Diagnose UK-Münster und Bad Münder (Dr. Rothe)

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    • Ich finde das blöd, dass da die Eltern mitinvolviert werden.

      Meine Eltern waren drogensüchtig als Ich ein Kind war, mein Vater hat mit Kokain und Crack gedealt, wo ich ein Kind war und meine Mutter hat auch gekokst in der Zeit...Wegen ihrem Stolz tun sie doch so als wäre nix, dabei ist ihnen nie aufgefallen dass ich Schwierigkeiten mit dem Kontakt zu anderen hatte, weil sie nur mit ihren Problemen beschäftigt waren und uns geschlagen haben..was ist denn wenn man ein blödes Verhältnis zu den Eltern hat, da können sie einen doch nicht zwingen, dass man die Eltern mit nach Münster schleppt auf dem langen Weg oder? Oder wenn die ELtern einfach keinen Bock haben nach Münster zu kommen ,was dann?
    • Die Diagnostik ist auch ohne eine Fremdanamnese (z.B. der Eltern) möglich, ist also keine Pflicht.
      Eine Fremdanamnese kann allerdings sehr hilfreich für die Diagnostik sein.
      Wenn du also kein gutes Verhältnis zu deinen Eltern hast, kannst du auch alleine zur Diagnostik gehen.
    • Yono schrieb:

      Ich finde das blöd, dass da die Eltern mitinvolviert werden.

      Meine Eltern waren drogensüchtig als Ich ein Kind war, mein Vater hat mit Kokain und Crack gedealt, wo ich ein Kind war und meine Mutter hat auch gekokst in der Zeit...Wegen ihrem Stolz tun sie doch so als wäre nix, dabei ist ihnen nie aufgefallen dass ich Schwierigkeiten mit dem Kontakt zu anderen hatte, weil sie nur mit ihren Problemen beschäftigt waren und uns geschlagen haben..was ist denn wenn man ein blödes Verhältnis zu den Eltern hat, da können sie einen doch nicht zwingen, dass man die Eltern mit nach Münster schleppt auf dem langen Weg oder? Oder wenn die ELtern einfach keinen Bock haben nach Münster zu kommen ,was dann?
      Darf ich dich mal ganz autistisch direkt was fragen? Hast du Drogen genommen oder Alkohol genommen?
      Irgendwie klingt das nicht sehr glaubwürdig auf mich. ;)
    • Febry schrieb:

      Yono schrieb:

      Ich finde das blöd, dass da die Eltern mitinvolviert werden.

      Meine Eltern waren drogensüchtig als Ich ein Kind war, mein Vater hat mit Kokain und Crack gedealt, wo ich ein Kind war und meine Mutter hat auch gekokst in der Zeit...Wegen ihrem Stolz tun sie doch so als wäre nix, dabei ist ihnen nie aufgefallen dass ich Schwierigkeiten mit dem Kontakt zu anderen hatte, weil sie nur mit ihren Problemen beschäftigt waren und uns geschlagen haben..was ist denn wenn man ein blödes Verhältnis zu den Eltern hat, da können sie einen doch nicht zwingen, dass man die Eltern mit nach Münster schleppt auf dem langen Weg oder? Oder wenn die ELtern einfach keinen Bock haben nach Münster zu kommen ,was dann?
      Darf ich dich mal ganz autistisch direkt was fragen? Hast du Drogen genommen oder Alkohol genommen?Irgendwie klingt das nicht sehr glaubwürdig auf mich. ;)

      Ich habe nur monatelang nix mehr unternommen mit einem Freund um rauszugehen. Heute das erste Mal wieder, mich mit einem Aspie-Freund getroffen- er wollte mit mir die Demo in Köln ansehen(Erdogan etc).

      Nein, ich war nüchtern gestern^^ echt jetzt.
      Aber es ist so wirklich mit meinen Eltern gewesen. Aber ich denke schon, dass Ich da meine Mutter mal mitnehmen kann und sie würde das auch machen- aber keinesfalls meinen Vater.
    • Diamant schrieb:

      Ich frage das, weil das Kontrastmittel, das gespritzt wird, gesundheitsschädlich ist, und sich mir auch nur ein Sinn für ein MRT erschließt, Geld verdienen. Für die Diagnose ist es ja nicht wirklich erforderlich.
      Das MRT kann auch ein CT sein wo für meines Wissens nach kein Kontrastmittel benötigt wird.Und es wird ein MRT oder CT verlangt um andere Hinrnschädigungen oder Krankheiten auszuschließen.Darum muss man auch ein Blutbild machen.Ob man das CT oder MRT ablehnen kann weiß ich nicht da ich ein CT habe machen lassen
    • Yono schrieb:

      Aber es ist so wirklich mit meinen Eltern gewesen. Aber ich denke schon, dass Ich da meine Mutter mal mitnehmen kann und sie würde das auch machen- aber keinesfalls meinen Vater.
      Ich hatte bei meinen Eltern ähnliche Bedenken wie du.Aber ich kann nur sagen das diese Unbegründet waren.Man darf bei dem Gespräch mit deinen Eltern auch dabei bleiben und wird gefragt ob man die Sache geau so sieht oder eine andere Meinung dazu hat.Dazu kommt noch das die Diagnostiker so erfahren sind das sie schon merken ob die Eltern so Antworten um ihre Erziehung imguten Licht da stehen zu lassen oder ob es die Warheit ist.Übrigens ist es keine Pflicht jemanden mitzubringen es geht auch ohne.Ich kann die UK Münster nur empfelen ud finde mich da sehr gut aufgehoben.
    • Ich habe jetzt einen Ersttermin für Ende Dezember, gleich nach Weihnachten, nicht dass die Fachärztin giftige Gase aussendet, die noch etwas mit der Weihnachtsgans zu tun haben. :D lol

      Das werden insgesamt 5-6 Termine, meinte Sie am Telefon. Das finde Ich sehr gründlich gewählt, das werden dann wohl nach Anamnese und Gesprächen, zahlreiche Tests sein. Angst habe Ich bisschen vor dem IQ-Test. Nehmen wir an, mein IQ ist so niedrig, dass Ich mir das ein Leben lang vorwerfen werde, oder mich danach beurteilen werde usw. usf. .
    • Ich habe jetzt durch die Uni Münster meine Diagnosse erhalten und kann nur sagen das ich über die Autismusambulanz nur gutes sagen kann.Die Ärztin ist sehr nett und einfühlsam.Auch machte sie auf mich einen sehr kompetenten Eindruck.Die Diagnose bestand aus 5 Terminen.

      1.Das Anamnese Gespräch dauert ca 45 min in diesem Gespräch wird geschaut ob ein Autismus Verdacht überhaut vorliegt.Nach dem Gespräch wird dies einem Mitgeteilt.Wenn dies der Fall sein sollte und ein Autismus Verdacht liegt vor bekommt man einen neuen Termin und 4 verschiedene Fragebögen.Das sind AQ EQ SQ und einen Fragebogen den die Eltern oder andere Menschen die den Patienten als Kind gut kannten ausfühlen sollen.Auch gehöhrt zu den Fragebögen ein Fragebogen der dazu helfen soll andere Krankheiten wie zb Narzismus oder Bordrlein auszuschließen.Ebenfalls soll man zum nächsten Termin ein komplettes Blutbild seines Hausarztes mitrbringen in dem vorallem die Schilddrüsen Werte vorhanden sind.Auch ein CT Bild des Kopfes soll man mitbringen oder bei einem der weiteren Termine machen lassen.Dies soll dazu dienen zb eventuelle Blutgerinsel oder einen Tumor auszuschließen.

      2.Beim 2 Termin wird ein Interview geführt und die Fragebögen werden besprochen

      3.Der dritte Termin ist dan der IQ Test.Die Uni Münster verwendet ebenfalls den so genanten WIE Tests.Dazu gehöhren ein Arbeitsteil und ein Teil für das Logische denken wer wissen will welche Test im einzelnen dazugehöhren kann mich gerne per PN fragen.Möchte das nur nicht hir reinschreiben weil es meiner Meinung nach besser ist nicht umbedingt zu wissen was auf einen zukommt.Nur so viel es ist alles gut maachbar und man mus keine Angst vor dem IQ Tets haben.

      4.Bei Termin 4 wird der IQ Test besprochen und es ist der Termin wo man einen nastehende Person mitbringen soll in meinem Fall war dies meine Mutter.Die Ärztin hat dann meiner Mutter viele Fragen über mein Verhalten als Baby bis zum 17 oder 18 Lebensjahr gestellt.Danach hat sie uns mitgeteilt das es auf eine Autismus Diagnose hinaus laufen wird und mich zum letzten Termin eingeladen

      5.Bei diesem Termin wurde mir gesagt welche Möglichkeiten es hetzt für mich mit der Diagnose gibt.Und wo ich zb Therapien machen kann.Oder wo ich hin muss um zb Abträge zu stellen.Auch gab sie mir eine Adresse mit einer Autismustherapie Ambulanz in meiner Nähe.Zu guter letzt machte sie noch eine kurze Motorische und Neurologische Untersuchung in der sie meine Reflexe getestet hat.Oder wo ich zb auf einem Bein hüpfen mußte oder auf einer Linie laufen sollte.

      Wie oben bereits gesagt war ich dort sehr zufrieden.Die Diagnosse fand ich auch als sehr Gründlich die Wartezeit war mit 5 Monaten absolut annembar.Und die ganze Diagnose war in 6 Wochen abgeschlossen.Sollte jemand noch irgendwelche Fragen zum Diagnose Verfahren haben kann er sich gerne per Pn bei mir melden
    • Hallo zusammen,

      Ich hatte heute mein zweites Gespräch in Münster. Mir kam sehr entgegen, dass es dieselbe Ärztin war, wie beim ersten Gespräch, gerade weil ich in der UK Köln Schwierigkeiten hatte, mich jedesmal auf einen anderen Arzt einzustellen. Sie war sehr freundlich, hat sich Zeit genommen und ist immer wieder auf mich eingegangen. Sehr positiv!

      Die Ärztin hat mit mir ein Interview geführt - ich vermute, also den Fragen nach zu urteilen, um andere psychische Erkrankungen auszuschließen. Im Anschluss daran hat sie einzelne Fragen aus den Bögen, die ich ausfüllen musste, noch einmal aufgegriffen und besprochen, bzw direkter hinterfragt. Wie schon im ersten Gespräch gab sie mir immer wieder die Möglichkeit, zu erklären oder zu erläutern, bei Unklarheiten hat sie gezielt nachgefragt. Ich fand das sehr hilfreich, gerade da es ja einige Fragen gibt/ gab, die nicht unbedingt eindeutig mit ja oder nein zu beantworten sind. So verflog die Zeit.

      Im dritten Gespräch wird es um die Außendarstellung gehen, mit meinen Eltern. So viel hat sie mir heute schon verraten. Danach, zu einem neuen Termin, werden neuropsychologische Testungen durchgeführt, ich vermute den IQ-Test.

      Von einem CT war heute keine Rede mehr, da bei mir bereits ein CT gemacht wurde und ich den Bericht dazu vorlegen konnte.

      Was mich etwas verunsichert hat, war ihr Hinweis, dass es sein könne, dass die Oberärztin mich auch kennenlernen wolle. Das wusste sie heute jedoch noch nicht mit Bestimmtheit zu sagen. Gibt es hier vielleicht jemanden, der diesbezüglich auf Erfahrungen zurückblicken kann?

      Viele Grüße Diamant
    • Yono schrieb:

      Ich finde das blöd, dass da die Eltern mitinvolviert werden.

      Meine Eltern waren drogensüchtig als Ich ein Kind war, mein Vater hat mit Kokain und Crack gedealt, wo ich ein Kind war und meine Mutter hat auch gekokst in der Zeit...Wegen ihrem Stolz tun sie doch so als wäre nix, dabei ist ihnen nie aufgefallen dass ich Schwierigkeiten mit dem Kontakt zu anderen hatte, weil sie nur mit ihren Problemen beschäftigt waren und uns geschlagen haben..was ist denn wenn man ein blödes Verhältnis zu den Eltern hat, da können sie einen doch nicht zwingen, dass man die Eltern mit nach Münster schleppt auf dem langen Weg oder? Oder wenn die ELtern einfach keinen Bock haben nach Münster zu kommen ,was dann?
      Warum hast du eigentlich nicht die UK Köln kontaktiert? Du wohnst doch im Rhein-Sieg-Kreis. Im Vergleich zu Münster ist die UK Köln praktisch vor deiner Haustür (RW). Liegt es an der langen Wartezeit dort? Nimmt sie zurzeit keine Patienten mehr auf?
    • Es liegt an der langen Wartezeit. Sogar die Warteliste war schon geschlossen, soweit ich mich erinnere. Modediagnose Asperger..
      Selbst wenn Münster weiter weg ist, lohnt es sich für mich. Dann habe Ich das endlich durch und muss es nicht mehr voraussehen.
    • Solle ich mir im Voraus notieren, welche Schwierigkeiten Ich im Leben habe, und Andersartigkeiten an mir beobachten kann, sodass Ich besser auf Fragen der Professorin eingehen kann? Könnte nämlich sein, dass mir beim Gespräch nichts einfällt und dann wird es vielleicht ungünstig verlaufen?

      Zum Beispiel eine Liste mit:

      1. Kontaktschwierigkeiten etc
      2. Isolation
      3. Zwänge, Abläufe genaustens studieren
      4. Overloads, Meltdowns

      sowas?
    • Üblicherweise arbeiten die Diagnostiker das im Gespräch heraus. Ich hatte eine riesige Mindmap (8x A4) dabei, die ich aber nicht gebraucht habe. Ich habe mich damit einfach wohler gefühlt. Die Termine hatten 1-2 Wochen Abstand. Ich habe dann von den Situationen erzählt, die ich seitdem erlebt habe. Einiges wurde mir gezeigt, was ich vorher nie als auffällig gesehen hatte, weil es für mich immer so war.