total gut fand, alle waren überrascht :D (mein Interesse an Film/Serien ist aber unabhängig davon völlig zum Erliegen gekommen, ausgeprägt war es bis auf wenige Ausnahmen eh nie)).

      The post was edited 1 time, last by Neoni ().

    • Manche Gesichter hab ich auch wie im Kopf eingebrannt, aber mich stören sie nicht. So sie noch echtem geschminkte Menschen sind, finde ich deren Make-Up toll.

      Was sich eher bei mir eingebrannt hat sind bestimmte Gesichter und Blicke von Menschen- böse Blicke. Ich würde sie jatzt auf der Straße nicht erkennen, aber eine bestimmte Situation ist wie eingebrannt, wie ein Foto, so sichtbar klar. Was Filme angeht, betrifft es bei mir eher ekelige szenen, die sich eingebrannt haben. Man hat mir mal ein Pornohandyvideo als junges Mädchen gezeigt. Oder wenn sich Menschen übergeben. Was mich als Kind eher geängstigt hat waren Filme über Tiertransporte- das fand ich grausam und davon träumte ich oft schlecht.

      Gibt auch Horrorfile, die mir zu heftig sind. Aber solche wie die von mir aufgelisteten mag ich.
      Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe und nicht für das, was Du verstehst und darin zu lesen meinst.
    • Ich habe keine wirkliche Angst vor Horrorfilmen, meistens gucke ich sie mir auch nicht an weil sie zu langweilig sind.
      Es gibt da nur bestimmte Sachen die ich gucke wie Freitag der 13te zum Beispiel.
      Oder bestimmte Zombie-Filme wenn sie gut gemacht sind, mit meiner Partnerin habe ich sogar oft auch die alten Lucio Fulci Horrorfilme geguckt.
      Ein Zombie hing am Glockenseil, Das Haus an der Friedhofsmauer oder die Hölle der Lebenden Toten.
      Auch Filme wie Return of the Living Dead waren meine Welt.
      Aber es gibt auch genügend Zombie-Filme die einfach schlecht gemacht sind.
      Und von den normalen Horror Filmen mag ich kaum welche, die sind mir wie schon gesagt immer langweilig weil ich mich nicht gruseln kann, mich nervt es auch immer wenn die Charaktere sich nie wehren können.

      Jupiter84 wrote:

      Da man ja als Autist auch den Empathiemangel hat, waren mir die Opfer auch meist egal.
      Geht mir genauso, bei Filmen wie bei Freitag der 13te möchte ich sogar das die alle schnellstens sterben, diese ganzen Leute nerven mich meist, wenn es herausragende Charaktere gibt sieht die Sache anders aus, diese gibt es aber meistens nie.


      Also in großen und ganzen habe ich keine Angst davor, und es gibt nur wenige die ich gucke.


      Allerdings geht es hier auch im Videospiele, da möchte ich eine ganz Spezifische Angst äußern, ich weiß nicht ob andere diese auch haben, ich hatte sie schon immer.

      Es passiert bei verschiedenen arten von Videospielen, das manchmal die Umgebung in der man sich mit dem Charakter befindet, in ein völliges nichts geht, oder in einen weiten freien Raum wie der Himmel. Wenn Umgebungen die Form vom schwarzen oder weißen nichts, annehmen bekomme ich ängste, wenn der Charakter dann noch dabei fällt ist es noch viel schlimmer.

      Das kommt bei allen möglichen Videospielen vor, Spiele im Weltall konnte ich als Kind gar nicht spielen.
      Oder Titel wie Act Raiser 2 wo vieles der Umgebung aus freiem Himmel ohne Anfang und ende besteht.
      Selbst Super Mario World ist schrecklich da man in einer Szene in einen tiefen Abgrund fällt, um einen herum nur schwarz, wie kann man Kindern so etwas empfehlen dachte ich mir damals.

      Bei Zelda Ocarina of Time gibt es eine Szene wo man gegen sein eigenes Ich in einer Umgebung die nur mit Weiß komplett bedeckt ist kämpfen muss.
      Um jetzt nicht tausend Titel zu nennen, nenne ich nur noch einen aktuellen, mich wunderte es das die Angst noch da ist, die meisten der heutigen Spiele haben diese Problematik die ich habe nicht mehr, deswegen dachte ich wohl auch dass die Angst verschwunden sei.

      Aber als ich letztens Bloodborne ein Horrorspiel für die ps4 spielte gab es auch eine Szene.
      Ein alter Mann im Rollstuhl zeigt auf eine Plattform auf einer großen Terrasse in Byrgenwerth.
      Nach dieser Plattform kommt nur der See auf dem man herab blicken kann, und der Mond scheint darauf.
      Man muss in der Situation rein springen, und danach fällt man in die Tiefe, und die ganze Umgebung war vom weißen nichts umgeben.
      Gleichzeitig muss man eine Königsspinne erlegen, das ging bei mir gerade eben noch so, aber schön war es nicht.