Rausgeschmissen ohne irgendeine Info

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    • prinzcharles wrote:

      Nachdem ich mich einigermaßen gefangen hatte, rief ich bei der Firma an und brachte mich in Erinnerung bzgl. einem neuen Einsatz. Die eine Kollegin sagte dann, da wird sich sicher rasch was finden lassen.
      Vielleicht einfach darauf zurückkommen und nochmal mach dem nächsten Einsatz fragen.

      Dann müssen sie ja sagen, ob Du gekündigt bist oder nicht, bzw. wenn Dir jemand den nächsten Einsatz zuteilt, bist Du nicht gekündigt.
    • Nervenbündel wrote:

      Sollten die telefonisch auf stur schalten, dann hinfahren und direkt zu den Leuten rennen. Am Telefon ist es einfach ein Gespräch erst nicht zu beginnen oder abzubrechen, wenn man aber persönlich da aufläuft, hat das gleich eine ganz andere Wirkung, dann trauen die Leute sich oftmals nicht, sich so zu verhalten.
      Ich hatte ohnehin vor in diese Stadt zu fahren (Sightseeing). Dann kann ich dort mal "vorbeischauen".
      Das könnte dann aber genauso ausgehen wie telefonisch: niemand hat gerade Zeit.

      Ich habe versucht eine entsprechende Stelle zu finden, die sich für diesen Fall zu klären für zuständig hält. Etliche Telefonversuche.
      Fast überall das gleiche "Im Moment sind alle Mitarbeiter beschäftigt. Bitte rufen sie zu einem späteren Zeitpunkt an".
      Ansonsten bekam ich dann endlich mal jemand ans Telefon, die "fast" richtig wäre. - Ein solches Vorgehen einer Firma ist ihr neu.
      Letztendlich war der Rat mich ans Arbeitsgericht zu wenden.

      Kostenlosen Rechtsbeistand würde ich nicht kriegen, weil ich weder Alg2 noch Grundsicherung bekomme. Ich schwebe derzeit völig in der Luft. Ich habe nur eine Minirente und allenfalls Anspruch auf Wohngeld. Das wird seit 2,5 Monaten bearbeitet, weil die erst mal die massenhaften Sachen für Ukrainer erledigen wollen.
      Ich lebe seit Mai teils von Ersparnissen.

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      Mein aktueller Gedanke ist, das Arbeitsgericht anrufen und mich durchfragen wie das vernünftigste Vorgehen wäre.
      Kosten will ich keine haben, weil ich von dieser Firma auch nichts kriegen würde. Wenn ich keine Einsätze habe, dann gibt es auch kein Verdienst. Und die müssen mir auch keinen Einsatz anbieten.
      Ich könnte mir vorstellen, dass diese Firma ihr Image umkrempeln will, und möglicherweise einen kompletten Frauenladen draus machen, weil fast alle Kunden davon ausgehen, eine Hauswirtschaftkraft kann nur weiblich sein.
      Moderne linke Berichterstattung: weglassen, umdeuten, dämonisieren Andersdenkender.[/color]
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    • Markus1965 wrote:

      Das verstehst du vielleicht so, ist aber nicht gelebte Praxis im Arbeitsrecht. Wenn ein Enddatum da steht, geht das Arbeitsamt davon aus dass zu diesem Zeitpunkt das Arbeitsverhältnis beendet wurde. Bei laufenden, ungekündigten Arbeitsverhältnissen wird kein Enddatum angegeben.
      Dann kann man die Arbeitsbestätigung so interpretieren, dass das Arbeitsverhältnis bereits beendet wurde. Aber wie kann das sein, wenn es keine Kündigung gab? Für mich hat diese Arbeitsbestätigung nur die Relevanz, dass es vllt. betriebsintern der Gedanke existiert, den Kollegen zu entlassen. Die Kündigung zu schreiben haben sie vllt. völlig vergessen oder "vergessen".

      Markus1965 wrote:

      Und wenn ich prinzcharles richtig verstehe, hängt er völlig in der Luft und es ist eben nicht sein Wunsch dass alles so bleibt wie es ist.
      Er will Aufklärung und dazu muss man sich um eben diese bemühen. Oder er ist wie viele Leute nicht im Stande, solche Probleme selber zu lösen und überträgt sowas lieber einen Anwalt.

      Markus1965 wrote:

      Natürlich kann er auch einen Termin machen und gucken ob ihn jemand zu einem persönlichen Gespräch empfängt. Und hoffen dass dieser Jemand dann auch über alle Informationen verfügt und eine Entscheidung treffen kann und ihn nicht nur abwimmelt.
      Deswegen und gerade weil man Arbeitnehmer bei dieser Fa. ist, würde ich da einfach reinplatzen und mich zu der Person durchfragen, von der der Schrieb kommt. Es hilft in solchen Fällen immer ungemein, wenn man hartnäckig ist und ein gewisses selbstbewusstes Auftreten hat. Wenn die Leute von der Fa. merken, dass du im Prinzip ein Waschlappen bist, werden die mit dir entsprechend umgehen und du bist wahrscheinlich der Verlierer.

      Markus1965 wrote:

      Nochmal: Diese Bescheinigung mit Anfang und Enddatum ersetzt keine Kündigung, aber sie zeigt, dass nach Ansicht des Ausstellenden das Arbeitsverhältnis abgeschlossen ist. Und das kann man so hinnehmen oder man kann sich dagegen wehren.
      Und ich würde erstmal nachfragen, was es damit auf sich hat und dann erst wüsste ich, ob ich es hinnehme oder mich dagegen wehre. Bisher wissen wir immer noch nicht, was jetzt Stand der Dinge ist. Wir spekulieren nach wie vor nur rum.

      Markus1965 wrote:

      Man weiß es nicht, welches Problem hier vorliegt. Aber wenn prinzcharles ein Asperger-Autist ist oder ähnliche Probleme hat, würde ich ihm nicht unbedingt nahelegen die Klärung in einem persönlichen Gespräch zu suchen. Da sind viele einfach nicht gut drin. Wenn er überhaupt ohne Anmeldung empfangen wird.

      Du, lieber Nervenbündel, scheinst darin recht forsch zu sein und keine Probleme zu haben. Aber das kann auch leicht in die andere Richtung ausschlagen und mit einem Hausverbot oder einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch enden, wenn man zu leidenschaftlich an so eine Sache rangeht.
      Ich würde da etwas forscher auftreten, das ist richtig, denn myMutty hat uns so erzogen, dass wir unsere Probleme selbst lösen müssen und es gab auch immer einen passenden Spruch dazu wie "auch die kochen nur mit Wasser" (RW für "alle Menschen sind gleich"). Deswegen sollten wir uns nicht einschüchtern lassen, sondern uns durchaus auch mal auf die Hinterbeine stellen (wieder eine RW = kämpfen).
      Auch wenn das Auflaufen in der Fa. schwierig sein sollte, da sage ich mir, da muss ich jetzt durch. Wenn ich es dann hinter mir habe, bin ich eine Erfahrung reicher, habe einen "Brocken" bewältigt (Erfolgserlebnis) und vllt. auch was positives für mich dabei heraus geholt. Wichtig ist nur bei solchen Sachen, dass man sachlich und höflich bleibt und nicht emotional wird. Sollte die Leute in der Fa. ziemlich pampig drauf sein, dann darf man auch entsprechend pampig sein (so wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es wieder heraus (RW)), denn dass scheint dann deren "Betriebssprache" zu sein, die sie verstehen. Aber das ist von Person zu Person unterschiedlich. Und wenn der Besuch zu nichts geführt hat weiß man anschließend wie die Leute in der Fa. so grob ticken. Zudem hat man dann sein möglichstes getan und kann dann z. B. zum Anwalt gehen (Erstgespräch) und dem sagen, dass man schon was versucht hat (ganz wichtig) aber erfolglos war. Dann weiß der Anwalt auch, dass da eine gewisse Motivation vom möglichen Mandanten vorhanden ist. Soll hießen, der Anwalt weiß dann, dass er nicht alles alleine machen muss sondern dass man selber mitarbeitet, denn nur so wird da ein Schuh draus (RW) bzw. ein "rundes Ding". Ich denke auch, Anwälte haben kein Bock auf Klienten, die die Aufgabe komplett beim Anwalt abladen und überhaupt nichts machen außer im Nachhinein auf den Anwalt wegen angeblichen Versagens rumzuhacken.

      prinzcharles wrote:

      Ich hatte ohnehin vor in diese Stadt zu fahren (Sightseeing). Dann kann ich dort mal "vorbeischauen".
      Das könnte dann aber genauso ausgehen wie telefonisch: niemand hat gerade Zeit.
      Das ist jetzt deine Spekulation und nicht hilfreich sondern eher kontraproduktiv. Vllt. kommt es auch ganz anders, z. B. so: Ach Sie sind's Herr prinzcharles, ja also, womit kann ich Ihnen helfen? Ist ja nicht jeder das Arschloch XL in der Firma.

      prinzcharles wrote:

      Kostenlosen Rechtsbeistand würde ich nicht kriegen, weil ich weder Alg2 noch Grundsicherung bekomme.
      Aber du könntest zu einem Anwalt gehen bzgl. einer Einschätzung, ob es sich lohnt dagegen vorzugehen oder nicht. Dieses im Rahmen der Aquise für den Anwalt = kostenloses Gespräch weil Erstkontakt, könnte es ja sein, dass der Anwalt den Fall nicht annehmen kann, weil er schon die Gegenpartei vertritt oder dass es sich überhaupt nicht lohnt weil .... oder dass er dir sagt, rede erst mal mit den Leuten in der Firma und abhängig davon was dabei rauskommt, kann man über die nächsten Schritte nachdenken. Für sowas wird kein Anwalt was berechnen, das wäre eine ziemliche Frechheit. Für den Anwalt ist es keine kleine Pause und außerdem müsstest ihr euch sowieso erstmal "beschnuppern" ob du mit dem Anwalt überhaupt was einstielen willst. Vllt. versteht ihr euch überhaupt nicht oder habt komplett andere Ansichten oder vllt findest du den Anwalt warum auch immer einfach nur widerlich. So kann jedenfalls kein Vertrauensverhältnis entstehen und deswegen sollte das erste Treffen gratis sein.
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Nervenbündel wrote:

      Aber du könntest zu einem Anwalt gehen bzgl. einer Einschätzung, ob es sich lohnt dagegen vorzugehen oder nicht. Dieses im Rahmen der Aquise für den Anwalt = kostenloses Gespräch weil Erstkontakt,
      So was nennt sich in Deutschland "Beratungsgespräch" und ist bereits kostenpflichtig.

      So wie ich es verstehe war es eher "Projektbezogen" und der Schriebs dokumentiert lediglich die Zeit der "abgelaufenen" Projekte. Heißt: einfach noch einmal wegen einem neuen Anfragen. Ansonsten eben bei einem anderen Träger. Meist macht das ja nicht nur einer in der Region.
    • Polarlicht wrote:

      einfach noch einmal wegen einem neuen Anfragen. Ansonsten eben bei einem anderen Träger. Meist macht das ja nicht nur einer in der Region.
      Fachkräfte werden in diesem Bereich offenbar schon gesucht, diese ominöse Firma sucht ja auch ständig neue Kunden, macht Werbung, und jetzt suchen sie Mitarbeiter.
      Also für mich gäbe es da sicherlich Einsätze, aber offenbar will man mich nicht.
      Ich hatte mich auch bei der Caritas schon beworben, die suchen ja auch händeringend Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen, hatten kürzlich große Stellenanzeigen geschaltet.
      Von denen bekam ich letzte Woche eine Absage!

      Nervenbündel wrote:

      Ich würde da etwas forscher auftreten, das ist richtig, denn myMutty hat uns so erzogen, dass wir unsere Probleme selbst lösen müssen und es gab auch immer einen passenden Spruch dazu wie "auch die kochen nur mit Wasser". Deswegen sollten wir uns nicht einschüchtern lassen, sondern uns durchaus auch mal auf die Hinterbeine stellen
      Ich kann mich schon wehren und kämpfe auch um mein Recht. Wäre nicht das erste Mal. Allerdings hatte ich es auch schon ein paar mal erlebt, dass ich in solchen Situationen nicht nett und höflich war, sondern aufgebracht und laut, ganz ganz anders als ich zuvor dachte.
      Und besonders prickelnd wäre es nicht wenn vor Ort im Büro auftauche, man mich zuvor fragt um was es geht und dann kommt die Antwort, "es ist heute niemand Zuständiger da. Kommen Sie doch morgen oder nächste Woche um 7:30 vorbei, vielleicht ist dann jemand da!"
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      The post was edited 2 times, last by prinzcharles ().

    • Keine Ahnung warum. Eine Begründung bekommt man wohl in den seltensten Fällen geliefert.
      Man kann sich nur wundern wenn man vom angeblichen Fachkräftemangel liest.

      Das ist genauso wie bei der Beurteilung von der Rentenversicherung. Wer ist angeblich nicht mehr arbeitsfähig, wer schon. Auch meine Hausärztin wundert sich schon lange über die aberwitzigen absurden Entscheidungen.
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    • @prinzcharles

      Öffentliche Rechtsauskunft kann man in Anspruch nehmen, wenn man einen geringen Verdienst hat. Dafür muss man das Einkommen und seine laufenden Kosten wie Miete etc. darlegen.
      Ich konnte nirgends sehen, dass man dafür Hartz IV Bezieher sein muss. Allerdings konnte ich beim googeln auch keine Zahlen finden, was mit geringen Einkommen gemeint ist.

      Öffentliche Rechtsauskunft
      Glaub nicht alles, was du denkst.
    • prinzcharles wrote:

      Man kann sich nur wundern wenn man vom angeblichen Fachkräftemangel liest.
      Das heißt ja nicht, dass die jeden nehmen. Vllt. wollen die mehr oder nur Frauen, weil die alternde Kundschaft so aufgewachsen ist, also dass das ein Frauenjob ist und da kann kein Mann auflaufen.
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    • prinzcharles wrote:

      Ich bin aus allen Wolken gefallen. Was ist das für eine Drecksfirma geworden.
      Meine Chefs waren bisher auch ****.
      Der eine wollte mir nichts zahlen und vor Gericht behauptete er, er habe mich nie im Leben gesehen. Hahahaha
      Den Prozess habe ich gewonnen, so viel dazu.
      Der nächste hat mich einfach rausgeschmissen, weil ich Zahnschmerzen hatte und gebeten habe, dass ich 2h später zur Arbeit kommen kann (wegen des Termins). Dieser hat mich dann auch beim Finanzamt als "Haushaltshilfe" gemeldet, damit ich die ganzen Steuern zahlen muss und nicht er (natürlich war ich keine Haushaltshilfe).
      Der letzte hat mich einfach gekündigt, keine Arbeit mehr gegeben und entsprechend kein Geld und mein verbliebener Urlaub wurde entsprechend gekürzt.
      (Ausbezahlter Urlaub errechnet sich u.a. durch den erhaltenen Lohn der letzten 13 Wochen.) :thumbup:


      prinzcharles wrote:

      Das ist genauso wie bei der Beurteilung von der Rentenversicherung. Wer ist angeblich nicht mehr arbeitsfähig, wer schon. Auch meine Hausärztin wundert sich schon lange über die aberwitzigen absurden Entscheidungen.
      Mein Verwandter hat über 40 Jahre gearbeitet und kriegt nicht mal 500 Euro Rente.
      Ich werde, wenn ich es überhaupt bis in das Alter schaffe, sehr wahrscheinlich gar keine Rente mehr bekommen.
      Aber den Zwang haben, einzuzahlen. Läuft.

      Klar, anderen geht es sicher noch schlimmer, aber das macht das Land bzw. die Welt gerade eben nicht besser. XD
      Trauriges Deutschland.
      Man braucht mehr als ein Wort, um einen Menschen zu beschreiben.
    • prinzcharles wrote:

      Wenn ich keine Einsätze habe, dann gibt es auch kein Verdienst. Und die müssen mir auch keinen Einsatz anbieten.
      Das klingt irgendwie gar nicht nach einem normalen Arbeitsvertrag. Eher eine Art Vermittlung?
      Somit dürften ja auch kaum Ansprüche entstehen.

      Als Student hatte ich mal was Ähnliches. Nur einen Rahmenvertrag, dass ich eingesetzt werden kann. Und wenn es was zu tun gab, haben die mich angerufen. Wenn ich zu oft nicht konnte oder wollte, wurde ich auch nur noch selten angerufen und musste dann meinerseits täglich betteln, ob es gerade Arbeit gibt. So lange,
      bis ich wieder oft genug im Einsatz war und damit wieder oben auf der Liste gelandet bin. Die haben eben früh so lange herumtelefoniert, bis Jemand Zeit hatte - und natürlich nahmen sie da bevorzugt Leute, die immer sofort konnten. Spart Zeit und Geld beim Herumtelefonieren.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      Das klingt irgendwie gar nicht nach einem normalen Arbeitsvertrag. Eher eine Art Vermittlung?
      Deswegen frug/fragtete/frägte ich, ob es auch 0-Stunden Verträge gibt. Das ist Arbeiten auf Abruf. Wenn keiner anruft, dann gibt es auch keine Arbeit und damit kein Lohn. Tagelöhner sozusagen.
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Also das Arbeitsgericht ist nicht zuständig um in dieser Sache etwas zu klären.
      So wie es scheint ist da überhaupt kein Amt zuständig. Jeder schiebt das nur von sich und verweist darauf einen Anwalt zu nehmen.

      Eine Person von der Arbeitsrechts-Stelle (?) (030-221911.004 oder .006) meinte, dass die Firma bei einem Arbeitsverhältnis, bei dem es kein festes Grund-Gehalt gibt, man praktisch auf Abruf eine Tätigkeit bekommt, auch nicht unbedingt kündigen muss. Dann bekommt der Arbeitnehmer eben keine Arbeit und auch kein Gehalt. Das Arbeitsverhältnis sei dann eben beendet, . . . oder so ähnlich.
      Sie empfiehlt dennoch, beim Arbeitgeber schriftlich anzufragen, ob das Arbeitsverhältnis ohne Kündigung noch fortbesteht nach diversen Paragraphen 615, 223, 623.

      ? ? ?
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    • prinzcharles wrote:

      dass die Firma bei einem Arbeitsverhältnis, bei dem es kein festes Grund-Gehalt gibt, man praktisch auf Abruf eine Tätigkeit bekommt, auch nicht unbedingt kündigen muss. Dann bekommt der Arbeitnehmer eben keine Arbeit und auch kein Gehalt. Das Arbeitsverhältnis sei dann eben beendet, . . . oder so ähnlich.
      Das ist, so wie ich das kenne, ein 0-Stunden Vertrag = Arbeit auf Abruf. Meldet sich keiner, gibt es auch kein Geld. Meldet sich ganz lange keiner, gibt es ganz lange kein Geld. Also ein Tagelöhner-Job.
      Deswegen auch 0-Stunden, weil es keinen Anspruch auf bezahlte Stunden gibt bzw. Es werden nur 0 Stunden bezahlt = kein Geld plus die "extra" Stunden (natürlich nur zum Mindestlohn).
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    • prinzcharles wrote:

      ...meinte, dass die Firma bei einem Arbeitsverhältnis, bei dem es kein festes Grund-Gehalt gibt, man praktisch auf Abruf eine Tätigkeit bekommt, auch nicht unbedingt kündigen muss. Dann bekommt der Arbeitnehmer eben keine Arbeit und auch kein Gehalt. Das Arbeitsverhältnis sei dann eben beendet, . . .
      Genau so wird es leider sein.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Ich hatte bzgl. der ominösen Jobs-Beendigung nochmal versucht rauszubekommen ob diese Firma das tatsächlich so einfach machen kann.
      Ich bekam dann vor ein paar Wochen einen Anruf von so ner Arbeitsrechtstelle in Berlin.
      Es ist tatsächlich so, dass bei einem Job ohne zugesicherte Mindestarbeitszeit, also jeder Arbeit-auf-Abruf-Job, das Arbeitsverhältnis einfach beendet werden kann, ohne dass der Ex-Arbeitnehmer eine Kündigung bekommen muss.
      Möglich ist natürlich, dass ein Arbeitsgericht das dennoch anderes sehen könnte. aber wer macht schon ein großes Theater um einen 100-200-€-Job behalten zu können, wenn die Firma einen eben nicht haben will und auch keinen Auftrag mehr gibt.

      Letztendlich ging es mir darum zu erfahren "weshalb". Ein Bekannter meinte, vielleicht gab es da im Hintergrund eine fiese Mobbing-Geschichte, irgendwas abstrus zusammengereimtes. Wer weiss?

      Demnächst wollte ich mal in die Stadt fahren wo diese Firma auch ihren Hauptsitz hat. Dann gebe ich dort den großen Ordner von denen zurück. Mal schauen ob ich da zufällig auf jemand, die Chefin, stoße.
      Ansonsten sollen die denken was die wollen.

      DerMitarbeiter von der Arbeitsrechtstelle in Berlin meinte noch, bzgl. Suche nach einem neuen Job, dass das schwierig sei, weil Firmen bevorzugt jene einstellen, für die es Zuschüsse, Fördergelder usw. gibt.
      Wenn sowas ausläuft, dann ist der Arbeitnehmer auch raus und der nächste wird eingestellt für den/die es Zuschüsse gibt. Die Firmen nutzen jede Gelegenheit um Geld zu sparen, bzw. Billig-Arbeitskräfte zu bekommen.
      Also eine Chance hätte ich dann nicht mehr. :(
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    • prinzcharles wrote:

      Es ist tatsächlich so, dass bei einem Job ohne zugesicherte Mindestarbeitszeit, also jeder Arbeit-auf-Abruf-Job, das Arbeitsverhältnis einfach beendet werden kann, ohne dass der Ex-Arbeitnehmer eine Kündigung bekommen muss.
      Ob das seit dem 1.8 auch noch so ist? :roll:
      Lesense hierzu vllt. meinen wertvollen Beitrag: Was denkst du gerade? :)
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