Krankenfahrt

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    • Krankenfahrt

      Hallo, hab mal eine Frage an euch.

      Ich musste heute nach München zu einem Arzt fahren... erst eine Stunde lang mit der S-Bahn, dann nochmal mit der U-Bahn. Es war so laut in den Zügen und so voll und ich hab auch nen Meltdown bekommen und mich fast die ganze Stunde lang geschlagen. Jetzt habe ich ne Gehirnerschütterung :|

      Nach dem Arzttermin sind meine Mutter und ich mit dem Taxi heimgefahren und das hat ungefähr 80 Euro gekostet. Es war aber viel angenehmer für mich. Nächsten Monat soll ich nochmal in die Klinik nach München fahren und allein der Gedanke daran versetzt mich schon in Panik. Mit der S-Bahn zu fahren, geht momentan einfach gar nicht. Aber ich kann ja schlecht nochmal ein Taxi rufen um dort hin- bzw. heimzufahren, denn das ist einfach zu teuer.

      Wisst ihr, ob in so einem Fall die Krankenkasse die Kosten für die Taxifahrt übernehmen kann?
      Ich habe noch keinen Schwerbehindertenausweis.

      Liebe Grüße,
      akfscb8
    • Taxischeine gibt es so gut wie gar nicht mehr. Selbst nach einer Darmspiegelung darf man mit dem ÖPNV nach Hause fahren.
      Ob die Klinik so etwas ausstellt, und ob Deine Krankenkasse das dann auch bezahlt, kannst Du nur über die Klinik und später die Krankenkasse erfahren.
      Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr gering.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Danke für deine Antwort, Ginome.

      Das ist ja richtig blöd, wenn die Kosten für ein Taxi die Krankenkasse nicht übernimmt. Hab auch grade im Internet nochmal nachgeschaut. Wenn ich eine Pflegestufe oder einen Schwerbehindertenausweis hätte, dann könnte es eventuell funktionieren.

      Jetzt muss ich nächsten Monat also entweder 200 Euro fürs Taxi ausgeben... oder ich fang in der S-Bahn wieder an mich fast bewusstlos zu schlagen.
      Ich bin echt total wütend, dass man da keine Unterstützung bekommt!

      Liebe Grüße,
      akfscb8
    • SBA reicht auch nicht :)
      Pflegestufe weiß ich nicht.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Da könntest Du mal nachfragen. Ob das möglich wäre und was das vielleicht kosten würde, weiß ich allerdings nicht.

      Ich hätte da noch eine andere Idee: Du fährst doch mit der S-Bahn, aber in der 1. Klasse. Die ist nämlich meistens leer und dementsprechend ruhig.
      Die 1. Klasse ist zwar teurer, ich glaube, um 60%, aber das wäre sicher immer noch deutlich billiger als ein Taxi. Erkundige Dich mal bei der Bahn, dem Verkehrsverbund oder wer da zuständig ist. Vielleicht wäre das noch eine Möglichkeit.
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(:
    • akfscb8 wrote:

      Nein, so etwas bekomme ich leider nicht :( Mir hat jemand den Tipp gegeben, einen Fahrdienst z.B. beim BRK in Anspruch zu nehmen. Vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit.

      Liebe Grüße,
      akfscb8

      Fahrdienst wird auch schwierig, in Deutschland braucht man für die Nutzung ein Merkzeichen. Das muss beantragt (was in der Regel einige Wochen dauert) und bewilligt werden (was in der Regel bei Autismus[allein] nicht passiert). Taxi, oder eine bekannte Person, die dich mit dem Auto fahren könnte oder wenigstens jemand, der dich in der Bahn begleitet sind wohl alle Möglichkeiten. Außer zu Fuß gehen oder Radfahren.
      Merke: Metronom 60bpm - aber nur in Gedanken mitzählen, niemals laut, das verwirrt nur die Passanten. :prof:
    • Es tut mir sehr leid für dich, dass du in den öffentlichen Verkehrsmitteln so sehr leidest.
      Ich selbst finde es auch äußerst unangenehm, Züge, Busse, U-Bahnen etc. zu benutzen.
      Ein richtiges Problem habe ich jedoch nur nachts (ab ca. 21:00) und bei weiten Strecken, die länger als eine halbe Stunde dauern. Bei mir sind es auch die vielen anderen Leute, die mir Probleme bereiten (vor allem Jugendliche). Wenn ich während der Fahrt keine Musik hören würde, würde ich wahrscheinlich genauso "am Rad drehen" (RW)
      Ich sehne jetzt schon den Tag herbei, an dem ich endlich eine feste Arbeitsstelle habe, damit ich mir ein Auto leisten kann.
      Mir graut es jetzt schon davor, wenn ich im BBW bin, an den Wochenenden 2,5 Stunden mit dem blöden Zug nach Hause zu fahren.
      Ich werde mich aber noch erkundigen, ob evtl. ein IC in der Nähe hält.
      Diesen Tipp könnte ich dir z.B. auch noch geben. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, einen IC bzw. ICE zu benutzen. Auf diese Weise würdest du nicht ganz so lange leiden und ich vermute mal, dass diese Züge nicht ganz so voll sind wie die Regional- und S-Bahnen.
      Dass die Krankenkasse die Taxifahrt bezahlen würde, halte ich leider auch für unwahrscheinlich.
      Du könntest aber auch mal im Internet bei der Mitfahrzentrale nachschauen. Dort gibt es auch die Option, dass man nur von einer Frau gefahren wird und vielleicht wäre das ja auch eine Lösung für dich, wenn deine Mutter dabei ist.

      Ich wünsche dir viel Erfolg ;)
    • Mal in eine andere Richtung gedacht, falls du nochmal in eine solche Situation kommen solltest: Hast du schon mal probiert, deine Impulse, dich zu schlagen, in eine andere Handlung umzuleiten, die weniger selbstschädigend ist? Stressball knautschen, dazu vielleicht laut singen (kann auch gleich Freiraum um einen rum schaffen ;) ) oder ähnliches? Falls das klappen sollte, müsstest du dich wenigstens nicht noch mit einer Gehirnerschütterung rumschlagen.
    • Wäre vielleicht eine andere Uhrzeit für den Termin möglich?
      Die Bahnen sind doch eigentlich nur im Berufsverkehr überfüllt.

      Ansonsten wäre meine Idee auch eine der zahlreichen Mitfahrgelegenheiten gewesen.
      Bei Blablacar kann man sich den Fahrer oder die Fahrerin sogar danach aussuchen, wie gesprächig die sind.
      Wobei Du wahrscheinlich Glück haben mußt, überhaupt Jemanden in der Nähe (klingt eher nach Dorf) um die passende Zeit zu finden.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Es gibt noch die Möglichkeit, dass Du einen Transportschein vom Vertragsarzt/ Hausarzt bekommst!

      Dazu gibt es hier die entsprechenden Informationen zu Gesetzesgrundlagen und Richtlinien.
      kbv.de/html/krankentransport.php
      gesetze-im-internet.de/sgb_5/__60.html
      g-ba.de/downloads/62-492-74/RL-Khtransport-2004-12-21.pdf

      ...da Du während der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Grund Deiner diagnostizierten Störung/ Erkrankung gefährdet bist.

      ...sowohl nach dem Gesetz (Abs. 3) , als auch den Richtlinien, in mehreren Punkten kannst Du bei Deinem Hausarzt einen entsprechenden Transportschein zur Diagnostik oder Therapie beanspruchen.



      Gruß A-L
      Im tiefsten Winter erkannte ich,
      daß in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt.
      (Albert Camus)

      The post was edited 1 time, last by A-L ().

    • Danke für eure ganzen Tipps und Ratschläge :)

      Mit einem ICE bin ich oft 6-7 Stunden lang gefahren und es stimmt... da drin ist es meistens viel ruhiger. Es gibt ja sogar extra Abteile, in denen man sich besonders leise verhalten muss. Leider wohne ich aber in einer Kleinstadt und von hier aus fahren nur S-Bahnen direkt nach München. Und in diesen Zügen gibt es auch kein 1. Klasse Abteil. Bis München fährt man ungefähr eine Stunde und ist ungefähr 40km von meiner Heimatstadt entfernt.

      Die beste Möglichkeit wäre natürlich, wenn mich meine Eltern dort mit dem Auto hinbringen könnten. Aber mein Vater kann sich nicht dauernd von der Arbeit freinehmen um mich zum Arzt zu bringen. Meine Mutter hat keinen Führerschein, ich auch nicht. Weil ich die S-Bahn körperlich/psychisch nicht mehr ertrage, bleibt mir halt leider nichts anderes übrig als mit einem Fahrdienst oder Taxi zum Arzt zu fahren. Das Taxi gestern war für mich seeeehr viel erträglicher, aber es kostet einfach so viel Geld. Und ein Fahrdienst ist wahrscheinlich auch nicht viel billiger.

      Mitfahrgelegenheiten würde ich psychisch wahrscheinlich nicht ertragen. Das Problem ist auch, dass ich von München aus ja auch irgendwie wieder heimkommen muss. Wenn ich in München bin, ist es nicht so leicht mal eben eine Mitfahrgelegenheit zu finden, die mich und meine Mutter wieder nach Hause bringt. Ich verstehe es einfach nicht, warum ich in so einer Situation keine Unterstützung von der Krankenkasse bekommen kann... :cry:

      Turtle wrote:

      Hast du schon mal probiert, deine Impulse, dich zu schlagen, in eine andere Handlung umzuleiten, die weniger selbstschädigend ist?
      Ich habe die letzten 10 Jahre sogar noch viel mehr ausprobiert, um mit meiner Geräuschüberempfindlichkeit besser klarzukommen. Aber es wurde immer schlimmer. Mir hilft wirklich gar nichts. Momentan versuche ich auch alle möglichen Medikamente auszuprobieren, aber bisher habe ich nichts davon wirklich vertragen.

      Liebe Grüße,
      akfscb8
    • Hast du schon versucht dich von den Außenreizen der S-Bahn abzuschirmen? Kapuzenpulli, Sonnenbrille und Musik. Wenn du eine Begleitperson hast kannst du dich an ihr festhalten und führen lassen, als wärst du blind. Am Bahnsteig lohnt es sich dann 1Minute zu warten, bis die größte Masse weg ist. In München angekommen würde ich auf U-Bahn verzichten, die sind fast immer voll. Es gibt viele Busse und Tram-Verbindungen. Das dauert zwar etwas länger, aber die sind meiner Erfahrung nach nicht ganz so überfüllt.
    • Sarinn wrote:

      U-Bahn verzichten, die sind fast immer voll


      Das kommt ganz darauf an, mit welcher LInie man fährt und zu welcher Uhrzeit! U3/6 in München sind tatsächlcih fast immer voll und wenn Du z.B. in die Nussbaumstraße musst, wird es in der Tat schwer, ruhigere Alternativen und Uhrzeiten zu bekommen (aber es gibt sie auch auf der Linie!), man könnte aber vom Hbf zu Fuß hingehen, die Straßen hinüber sind verhältnismäßig ruhig und selbstdestruktive Impulse könnten möglicherweise durch das Gehen etwas "abgeleitet" werden? Wenn Du z.B. ins MRI musst, ist es insgesamt weniger problematisch, da U4/5 nicht ganz so voll sind, jedenfalls zu den Zeiten, in denen kein "Berufsverkehr" herrscht. Auf der Srecke raus nach Großhadern ist nach dem Marienplatz gewöhnlich schon recht ruhig, noch ruhiger nach Harras. Das sind jetzt zwar nur Beschreibungen für die Uni-Kliniken und vielleicht nützen Dir die gar nichts, aber ich will sagen: Man kann schon ruhigere Zeiten finden, dann ist die Reizüberflutung vielleicht nicht mehr ganz so extrem?! Vielleicht, wenn Du U-Bahn fahren (müssen) solltest, wäre es auch wertvoll, wahrzunehmen, wie es immer ruhiger wird? Das hat mir schon öfter geholfen.

      akfscb8 wrote:

      Mir hilft wirklich gar nichts.


      Hast Du es mit Oropax schon versucht? Oder es gibt ja jetzt auch schon so schallabschirmende Kopfhörer/Ohrstöpsel! Dann könntest Du nebenbei -- wenn es Dir hilfreich ist -- eine ruhige Musik hören.

      akfscb8 wrote:

      Ich verstehe es einfach nicht, warum ich in so einer Situation keine Unterstützung von der Krankenkasse bekommen kann...


      Ganz ehrlich gesagt gibt es in sehr vielen Situationen keine Unterstützung von der KK. Ich habe als Studentin zwei Jahre Psycho(raum)therapie selbst zahlen müssen (das waren 7000 Euro), weil die KK nur einen bestimmten Stundensatz genehmigt (abhängig vom Verfahren, das der Therapeut anwendet) und Menschen, die sich die zwei Jahre "Kassenfinanzierungspause" nicht selbst leisten können, müssen zwei Jahre den wertvollen Prozess der Traumaverarbeitung abbrechen! Vielen geht es dadurch wieder wesentlich schlechter, die Symptome verstärken sich wieder etc.

      Also auf die KK sollte man sich nicht allzu sehr verlassen, sonst ist man verlassen.

      Was ich mich schon auch ein wenig frage: Was genau helfen Dir die Selbstbestrafungen oder Selbstverletzungen oder wie immer Du es bezeichnen magst, in den Situationen? Ist es Schmerz, gegen den Du da ankämpfst, ist es die Verzweiflung über die Situation, ist es Wut auf Dich selbst oder gar Selbsthass? Vielleicht könnte es helfen, genau herauszufinden, warum Du Dich so behandelst in den Situationen, um dann gezielter nach Lösungen zu suchen. Es ist ja durchaus auch eine paradoxe Situation: Noch mehr Reize (das Schlagen seiner selbst sind sehr heftige Reize) gegen Reizüberflutung.
      Die Sprache ist das Haus des Seins.

      (Martin Heidegger)
    • akfscb8 wrote:

      Nein, so etwas bekomme ich leider nicht :( Mir hat jemand den Tipp gegeben, einen Fahrdienst z.B. beim BRK in Anspruch zu nehmen. Vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit.

      Liebe Grüße,
      akfscb8

      Wie oft musst du denn solche Fahrten bewältigen? Ein vertrauter Betreuer der dich dann begleitet und mit dem Auto fährt wäre vielleicht gar nicht so schlecht.
      anders anders
    • Ich zirtiere mich mal selber...in der Hoffnung, dass der Beitrag nicht wegen ignor-Funktion, ungelesen bleibt...

      A-L wrote:

      Es gibt noch die Möglichkeit, dass Du einen Transportschein vom Vertragsarzt/ Hausarzt bekommst!

      Dazu gibt es hier die entsprechenden Informationen zu Gesetzesgrundlagen und Richtlinien.
      kbv.de/html/krankentransport.php
      gesetze-im-internet.de/sgb_5/__60.html
      g-ba.de/downloads/62-492-74/RL-Khtransport-2004-12-21.pdf

      ...da Du während der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Grund Deiner diagnostizierten Störung/ Erkrankung gefährdet bist.

      ...sowohl nach dem Gesetz (Abs. 3) , als auch den Richtlinien, in mehreren Punkten kannst Du bei Deinem Hausarzt einen entsprechenden Transportschein zur Diagnostik oder Therapie beanspruchen.



      Gruß A-L

      Sprich doch bitte mit Deinem Hausarzt, oder schreib ihm eine Email.
      Es steht Dir tatsächlich ein Transportschein zu, nach dem was Du schilderst.
      Dein Hausarzt ist ein VETRAGSARZT und dafür zuständig.
      Die Krankenkasse kann bei einer Indikation und einem Fakt, den das Gesetz vorsieht, NICHT widersprechen und wenn ja,
      dann müssen sie es begründen, WARUM sie ablehnen!

      Versuche es...ich bin sicher es gibt einen Weg.

      Lies Dir mal die Richtlinien durch, sie sind aus der AKTUELLEN Seite der Kassenärztlichen Vereinigung, auch wenn Jahreszahlen wie 2004 und 2005 genannt sind.

      LG & viel Erfolg
      A-L
      Im tiefsten Winter erkannte ich,
      daß in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt.
      (Albert Camus)

      The post was edited 2 times, last by A-L ().

    • Ich kann mir das gar nicht vorstellen, dass jmd in der vollen S-Bahn sich selbst eine Gehirnerschütterung schlägt. Wie geht denn das, und was machen die Leute da?


      Ja wenn es nicht geht, dann ist mit dem Hausarzt sprechen wegen so nem Schein doch eine vielversprechende Lösung. Wobei das, befürchte ich, für bettlägrige Patienten eigentlich ist?

      The post was edited 1 time, last by Neoni ().

    • Ich würde dir so gerne helfen. :(
      Wie wäre es denn, wenn du die Termine so legen würdest, dass sie nicht in die Arbeitszeit deines Vaters fallen und er dich doch hinbringen könnte, oder dass er dich und deine Mutter zumindest abholen könnte? Auf diese Weise hättest du wenigstens schon mal eine Taxifahrt gespart.
      Und wie oft ist denn "dauernd"? Musst du wirklich jede Woche dort hinfahren? :(
    • Gestern war es wirklich sehr, sehr schlimm. Ob es wirklich eine Gehirnerschütterung war, weiß ich nicht. Aber ich hab mir die ganze Fahrt über auf den Kopf geschlagen und hab eine dicke Beule an der Schläfe. Die Leute im Zug haben gemerkt, dass es mir schlecht ging und müssen auch gewusst haben, dass ich es wegen den Geräuschen gemacht habe. Aber es hat eigentlich niemanden interessiert und sie haben alle laut weiter geredet. Ich weiß, dass es nicht gut ist, wenn ich mir solche Verletzungen zufüge, aber ich kann es einfach nicht kontrollieren. Meine einzige Hoffnung ist, dass ich bald irgendein Medikament finde, das mir hilft und das ich vertrage.

      Jede Woche muss ich zum Glück nicht dort hin. Aber nächsten Monat soll ich nochmal dort hinfahren, oder zu einem anderen Neurologen in München. Da muss ich regelmäßig hin, also alle 3-4 Wochen vielleicht. Es ist einfach eine Zumutung, wenn ich so oft mit der S-Bahn fahren müsste oder jedes Mal 200 Euro für ein Taxi ausgeben muss. Mein Vater ist leider die ganze Woche über nicht zu Hause, er kann mich nicht immer fahren.

      Tut mir leid, A-L ... ich hatte deinen Beitrag ganz überlesen. Bin noch ganz erschöpft gewesen. Daran, dass man vom Hausarzt einen Transportschein bekommen kann, habe ich noch gar nicht gedacht. Übermorgen muss ich dort sowieso hin. Dann frage ich einfach mal nach, ob ich so etwas bekommen kann.

      Vielen Dank euch allen. Ich finde das so lieb, dass ihr mir so viele Ratschläge gebt und mir helft... ich bin echt froh darüber, dass es dieses tolle Forum gibt :cryforjoy:

      Liebe Grüße,
      akfscb8