Autismusfreundliche Arztpraxis

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    • Autismusfreundliche Arztpraxis

      Ich wollte mal Meinungen einholen, wie ihr euch eine möglichst autismusfreundliche Arztpraxis vorstellt.

      Was muss gegeben sein? Was sind klare No-Gos?

      Natürlich geht es dabei oft um die Sicht der Patienten, aber nennt gerne auch Ideen, wie man den Arbeitsplatz Arztpraxis autismusfreundlich gestalten kann. Für MFAs (Arzthelferinnen) und Ärzte.
    • To-Dos:

      Terminvereinbarung sollte ohne Telefon möglich sein.

      Der Ablauf sollte erklärt werden.

      Es sollte gefragt werden bevor ich angefasst werde. Es sollte keinen unnötigen Körperkontakt geben.

      Es sollte kein Radio/Musik/Telefonklingeln/Drucker etc. im Wartebereich geben oder einen eigenen ruhigen Wartebereich für die, die ihn brauchen.

      Begleitpersonen sollten akzeptiert werden.

      Es sollte akzeptiert und Rücksicht genommen werden sowohl auf Personen, die überempfindlich sind gegenüber Reizen, als auch auf Personen mit Unterempfindlichkeiten. Besonders sollte hier dem Patienten mit gestörtem Schmerzempfinden geglaubt werden, wenn er dieses erklärt.

      Fehlender Blickkontakt oder unpassende Mimik dürfen nicht als Zeichen von Lügen oder Vortäuschen einer Erkrankung gewertet werden. Es muss klar sein, dass Leiden nicht bei jedem Menschen in der Mimik erkennbar ist. Auch wenn ich lächle kann ich sehr starke Schmerzen haben z.B.

      Der Arzt muss bereit sein sich auch zu seltenen Erkrankungen und Komorbiditäten zu belesen. z.B. gibt es einige Autisten mit genetischen Veränderungen, welche auch andere Körperfunktionen betreffen und manche körperlichen Erkrankungen treten auch bei primärem Autismus gehäuft auf.

      Überweisungen zum Facharzt sollten einen Hinweis auf Begleitperson und Autismus beinhalten und die Facharzttermine und Ergebnisse sollten, wenn möglich in einer Praxis gebündelt gesammelt und besprochen werden.

      An Beratungsstellen verweisen und Hilfsmöglichkeiten z.B. über Eingliederungshilfe oder ähnliches aufzeigen. Ggf. Flyer für EUTB, Autismuszentrum oder Selbsthilfe parat haben.

      Unterstützte Kommunikation mit Zettel oder Handy-App oder etwas anderem muss akzeptiert werden, auch wenn die Begleitperson für mich spricht oder wenn ich einen Zettel ablese.

      No-Gos:

      Autismus als rein psychische Erkrankung bezeichnen und einordnen.

      Alle auftretenden Symptome der Psyche/Psychosomatik zuordnen, da eine seelische Behinderung vorliegt.

      Körperliche Ursachen für psychische Symptome nicht abklären, da sie ja schon durch die Diagnose erklärt wären.

      Bekannte Begleit- und Vorerkrankungen nicht abfragen oder ignorieren, da sie selten sind und nicht nachgeschlagen werden.

      Nährstoffmängel nicht abklären, trotz Verdauungsbeschwerden, einseitiger Ernährung oder passenden Symptomen. (Diese treten häufiger bei Autismus auf.)

      Allergien und Unverträglichkeiten nicht abklären, trotz Verdauungsbeschwerden passenden Symptomen. (Diese treten häufiger bei Autismus auf.)

      Beschwerden ignorieren, wenn diese heruntergespielt oder nur als kleines Problem nebenbei geäußert werden. Ggf. kann der Patient diese nicht einordnen und priorisieren.

      Beschwerden klein reden. Jeder hätte ja etwas Stress beim Einkaufen oder sei mal ein bisschen depressiv...

      Denken man wüsste besser als der psychiatrische Facharzt, was Autismus ist und dann die Diagnose absprechen oder dem Patienten eine Überweisung zu einem psychiatrischen Facharzt ausreden.




      Meiner Meinung nach sollten das vermutlich Selbstverständlichkeiten sein, aber...

      The post was edited 1 time, last by MangoMambo ().

    • Mein Hausarzt hat so im April/Mai den Dienstag als Covid-Impftag eingeführt. Und das blieb bis zum heutigen Tag so. Im Sommer kam da kaum jemand und so bekam ich so eine Art "Sondererlaubnis" an zwei Dienstagen wegen anderer Sachen kommen zu dürfen. Und es war prima, ich kam ohne Termin, es war total leer (einmal war noch eine Person da, einmal gar niemand), es war ruhig, ich kam gleich dran und die hatten richtig viel Zeit. Aber gut, das war echt Luxus.

      Mir persönlich ist v.a. wichtig, dass die Wartezeit korrekt angegeben und eingehalten wird. Und dass ich möglichst alleine warten kann. Und es nicht stickig ist. Und die MFAs sich nicht ewig lang über privates Zeug unterhalten und deshalb kaum mehr zum Arbeiten kommen. Und es sollte sauber sein und Hygienebestimmungen sollten eingehalten werden.
      Surprised by the joy of life.
    • Schöne Frage. Ich überlege gerade den Arztwechsel, weil mein e Hausarztpraxis scheinbar noch nicht Mal Lust hat, Autismus-freundlich zu sein.

      @MangoMambo hat schon umfassend viel wichtiges thematisiert.

      Regelmäßig stattfindende Untersuchungen (zB Blutuntersuchungen bei komorbider chronischer Erkrankung oder Medikation) sollten in der Akte deutlich kenntlich gemacht werden. Auch, wenn der Patient diese nur unregelmäßig wahrnimmt. Denn wenn man sich dann Mal überwunden hat, in der Praxis anzurufen, weil Mails nicht beantwortet werden, um nach einem halben Jahr um eine erneute Blutabnahme zu bitten (die alle 4-6 Wochen stattfindet), ist es sehr schwierig, der neuen MFA zu erklären, worum es geht und dass man ein Recht auf diese Untersuchung hat. Ähm. Kompliziert unpersönlich zu formulieren. Ich nehme ein Medikament gegen eine neurologische Erkrankung, die mit meinem Autismus nichts zu tun hat. Ohne das Medikament werde ich wahrscheinlich erblinden, mit sind meine Nieren sehr beansprucht. Eigentlich soll ich alle 4-6 Wochen zur Überwachung Blut abgenommen bekommen. Mir fällt es schwer, dies regelmäßig wahrzunehmen (Exekutive Probleme) und dann noch Kontakt zur Praxis aufzunehmen. Sowas MUSS in meiner Akte stehen, vor allem, wenn es sich um einen chronischem Zustand handelt. Hier eine Barriere zu haben, gefährdet meine Gesundheit.

      Besonders wichtig finde ich es auch, Symptomfelder weiter zu erkunden und aktiv Fragen an den Patienten zu stellen. Gerade mit gestörter Schmerzwahrnehmung ist es für mich als Autistin oft nicht zu erkennen, dass eine körperliche Empfindung nicht normal ist.

      Auch wichtig: äußere ich ein Problem nur einmal, heißt es nicht, dass ich es danach nicht mehr habe. Wenn ich es ausgesprochen habe, ist der Arzt informiert und kann mich behandeln. Bei manchen Sachen wird dann "ach ja, der Tinnitus wird besser, wenn Ihr Stress abnimmt" oder "ja, Reizdarm, da ist die Schulmedizin ausgereizt" (Wortspiel nicht beabsichtigt...) gesagt. Heißt für mich: wozu Energie verschwenden. Es wird halt nicht weggehen. Also klage ich nicht mehr darüber. Aber es ist immer noch da.
      Ich schreibe in der Regel vom mobilen Endgerät aus - merkwürdige Wortkonstrukte sind ggf. der Autokorrektur geschuldet
    • Für mich wäre ein Erinnerungsservice per Mail für wiederkehrende Untersuchungen super. Ich denke da zum Beispiel an Zahnkontrolle, Vorsorgeuntersuchungen, die von @Mandelkern genannten Blutuntersuchungen, etc.

      Mir würde es helfen, wenn die Praxis mir eine Mail schickt, wenn ich wieder vorbeikommen muss. Und dann am besten gleich mit einem Link zu einer Seite, auf der ich einen Termin inklusive Uhrzeit buchen kann.

      Krankmeldungen ohne Arztbesuch wären ein richtiges Highlight, aber das ist ja rechtlich nicht so gut möglich.
    • Wichtig fände ich auch den Patienten ausreden zu lassen und keinen Zeitdruck zu erzeugen. Außerdem den Patienten nicht belächeln, wenn er mit einer schriftlichen Frageliste kommt.
      Wichtigste Punkte im Gespräch dem Patienten dann auch schriftlich mitgeben oder Audioaufnahme des Gesprächs erlauben.
    • Ich bin auch immer auf der Suche nach guten Ärzten, wo die Rahmenbedingungen stimmen und die Kommunikation klappt.
      Vor 10 Jahren oder so haben wir im Forum mal einen Flyer für Arztpraxen erstellt: aspies.de/pdf/Aspies-eV-Aerzteflyer-03.pdf

      Meine wichtigsten Wünsche wären, dass der Arzt aktiv ist im Gespräch, d.h. immer nachfragt, weil ich oft was vergesse oder nicht so wichtig finde. Er soll auch fragen, wenn es so aussieht, als wollte ich nicht über etwas reden. Sehr wahrscheinlich trügt der Eindruck.

      Ansonsten, Termine online oder per Mail ist toll, und das Wartezimmer darf nicht zu voll sein und keine ewig langen Wartezeiten. Wenn es doch länger dauert oder sehr voll ist, dann wäre es gut, wenn man draußen warten könnte.

      Zu notwendigen Kontrolluntersuchungen sollte rechtzeitig aufgefordert/erinnert werden.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Ich versuche mal zusammenzufassen:

      - ruhiges Wartezimmer/ zweites Wartezimmer für ruhebedürftige (Abstand vom Empfang, kein Radio/Fernsehen. Klassische Kinderspielzeugecke in dem Wartezimmer ohne Ruheanspruch positionieren)

      - Niederschwellige online-terminvereinbarung

      - möglichstes Einhalten der Termine/ klar kommunizierte Wartezeit (Idee dazu: Möglichkeit der Rückmeldung per Smartphone, wann man wirklich rein kann, sodass man sich die Zeit im Wartezimmer spart)

      - klare Verhältnisse bzgl. Folgetermine / regelmäßige Untersuchungen.

      - Offenheit für individuelle Kommunikationsbedürfnisse/ Wünsche des Patienten. (Dazu ggf. Einen Fragebogen in der Wartezeit ausfüllen lassen, da es sonst viel Zeit kostet, das erstmal zu kommunizieren)

      - Informationen zu spezifischen Hilfsangeboten bereitstellen.
    • Mandelkern wrote:

      Besonders wichtig finde ich es auch, Symptomfelder weiter zu erkunden und aktiv Fragen an den Patienten zu stellen. Gerade mit gestörter Schmerzwahrnehmung ist es für mich als Autistin oft nicht zu erkennen, dass eine körperliche Empfindung nicht normal ist.
      Genau das ist noch ein sehr wichtiger Punkt @Wilwarin

      Auf z.B. gestörte Schmerzwahrnehmung eingehen bzw. davon wissen und es beachten.

      Zusätzlich aus meiner Erfahrung einer der wichtigen Punkte: Symptome gründlich abklären und nicht direkt der Psychosomatik zuordnen. Besonders auch auf mögliche gehäuft auftretende körperliche Erkrankungen bei Autisten schauen.

      Und eben keine passende Mimik/Gestik/Tonfall erwarten und bewerten.
    • Wilwarin wrote:

      Ich wollte mal Meinungen einholen, wie ihr euch eine möglichst autismusfreundliche Arztpraxis vorstellt.

      Dass eine Arztpraxis sich solche Fragen (nicht nur bzgl. Autismus, sondern auch zu anderen Einschränkungen) selbst stellen würde und selbst versucht, Situationen, Abläufe, etc. verbessern zu wollen. Ich vermute, dass die Anzahl an Patienten mit abweichenden Bedürfnissen gerade in Arztpraxen (auch adipöse, gehbehinderte, sonst wie eingeschränkte Patienten) höher ist wie sonst im Alltag. Und dass in Arztpraxen durchschnittliche, kaum eingeschränkte Patienten vielleicht sogar eher die Minderheit wären. Und, dass sich Praxisabläufe und handling diverser Situationen dann selbstverständlich nicht an den kaum eingeschränkten Patienten orientieren würde, sondern dass man gerade in so einem Gesundheitsberuf mehr von selbst/automatisch an die stärker eingeschränkten Menschen denken würde.
      Es grüßt, LostOnEarth.
    • zaph wrote:

      Needle wrote:

      Für mich wäre ein Erinnerungsservice per Mail für wiederkehrende Untersuchungen super.
      Warum schreibst Du Dir Deine Termine nicht selbst irgendwo auf, z.B. in einem Terminplaner?
      Ich vergesse meine Termine nicht. Es ging mir eher um den zweiten Teil. Ich brauche einfach ewig (Wochen bis Monate) bis ich dann endlich einen Termin vereinbare. Wenn ich eine Mail mit Link zu einer Buchungsseite bekommen würde, wäre es für mich viel einfacher. Das habe ich jetzt gerade wieder beim Optiker festgestellt, der mir schrieb, dass meine Brille fertig sein und ich einen Termin zum Abholen bräuchte.
      Selbst das eigenständige aufrufen einer Buchungsseite ist für mich zu schwierig. Ich müsste seit über einem Jahr zum Amt und schaffe es nicht.
    • Wilwarin wrote:

      - möglichstes Einhalten der Termine/ klar kommunizierte Wartezeit (Idee dazu: Möglichkeit der Rückmeldung per Smartphone, wann man wirklich rein kann, sodass man sich die Zeit im Wartezimmer spart)
      Die Idee finde ich super. Da fände ich es auch nicht so schlimm, wenn sich ein Termin spontan etwas verschiebt. Da warte ich lieber draußen zehn Minuten als im Wartezimmer.
    • Needle wrote:

      Ich brauche einfach ewig (Wochen bis Monate) bis ich dann endlich einen Termin vereinbare. Wenn ich eine Mail mit Link zu einer Buchungsseite bekommen würde, wäre es für mich viel einfacher.
      Das geht mir auch so und ich würde davon auch sehr profitieren.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • MangoMambo wrote:

      Genau das ist noch ein sehr wichtiger Punkt @Wilwarin
      Auf z.B. gestörte Schmerzwahrnehmung eingehen bzw. davon wissen und es beachten.

      Zusätzlich aus meiner Erfahrung einer der wichtigen Punkte: Symptome gründlich abklären und nicht direkt der Psychosomatik zuordnen. Besonders auch auf mögliche gehäuft auftretende körperliche Erkrankungen bei Autisten schauen.

      Und eben keine passende Mimik/Gestik/Tonfall erwarten und bewerten.

      Das hätte ich jetzt unter den besonderen Kommunikationsbedürfnissen eingeordnet. Welche körperlichen Erkrankungen sind denn gehäuft mit Autismus assoziiert?


      LostOnEarth wrote:

      Dass eine Arztpraxis sich solche Fragen (nicht nur bzgl. Autismus, sondern auch zu anderen Einschränkungen) selbst stellen würde und selbst versucht, Situationen, Abläufe, etc. verbessern zu wollen.
      Genau darum gehts ja hier. Ich bin zwar noch nicht fertig mit dem Studium, werde aber nächsten Sommer Ärztin und nach der Facharztausbildung eine hausärztliche Praxis aufmachen/ übernehmen. Außerdem habe ich durch Uni und bald Beruf Kontakt zu Praxen und Kliniken und möchte da möglichst konkrete Vorschläge anbringen können.

      Deshalb interessiere ich mich auch für Ideen, die die Praxis als Arbeitsplatz betreffen.
      Ich denke auch, dass selbst nicht autistische Ärzte von einigen Vorschlägen zur besseren Strukturierung und Reizreduktion profitieren könnten. Damit wäre die Zielgruppe größer. Und man schafft erstmal Bewusstsein.
      • Wenn etwas wie Blutuntersuchungen geplant sind, müssen die MFAs unbedingt wissen, welche Werte erhoben werden sollen. Ich war einmal in der extrem unangenehmen Situation, dass das nicht kommuniziert wurde und ich dann früh morgens, völlig unvorbereitet der MFA erklären sollte, welche Werte erhoben werden sollen. Da es auch um Werte ging, die nicht zur Standardleistung gehören, war das sehr schwierig, vor allem, weil mir die MFA nicht glauben wollte, dass ich wirklichen diesen Wert brauche und nicht verstand, dass der allgemeine Vitamin-B-12-Spiegel nicht ausreichend sei. In meinem Kopf hatte ich zwar alle Antworten, war aber total unfähig das zu kommunizieren.

      • Außerdem sollten MFAs keine Befugnisse haben, Blutwerte zu bewerten. Als ich meine Werte abholen wollte, war ein Wert zu hoch und die MFA meinte, dass das kein Problem sei, sondern eher gut, es gäbe keinen Grund mehr, mit dem Arzt zu sprechen. Ich musste erst Zuhause durch Recherche herausfinden, dass das nicht wahr ist.
      • Wenn das Wartezimmer sehr voll ist, und man deshalb vor der Tür wartet, sollte man nicht vergessen werden (ist mir leider passiert. Ich stand dort über zwei Stunden)
      • Es wäre sehr entgegenkommend, wenn man nicht mit Handzeichen zum Termin gewunken wird und ebenso wäre es schön, wenn die MFA auf einen zukommen könnte (also ganz physikalisch gemeint). Dann wäre es nämlich möglich Kopfhörer zu tragen, um die Warteraumsituation besser ertragen zu können.
      • Es wäre schon, wenn Telefonieren und anhaltende, laute Gespräche unter den Patienten unterbunden würden sowie das ansehen von Videos mit Ton.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)

      The post was edited 1 time, last by Kayt ().

    • Bei meinem Hausarzt werden die Patienten im Wartezimmer über einen Lautsprecher aufgerufen. Das ist auch ganz ungünstig, zum einen weil die Stimme so verzerrt ist, dass man es schlecht versteht und zum anderen, weil man keine Kopfhörer nutzen kann.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)