Kurzfilm "Wrong Planet"

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    • Kurzfilm "Wrong Planet"

      Hallo,

      eben gerade angeschaut, dachte mir, das könnt' Euch auch interessieren:



      Wrong Planet
      Samstag, 14. März um 0:25 Uhr (9 Min.)

      Marco lebt in seiner eigenen Welt. Den Moment der Sonnenfinsternis möchte er
      konzentriert und alleine auf einem Schrottplatz verbringen. Auf dem Weg
      dorthin trifft er auf Lena, die ihm während dieses einzigartigen Phänomens,
      in dem der Mond sich vor die Sonne schiebt, unbedingt näherkommen möchte.

      arte.tv/guide/de/055186-005/wrong-planet?autoplay=1


      kernelpanic
    • oh Mann.. das Mädel ist wirklich mehr als dämlich >_<
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Emily schrieb:

      Was wollte die da überhaupt?
      Ich hab erst gedacht, dass ich mir den Film nicht anschauen will, weil ich mir anhand der Kommentare hier nicht sonderlich viel davon verspreche ...
      allerdings nachdem ich den Film jetzt dennoch angeschaut habe, sind die Kommentare hier ein ziemlicher Kontrast.

      Zugegeben, in der Position des Jungen uebersehe ich auch vieles, wie andere Menschen um mich herum reagieren.
      Aber aus der Zuschauerperspektive erkenne ich da mehr Sozialdynamik.

      Es geht um Partnerschaft.


      Man liest sich ... Sascha
    • Ich denke auch, sie wollte den Jungen einfach nur kennenlernen. Hat sich nur einen denkbar ungünstigen Moment ausgesucht.
      Bei einer Sonnenfinsternis würde ich auch nicht gestört werden wollen.
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(:
    • Sascha schrieb:

      Es geht um Partnerschaft.

      Einen sinnvolleren und brauchbareren Zeitpunkt konnte sich das Mädel nicht aussuchen?
      Eine totale Sonnenfinsternis ist vor der eigenen Haustür ein extrem seltenes Ereignis. Nur sehr wenige Menschen kommen überhaupt in den Genuss so etwas zu erleben. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Junge die nächste Totale überhaupt erlebt ist vernichtend gering.
      Ausgerechnet so einen Zeitpunkt muss sie mit Beziehungskram vergeuden?

      In meinen Augen war der Junge noch viel zu freundlich. Ich hätte sie nicht nur ein bißchen geschubst...
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Sie hat sich vor das Teleskop gestellt und das Okular blockiert... und die Zeit war knapp.
      Da hat man weder Lust noch Zeit für Diskussionen.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ginome ()

    • Ich hätte dem Mädel, wenn ich sie an seiner Stelle gemocht hätte, erklärt, dass die SoFi ein unglaublich wichtiges Ereignis ist, wo ich am liebsten allein hingehen würde. Würde ich sie schon sehr gut kennen, hätte ich sie auch gerne mitgenommen unter der Auflage, dass sie nicht stört und sich komplett zurückhält (und vorallem nicht mit dem Thema Liebe kommt).

      Hätte ich sie nicht gemocht, hätte ich ihr spätestens an dem Vormittag klargemacht, dass dem so ist und sie nicht dabei sein darf; auch den Ort (Schrottplatz) hätte ich nicht verraten.

      Das Anrempeln, wo das Okular runterfiel, das ist ein Ding, das garnicht gegangen wäre; das hätte ich ihr selbst bei Sympathie für eine Weile nicht verziehen, auch wenn es nicht kaputt gegangen war. Allein dieses unnötige Risiko ist angesichts ihres dem Moment unpassenden Ansinnen nicht zu rechtfertigen. (Auch wenn sie aus ihrer Sicht einfach nur "romantisch" sein wollte.)

      Es ist aber klar, was dieser Kurzfilm höchstwahrscheinlich vermitteln will; die unterschiedlichen Präferenzen des Aspies und des NT´s, so dass die Darsteller ihre Rollen sehr übertrieben spielten. Fand ich aber wirklich witzig; diese Klischees!

      Ich werde die SoFi allein oder mit meinem Mann gemeinsam erleben (soweit die Wolken es zulassen, habe schon meinen Unterricht abgesagt), geredet wird in der spannendsten Zeit jedoch nicht :-p . Und dabei bin ich noch nichtmal Hobbyastronomin. :d
      "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein."
      - Albert Einstein -
    • Mir fiel auf, dass er auf den Rillen zwischen den Steinen lief... absichtlich! Genau das vermeide ich grundsätzlich. Ich finde es schon interessant, dass diese Kleinigkeit genutzt wurde, um ihn zu charakterisieren. Allerdings möchte ich der Kosmonautin zustimmen: Es wird nichts angedeutet, nein. Die Aussagen des Films (zumindest die primären) werden dem Zuschauer über-deutlich vermittelt.
    • Ein guter, aber dennoch leider unrealistischer Film. Ein Mädchen macht sich an so einen Sonderling ran ? Das bleibt zumindest für mich ein Traum.
      Gerade weil es so eine faszinierende Vorstellung ist, kann ich euer Gemeckere über das süße Mädchen überhaupt nicht nachvollziehen!
    • Andrei schrieb:

      Gerade weil es so eine faszinierende Vorstellung ist, kann ich euer Gemeckere über das süße Mädchen überhaupt nicht nachvollziehen!
      Echt? Du findest das Mädchen süß?
      Vom Aussehen her, ja, sie sieht schon niedlich aus.
      Aber das Verhalten ist doch durchweg dreist und unverschämt. Sie hat mich den ganzen Kurzfilm über wütend gemacht. Konnte ihr Verhalten in keiner Sekunde nachvollziehen, soviel Empathielosigkeit ist doch nicht normal und erst recht nicht "süß".
    • Ich finde den Film gut. Gut geschnitten und in Szene gesetzt und das Drehbuch ist auch gut. Ich vermute, das Jojo am Ende bedeutet, dass sie Kontakt zu ihm will und es daher absichtlich zurück gelassen hat.

      Was die Darstellung von Autismus betrifft: Ich denke, in dem Film geht es auch um einen Interessenskonflikt zwischen zwei Leuten (Mädchen: soziale Interessen, Junge: naturwissenschaftliche Interessen). Ich befürchte, dieser Konflikt ist nicht offensichtlich genug, wenn man nicht versteht, was Spezialinteressen sind. Möglicheweise liege ich damit auch falsch... Jedenfalls, wenn ich damit richtig liege, wird ein großer Teil des Publikums den Jungen wahrscheinlich nur pathologisieren und meinen, er würde so und so handeln, weil er irgendwie krank und irrational sei. Und ich fände es schön, wenn das Publikum das Verhalten durch rationale Motive erklären würde.

      Die Filmakademie Baden-Württenberg kenne ich doch. Die sind für Infernal Nuns verantwortlich!
      "Igitt, die Muse hat mich geküsst." ~ ein autistischer Künstler
    • Viele Menschen sehen die Möglichkeit, sich in einer besonderen, ja einmalligen Situation näher zu kommen, hier die Sonnenfinsternis, als besonders reizvoll an - einfach als romatisch. Das ist für (NT)Mädchen ganz passend. Dass er das als Aspie anders sah, wird ja in diesem Film gut thematisiert - und eure Reaktionen zeigen dies auch.