"Trance"? "Autistic seizure"

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    • "Trance"? "Autistic seizure"

      In englischsprachigen Vorträgen bin ich auf den Begriff "autistic seizure" gestoßen, womit kurze Aussetzer gemeint sind. Ich kenne das von mir bei hellem Licht, ich falle dann manchmal kurz in so ein "Starren" und starre den hellen Fleck an. Das Denken setzt kurz aus. (klingt jetzt dramatischer als es in der Erfahrung ist). Kennt das noch jemand?
    • Meinst du Absenzen?
      Bei Autismus treten häufiger Epilepsien auf. (tacanow.org/family-resources/seizures/)

      https://www.neuropraxis-wohlen.ch/krankheitsbilder/epilepsie-und-andere-erkrankungen-mit-ploetzlicher-bewusstseinsstoerung/ wrote:

      Absenzen (Petit Mal) – Kurze Bewusstseinstörung (Absenz), wobei der Patient lediglich in der Tätigkeit erstarrt und nach 5-20 Sek. wieder weitermacht, als ob nichts gewesen wäre; Augen- und Mundzuckungen, schnelle Kau- oder Schluckbewegungen. Solche Absenzen können bis zu 100 mal im Tag auftreten. Erwachsene erkranken seltener daran als Kinder
      Oder vielleicht Dissoziationen?
      besthelp.at/lexikon/dissoziation-psychologie

      Hast du vielleicht eine Quelle wo das erläutert wird?
    • aus dem 1. Link:

      To the best of our knowledge, this is the first report describing PNES in a child with ASD.

      Der 2. Link beschreibt die bekannte Verbindung mit Epilepsie.

      Der 3. Link erklärt Austismus seine eine häufige Komorbidität bei Nicht-epileptischen Anfällen.
      Allerdings ist für mich die Definition hier nicht ganz klar, da nur weil auf einem EEG keine Epilepsie zu sehen ist die Anfälle ja nicht automatisch psychogen sind und in dem Text geschrieben steht, dass für die Diagnose kein psychischer Stressfaktor erforderlich war.

      Im 4. Link wird erklärt, dass Epilepsien und Nicht-epileptische Anfälle oft komorbid auftreten. Es gäbe häufig Doppeldiagnosen. Zur Verbindung mit Austismus wird dort nur das folgende gesagt:

      Genetics of PNES is growing. However, the identification of specific mutations is still missing. Some evidence can be inferred by the analysis of single nucleotide polymorphisms that have been associated with a range of psychiatric disorders (i.e., autism spectrum disorders, attention deficit hyperactivity disorder, bipolar disorder, major depressive disorder, schizophrenia).
      Ich lese das als: Es gibt Hinweise dafür, dass damit assoziierte Gene auch mit Austismus, ADHS, Depression, Schizophrenie und Bipolarer Störung zusammen hängen können.

      Auch im 5. Link wird der Bezug zu Austismus über die Genetik hergestellt:

      Deletions and duplications at distal 16p11.2 locus are associated with epilepsy, autism spectrum disorder, schizophrenia, lower IQ, and subcortical brain abnormalities16.
      Phenotype expansions are common as shown for SLC6A1, a known gene for autism spectrum disorders, epilepsy, and ID32, which was recently associated with schizophrenia without ID or other neurodevelopmental disorder33.


      Danke für die Links. Durchaus spannend.
    • Ist es das selbe, was unter "zone out" in einigen englischsprachigen Videos auf YouTube verstanden wird?

      Mir passiert es häufiger (mindestens einmal pro Tag), dass mein Blick ins Leere geht, ich keinen Zugriff auf Gedanken habe und quasi auf "stand by" gehe. Meist werde ich dann durch Ansprache oder einen anderen Reiz wieder "geweckt". Mein Mann fragt dann, wo ich gerade war, weil ich komplett abwesend erscheine und nennt es "Fernlicht anhaben". Trigger dafür konnte ich noch nicht identifizieren.
      Ich schreibe in der Regel vom mobilen Endgerät aus - merkwürdige Wortkonstrukte sind ggf. der Autokorrektur geschuldet
    • Ich kenne nur kurze Abwesenheiten, wenn ich mal an einem Gedanken hängenbleibe und wegdrifte. Das dauert ein paar Sekunden, dann bin ich wieder da. Ich empfand es schon als ärgerlich, wenn ich in Besprechungen Protokoll führen muss, weil mir dann zwei oder drei Sätze fehlen und ich ggf. nachfragen muss. Aber ich vermute, dass das bei mir so in dem Rahmen ist, wie es jeder mal haben kann.
      Ansonsten gibt es noch das längere "in Gedanken versinken", aber das passiert nur, wenn meine Aufmerksamkeit auch gerade gar nicht gefordert ist.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Gerade bin ich kn einem Videospiel meines Kindes auf den Warnhinweis bei "photosensibler Epilepsie" gestoßen.
      Das könnte es auch sein. Ganz schwach natürlich.
      In unserer Familie nennen es die Älteren " ins Narrenkastl schauen".
    • Solche "leichten Aussetzer" hatte ich als ich noch als Kassierer gearbeitet habe.
      Am schlimmsten fand ich als ich etwa eins zwei Minuten nicht mehr denken und sprechen konnte. Kassieren konnte ich, wie eine Maschine.
      Seit 2018 spritze ich Insulin, seitdem tritt so etwas auf.
      Ich hatte auch schon zwei epileptische Anfälle, mit kurzem Krankenhaus Aufenthalt.
      Die Empfehlung eine "ketogene" Diät zu verzehren will scheinbar dem Gehirn die überschüssige Nervennahrung entziehen.
      Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen
    • Ein Kennzeichen für Epilepsie ist, dass man sich nicht erinnert, dass man weg war. Bei Absencen ist für die Person mit dem Anfall keine Zeit vergangen.
      Bei psychogenen Anfällen und sonstigem Gedankenabdriften kann man sich an die Zeit erinnern.
      Mit Absencen oder Epilepsie allgemein darf man nicht Auto fahren, es sei denn, es ist zuverlässig über längere Zeit kein Anfall aufgetreten.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)

      The post was edited 1 time, last by Shenya ().

    • Ein weiterer Unterschied ist auch, dass Absencen plötzlich auftreten können, ohne Vorwarnung. Nicht nur, wenn man etwa müde oder aufgeregt ist. Sie können beispielsweise dadurch auffallen, dass man etwas gefragt wird und die Frage schon eine Wiederholung ist. Man hat aber nicht gemerkt, dass man schon einmal gefragt wurde, und versteht vielleicht den Kontext überhaupt nicht. Eventuell versucht man dann auch, das zu kaschieren.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Mandelkern wrote:

      Ist es das selbe, was unter "zone out" in einigen englischsprachigen Videos auf YouTube verstanden wird?

      Mir passiert es häufiger (mindestens einmal pro Tag), dass mein Blick ins Leere geht, ich keinen Zugriff auf Gedanken habe und quasi auf "stand by" gehe. Meist werde ich dann durch Ansprache oder einen anderen Reiz wieder "geweckt". Mein Mann fragt dann, wo ich gerade war, weil ich komplett abwesend erscheine und nennt es "Fernlicht anhaben". Trigger dafür konnte ich noch nicht identifizieren.


      Mandelkern, das was du beschreibst kenne ich auch nur zu gut. Ich kenne Dissoziation von mir, aber das ist keine. Definitiv nicht (bei mir in meinen Erleben). Ich beschreibe es als "hängen bleiben" in einer Tätigkeit. Passiert mir tatsächlich oft wenn ich auf'm Klo sitze. Als mein Assistenzhund noch bei mir war, half er mir aus der Situation dann auch raus, indem er mich anstupste.
      Wenn du Mal herausfindest was das ist, teile es gerne. Würde nur zu gerne wissen was das ist, weil das ja auch in anderen Situationen auftritt, auch im Straßenverkehr zum Beispiel.

      Liebe Grüße, Psyonic
      Das ist ein Sandsturm.
    • Mandelkern wrote:

      Mir passiert es häufiger (mindestens einmal pro Tag), dass mein Blick ins Leere geht, ich keinen Zugriff auf Gedanken habe und quasi auf "stand by" gehe. Meist werde ich dann durch Ansprache oder einen anderen Reiz wieder "geweckt".

      Shenya wrote:

      Ich kenne nur kurze Abwesenheiten, wenn ich mal an einem Gedanken hängenbleibe und wegdrifte. Das dauert ein paar Sekunden, dann bin ich wieder da.
      Ich kenne das auch. Es kann phasenweise häufiger oder seltener vorkommen. Ich hab dann keinen Fokus mehr. Meine Mutter hatte das früher auch immer mal wieder, dass sie plötzlich nur noch im Freeze starrte für einige Sekunden. Mein Bruder hat da immer ganz schnell panisch reagiert, obwohl es echt nur ein paar Sekunden wegdriften waren.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • So wie bei @Kayt und den Zitaten, die sie eingebunden hat, beschrieben, hab ich das auch. "Standby" klingt für mich passend. Es dauert auch nur sehr wenige Sekunden. Manchmal ist der Grund, dass ich etwas, was jemand sagt oder fragt, nicht verarbeitet bekomme, weil ich es erstmal nicht verstehe. Dann setzt das Denken kurz aus. Es gibt eventuell auch andere Auslöser, aber mir fallen jetzt keine ein. Meistens ist es eine Denkblockade, würde ich sagen.
    • Wegen diesem Thema hatte ich mich im alten ADHS-Forum angemeldet, wo keiner das so ausgeprägt kannte von den Antwortenden.

      Dann hatte ich meine Psychologin gefragt, ob ich Schizophrenie haben könnte, weill ich von Stupor las. Sie sagte direkt nein, das was ich beschreibe würde sie zu Autismus einordnen (obwohl sie meinte, sie kennt sich mit Autismus nicht aus ). Aber Stupor dauert wohl auch länger.


      Sachen von mir im Büro

      Texte unterbrechen und in einem späteren Zusammenhang fortsetzen (einen Kontext unbewusst auslassend) Dafür, dass ich vielleicht mal eine Zeile versehentlich gelöscht haben könnte, bin ich bewusst auch eigentlich zu genau (RW). Mein Kollegen lasen mir das öfter irritiert vor. Im Homeoffice passiert mir das nicht.

      1-3 Mal am Tag Ca. 30 Sekunden nervlich nervös Trance-artig Erstarrt sein mit z. B. Händen in der Luft über der Tastatur, - meist in Folge von Hyperflow-Tastatur-Schreiben im Büro, zunächst durch eine Assoziation in einen Gedanken sinken (erinnere ich mich nachher dran), und so dann in einer Art halb-bewusstem "Dämmerzustand" schweben, vielleicht wie bei @Mandelkern & @Psyonic, und sobald ein außergewöhnlich akustischer Reiz mich rausholt, z. B. Ansprache, werde ich wach, so dass sich das Geräusch direkt verstärkt, als wär ich dann erst wieder richtig da (RW). Aber so halb bekam ich den Dämmerzustand mit. Und dann merke ich wie mein Oberkörper leicht nach vorne geneigt ist. Oder ich merke wie er sinkt, und wache dabei auf. Meine Kollegin sagte dann immer "Four hat sich wieder erhängt" (RW PC).
      Vielleicht hat das was damit zu tun:
      Dämmerzustand
      Alternativpsychose
      ^^ Da gibt es eine interessante Tabelle mit ein paar möglichen Unterschieden

      Bei einer Routine-Maschinen-Tätigkeit entspannt in Gedanken versinken, und immer mal wieder ein Montageteil unbewusst schief in die Maschine stecken (3 Stück am Tag), so dass die das quer reinpresst und es rausgehämmert werden muss


      Privat
      Trance-artig, nervlich erregter erstarrt sein mehrere Male am Tag (zu Hause Hände dabei nicht Tipp-bereit) entweder am PC,
      oder beim Körperschaukeln, Fingertrommeln oder sonstigen Stereotypie-ähnlichen Verhaltensweisen. Manchmal steh ich auch nur angelehnt an die Küchenzeile und fange an zu wippen, woraus ich dann aus einem Gedanken aufwache.
      Letztens schaukelte ich das Fenster auf und zu mit Bein auf und ab, zum schnellen Lüften und wachte nach ca. 15 Sekunden aus einer Trance aus, wo ich kurz Handlungs-Orientierung suchte und dachte oh, jetzt dürfte genug frische Luft drin sein.

      • An ein einziges Mal kann ich mich erinnern, dass ich am Tage in der Küche nüchtern ein kleines Blackout hatte (z. B. war ich schon mit was kleinem fertig, was ich erst beginnen wollte). Da fehlte ein Bewusstseins-Abschnitt, den ich auch nicht Revúe passieren lassen konnte.

      Radfahren routinierter Strecken zu 90% geistesabwesend in assoziative Gedanken oder unverarbeitetes / Erinnerungen oder Vorstellungen, dabei nehme ich aber Ampelgänge mitunter unterbewusst war. Erinnern kann ich mich nur an diese, wenn da was prägnantes / ungewöhnliches passierte, ansonsten erinnere ich nur einzelne Wegepunkte und was vor meinem inneren Auge war.
      Kurz vorm Zuhause, immer an der selben Stelle, wachte ich jedes Mal auf. Anfangs dachte ich noch "wow, wie bin ich eigentlich bis hier her gekommen". Beim Autofahren bin ich zu sehr wach-konzentriert wegen hohem Gefahrenbewusstsein, von Anfang an.

      Ansonsten kenne ich auch das reizüberflutete Overload-Erstarren. Bei dem ich zu einem Spannseil einfriere (RW), und dann entweder in einen Meltdown gerate, oder nach einer Zeit langsam wieder auftaue.

      Zu Photosensibilität spontan das gefunden:

      https://www.newswise.com/articles/photosensitivity-rate-unexpectedly-high-with-autism-epilepsy-comorbidity wrote:

      A new study indicates their epilepsy is surprisingly photosensitive as well. Since photosensitive epilepsies can be triggered by flickering lights, the self-stimulatory behavior of ASD children, such as hand flapping in front of the face, has the potential to dramatically increase the risk of inducing photosensitive seizures. Photosensitivity in children with epilepsy alone is reported to range from 2 – 14%. A pilot study to determine the incidence of photosensitivity in children with ASD has found a significant and unexpected higher rate of nearly 30% photosensitivity in adolescents with epilepsy and autism comorbidity.

      Ein Elternteil von mir hat ein täglich mehrmaliges Erstarren mit Kaubewegungen mit Geistesabwesenheit. Man muss die Person dann wachsprechen. 1 - 2 Male ansprechen. Dann macht die Person "Hä? (Erschreckt sich leicht nach dem Motto Was ist los?) Entschuldigung, ich habe dir gerade nicht zugehört". Mein Kind muss man manchmal 5 Mal ansprechen. Reagiert dann auch leicht erschrocken. Aber es ist entweder wie ich bewegungsstarr oder in stereotyper Bewegung.
      Wenn ich geweckt werde hingegen, fühlt sich das an, als wache ich aus einer Art Schlafzustand auf. Manchmal werd ich dann auch sauer, wenn ich gerade in einem interessanten Gedanken war. Z. B. wenn ein Elternteil dann ganz nah mit seinem Gesicht an meins geht und mich lauter ruft, kommt der Reiz bei mir durch. Ich muss dann zwar auch erst kurz einordnen, aber mache keine erschrockene Kopfbewegung. Glaub ich.
      Wenn wir in Gedanken sind nesteln mein Kind und ich auch manchmal. Und wenn mein Elternteil und ich gestresst sind, pressen wir manchmal die Oberzähne auf den Unterkiefer, den zurückgeschoben.

      Aber ich sah mal ein Video über Epilepsie-Absencen und da sehen die Augen "leer" bei aus. Z. B.
      Bei mir und meiner Familie sehen sie aber aktiv starr-denkend (weit weg RW) aus.

      Hier in der Mitte noch was über psychomotoric experience seizure britannica.com/science/psychomotor-seizure

      Ich wache aber immer bewusst aus so Automatismen auf. Ich kriege nur nicht mit wie ich reingerate. Daher vermutlich psychogen, ggf. autistic seizures.
    • Four wrote:

      nesteln
      lip picking heißt das, was ich meinte. Aber Kleidungs-Nesteln mache ich auch. und Zunge-Beißen. So wie Haare ziehen. Fällt aber vermutlich ins stimming. wobei ich bei manchem stimming abdrifte, besonders wenn ich schaukele mit dem Oberkörper oder von einem aufs andere Bein. Oder mit Händen / Kleidung flattere (am Körper).
    • Hi. Ich schon wieder.

      Dieses Video beschreibt genau, und auch noch beide Phänomene, die ich meine.

      M. E. Epilepsie-Absencen in der Video-Zeit 0:29, 0:58
      M. E. Autistic Seizures übergehend in eine epileptische in der Video-Zeit 1:53 - 56, bei 56 sehen die Augen wieder so leer aus.
      Unsicher bin ich mir bei den Video-Zeiten 2:04, 2:57, 3:13, 3:34, ob sie da nicht vielleicht nur über das Gefragte stärker nachdenkt, oder dabei vielleicht noch weiter hinaus assoziativ abdriftet.

      Was mir bei ihr noch auffällt, ist dass sie bei jedem Mal, außer bei 2:57, ganz minimal leicht kurz blinzelt in den Anfängen. Und ein mal beim Wieder-Aufwachen. Ansonsten blinzelt sie bis 3:04 kein einziges Mal so richtig und außerhalb. Danach auch nur wenig. (Danach suchte ein Video der "Autism Family" auf youtube. Der eine blinzelte in einem unangenehmen Gespräch mehrere Male. Der andere länger nicht bei einer für ihn spannenden Frage. Dann fand ich diese Artikel spectrumnews.org/news/blinking…detect-autism-group-says/ wral.com/lifestyles/healthteam/video/10506622/ )

      Und das hier finde ich zur Google-Suche "blinking seizures"

      https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5460649/ wrote:

      Iktales Blinzeln (IB) ist ein sanftes Blinzeln der Augen, das nicht mit anderen Gesichtskrämpfen verbunden ist, sekundär zu einer paroxysmalen epileptischen Entladung
      Suchergebnisse zu "paroxysmal" (Wobei ich vom paroxysmalen Dämmerzustand schon las (in den folgenden Links nicht enthalten):
      epi.ch/wp-content/uploads/Artikel-Bohlhalter_4_07.pdf
      neuro-depesche.de/nachrichten/…me-entladungen-im-schlaf/
      thieme-connect.de/products/ebo…side/10.1055/b-0034-63437


      Ich weiß zwar nicht, ob sie was sie hat, ob z. B. Autismus, auch wenn sie anfangs die Frage mit Was das für ein Sound ist wiederholt, und ein paar m. E. bei manchen gegebene Verhaltensweisen zeigt.

      Jedenfalls ist das was sie in Minute 1:53-55 macht das, was ich an meinem Kind und meinem Vater auch beobachte, und wie ich dann glaub ich auch aussehe, wenn ich abdrifte vom Blick her. Weiß ich ja nicht. Auf jeden Fall können mein Kind, mein Vater und ich dabei auch so erstarren, oder wir bewegen uns stereotyp. Und wenn andere mich dann so sehen, rufen sie uns wach.

      Wenn meine Mutter hingegen verträumt ist, bewegt sie sich dabei hingegen logischer, z. B. Essen, und sie wirkt zwar weiter weg, aber sie reagiert dann z. B. halbwegs auf das Rufen, während sie noch kurz in dem Gedanken ist.
      Mein Vater, mein Kind und ich hingegen müssen erst richtig wach werden, um reagieren zu können, wobei ich die Umgebung sobald wieder schon dämmerig (traumschleierartig verschwommen) ohne "gedankliche Bilder" wahrnehme, sobald der Ruf erklingt. Wie sich mein Kind und Vater dann fühlen weiß ich nicht, jedenfalls brauchen sie dann auch mind. 3 Sekunden, um wach zu werden. Mein Kind braucht auch manchmal einen zweiten Ruf. Wobei bei mir ja auch manchmal eine Person direkt vor dem Gesicht zu mir geneigt meinen Namen ruft. Ich weiß dann nicht ob schon Mal ein Ruf kam. Und mein Vater hat unter dieser ggf. Absence noch die komischen Kaubewegungen.

      "Cluster of Absence Seizures"


      Goldiges Mädchen.❤️️