Mal wieder "N#mmer"

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    • Hier gibt's noch einen Artikel mit einem Audio-Link am Ende:

      Der fremde Planet
      "Ich würde nie einem Club beitreten, der bereit wäre, jemanden wie mich als Mitglied aufzunehmen" (Groucho Marx) “Sich zu akzeptieren als den, der man ist, ohne etwas anderes sein zu wollen - das ist Freiheit“ (Ramesh Balsekar)
    • Keine Ahnung, ich kenne mich weder bei Twitter noch in der Bloggerszene aus.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Ich bin weder bei Twitter noch bei Facebook, also kann ich dazu konkret nichts sagen. Aber dass sich "so gut wie alle" kennen??? Bei um die eine Million Betroffene im deutschsprachigen Raum?
      "Ich würde nie einem Club beitreten, der bereit wäre, jemanden wie mich als Mitglied aufzunehmen" (Groucho Marx) “Sich zu akzeptieren als den, der man ist, ohne etwas anderes sein zu wollen - das ist Freiheit“ (Ramesh Balsekar)
    • mathepauker wrote:

      Denise wird in dem Artikel wie folgt zitiert:
      Alle bei Twitter aktiven deutschsprachigen Autisten und ADHSler kennen sich.
      Ich finde das eine steile These. Bei Twitter von mir darauf angesprochen meinte Denise:
      Ich glaube wenn man es aufmalen würde kennen sich wirklich so gut wie alle. So viele sind wir ja nicht. Filter bubble.
      Was haltet ihr davon?

      Schwachsinn.
      Es gibt genügend Autisten, die bei Twitter sind, und sich nicht outen, geschweige denn diese ganze Clique kennen. Zu behaupten, dass sich alle kennen würden ist eine Pauschalisierung, welche nicht nur bescheuert sondern auch vermessen ist.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ginome wrote:

      Es gibt genügend Autisten, die bei Twitter sind, und sich nicht outen, geschweige denn diese ganze Clique kennen. Zu behaupten, dass sich alle kennen würden ist eine Pauschalisierung, welche nicht nur bescheuert sondern auch vermessen ist.
      Oder es ist eine Frage der Statistik, wenn sich die Frage auf jene bezieht, die sich outen, und die "Clique" suchen.
      Wenn das wenig genug sind, dann ist die Aussage voellig trivial.


      Man liest sich ... Sascha
    • mathepauker wrote:


      Denise wird in dem Artikel wie folgt zitiert:
      Alle bei Twitter aktiven deutschsprachigen Autisten und ADHSler kennen sich.
      Ich finde das eine steile These. Bei Twitter von mir darauf angesprochen meinte Denise:
      Ich glaube wenn man es aufmalen würde kennen sich wirklich so gut wie alle. So viele sind wir ja nicht. Filter bubble.
      Was haltet ihr davon?

      Das hier:
      twitter.com/pollys_pocket/status/597671961611866112

      Denise Linke wrote:

      @SandraHiltrup Wenn aus "viele" plötzlich "alle" wird. Aber kriegsentscheidend ist es hoffentlich nicht. @thesismum @NummerMagazin @Felicea
    • Widerspricht sich doch. Erst meint sie, es kennen sich "wirklich so gut wie alle", dann erklärt sie es mit Ungenauigkeit des Autors des Artikels (schätze ich mal dass sie das meinte), der aus "viele" eben "alle" machte.
      "Wirklich so gut wie alle", da denke ich aber auch nicht nur "viele".
    • Welcher Krieg?
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Neoni wrote:

      Was meint sie mit "Filter bubble"?

      Damit meint sie, dass ihre Wahrnehmung der »bei Twitter aktiven deutschsprachigen Autisten und ADHSler« eine eingeschränkte ist – vergleichbar mit jemandem, der sich innerhalb einer (großen) Seifenblase befindet und die restliche Welt um diese herum nicht (gut genug) kennt, weil die Sicht nach draußen schlecht ist. Wenn man mit gewissen Autisten bei Twitter kommuniziert oder sie wenigstens kennt und nicht ständig neue Kontakte oder Bekanntschaften dazukommen, dann ist das Vorhandene halt irgendwann aus Gewohnheit das, was man als alles kennt.

      Neoni wrote:

      dann erklärt sie es mit Ungenauigkeit des Autors des Artikels (schätze ich mal dass sie das meinte), der aus "viele" eben "alle" machte.

      Mich wundert das auch. Normalerweise bekommt man doch Zitate zur Autorisierung vorgelegt. Da hätte Denise intervenieren können.

      Ginome wrote:

      Welcher Krieg?

      Damit meint Denise bestimmt, auf solche Kleinigkeiten, Unterschiede komme es, was die grundsätzliche Bedeutung angeht, nicht an.
    • mathepauker wrote:

      Damit meint Denise bestimmt, auf solche Kleinigkeiten, Unterschiede komme es, was die grundsätzliche Bedeutung angeht, nicht an.

      Oder sie redet sich raus.

      Es kommt wohl auf sowas an- denn mit solchen Aussagen werden andere beeinflusst.

      Als ob sich alle bzw. viele kennen ist schon ein Unterschied- dabei sind es nur einige... aber nur, weil sie miteinander twittern oder sonstwie über Netzwerke verbunden sind, bedeutet es doch noch lange nicht, dass man sich kennt... doch nun glaubt man es, weil sie es sagt- eine Autistin- über andere.

      Es kennen sich einige- das ja- aber weder viele noch alle! Gerade als Autistin hätte ihr so ein Patzer nicht passieren dürfen. Dem Autor auch nicht- dafür hat man doch Korrekturleser- oder? Aber- wie kommt der Verfasser auf so eine unlogische Aussage bzw. Lüge- es sind Millionen von Autisten, Millionen mit ADHS... das ist unmöglich, das man sich da untereinander kennt.

      Man kann doch nicht von einigen auf einem Netzwerk auf alle/viele mit der Diagnose schließen. Zumal viele da nicht mal angemeldet sind und wenn, die Diagnose nicht im Profil angeben und dort auch nicht Kontakt zu anderen mit einer solchen Diagnose suchen sondern diesen nur über Foren wie dieses.
      Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe und nicht für das, was Du verstehst und darin zu lesen meinst.
    • Jupiter84 wrote:

      Zumal viele da nicht mal angemeldet sind und wenn, die Diagnose nicht im Profil angeben und dort auch nicht Kontakt zu anderen mit einer solchen Diagnose suchen sondern diesen nur über Foren wie dieses.

      mathepauker wrote:


      Denise wird in dem Artikel wie folgt zitiert:
      Alle bei Twitter aktiven deutschsprachigen Autisten und ADHSler kennen sich.


      Denise bezog sich auf die bei twitter angemeldeten Autisten ( gehöre ich auch nicht zu)
      Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, daß alle bei twitter gemeldeten Autisten sich direkt untereinander kennen.

      Aber in welcher Form auch immer vernetzt indirekt miteinander mag ja hinkommen.
      Ich habe mal gelesen , daß alle Menschen der Erde , die im internet mit mailadresse vertreten sind über sechs Ecken miteinander verbunden sind .

      Bsp: wissenschaft.de/kultur-gesells…t-jeden-über-sechs-Ecken/

      Ähnlich mag es bei den "Twitterautisten" ja auch sein?
    • Also ich bin bei Twitter und definitiv NICHT mit dieser Frau verknüpft. Ich bin auch nicht geoutet.
      Alleine das zeigt schon, dass es eben nicht stimmt. Und ich bin ganz gewiss nicht der einzige.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ihr habt Probleme....
      „Alle bei Twitter aktiven deutschsprachigen Autisten und ADHSler kennen sich“, sagt Linke.
      1. Hier geht es nicht um alle Autisten auf der Welt.
      2. Hier geht es nur um Twitter (was die Zahl schonmal erheblich reduziert)
      3. Hier geht es um aktive Twitterer (das sind solche, die untereinander vernetzt sind, selbst tweeten, andere retweeten oder antworten)

      Und da kennen sich - scheinbar - die meisten, das lässt sich für aktive Twitterer auch oft leicht bewerkstelligen, wenn man die Hashtags #Autismus
      oder #ADHS bei Twitter sucht. Dann stößt man zwangsläufig auf die aktiven Twitterautisten.
    • Von der Welt schreibt hier auch keiner- aber neben Deutschland, Österreich und der Schweiz beherrschen viele Autsiten und sicher einige mit ADHS auch unsere Sprache! Das dürften sehr viele sein. Ok, vielleicht nicht zwingend Millionen aber doch werden es viele sein, die bei Twitter sind.

      Aber eben nicht alle sind geoutet und wegen der Diagnose bei Twitter miteinander verbunden. Somit werden viele Deutsch sprechen bzw. Deutsch schreiben können, aber sie sind nicht alle geoutet und sie werden kaum die anderen kennen- selbst wenn sie miteinander verbunden sind.

      Ich hab auf Facebook auch viele Freunde. Dorflebenspieler. Doch ich kenne die nicht, obwohl man miteinander verbunden ist wegen einer gemeinsamen Sache. Wenn es bei Twitter sowas wie Freundesanfragen gibt, werden sicher manche Anfragen wegen der angegebenen Diagnose angenommen, aber das bedeutet doch noch lange nicht, dass man sich gleich kennt...
      Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe und nicht für das, was Du verstehst und darin zu lesen meinst.
    • Die Spitzfindigkeit, das *kennen* und *deutschsprachig* und *alle* so zu zerpflücken, ist auch typisch autistisch, könnten böse Zungen jetzt behaupten.

      Ironischerweise ist jeder neue Account, der zielstrebig die aktiven Twitterautisten anschreibt, ein Beleg dafür, dass sich die Szene kennt, selbst wenn man nicht auf Twitter ist.
      Kennen bedeutet übrigens nicht zwangsläufig, sich zu mögen. Autisten sind ja auch irgendwo verschieden. Das ist ganz normal. Daher ist auch das *aktiv* wichtig. Das geht aus
      der Aussage nicht hervor, lässt sich ebenfalls interpretieren. Geht es allgemein um aktive Autisten, die über irgendwas tweeten (ungeoutet), oder geht es um "Aktivisten", die über
      Autismus (und ADHS) tweeten? Und via Hashtags ist es wie gesagt so, dass sich die Szene da kennt. Man kann sich quasi nicht verfehlen.
    • Mit kennen meine ich auch nicht mögen- sondern kennen... ich kenne viele mneschen, aber mag nur wenige davon- aber ich weiß, wer sie sind. Wenn jemand das Wort kennen benutzt, geht kaum einer in meinem Umfeld davon aus, dass man den mögen muss- aber dass man weiß, wer die Person ist, die man kennt. Ich bezweifle, dass die bei Twitter sich kennen- die mögen sich lesen usw.- aber kennen tun die sich deshalb noch lange nicht.

      Wenn mich einer Fragt, ob ich "X" kenne, sage ich nein. Der Jemand fragt weiter, da ich mit "X" doch in eine Klasse ging. Ich sage wieder, dass ich "X" nicht kenne. In meine Klass egeht "X", aber das wurde ja nicht gefragt. Aber ich weiß nichts von "X". Ich habe die Person dann gefragt ob sie (Name eines Freundes, der mit ihr arbeitet) kennt. Sie sagte, dass sie ihn nicht kennt. Ich sagte, dass sie mit ihm doch in einem Bereich direkt arbeitet- da sagte die Person, NT, zu mir, miteinander zu arbeiten bedeuten doch nicht,m dass man sich gleich kennt.

      Man hätte einfach schreiben können und müssen, dass viele miteinander vernetzt sind. Dann wäre es korrekt gewesen. Sicher zerpflücken Autisten jedes Wort, wenn etwas nicht stimmig ist...

      Wenn die sich da nicht so falsch ausgedrückt hätten, gäbe es ja kein Problem. Reicht schon, wenn NT's Klischees verbreiten, jetzt sind auf einmal alle (oder viele- wie auch immer) mit ADHS und AS miteinander bekannt (bei Twitter).
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