Höhenangst

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    • NA und "normaler" Respekt vor Höhen - sprich: Ich klettere auch mal gerne in der Halle, schaue aber nicht so gerne runter. Seilbahn und Leiter ist ok für mich, bei Hochseilgarten weigere ich mich, mitzumachen (ich war mal einen Freund begleiten, weil man sich da mindestens zu zweit anmelden musste und er sich kurz vorher von seiner Freundin getrennt hatte, die eigentlich seine Partnerin gewesen wäre und dann nach der Trennung aber nicht mehr mitwollte. Habe es s auf die "Basisplattform" geschafft, die Balancieraktionen habe ich aber nicht gemacht. Hat alles sehr übel geschwankt).
      Schreiber ist Nicht-Autist. Und oft mit dem Tablet im Forum, darum oft so grässliche Rechtschreibung.
    • Ich habe den Verdacht auf Asperger und ich habe massive Höhenangst, die mit Stress steigt. Brücken und Übergänge sind die Hölle für mich. Ebenso freistehende Rolltreppen. Da bin ich jedes Mal froh, wenn es einen Aufzug gibt. Ich habe auch vor, die Angst zu besiegen, aber zur Zeit habe ich keine freie Energie dafür.
      Die Höhenangst wurde übrigens schlimmer je älter ich wurde. Keine Ahnung warum, aber als Kind konnte ich noch vom 5-Meter-Turm springen. Inzwischen ist das undenkbar.
    • Obwohl ich keine Höhenangst habe, bin ich in meinem ganzen Leben noch nicht einmal vom 3m-Turm gesprungen. Aber im Urlaub bin ich von einer etwa 8m hohen Klippe ins Wasser gesprungen. Solange ich nicht weiß, wie hoch das genau ist, geht es, aber sowie ich weiß, wie hoch das ist, geht nichts mehr. Das ist doch total dämlich. :m(:
    • Ich finde ein Gelände, eine Plattform, sehr entschärfend bei der Höhe. Das Stehen auf einer 1.50 m A-Leiter (oben drauf), insbesondere wenn ich von Freiheit umgeben bin, finde ich schlimmer als 100 m von einem sicheren Objekt (Hochhaus, Brücke, Industriegebilde etc.). Diese "Taumelfrequenz" im Ohr finde ich schon ziemlich erschwerend. :roll:
      In letters of gold on a snow white kite I will write "I love you"
      And send it soaring high above you for all to read
    • Ich kriege sogar schon schwitzige Hände, wenn ich bei einem Computerspiel (z.B. Assassins Creed) in luftiger Höhe über Balken balancieren muss. :d
      Ganz schlimm sind im realen Leben Eisengitterfußböden, durch die man in die Tiefe blicken kann, aber auch z.B. nur das Stehen ganz nah am Geländer eines Balkons 8o
    • Simri wrote:

      Ebenso freistehende Rolltreppen. Da bin ich jedes Mal froh, wenn es einen Aufzug gibt.

      Mir geht's ähnlich: An Rolltreppen die abwärts fahren bleibe ich meistens kurz stehen und suche mir eine Stufe aus; trotzdem benutze ich sie ungern. Das Problem ist über die Zeit schlimmer geworden; als Kind hatte ich mit Rolltreppen keine Probleme.
      Wenn es eine normale Treppe gibt dann benutze ich sie immer statt der Rolltreppe.
    • Hab das mal in London in der Tube (U-Bahn) gesehen, da stehen manche Leute auf der Rolltreppe nach unten rückwärts auf der Stufe. So kann man nicht nach unten kucken. Und wer die langen Rolltreppen da mal gesehen hat, weiß vllt. was ich meine.

      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Ich wohne im 10. Stockwerk eines Wohnhauses und das macht mir überhaupt keine Probleme, da ich hier keine Gefahr empfinde - also eine klassiche Höhenangst dürfte nicht vorliegen ...

      Anders verhält es sich bei Leitern, die ich sehr wohl meide. Obwohl ich keine körperlichen Einschränkungen habe bin ich seit Kindheitstagen einfach ungeschickt und auch handwerklich völlig untalentiert. Auf eine hohe Leiter zu steigen ist für mich fast unvorstellbar, manch andere würden mein Verhalten vielleicht auch als Feigheit wahrnehmen.
    • Ich bekomme schlimme Panik, wenn wir mit Auto oder Bus an Klippen entlang fahren (z.B. in Kalifornien oder Südfrankreich).
      Das ist für mich der absolute Horror, und in solchen Momenten möchte ich nur noch weinen, anhalten, mich auf den Boden setzen und so lange nicht mehr bewegen, bis ich auf magische Weise eine andere Route finde :roll:
      Einmal hatte eine dieser Panikattacken im Auto meines Freundes - Klippe PLUS schlechte Sicht durch Regen und Nebel - und habe ihn gezwungen, anzuhalten. Als er mir dann erzählte, dass es auch eine Route über die Autobahn gegeben hätte, er aber wegen der Landschaft den "scenic drive" fahren wollte, da bin ich ihm fast an die Gurgel gegangen (RW) :m(:
      Wenn ich allein bin, bin ich am wenigsten allein (Cicero).
    • pedro wrote:

      Ich wohne im 10. Stockwerk eines Wohnhauses und das macht mir überhaupt keine Probleme, da ich hier keine Gefahr empfinde - also eine klassiche Höhenangst dürfte nicht vorliegen ...

      Kommt drauf an. Ich habe Höhenangst, wohne aber auch in einem so hohen Stockwerk. Das geht für mich aber, weil ich nirgends runtergucken kann. Unter meinem Wohnzimmer fenster ist der Balkon des Nachbarn der unter mir wohnt, sodass ich zwar schräg runter auf den Hinterhof, aber nicht direkt runter schauen kann. Wäre da kein Balkon unter mir, wäre ich hier vermutlich nicht einzogen. Durch den Balkon unter dem Fenster, fühle ich mich wohl, selbst wenn ich aus dem Fenster lehne.
    • ich brauche Sicherheit, da wo ich sein will oder soll gehe ich nur widerwillig hin wenn ich zuvor noch nie dort war. Das kann ein Gerüst sein oder eine Leiter oder eine Brücke. Bei der Erstbegehung wackeln mir regelmäßig die Knie, danach werde ich, je öfter ich dort langwandere immer sicherer und wage mich sogar an Stellen die andere vermeiden.
    • Ich würde definitiv nicht aus einem Flugzeug springen, aber echte Höhenangst habe ich nicht. Auf Leitern zu klettern macht mir nichts aus und ich würde z.B. auch liebend gerne mal Zip-Lining ausprobieren. Ich bin auch schon an der Seite eines Wasserfalls hochgeklettert, um von einem Plateau oberhalb ein besseres Foto schießen zu können. Dann gibt es wieder Sachen, die ich eher ungern mache, wie z.B. sehr steile Treppen runterklettern, die kein Geländer oder Halteseil haben. Ich würde also sagen, dass ich einen gesunden Respekt vor Höhen habe, ab und zu aber auch mal ein wenig waghalsig sein kann.
    • Das läßt sich nicht einheitlich beantworten, denn bei mir ist die Höhenangst von der Höhe abhängig. Leitern, auf kleine Bäume klettern oder vom 5-Meter-Turm ins Schwimmbecken zu springen ist noch ok, aber sobald es darüber hinaus geht, setzt dann auch die Höhenangst ein. Auf den 10-Meter-Turm bringen mich keine 10 Pferde mehr. :shake:

      The post was edited 1 time, last by Miltheim ().

    • Naß-kalter Händedruck

      Moin zusammen.
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      Das Thema Höhenangst, war ein Vortragsthema in der Klapsmühle.
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      Max. kurz. (aspie-untypisch) :d
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      Jeder hat genetisch seinen "Höhen-Streß-Level."
      bei Annäherung daran, werden die Händflächen feucht - nicht wahr?
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      Burnout, erzeugt eine eigene, zusätzliche "Streß-Säule".
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      Überschreiten diese Säulen - übereinander gestellt -, den individuellen "Höhen-Streß-Level",
      hat der Feuerwehrmann, von einer Sekunde(!) auf die andere, ein Problem.
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      Berufsunfähigkeit droht.
      Lösung: Beseitigung des Burnout, Konfrontation mit der Höhen-Angst.
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      Tipp: Von Der Idee, "Herr Doktor, ich habe eine Arbeitsphobie" ist also abzuraten. ;)
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      LGFr
      Immanuel Kant: „Handle nur nach derjenigen Maxime,durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

      The post was edited 2 times, last by Fridolin ().

    • Ich kralle mich auch am Sofa fest, wenn ich im Fernsehen einen Abgrund sehe. Als Kind bin ich die Leiter von meinem Hochbett nur vorwärts, also mit dem Rücken zu den Sprossen runtergegangen. Andersrum hatte ich Angst. Manchmal habe ich auch ein Kissen runtergeworfen und bin draufgesprungen, weil dass einfacher war, als die Leiter runter. Mit Bäumeklettern, oder auf Felsen rauf hatte ich allerdings noch nie ein Problem. Auch bei Flugzeugen tut sich nichts. Mein höchster Sprung waren 10m im Hochseilgarten.
      Ich habe mit Ja abgestimmt, aber ich finde, dass meine Höhenangst nicht so extrem ist. Also mit wird nicht körperlich schlecht oder so schwindelig/schwarz vor Augen, dass ich nicht mehr stehen kann. Ich kriege auch keine Schweißausbrüche. Es ist nur ein bisschen mulmig, die Atmung wird schneller, ich verkrampfe mich etwas und ich muss mich festhalten. Ich glaube, das ist noch im evolutionär sinnvollen Rahmen.
      Ich nehme keine Tabletten! Ich bin glücklich und gesund. Es ist die Welt, die mit mir nicht klarkommt.
      Soll die Welt die Tabletten nehmen!
    • Habe leider sehr starke Höhenangst, was mich vor allem deshalb nervt, weil ich gerne klettere. Bouldern geht
      einigermaßen, aber ich klettere dann möglichst nur in horizontaler Richtung und hänge ab und zu mal steif in der
      Kletterwand, wenn ich mir der Höhe bewusst werde. :d
      Früher waren hohe Gebäude nicht so das Problem - war z.B. mit 16 mal auf dem Berliner Fernsehturm, was jetzt
      undenkbar wäre.
    • Ich hab an sich keine Höhenangst. Wichtig ist mir nur, dass ich mich festhalten kann. Ich hab kein Problem mit Leitern und bin auch schonmal auf eine Windkraftanlage geklettert.

      Allerdings hab ich Angst, an ungesicherte Kanten zu nah ranzutreten (macht mein Freund ohne Probleme, da kriege ich immer die Krise...), und ich würde auch definitiv im Schwimmbad nirgendwo runterspringen. Wobei das auch dran liegen könnte, das ich kaum schwimmen kann :roll: