Eingliederungshilfe/Persönliches Budget

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    • Digital_Michael wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Weiß darüber hinaus jemand, was für eine Form der sozialen Teilhabe nach Kapitel 13 SGB IX die Autismustherapie darstellt? Soll das eine sogenannte Assistenzleistung nach § 78 SGB IX sein oder worunter fällt das genau?
      Mein erster Rat wäre: Wende Dich direkt (ohne Formular) erst einmal an deine(n) Sachbearbeiter(in), denn für das Sozialamt gilt, dass es keine Antragserfordernis gibt, sondern das Sozialamt tätig werden muss, wenn es Kenntnis von einer Problemlage in seinem Zuständigkeitsbereich erhält.
      Zweitens ein Tipp/ Literaturhinweis: Trendel, Manuela: Praxisratgeber Persönliches Budget, 3. Auflage, Regensburg 2018. Überhaupt sind die Walhalla- Rechtsratgeber eine gute Referenz, weil sie auch der Standard in der Verwaltung selbst sind. (Bspw. hatte ich in meiner Offizierzeit z.B. die aktuellen Ratgeber zum Soldaten- und Disziplinarrecht im Regal stehen.)
      Vielen Dank. Ich habe mich schon dorthin gewandt (warte noch auf eine Antwort, da Telefonieren nicht geht), kenne es aber von den Ämtern eher so, dass die einem auch bestimmte Dinge oft gar nicht anbieten bzw. selbst nicht ganz genau Bescheid wissen. Deshalb finde ich es immer sinnvoll, wenn man sich vorher selbst einen Überblick verschafft, was man wie beantragen kann und wie die Fachworte dafür lauten. So ist eine zielgerichtetere Kommunikation möglich (wenn ich nicht mal weiß, was ich genau will, fühle ich mich denjenigen, die das bewilligen sollen, noch mehr ausgeliefert. Ob ich dieses Hilfeplangespräch überhaupt antreten kann, weiß ich eh nicht.)

      Zum Persönlichen Budget macht es aber definitiv Sinn, sich dort beraten zu lassen. Ich werde nach einem Termin fragen, sobald ich die Antragsunterlagen erhalten habe und die gesichtet habe. Dann kann ich die Fragen, die dabei möglicherweise auftreten, auch direkt mit besprechen.

      Mit dem Walhalla-Verlag habe ich leider überhaupt keine guten Erfahrungen gemacht. Ich habe vor Kurzem ein Buch von denen zum BTHG gelesen (müsste von 2019 sein). Zu den "neuen" Regelungen, war dort kaum etwas verfasst. Es kam mir vor, als hätte der Autor einfach nur das Gesetz gelesen und abgeschrieben. Ich verstand danach immer noch nicht, wie bestimmte Dinge in der Praxis rechtlich zu handhaben sind. Ich fand es sogar eine Frechheit, das Buch so zu verkaufen, weil bestimmte Neuerungen (die ab 2020) nicht mal mit eingearbeitet worden waren, obwohl das ja auch zum neuen BTHG gehört.
      Wenn die Verwaltungsmitarbeiter mit diesem Buch arbeiten, wundert es mich nicht, wenn sie hinterher genauso schlau sind wie vorher. :?
      Ich kann nun nicht beurteilen, wie das beim Buch zum Persönlichen Budget ist. Vielleicht schaue ich doch mal in der Bibliothek nach, ob es das BUch dort gibt. Wenn es von einer anderen Autorin geschrieben ist, ist es vielleicht fachlich besser. Jedoch traue ich dem Verlag nicht mehr, weil der so ein miserabel recherchiertes und verfasstes Buch veröffentlichen ließ. Da nutzt es meiner Meinung nach auch nichts, wenn die Autoren Richter am Verwaltungsgericht a. D. sind etc.

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

    • @FruchtigBunt Ich bin der Meinung, dass sich die Informationen aus dem Buch auch online finden lassen, nur hat man es in dem Buch eben gebündelt. Für jemanden, der sich ganz neu über das Persönliche Budget informieren will, ist es wohl hilfreich. Für mich hatte es keinen Mehrwert.