Warten an Bahnhöfen und ungewollte Sitznachbarn

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    • LailandaDemia schrieb:

      Windtänzerin schrieb:

      @Morgenstern: Keine Ahnung, warum ich trotz meines meist mauligen Gesichtsausdrucks immer angequatscht werde. Vielleicht ist das von den Leuten ja ein unbewusstes "Beschwichtigungsverhalten" oder so. :roll: :lol:
      Eventuell ist dein Gesicht gar nicht so "maulig" wie du denkst :D
      Doch, ist es. Mir wird auch immer wieder gesagt, ich würde so maulig gucken und solle doch mal lächeln. Aber wenn ich versuche zu lächeln, kommt es mir einfach nur wie eine falsche und fiese Grimasse vor (und anstrengend ist das auch noch, da ich dann auch immer daran denken muss, zu lächeln, weil ich es sonst vergesse). :oops:
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • Morgenstern schrieb:

      Ich wollte damit sagen, dass sie mal geschrieben hat, dass alle unter dem Namen @Multiple Choice schreiben wollen: Hallo und danke für die Aufnahme von Magdalene und Familie
      Ich glaube auch überhaupt nicht, dass sie mit Barockfan und co zu tun hat.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater
    • Saibot schrieb:

      Außerdem sind es nur nette alte Leute, die froh sind wenn mal jemand mit ihnen spricht
      Mag ja sein...aber ob die einen Epilog/Monolog über Asperger hören wollen? Eher wolle sie endlich mal Jemanden, der "ihnen" zuhört....das ist meine Erfahrung.
      Und ich bin da schlichtweg überfordert und froh, wenn ich mal meine Ruhe habe auf einer Fahrt.
      Speziell auf einer Heimfahrt.

      Wenn dich das so bewegt, könntest du in Seniorenheimen alte Menschen besuchen, die sind evtl dankbar...aber nur,
      wenn du nicht nur mologisierst. ;)
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater
    • Linnea schrieb:

      ....wie kann man das noch alles beschreiben? Ich möchte Worte finden für die Thera, damit sie das besser versteht.
      Naja, wenn ich Glück habe.
      Also ich habe davon zwar keine Ahnung und werde deshalb etwas spekutlieren aber für mich hört sich das nach einer Distanzzonenproblematik an, bei mir sind diese auch etwa doppelt so groß wie in unserem Kulturkreis erwartbar was unter anderem daran liegt das ich eine ausgeprägte räumliche Wahrnehmung habe und Dinge in meinem Umfeld stärker wahrnehme sie also als unmittelbarer empfinde als die meisten Mitmenschen. Das Wissen das die meisten Menschen die mir "auf die Pelle rücken" aus ihrer Sicht einen angemessenen Abstand halten macht es für mich zwar nicht angenehmer aber dennoch kann ich damit dann gelassener umgehen als mich darüber zu ärgern das sie es tun.
    • In Zügen wo die Vierersitzecken alle schon einen oder 2 Leute sitzen haben, setze ich mich meist garnicht erst hin.
      Ich komme mir dann immer so vor als würde ich andere stören, ihnen zu nahe kommen oder so, auch wenn es vielleicht nicht so ist.
      Ich komme mir halt wie ein Eindringling vor was mir selber nicht gut tut, darum stelle ich mich meist nur wo hin neben die Tür oder so, da gibt es ja in Zügen genug und da steht meist auch kein anderer. In zu volle Züge wo auch schon Leute stehen weil keine Sitzplätze merh frei sind steige ich garnicht erst ein.
      Genausowenig in Busse.
      Auf Bahnhöfen stelle ich mich immer da hin wo am wenigsten Leute rumstehen. Oder ich fahre mit einer anderen Linie zb S-bahn anstatt Regionalexpress denn mit den Zügen fahren mir generell immer egal an welchem Tag oder Urzeit zu viele Menschen, jedenfalls auf den Strecken von Düsseldorf nach Dortmund.
    • Lamse schrieb:

      Distanzzonenproblematik an, bei mir sind diese auch etwa doppelt so groß wie in unserem Kulturkreis erwartbar was unter anderem daran liegt das ich eine ausgeprägte räumliche Wahrnehmung habe und Dinge in meinem Umfeld stärker wahrnehme sie also als unmittelbarer empfinde als die meisten Mitmenschen. Das Wissen das die meisten Menschen die mir "auf die Pelle rücken" aus ihrer Sicht einen angemessenen Abstand halten macht es für mich zwar nicht angenehmer aber dennoch kann ich damit dann gelassener umgehen als mich darüber zu ärgern das sie es tun.
      es ist nichtmal ärgern, sondern ein großes Unbehagen, was ich nicht so fühlen will.
      Und das ist auch da, wenn ich sie verstehen kann.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater
    • Viele sagen mir, ich würde traurig/wütend/mürrisch aussehen. Eigentlich ja nicht schön, aber ich erhoffe mir in den Öffentlichen dadurch den schönen Nebeneffekt, abschreckend zu wirken.

      Meist höre ich Musik mit großen On-Ear Kopfhörern, um Gesprächen aus dem Weg zu gehen. Klappt leider nicht immer. Trotzdem werde ich oft angesprochen mit dummen Fragen wie "Eh! Diese Bahn Stuttgart?" obwohl auf der Leuchttafel ganz groß "STUTTGART" draufsteht. Und dafür muss ich auch noch meine Kopfhörer abnhemen und meine Musik und Träumerei unterbrechen x(

      Wenn ich den Bahnsteig entlang gehe, suche ich mir immer die Stelle mit der größten Lücke zu Fremden aus und ich setze mich entweder in 2-er Sitzplätze oder die 4-er mit extra viel Beinfreiheit. Trotzdem setzen sich Leute neben mich und es ist mir egal, wie sie riechen oder aussehen: Ich hasse es immer, Leute neben oder gegeüber von mir zu haben :nerved:
      So besonders wie die bekannten Cornflakes - oder auch nicht ^-^
    • Das ist mein Thema. :d
      Ich erlebe es total oft, dass sich z.B. bei Konzerten, wo ich beruflich fotografieren muss, irgendjemand zu mir setzt, obwohl noch der halbe Saal frei ist.
      Ich setze mich meistens hinten an den Rand, weil ich oft aufstehen muss wegen Fotografieren und außerdem gern meine Ruhe habe.
      Dann kommt bei fast jedem Event irgendjemand mit einem leutseligen Lächeln und sagt was wie "Wir setzten uns mal zu Ihnen, dann sind Sie nicht so alleine."
      Erklärungen meinerseits, dass ich mich extra so hingesetzt habe, weil ich fotografiere und z.B. beim Aufstehen niemanden stören will, werden dann mit einem "Ach, das macht uns doch nichts" erwidert.
      Das Ende vom Lied: ich bin während dem Konzert total genervt, weil mir jemand auf der Pelle hockt. Und der andere ist irgendwann auch genervt, weil ich eben doch oft aufstehe und fotografiere.
      Einfach wortlos aufzustehen und mich woanders hinzusetzen hab ich aber auch noch nie über mich gebracht. Das war mir dann klar, dass das extrem unhöflich wirkt.
      Irgendwie scheint der "Normalmensch" einen Herdentrieb zu haben, der mir völlig fehlt.

      @ Linnea: das mit den aufgezwungenen Gesprächen verstehe ich auch gut, das mag ich auch überhaupt nicht.
    • Neumond schrieb:

      Und der andere ist irgendwann auch genervt, weil ich eben doch oft aufstehe und fotografiere.
      Das ist dann aber sein Pech. Du hast ihm ja vorher bescheid gesagt.
      Außerdem kann er ja immer noch den Platz wechseln, wenn es ihn doch mehr stört als er vorher dachte.
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(:
    • Neumond schrieb:

      Das ist mein Thema. :d
      Ich erlebe es total oft, dass sich z.B. bei Konzerten, wo ich beruflich fotografieren muss, irgendjemand zu mir setzt, obwohl noch der halbe Saal frei ist.
      Ich setze mich meistens hinten an den Rand, weil ich oft aufstehen muss wegen Fotografieren und außerdem gern meine Ruhe habe.
      Dann kommt bei fast jedem Event irgendjemand mit einem leutseligen Lächeln und sagt was wie "Wir setzten uns mal zu Ihnen, dann sind Sie nicht so alleine."
      Erklärungen meinerseits, dass ich mich extra so hingesetzt habe, weil ich fotografiere und z.B. beim Aufstehen niemanden stören will, werden dann mit einem "Ach, das macht uns doch nichts" erwidert.
      Das Ende vom Lied: ich bin während dem Konzert total genervt, weil mir jemand auf der Pelle hockt. Und der andere ist irgendwann auch genervt, weil ich eben doch oft aufstehe und fotografiere.
      Einfach wortlos aufzustehen und mich woanders hinzusetzen hab ich aber auch noch nie über mich gebracht. Das war mir dann klar, dass das extrem unhöflich wirkt.
      Irgendwie scheint der "Normalmensch" einen Herdentrieb zu haben, der mir völlig fehlt.

      @ Linnea: das mit den aufgezwungenen Gesprächen verstehe ich auch gut, das mag ich auch überhaupt nicht.
      Das "Wir setzen uns mal zu Ihnen, dann sind sie nicht so alleine" mag vielleicht nett gemeint sein. So etwas empfinde ich je nachdem wie das rüberkommt schon als aufdringlich und eigentlich auch übergriffig (RW), denn woher will die Person denn wissen, ob Du nicht vielleicht lieber Deine Ruhe haben willst? Das was ich an solchen überfallartigen Freundlichkeiten nicht mag ist, dass automatisch einem die eigene Sichtweise dieser Person aufgezwängt wird.
      Das empfinde ich dann schon als degradierend bzw. nicht achtend. Mag natürlich sein, dass es so nicht gemeint war.

      Spätestens das "Ach, das macht doch nichts" finde ich so blöd, weil es ja Dir was ausmachen könnte, dass Du den anderen stören könntest.

      Vor zwei Wochen etwa saß ich bei einem Restaurant draußen und bekam mein Essen. Es kam dann in der Mittagspause eine ganze "Business-Gruppe" von vielleicht zwölf jungen Personen. Eine Frau dirigierte die Gruppe gestikulierend und mit den Armen wedelnd bis in Griffnähe an meinem Kopf vorbei zu den Sitzen. - Das löste bei mir alleine schon Ärger aus und sagte, dass sie sich ja nicht unbedingt direkt neben mich setzen müssten.
      Ich wollte meine Ruhe und hinter mir waren noch mehr als 20 - 30 Plätze frei. Darauf bekam ich ein schnippisches: "Ich glaube, wir dürfen uns selbst aussuchen wo wir uns hinsetzen". Im Prinzip ja aber ich lasse die Leute in Ruhe und halte etwas Abstand wenn noch soo viele Plätze anderswo frei sind.
      Sohn mit HFA diagnostiziert ...und ich irgendwie ähnlich und doch anders...
    • 70Quadrillionen schrieb:

      So etwas empfinde ich je nachdem wie das rüberkommt schon als aufdringlich und eigentlich auch übergriffig (RW), denn woher will die Person denn wissen, ob Du nicht vielleicht lieber Deine Ruhe haben willst? Das was ich an solchen überfallartigen Freundlichkeiten nicht mag ist, dass automatisch einem die eigene Sichtweise dieser Person aufgezwängt wird.
      Das empfinde ich dann schon als degradierend bzw. nicht achtend.
      Ich auch...da kräuselt sich in mir alles.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater
    • Neumond schrieb:

      Ich setze mich meistens hinten an den Rand, weil ich oft aufstehen muss wegen Fotografieren und außerdem gern meine Ruhe habe.
      Dann kommt bei fast jedem Event irgendjemand mit einem leutseligen Lächeln und sagt was wie "Wir setzten uns mal zu Ihnen, dann sind Sie nicht so alleine."
      Oh je. Bei sowas würde ich mich vermutlich wortlos woanders hinsetzen. Oder die anderen Sitze mit Jacke, Rucksack und Fotostativ etc. belegen. Oder behaupten, ich halte die Plätze frei für andere Leute :d
      "Sometimes, if we want something we can't have, we try to convince ourselves that we don't really want it."
    • @ Wolkenfrosch: das stimmt, da hält sich mein Mitleid dann auch in Grenzen. Vorgewarnt war der andere ja.

      @ 70Quadrillionen: ja genau, das scheint bei den NT eher nett gemeint zu sein, dass man einen einsam sitzenden Menschen nicht allein sitzen lässt. Aber spätestens, wenn ich dann erkläre, warum ich mich extra so hingesetzt habe, sollte es m.E. reichen, dass die potentiellen Sitznachbarn wieder gehen. Klappt aber nicht. Scheinbar sehe ich nicht genug furchterregend aus. :d
      Das mit dem übergriffig ist gut, das drückt eigentlich genau aus, wie ich es empfinde.

      @ Morgenstern: das mit dem Sitze blockieren ist eine gute Idee! Das hab ich bisher nicht gemacht aus Rücksicht auf den Veranstalter. Aber wenn so ein bis zwei Sitze blockiert sind, kommen andere Leute vielleicht gar nicht auf die Idee, sich zu mir zu setzen. 8-)