Kostet es euch Überwindung, aus dem Haus zu gehen, z.B. zum Einkaufen?

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    • Lefty wrote:

      Bei mir haben sich die Probleme verstärkt, seit ich allein lebe. Ich denke, es kann nicht angehen, dass man sein Leben lang solche Probleme hat!
      Du könntest ja auch nicht alleine wohnen, z.B. in einer WG? Weiß nicht, ob du aktuell in einer Beziehung bist oder nicht mehr. Musst du auch nicht beantworten :)
    • seven_of_nine wrote:

      Man kann den aktuellen Zustand/die aktuelle Handlung nicht wechseln/beenden. Warum es aber beim raus gehen so stark ist, verstehe ich auch nicht ganz.
      Ich kenne diese beschriebene, ausgeprägte Trägheit trotz großer Lust auf Unternehmung auch. Für mich persönlich habe ich zwei mögliche Erklärungen gefunden, wieso die gerade beim Rausgehen so groß ist. Einerseits liegt es wohl daran, dass meine Wohnung ein vertrautes Umfeld ist, wo i. d. R. nichts Unerwartetes passiert (dazu trägt der Aspekt des Alleinwohnunges erheblich bei), während draußen ein hohes Risiko dafür besteht, und ich eben größere Probleme mit nicht selbst herbeigeführten Änderungen habe. Andererseits ist meine Wohnung mein absoluter Wohlfühl- und Rückzugsort, da kommt nichts anderes ran und mit Sachen, die einem gut tun hört man ungern auf. Letztere Erklärung zeigt sich deutlich im Vergleich von Wohnung verlassen mit Arbeitsplatz verlassen, wenn ich einen "gut kontrollierten" Arbeitsplatz verlasse greift nämlich auch die erste Erklärung und das macht sich bei mir schon bemerkbar, aber es geht eben leichter als das Wohnung verlassen.
    • @Lefty ich arbeite nicht mehr und beziehe Erwerbsminderungsrente. Als ich jedoch beschäftigt war habe ich den Einkauf für die Woche auf den frühen Samstagmorgen gegen 8:00 uhr gelegt, um dem ganzen Trubel zu ergehen. Vor der Arbeit einzukaufen war mir aufgrund des Zeitdrucks zu stressig und nach der Arbeit war ich zu erschöpft. Außerdem kam ich mit dem nachmittäglichen Gedränge nicht gut klar.
      Ansehen, zuhören und antworten.
      Das sind drei Wünsche auf einmal. Bin ich etwa eine `gute Fee`?

      Gruppenzwang
      Manche verstehen ihn nicht, andere finden ihn sinnlos
      oder weigern sich einfach, sich ihm zu unterwerfen.
      Ich habe alle drei Fertigkeiten perfektioniert!
    • Ich denke oft, ich sollte öfter rausgehen, und,z.B., Radfahren, oder Joggen. Aber aktuell sind hier derart viele Touris, dass mir das einfach zu viel ist, mit so vielen Menschen. Deshalb bleibe ich die meiste Zeit daheim.
      Einkaufen fällt mir derzeit auch oft schwer, eben, weil auch da so viel los ist.

      Gestern hatte ich mir vorgenommen, mit der Bahn nach Hamburg ins Katzencafe zu fahren, und habe mich dann auch dazu überwinden können. Dank dem 9€ Ticket war die Bahn brechend voll, aber jeder weitere Kinderwagen musste auch noch reingestopft werden. Im Katzencafe war es schön, leider hat die Hin- und Heimfahrt jegliche Erholung zerstört. Das war derart anstrengend. Auf der Rückfahrt habe ich zeitweise intensiv auf den Boden vor meinen Füssen gekuckt, um die anderen auszublenden. Hat aber nicht gut funktioniert. Lag vielleicht auch am Geräuschpegel, denn in jedem Zug war mindestens ein dauerplärrendes Kleinkind. Grauenhaft!
    • Erstmal Danke für alle weiteren und ggf. noch folgenden Antworten.

      @Asesina Belohnungen einbauen mache ich auch immer, wenn möglich. Bei mir ist es meistens ein Lieblingsessen. Wenn ich weiß, nach einem stressigen Tag kann ich abends meine Serie gucken und dabei z.B. meine geliebte TK-Lasagne essen, dann ist das ein großer Trost.

      seven_of_nine wrote:

      Aber man muss wieder Dinge abwägen, zieh ich das Teil noch einen Tag an oder nicht, brauch ich einen Regenschirm, brauch ich einen Pulli, was wenn ich den Pulli liegen lasse, soll ich den Pulli umbinden oder in den Rucksack tun, welchen Rucksack soll ich mitnehmen, ist der Rucksack ausgeräumt oder ist da noch Müll drin, brauch ich noch eine Leggings, falls es kälter wird, aber die Leggings und der Pulli wiegen ja auch was?, ist mein Handy überhaupt aufgeladen, ist mein MP3-Player (nutze kein Smartphone) aufgeladen, wo ist das Ding überhaupt wieder, brauch ich den überhaupt, sollte ich nicht lieber die Naturgeräusche genießen, sollte ich ein Buch mitnehmen, komme ich überhaupt zum Lesen?, brauche ich eine Maske, brauch ich nicht einen Beutel, falls ich noch einkaufe, muss ich überhaupt einkaufen, was fehlt überhaupt, warum hab ich keine Einkaufsliste geführt, warum ist der Kalender noch auf Juli, es ist doch schon August?, sollte ich meine Haare noch mal kämmen, muss ich was zum Trinken mitnehmen, oder kauf ich unterwegs was, aber das ist doch wieder Geldverschwendung, aber die Flasche wiegt doch wieder, und wo hat mein Freund den Deckel hingetan, ich könnte auch ohne Flasche aus dem Trinkbrunnen trinken, aber komme ich vorbei am Trinkbrunnen?
      Ich greife von deinen Beiträgen diesen heraus, vielleicht kannst du es dir einfacher machen.
      Ich habe immer eine bzw. i.d.R. drei FFP2-Masken dabei. Ich habe immer einen Einkaufsbeutel dabei. Beides wiegt fast nichts, nimmt kaum Platz weg und so bin ich ausgrüstet und muss darüber nie nachdenken.
      Ebenso habe ich immer etwas zu Trinken dabei. Meine Flasche dafür ist immer an einem von drei Orten - entweder noch im Rucksack oder auf der Kommode neben dem Bett oder ausgespült neben der Spüle. Der Deckel liegt, wenn sie ausgepült wurde, neben der Flasche. Kein Suchen. Keine Überlegungen: soll ich etwas mitnehmen oder nicht? - spart Energie.
      Ich habe fast immer (manchmal vergesse ich es) einen Snack dabei. Das habe ich mir angewöhnt, weil es unschön werden kann, wenn mich der Hunger plötzlich überfällt und ich nichts zu essen habe. Mindestens wird es körperlich unangenehm (Schwäche). Also: Snack immer dabei - wieder eine Sache weniger, über die ich nachdenken muss.
      Ich habe nur eine Tasche (bzw. einen Rucksack). Also muss ich nicht rumsuchen, umpacken usw.

      Vielleicht kannst du auch ein paar Dinge festlegen, wie z.B. "Einkaufsbeutel IMMER mitnehmen". Oder dass die Trinkflasche immer abends an einen bestimmten Platz gestellt wird. Wie kommt es überhaupt dazu, dass du den Deckel suchen musst? Warum tut dein Freund den Deckel deiner Trinkflasche irgendwo anders hin als da, wo die Flasche ist? Also solche Dinge könntest du vielleicht ein wenig strukturieren, damit du Energie sparst.


      seven_of_nine wrote:

      muss ich was zum Trinken mitnehmen, oder kauf ich unterwegs was, aber das ist doch wieder Geldverschwendung, aber die Flasche wiegt doch wieder, und wo hat mein Freund den Deckel hingetan, ich könnte auch ohne Flasche aus dem Trinkbrunnen trinken, aber komme ich vorbei am Trinkbrunnen?
      Hierzu nochmal: du könntest die Flasche immer mitnehmen, aber nur halb gefüllt. Dann wiegt sie nicht soviel und falls du am Trinkbrunnen vorbeikommst und mehr trinken willst, als in der Flasche ist, kannst du die Flasche auffüllen (oder auffüllen, falls sie schon leer ist, wenn du dort hinkommst). Du hättest also etwas zu Trinken mit, aber nicht so viel - da die Option zu bestehen scheint, am Trinkbrunnen vorbeizukommen, hättest du wohl bei einigen Malen die Möglichkeit, Wasser nachzufüllen.

      The post was edited 2 times, last by Lefty ().

    • Lefty wrote:

      Ich habe immer eine bzw. i.d.R. drei FFP2-Masken dabei. Ich habe immer einen Einkaufsbeutel dabei. Beides wiegt fast nichts, nimmt kaum Platz weg und so bin ich ausgrüstet und muss darüber nie nachdenken.
      Ich räume den Rucksack öfters aus. Ehrlich gesagt auch, weil immer irgendwelche Essenssachen auslaufen.
      Es ist auch nicht der ideale Rucksack, ich habe den aus einem Fairtrade-Laden. Vermutlich bräuchte ich einen Daypack mit mehr Fächern. Aber ich hasse es solche Dinge zu kaufen.

      Lefty wrote:

      Ebenso habe ich immer etwas zu Trinken dabei. Meine Flasche dafür ist immer an einem von drei Orten - entweder noch im Rucksack oder auf der Kommode neben dem Bett oder ausgespült neben der Spüle. Der Deckel liegt, wenn sie ausgepült wurde, neben der Flasche. Kein Suchen. Keine Überlegungen: soll ich etwas mitnehmen oder nicht? - spart Energie.
      Glaub, du bist da viel organisierter. Ich hab schon versucht abzusprechen mit meinem Freund, wo die Flaschen und Deckel hinkommen, aber da gab es keine Einigkeit, weil ich die Flaschen immer an eine Stelle stelle, wo mein Freund sie nicht haben will.
      Zudem die Rucksäcke oft tagelang nicht ausgeräumt werden z.B. nach einem Kurztrip, was sicherlich an uns beiden liegt. Ich versuch es ja durchaus, aber im Zweifel kommt dann "Ich bin so überlastet, das kann man doch auch morgen machen" oder so.
      Und das mit Reisen oder Ausflügen ist ja auch nicht selten.

      Lefty wrote:

      Warum tut dein Freund den Deckel deiner Trinkflasche irgendwo anders hin als da, wo die Flasche ist?
      Hab ich grad ehrlich gesagt nicht im Kopf, vielleicht, damit die Flasche trocknet? Ich hab's echt vergessen. Ich finde auch, man sollte mehr über so Dinge reden. Ich versteh aber auch grad, dass mein Freund zur Zeit aus diversen Gründen überhaupt keinen Kopf für solche Themen hat.

      Lefty wrote:

      Ich habe nur eine Tasche (bzw. einen Rucksack). Also muss ich nicht rumsuchen, umpacken usw.
      Na, das geht ja nicht, wenn ich verreise, brauche ich ja einen viel größeren Rucksack. Da muss ich dann umpacken. Und wenn ich einen Tagesausflug mache, dann nehme ich auch einen größeren Rucksack als wenn ich nur spazieren gehe.

      Wie machst du das mit nur einem Rucksack? Ich hab es eigentlich als Fortschritt gesehen, dass ich mal passende Gepäckstücke habe, also nicht Gepäckstücke, die massiv überfüllt oder unterfüllt sind.
    • Lefty wrote:

      Hierzu nochmal: du könntest die Flasche immer mitnehmen, aber nur halb gefüllt. Dann wiegt sie nicht soviel und falls du am Trinkbrunnen vorbeikommst und mehr trinken willst, als in der Flasche ist, kannst du die Flasche auffüllen (oder auffüllen, falls sie schon leer ist, wenn du dort hinkommst). Du hättest also etwas zu Trinken mit, aber nicht so viel - da die Option zu bestehen scheint, am Trinkbrunnen vorbeizukommen, hättest du wohl bei einigen Malen die Möglichkeit, Wasser nachzufüllen.
      Ja, vielleicht mache ich das mal. Der Rucksack ist ja auch oft voll, weil unnützes Zeug drin ist. Dadurch ist er sinnlos schwer. Das müsste man halt regelmäßig aufräumen.
    • seven_of_nine wrote:

      Ich finde auch, man sollte mehr über so Dinge reden.
      Das stimmt. Viele Dinge kommen einem so profan vor, dass man gar nicht auf die Idee kommt, darüber zu sprechen, aber dann zeigt sich manchmal doch, dass der eine dieses "System" hat, der andere jenes, dass alles seinen Grund hat und man vielleicht ganz einfach eine für beide zufriedenstellende Lösung finden kann.

      seven_of_nine wrote:

      Wie machst du das mit nur einem Rucksack?
      Der Rucksack hat die ideale Größe für mich. Er ist nicht klein, aber auch nicht riesig, obwohl mein Freund sich manchmal drüber lustig macht, dass ich den immer mit mir rumtrage. Gibt es viel zu tragen, dann ist er dafür gut geeignet, habe ich nur wenig dabei, dann habe ich halt mal angenehm leichtes Gewicht auf den Schultern.
    • Lefty wrote:

      wie schwer es für euch ist (oder leicht), aus dem Haus zu gehen, wenn ihr einkaufen müsst(et), oder wenn ihr am Nachmittag einen Termin habt oder bei sonstigen Gelegenheiten, die euch einfallen.
      Kommt darauf an, wo ich den Termin habe, ob ich den Termin selbst gewählt habe oder er mir quasi vorgeschlagen wurde und ich "gezwungen" bin, diesen zu nehmen. Ich sitze nicht gern in Wartezimmern, ich warte allgemein nirgends gern, da ist an manchen Orten einfach zu viel reges Treiben, dass ich nicht lange aushalte, deshalb bin ich dankbar dafür, dass ich z.b. bei meinem Arzt Termine Online ausmachen kann, ich muss nicht anrufen für einen Termin sondern ich kann selbst wählen, wann ich den Termin haben will, deshalb lege ich ihn meist auf kurz vor Mittag, kurz nach Mittag oder kurz vor Schluss. Einkaufen auch, ich muss nicht dann einkaufen gehen, wenn gerade jeder einkauft, ich mach das meist dann, wenn ich eh unterwegs bin, in einem Rutsch. Wenn ich an einem Tag zu viel erlebt habe, brauche ich auch mal am nächsten Ruhe, um wieder runter zu kommen, da gehe ich dann nur aus dem Haus, um im Wald alleine eine Runde mit dem Rad zu fahren.


      Lefty wrote:

      Wenn es euch in manchen Situationen leicht fällt, in anderen schwer: was ist der Unterschied?
      Für mich ist es die Erfahrung. Wenn ich bestimmte Situationen öfter erlebt habe, dann hab ich eine Routine inne, dann ist es leichter für mich, es kann aber auch sein, dass wenn die Situationen einen negativen Eindruck hinterlassen haben, dann dauert es, bis ich mich darin gefunden habe und es leichter ist, es gibt aber auch Momente, die sind nie leicht für mich, egal wie oft ich sie auch erlebe.


      Lefty wrote:

      Wenn es euch oft schwer fällt, habt ihr Strategien, es einfacher zu machen?
      Eine große Hilfe ist Musik für mich, oder andere Reize auf die ich mich besser fokussieren kann, damit mich das äußere nicht so aus der Bahn wirft. Klappt mal mehr mal weniger gut, häufig ist es auch eine Kombination aus vielen Dingen nicht nur aus einer. Es hilft auch sich Situationen nicht alleine zu stellen, sondern mit jemand anderem, aber da kommt es eben auf die Person an, am besten sind da Leute, die sich solchen Momenten schon erfolgreich gegenüber gestellt haben und womöglich davor gescheitert sind, die also wissen, wie sich ein Misserfolg anfühlt, weil sie einem mehr darüber sagen können, wie sie daraus einen Erfolg gemacht haben oder erträglicher.

      Was mir noch hilft ist Routine, Aufgaben einfach automatisiert zu erledigen ohne nachdenken zu müssen, da komme ich in einen Modus rein, in dem ich kaum abgelenkt werden kann.


      Lefty wrote:

      Aber ich weiß ja, dass es aushaltbar ist. Warum also diese Sperre, rauszugehen?
      Kenne ich, bei uns ist gerade Küferfest, ich weiß als Radfahrerin, dass ich auch außen herum fahren könnte, aber die Gewohnheit lenkt mich trotz diesem Wissen immer auf den gleichen Weg und dann ärgere ich mich, weil ich dann einen Umweg fahren muss oder ich denke schon zu weit vorher, im Kopf, welchen Weg müsste ich nun fahren, damit ich nicht in diese Menschenmenge komme, das ist anstrengend und ja solche Feste oder Menschenansammlungen, die in der Innenstadt statt finden, die sind eine Blockade in meinem Kopf, das sind die Momente in denen ich auch zweimal überlege, muss ich da heute wirklich hin oder will ich wirklich raus, einfach weil ich mich vor der Überflutung der Reize fürchte auch teils. Ich war neulich unten und man wird durch gelotst, man folgt einfach der Menge aber genau das ist das schlimme, weil man kann nicht ausbrechen, man kann nicht einfach anhalten oder umkehren, weil links und rechts alles zugestellt ist oder Menschen dran stehen oder sitzen. Und wenn man nicht auch dort verweilen will, sondern einfach nur durch möchte, dann hab ich das Gefühl, ich betrete einen Raum in dem ich unerwünscht bin, nicht negativ betrachtet aber so als würde ich da von außen eindringen in eine Gemeinschaft, in Menschen die alle das gleiche dort suchen und sich einfinden und ich will einfach nur durch, mit meiner eigenen Geschwindigkeit, weil ich da nicht verweilen will.
      Manche Reise beginnt mit dem ersten Schritt und endet mit dem zweiten. ;)
    • Mir fällt es oft sehr schwer aus dem Haus zu gehen. Mir graut es jedes Mal davor, gerade wenn ich weiß, dass ich dann sehr viele Menschen
      um mich herum habe. Aus diesem Grunde meide ich größere Menschenmengen. Wenn ich draußen bin ist mein Lieblingsort die Bücherei.
      Dort ist es so schön ruhig.
    • Situationswechsel-Überwindungs-ProblemeSchwiergkeiten vorhandennicht oder weniger vorhandenje nach dem
      Nachbarn potentiell begegnen, wenn man sich z. B. im Garten aufhält oder Müll rausbringtÜberwiegend ja, vor allem wenn sie sehr konventionelle Verhaltens-Erwartungen haben und pflegen. So verstecke ich mich dann manchmal sogar oder passe Zeiten ab. Und wenn ich welche noch nicht gut kenne, habe ich Probleme mir die Gesichter zu merkenGab aber auch Nachbarn, die total locker und dabei nicht erdrückend waren, wovon ich sogar ein Paar vermisse
      x
      Kollegen & Vorgesetzten begegnenIch kann nicht lange wo arbeiten, wo ich mich sozial und / oder technisch, als auch interessenstechnisch in meiner Arbeit beeinträchtigt fühle, daher hatte ich zwar manchmal zunächst Schwierigkeiten eine Arbeit fortzuführen, aber wenn sich das Problem nicht löst, verlasse ich den Platz dann auch.In der Regel arbeite ich langfristig nur da, wo ich mich rundum wohlfühle und habe dann auch keine Probleme.
      x
      Vereins- / Reitstall-Leutex
      Wo viel Smalltalk erwartet wird, und ich nicht mehr im neuen Stall machen kann was ich will, fühle ich mich seit meinem Erwachsenenalter zwigespalten aus Mischung SI-Freude und Smalltalk-Anstrengungs-Depression, sowie kann ich zu wenig mit den Pferden machen
      Früher als Kind fragte ich was ich wollte, und bekam dort keinen Stress, lernte dort viel und durfte dann fast alles und konnte dabei wild durch die Gegend rennen. War jeden Tag da.
      Einkaufenx



      Mich stresst dort alles von der Anfahrt an bis zum Einräumen der Sachen in die Küche. Kassenkommunikation, Krach, Leute stehen im Weg, gewohnte Produkte sind manchmal leer.
      Aber als ich mal depressiv war und kein Pflegepferd hatte, nutzte ich das Einkaufen auch als Grund, nach draußen zu gehen
      Autofahren generellan viel befahrenen Straßen ja, je chaotischer die Fahrwege, desto ätzenderan wenig befahrenen Straßen fahre ich bei ausreichender Wachheit gerne Auto. Aber muss das mittlerweile auch offen lassen bis zum nächsten Tag, ob ich das mache, weil ich sonst auch Einschlafprobleme kriege
      x
      Spazieren / RadfahrenJe nach dem wie viele fremde Leute und Nachbarn mir langsam dabei entgegenkommenMein Drang ist aber stark mind. jeden zweiten Tag draußen zu sein. Und völlig allein sein will ich draußen auch nicht immer nur. Manchmal finde ich es auch schön andere einen Spaziergang genießen zu sehen.
      x
      Disco mit guter Musik, die nicht zu voll istHinfahrt mit Zug ist dann am schwersten für mich, gefolgt von dem ersten Betreten der Disco, wo ich noch die aktuelle Situation erst abchecken muss, und Wege von einem Standpunkt zum anderen, wie Klo, Tanzfläche usw. Oder Drinks bestellen
      Tanze da gerne, auch gern mit anderen Parallel-Tänzern (nebeinander miteinander mit genügend Abstand) wenn auch lieber unter mind. einem Schnaps
      x
      Schwimmen gehenDas einzige was ich beobachte, seit dem ich zeitlich eingeschränkt bin, ist, dass ich erst morgens entscheiden mag, ob ich morgens bereit dazu bin und brauche dann ca. 30 Minuten Überlegenszeit dazu, um mich mental auf Packen der Tasche und allen Begegnungen einzustellen. Entscheide ich es hingegen abends, kann ich dann kaum einschlafen.x Hier freue ich mich glaube ich zu sehr, so dass ich potentiell unangenehme Begegnungen auf dem Weg hin eher vergesse. Hab da bislang nie groß gehadert.
      Arzttermine / Behördenx
      FamilienfeiernSchwiegerfamilienfeiern sind für mich vom Smalltalk und sonstigem Knigge anstrengendSchwiegerfamilie ist aber auch ein Stück weit nachsichtig und meine eigene unkonventionell und beide, besonders meine manchmal auch tatsächlich an meinen Themen auch interessiert. So dass diese Feiern auch etwas angenehme Abwechslung für mich bedeuten.x
      Kita-Bring- und Abholsituationx Laut, Chaos, Erzieher-Kommunikation, alle möglichen Eltern wiedererkennen und grüßen und sehen wie manche viel Smalltalk halten, nur wenige wie ich machen das nichtAber ich habe da keine Angst vorher vor, weil das schnell geht und immer der selbe Ablauf



      Sobald ich irgendwo außer Haus bin, ist es bei mir auch erst immer nur dann angenehm, wenn ich länger keiner Person begegnet bin, mit der ich mich nicht sicher fühle.

      Ansonsten, und besonders beim Verlassen der Haustüre bin ich wie halbwegs erstarrt. Und kann dann in ruhigen Momenten erst wieder durchatmen. Es sei denn ich verliere mich dabei dann in Gedanken, kann es auch mal passieren, dass ich jemanden nur halbwegs wahrnehme, - dass da wohl jemand sich mir nähert und vorbeiläuft, aber wirklich angucken tue ich andere in den Momenten dann nicht.

      Es bringt bei mir auch nicht vollständig etwas, wenn jemand vertrautes mit dabei ist, aber es halbiert mir mein Leid. Da die Aufmerksamkeit dann nicht nur auf mich gerichtet ist, und meine Bekannten meistens den Smalltalk dann übernehmen. Oder auch für mich Sachen mit bestellen z. B. an der Bar. Und ich kann hinter ihnen her laufen in Getümmel.

      Bevor ich etwas mache, muss ich mir das meist erst Mal im Kopf durchgehen vorher.

      - Außer ich habe meine Kurz-Vorm-Eisprung-Phase. Kurz bevor die Periode zu Ende geht bis kurz vorm Eisprung bin ich häufiger total hyper und entscheide dann manchmal auch spontan spazieren oder Radfahren zu gehen, und das ziemlich flott. Ansonsten schaffe ich in den Phasen sehr viel im haushalt, so viel wie ich dann die zweite Zyklushälfte wieder das meiste Anstaue und weniger Rausgehlaune hab!

      Zunehmend brauche ich mehr spontane Flexibilität etwas absagen zu können, weil ich sonst schwere Aufschreckattacken beim Einschlafen bekomme. Alles was den nächsten Tag bevorsteht darf ich am besten abends gar nicht mehr dran denken. Nur beim Schwimmen-Gehen ist das bislang noch nicht so schlimm.

      The post was edited 2 times, last by Four ().

    • Lefty wrote:

      seven_of_nine wrote:

      Ich finde auch, man sollte mehr über so Dinge reden.
      Das stimmt. Viele Dinge kommen einem so profan vor, dass man gar nicht auf die Idee kommt, darüber zu sprechen, aber dann zeigt sich manchmal doch, dass der eine dieses "System" hat, der andere jenes, dass alles seinen Grund hat und man vielleicht ganz einfach eine für beide zufriedenstellende Lösung finden kann.

      seven_of_nine wrote:

      Wie machst du das mit nur einem Rucksack?
      Der Rucksack hat die ideale Größe für mich. Er ist nicht klein, aber auch nicht riesig, obwohl mein Freund sich manchmal drüber lustig macht, dass ich den immer mit mir rumtrage. Gibt es viel zu tragen, dann ist er dafür gut geeignet, habe ich nur wenig dabei, dann habe ich halt mal angenehm leichtes Gewicht auf den Schultern.
      Versteh ich aber immer noch nicht mit dem Rucksack, wenn du jetzt z.B. eine Woche oder länger verreist, dann wirst du doch nicht mit deinem Alltagsrucksack auskommen? Hast du dann dafür noch eine größere Reisetasche/Koffer/etc.?
      Manchmal muss man ja je nachdem auch Bettbezüge, Campingsachen, Schlafsack usw. einpacken. Oder man braucht relativ viel Kleidung (klar, man kann auch im Urlaub vor Ort waschen).

      Dass man im Alltag immer den gleichen Rucksack verwendet, stell ich mir grad noch machbar vor (wobei ich so einen ergonomischen Rucksack für so 1-tägige Ausflüge, ggf. auch Wanderungen habe und den jetzt nicht anziehen wollen würde, wenn ich nur kurz das Haus verlasse, aber das ist ja persönlicher Geschmack). Aber spätestens bei Reisen kann ich mir das nicht mehr vorstellen.
    • memoriath wrote:

      Für mich ist es die Erfahrung. Wenn ich bestimmte Situationen öfter erlebt habe, dann hab ich eine Routine inne, dann ist es leichter für mich, es kann aber auch sein, dass wenn die Situationen einen negativen Eindruck hinterlassen haben, dann dauert es, bis ich mich darin gefunden habe und es leichter ist, es gibt aber auch Momente, die sind nie leicht für mich, egal wie oft ich sie auch erlebe.
      Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Zeigt mal wieder, dass offenbar die meisten hier im Thread völlig andere Probleme haben. Vielleicht mehr Probleme mit der Reizverarbeitung oder der sozialen Interaktion, während es bei mir ein ganz starkes Problem ist, Handlungen anzufangen und zu beenden.
      Ich kann auch z.B., wenn ich bei meiner Mutter bin, stundenlang nicht nach Hause gehen. Es kostet mich genauso viel Überwindung, wie zu ihr zu gehen. Und das liegt sicher nicht an den 500m durch den Park, ein Weg, den ich absolut liebe.

      memoriath wrote:

      Eine große Hilfe ist Musik für mich, oder andere Reize auf die ich mich besser fokussieren kann, damit mich das äußere nicht so aus der Bahn wirft
      Kann ich überhaupt nicht bestätigen. Ich liebe es, draußen im Park zu sein. Das kann bei mir nicht das Problem sein. Ich schaue eher, dass ich da nicht direkt Musik höre, weil es doch schön ist, einfach mal in den Park hineinzuhorchen. In der U-Bahn ist es natürlich was anderes, aber die nehm ich ja i.d.R. nur zur Arbeit und zu Terminen. Und laute Straßen muss ich ja nicht in jedem Fall aufsuchen.

      memoriath wrote:

      a solche Feste oder Menschenansammlungen, die in der Innenstadt statt finden, die sind eine Blockade in meinem Kopf, das sind die Momente in denen ich auch zweimal überlege
      Bei mir ganz sicher nicht der Grund, ein Fest wäre eher ein Motivator für mich rauszugehen, weil ich mega neugierig bin.

      Dinge, die mich ebenfalls extreme Überwindung kosten:
      • Aufräumen
      • Wenn ich mit Freunden unterwegs bin, nach Hause gehen. Von meiner Mutter nach Hause gehen. Wenn man unten noch vor der Tür sich unterhält, diese Unterhaltung beenden (also NICHT 3 h mit der Person dort stehen, was ich auch schon getan habe...). Also jede Art von Treffen beenden.
      • Umgekehrt dann auch zum Treffen zu kommen, also wenn ein Treffen angesetzt ist (egal ob um 13 Uhr oder um 22 Uhr), dann komme ich fast immer maximal spät. Außer, es gibt einen festen Termin (Konzert, Kinto).
      • Beim Arbeiten Mittagspause machen und um mich um etwas zu Essen kümmern.
      • Aufhören zu arbeiten (dafür hab ich eine Sperre auf dem MacBook drin)
      • Tendenziell auch anfangen zu arbeiten, aber es gibt es gewisse Zwänge....
      • Aufhören am Laptop zu sitzen
      Bei Telefonaten ist es interessanterweise nicht so schlimm, die kann ich beenden.

      The post was edited 3 times, last by seven_of_nine ().

    • Ich habe auch generell Probleme mit Dingen anzufangen / aufzuhören @seven_of_nine . So wie du auch bei Dingen, die ich sogar gern mache. Vermute mal, das geht Richtung ADS. Hast du das? Ich habe es nicht abklären lassen, glaube aber schon, dass ich ADS (ohne H) habe.

      Wegen Rausgehen: Bis ich mal draußen bin dauert es immer recht lang, aber ich bin sehr gern draußen, und sobald ich dann mal da bin, bleibe ich auch gern lang draußen. (Vielleicht unter anderem auch, damit es sich möglichst lohnt, weil der Aufwand so groß war?)

      Andererseits habe ich zufällig neulich mitbekommen, dass es wohl vielen Menschen so geht (also dass das Loskommen so lange dauert und nervt), und die, von denen ich das mitbekommen habe, wirken nicht autistisch auf mich bzw. haben sich dazu noch nie geäußert. (Um genau zu sein war das bei einer sog. Influencerin, die in ihrer "Story" eben immer zeigt/sagt, was sie so alles macht, und sie sagte dann auch, es dauert oft ne Stunde, bis sie mal loskommt; und später erzählte sie ganz erleichtert, dass ihr viele geschrieben hätten, dass es ihnen auch so geht). Ich war auch erleichtert, denn jetzt fühle ich mich in dem Punkt normaler. Ich habe mich glaube ich da immer mit meinen Eltern verglichen, und die brauchen wirklich immer nur total kurz, wenn sie mal los wollen, und sind dann auch immer ungeduldig und drängen andere Beteiligte, endlich zu kommen. Sie haben aber auch den ganzen Tag das Gleiche an, und sind dadurch jederzeit "einsatzfähig". Ich fühle mich daheim wohler, wenn ich keine besonders guten/neuen Sachen anhabe, und muss mich daher teilweise umziehen, wenn ich mehr als den Müll rausbringe.

      Mich stresst es auch zu wissen, Nachbarn könnten mich ansprechen. Wenn ich rein mit dem Ziel rausgehen würde: "Heute will ich Smalltalk mit Nachbarn führen", wäre das was anderes. Aber ich habe ja immer ein Ziel wenn ich rausgehe (und sei das Ziel nur grob z.B. "Radtour machen"), und ich bin dann total darauf fokussiert (bin auch insgesamt überhaupt nicht multitaskingfähig, v.a. wenn eine der Tasks mit Reden/Antworten zu tun hat.

      Sobald ich nicht mehr in der direkten Nachbargegend bin, werde ich auch entspannter. Ich bin auch besonders gern in nicht so nahen Städten unterwegs oder gleich Kurzurlaub, vielleicht liegt das ja auch daran, da hat man eben einfach seine Ruhe.


      Noch ein Tipp, wenn mir mal nicht einfällt was könnte ich denn draußen machen, und daher unmotiviert bin rauszugehen, habe ich mir öfters Themen vorgegeben, z.B.:
      Das Thema Wasser/Fluss, da muss ich dann am Fluss entlang fahren/gehen, Fotos machen, dabei über das Thema nachdenken, es danach malen etc.
      Oder Namen: Während dem Rad fahren muss ich z.B. zu jedem Buchstaben der Reihe nach russische Namen finden (erst weiblich, dann männlich).
    • Lachatte wrote:

      Ich habe auch generell Probleme mit Dingen anzufangen / aufzuhören @seven_of_nine . So wie du auch bei Dingen, die ich sogar gern mache. Vermute mal, das geht Richtung ADS. Hast du das? Ich habe es nicht abklären lassen, glaube aber schon, dass ich ADS (ohne H) habe.
      Nein, ich habe keinen Drang, das abklären zu lassen. Aber es spricht viel dafür.
      Vermutlich müsste ich eigentlich Ritalin nehmen, aber alles in mir wehr sich dagegen. Dann denke ich wieder, was könnte ich für ein tolles funktionales Leben führen mit Ritalin...ich hasse schon das Escitalopram, habe immer Angst vor Langzeitfolgen wegen fehlendem REG-Schlaf. Vielleicht kann ich mich irgendwann zu Ritalin überwinden. Ob dann alles besser wäre?


      Lachatte wrote:

      Wegen Rausgehen: Bis ich mal draußen bin dauert es immer recht lang, aber ich bin sehr gern draußen, und sobald ich dann mal da bin, bleibe ich auch gern lang draußen. (Vielleicht unter anderem auch, damit es sich möglichst lohnt, weil der Aufwand so groß war?)
      Das kann ich so bestätigen.


      Lachatte wrote:

      . Ich habe mich glaube ich da immer mit meinen Eltern verglichen, und die brauchen wirklich immer nur total kurz, wenn sie mal los wollen,
      Bei mir ist es so, dass meine Mutter ziemlich impulsiv und ungeduldig ist und ihr schnell langweilig ist und sie es hasst zu warten. Und mein Vater braucht extrem lange um in die Gänge zu kommen, noch extremer als bei mir, und kann Handlungen ganz schwer beenden. Ich kenne nur diese beiden Extreme, wobei ich eigentlich von beidem etwas habe, je nach Situation. Ich kann sehr spontan und impulsiv sein, z.B. spontan auf eine Veranstaltung gehen o.ä., und gleichzeitig extrem lange brauchen um in die Gänge zu kommen. Wenn entsprechende Motivatoren da sind, bin ich extrem ungeplant-spontan-impulsiv, ansonsten ziemlich dysfunktional.

      Letztlich geht es denke ich auch darum, was sich für einen selbst gut anfühlt. Wenn jemand gerne eine h sich in Ruhe vorbereitet, ist das doch super. Wenn es sich ständig so anfühlt wie Prokrastinieren, wenn man darunter leidet, dann ist es nicht gut. Wenn man sich ständig gehetzt fühlt, ist es auch nicht gut. Das ist ähnlich wie der Unterschied zwischen einer Erholungspause und Prokrastination. Wer sich bewusst eine Auszeit gönnt z.B. von einer stressigen Aufgabe der erholt sich. Wer eigentlich etwas machen möchte und stattdessen YouTube-Videos schaut, prokrastiniert und fühlt sich unwohl.

      Für mich fühlt es sich oft nicht gut an.

      The post was edited 2 times, last by seven_of_nine ().

    • @seven_of_nine Aus deinem ursprünglichen Text über's Umpacken hatte ich nicht heraus gelesen, dass es da auch um Reisen geht.
      Ich selbst bin schon lange nicht mehr für eine Woche oder so verreist, aber wenn, dann würde ich einen Koffer mitnehmen.

      Es ging hier ums Rausgehen, du hattest geschrieben, eine Überlegung sei, welchen Rucksack du mitnehmen sollst. Ich dachte nur an alltägliches Rausgehen - nicht an Reisen. Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen.

      Nachtrag: ich würde für einen Urlaub/Reise keine Unterkunft wählen, für die ich Bettwäsche mitnehmen müsste. Ich lebe nicht mehr im 19. Jahrhundert oder so.
      Und die Vorstellung, dass ich jemals freiwillig "campe", ist für mich völlig absurd.

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    • Lachatte wrote:

      Ich habe auch generell Probleme mit Dingen anzufangen / aufzuhören
      Ja, genau mein Problem.
      Rauszugehen, um z.B. einzukaufen, das geht aktuell nur weil ich es unbedingt muss (jedenfalls von Zeit zu Zeit.)
      Wobei ich bei Arztterminen ja eine vorgegebene Zeit einhalten sollte, da klappt es besser, weil ich ein starkes Pflichtbewusstsein habe.
      Wenn ich es denn schaffe, einen Termin zu vereinbaren.
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")
    • Lachatte wrote:

      (Um genau zu sein war das bei einer sog. Influencerin, die in ihrer "Story" eben immer zeigt/sagt, was sie so alles macht, und sie sagte dann auch, es dauert oft ne Stunde, bis sie mal loskommt; und später erzählte sie ganz erleichtert, dass ihr viele geschrieben hätten, dass es ihnen auch so geht).
      Die Frage ist, warum kommen diese Beeinflusserin und ihre Fans oder worum es auch immer geht lange nicht los? Wahrscheinlich eher wegen aufwändigem Schminken, Haare "stylen" und so'n Kram, aber das hat nichts zu tun mit dieser inneren Sperre.
      Ich richte mich auch etwas her, bevor ich rausgehe und ziehe ordentliche Sachen an, aber das ist nicht das Problem.

      Nachtrag: für Probleme mit dem Anfangen/Aufhören braucht es kein extra AD(H)S, das kommt bei AS genauso vor.

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