Glücklich und zufrieden trotz sozialer Isolation möglich?

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    • Natürlich kann man "glücklich und zufrieden trotz sozialer Isolation" sein. Manche werden es sogar erst dadurch. Da liegt aus meiner Sicht das erste Problem in der Frage, denn man kann auch ohne soziale Isolation sehr gut unglücklich und unzufrieden sein. Glücklich und zufrieden ist m.E. ohnehin weniger wichtig als stimmig.

      Ich behaupte aber, dass die wenigsten dauerhaft trotz sozialer Isolation "glücklich und zufrieden sein" können. Allerdings spielt das keine Rolle. Die eigentlich aufgeworfene Frage lautet aus meiner Sicht, ob man mit der Perspektive, später sozial isoliert zu leben, glücklich und zufrieden sein kann. Liest sich für mich wie ein "Nein".
    • ich lese bisher hier nur still mit, da mich gleiche Gedanken umtreiben. Angst vor Einsamkeit im Alter.
      Allerdings: Kinder und Partner schützen nicht vor Einsamkeit im Alter, gerade bei Frauen. Männer sterben nunmal oft früher, die Kinder leben mittlerweile häufig woanders und/oder sind stark beschäftigt mit Beruf und eigenen Kindern.

      Kayt wrote:

      @Theta Zum Thema "Einsamkeit" gibt es, wie ich finde, auch einen sehr guten Beitrag von kurzgesagt.

      In a nutshell - loneliness
      Danke für den Link! Fand ich richtig gut. Was ich daraus mitnehme ist das Einsamkeit Probleme mit Mimik erkennen und allgemein sozialer Interaktionen sogar verschlimmern kann. Mit Blick auf Autismus find ich das nochmal interessanter. Aber gleichzeitig behaupten sie, dass

      Kurzgesagt wrote:

      But population based studies have shown that social skills make practically no difference for adults when it comes to social connections.
      ...
      When you are lonely, your brain is much more receptive and alert to social signals.
      ...
      The part of your brain that recognizes faces gets out of tune.
      Quellen
    • In dem Video von Scobel, das hier verlinkt wurde, wurde ja gesagt, dass laut Studien Menschen einsam werden, wenn sie weniger als 5 enge Kontakte haben.
      Abe was heißt denn "eng"? Hier im Forum sagen ja viele, dass die Qualität einer Freundschaft wichtiger sei als die Quantität. Grundsätzlich würde ich zwar zustimmen, aber würdet ihr einen Kontakt, den man einmal im Jahr sieht
      (weil die Person weiter weg wohnt) als eng bezeichnen? Ich nicht. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich telefonieren überhaupt nicht mag, sodass das eigentlich auch weg fällt, dh zwischen den spärlichen Treffen gibt es
      nur Kontakt per WhatsApp und Co.

      Was Menschen betrifft, würde ich also sagen, dass ich schon jetzt in diese Kategorie mit weniger als 5 engen Kontakten fallen. Allerdings zähle ich auch meine Tiere zu den engen Kontakten. Sie können zwar menschliche
      Kontakte nicht ganz ersetzen, doch sie sind für mich viel mehr als für viele andere.
    • Letztlich kommt es ja immer auf das persönliche Empfinden an. Da würde ich mich nicht zu sehr an irgendwelchen Zahlenwerten orientieren.

      Wenn man sich wohl fühlt, macht es ja nichts, dass man statistisch gesehen depressiv sein müsste. Andererseits hilft es einem nichts, wenn man unglücklich ist, offiziell aber keinen Grund dafür haben dürfte.
    • Fidoline wrote:

      In dem Video von Scobel, das hier verlinkt wurde, wurde ja gesagt, dass laut Studien Menschen einsam werden, wenn sie weniger als 5 enge Kontakte haben.
      Ich habe 2 enge Kontakte, 1 lockeren und 1 "professionellen". Ich fühle mich seit Jahren nicht einsam. Mehr enge Kontakte und mehr lockerere kann ich nicht pflegen, ich schaffe das nicht.
      Also die 5 engen Kontakte Minimum mögen für sehr viele Menschen zutreffen, aber ob das für einen selbst gilt oder man eben einer der Ausreißer ist, muss man wohl selbst herausfinden.
    • Fidoline wrote:

      Was Menschen betrifft, würde ich also sagen, dass ich schon jetzt in diese Kategorie mit weniger als 5 engen Kontakten fallen.
      Würde ich für mich auch eher sagen. Einsam fühle ich mich aber nicht.

      Meinen einen besten Freund (anderer Wohnort) sehe ich ca. drei- oder viermal im Jahr. Telefonate finden wir beide lästig und für Notfälle vorgesehen. Wir schreiben uns häufig Nachrichten, aber seitdem er wieder arbeitet, ist das auch weniger geworden, so dass ich mittlerweile auch mal über eine Woche gar nichts von ihm höre, was jedoch auch okay ist. In den meisten Fällen initiiere ich den Kontakt, aber er antwortet dann auch.

      Den anderen besten Freund (gleicher Wohnort) hingegen sehe ich oft. Diese Regelmäßigkeit ging auch damit einher, dass er mein "Lockdown-Kontakt" wurde. Ungefähr jedes zweite Wochenende treffen wir uns. Wir schreiben dazwischen auch mal. Telefonieren sehr selten, wobei er sogar eine Person ist, mit der ich telefonieren kann. Er erwartet da kein bejahendes Grunzen (was ich am Telefon nicht kann) und hat auch kein Problem damit, wenn man sich mal mehrere Minuten nur anschweigt.

      Meine Freundin (gleicher Wohnort) vor sehe ich alle paar Wochen, hin und wieder schreiben wir uns.

      Alle anderen Kontakte sind recht unregelmäßig, teilweise mit wochen- oder monatelangem nicht schreiben oder sehen. Es kann dann aber auch mal aus welchen Gründen auch immer zu einer höheren Kontaktfrequenz kommen, die dann jedoch auch zeitlich limitiert ist.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Fidoline wrote:

      In dem Video von Scobel, das hier verlinkt wurde, wurde ja gesagt, dass laut Studien Menschen einsam werden, wenn sie weniger als 5 enge Kontakte haben.

      Ich denke auch, dass 5 eine statistische Zahl ist und über das individuelle Empfinden wenig aussagt. Schon 5 enge Kontake wären mir wahrscheinlich zu viel, da würde ich mich eher gestresst fühlen, weil ich zu viele soziale Verpflichtungen habe. Derzeit habe ich aber keine engen Kontakte, dass ist mir dann auch wieder zu wenig und lässt mich etwas einsam fühlen.
      Glaub nicht alles, was du denkst.
    • @Theta Danke für das verlinken des Scobel-Beitrages (den kann man übrigens auch ganz gut so nebenbei hören wie einen Podcast).
      Sehr interessant fand ich die Diskussion über das Gefühl der Resonanz. Ich glaube ich kann das für mich sehr gut nachvollziehen, und erinnere mich an Momente oder Zeiten der Resonanz. So hab ich mich zum Beispiel in der Schule auch einsam gefühlt, dabei war ich nicht isoliert oder so, sondern hab eben einfach innerlich das Gefühl gehabt: das passt nicht. Ganz anders im Studium, da war es auf einmal ganz anders, alle um mich herum waren auf einmal „richtig“. Obwohl es auch ganz verschiedene Leute waren, aber irgendwas hat uns verbunden, zumindest in meinem Empfinden, ich habe mich nie einsam gefühlt.
      Seitdem bin ich wohl auf der Suche nach ähnlichem, aber das ist schwer zu finden. Vor allem als Gruppe, in der man so „mitschwimmen“ kann. Das ist für mich einfacher als einzelne Kontakte, wo ich selber immer viel dafür tun muss dass es läuft.
      Aber so ein bisschen hab ich dieses Resonanzgefühl hier im Forum, jedenfalls manchmal.
    • kim wrote:

      Schon 5 enge Kontake wären mir wahrscheinlich zu viel, da würde ich mich eher gestresst fühlen, weil ich zu viele soziale Verpflichtungen habe
      Wobei ich noch dazu sagen möchte, dass meine engen Kontakte meine Eltern und Brüder sind. Also keine anderen Personen, so wie das hier andere augfgezählt hätten.
      Wenn ich zB drei gute Freunde hätte, wäre ich glaube ich schon ganz schäön am Limit, weil ich nicht wüsste, wie ich die zeitlich unterbringen soll.
      Aber einen engen Kontakt (in meiner Nähe) außer meiner Familie hätte ich eigentlich schon gerne. Besonders samstags merkt man, dass die anderen Menschen Kontakte haben und man selbst ist halt für sich.

      Kugelfisch wrote:

      fand ich die Diskussion über das Gefühl der Resonanz.
      Fand ich auch. Und das Kunst Resonanz erzeugen kann. Wenn ich ein Buch von einem Autor lese, der/das mir sehr gefällt, fühle ich mich auch im Dialog mit dieser Person.
    • Fidoline wrote:

      Wenn ich zB drei gute Freunde hätte, wäre ich glaube ich schon ganz schäön am Limit, weil ich nicht wüsste, wie ich die zeitlich unterbringen soll. Aber einen engen Kontakt (in meiner Nähe) außer meiner Familie hätte ich eigentlich schon gerne. Besonders samstags merkt man, dass die anderen Menschen Kontakte haben und man selbst ist halt für sich.
      Da muss man dann abwägen, wie viel Kontakt man einerseits braucht und andererseits bewältigen kann. Das ist dann natürlich immer ein Kompromiss. Vielleicht ist das eher ein Akzeptanzproblem.
    • Vielleicht noch ein Aspekt zu sozialer Isolation, über den ich nachgedacht habe.
      Ich bin manchmal überfordert mit der notwendigen Eigeninitiative, die notwendig ist, wegen der weitgehenden sozialen Isolation und das macht mich dann unzufrieden.
      Wenn man Kontakte hat, gibt man die Eigeninitiative teilweise ab, man bekommt eine Einladung, hast du mal Lust das ... das ... das.
      Ohne diese Kontakte kann ich zwar jeden Tag frei entscheiden, aber ich muss auch irgendeine Entscheidung treffen und einen Plan machen, weil sonst gar nichts passiert. Ich kenne diese Überforderung mit Eigeninitiative schon seit Kindheit, es kommen immer mal Tage vor, wo ich innerlich sehr unruhig, aber äußerlich ohne Antrieb nur vor mich hindümple und mich langweile. Diese Phasen bringe ich genau mit diesen Erschöpfungsphasen zusammen, wenn mal die Eigeninitiative nicht ausreicht, den Tag zu gestalten.
      diagn.
    • kim wrote:

      Ich denke auch, dass 5 eine statistische Zahl ist und über das individuelle Empfinden wenig aussagt. Schon 5 enge Kontake wären mir wahrscheinlich zu viel, da würde ich mich eher gestresst fühlen, weil ich zu viele soziale Verpflichtungen habe.
      Es ist auf Dauer ja auch anstrengend 5 enge Kontakte zu pflegen. Ich denke auch nicht, dass jeder Mensch 5 enge Kontakte braucht - es gibt genug Menschen, die weniger haben und glücklich damit sind.
    • da_hooliii wrote:

      Es ist auf Dauer ja auch anstrengend 5 enge Kontakte zu pflegen. Ich denke auch nicht, dass jeder Mensch 5 enge Kontakte braucht - es gibt genug Menschen, die weniger haben und glücklich damit sind.
      Zu deinem ersten Satz. Für dich, für mich, für viel Autisten ist das anstrengend. Aber viele Nichtautisten beziehen aus ihren Kontakten Energie, für sie ist es ein Lebenselixier. Das ist ein großer Unterschied und daher für viele eher normal, dass sie 5 oder mehr Kontakte haben und das gut finden. Dabei sind ja sicher nicht ausschließlich 5 enge Freunde gemeint, sondern auch Partner und Familie. Nicht jeder hat 5 enge Freunde, da sind es oft auch weniger.
      Glaub nicht alles, was du denkst.
    • kim wrote:

      viele Nichtautisten beziehen aus ihren Kontakten Energie
      Für mich sind Kontakte anstrengend, selbst zu meiner Ex-Frau und meinem Sohn. Trotz Diagnose, denke ich aber immer noch, dass ich nicht im Spektrum bin. Ich kann z.B. Augenkontakt, Begrüßungsfloskeln (zumindest meist), verstehe meist Redewendungen und fühle mich einsam, obwohl mich das mit der sozialen Interaktion anstrengt. Ich wäre diesbezüglich gerne entspannter, dann könnte ich auch mehr Kontakte und würde mich nicht so isoliert fühlen. Das ist übrigens eine Momentaufnahme. Es gibt bei mir auch Phasen, wo ich auch dauerhaft gern allein bin. Wenn ich mir den Thread "Woran erkennt man einen NT?" anschaue, kann ich mich in vielen Posts Wiedererkennen.
      Das Leben ist zu komplex um eine festgelegte Meinung zu haben.

      The post was edited 1 time, last by Back ().

    • @Back

      Man kann die Welt ja auch nicht in Autisten und Nichtautisten einteilen, die Nichtautisten sind auch ein Spektrum. Und es gibt eine Schnittmenge.

      Du zweifelst an deiner Diagnose? Das habe ich lange Zeit auch. Ich kann z.B. Augenkontakt, weil ich es mir (mühsam) beigebracht habe. Und ansonsten war ich auch immer bis zu einem gewissen Grad lernfähig und habe kompensiert.

      Und diesen Wiederspruch habe ich definitiv. Ich fühle mich einsam, weil ich keine engen Kontakte habe und gleichzeitig ist mir jeder Kontakt eigentlich zu kraftraubend, sodass ich die Initiative vermeide.
      Glaub nicht alles, was du denkst.

      The post was edited 1 time, last by kim ().

    • kim wrote:

      Zu deinem ersten Satz. Für dich, für mich, für viel Autisten ist das anstrengend. Aber viele Nichtautisten beziehen aus ihren Kontakten Energie, für sie ist es ein Lebenselixier.
      Das ist schon komisch. Ist ja bei mir auch so. Vielleicht liegt das daran, dass NTs viele Kontakte oberflächlich behandeln, was bei mir eigentlich unmöglich ist. Bei jedem Kontakt muss ich ja erstmal schauen wie ich mit dem Kontakt umgehen kann, wie ich ihn einordne, welche Art der Kommunikation besteht etc.. Also bevor ich dann überhaupt mit einer Person interagieren kann, jetzt mal abgesehen von alltäglichen Kontakten, aber eben wie bei Freundschaften, wenn auch nur lose (RW), habe ich schon ne Menge an geistiger Arbeit hinter mir. Bei NTs fällt das wohl weg. Hatte, denke ich, in irgendeinem Thread mal gelesen, dass sie sozial alle auf so einer Art Welle mitschwingen. Naja ist ja bei mir beim Sport genauso. Wenn ich im "Flow" bin, dann kostet der Sport ja auch keine (mentale) Kraft, sondern es ist wie eine geistige Erfrischung. Auch weil wohl Endorphine ausgeschüttet werden. Vielleicht ein bisschen komischer Vergleich,.
    • kim wrote:

      Zu deinem ersten Satz. Für dich, für mich, für viel Autisten ist das anstrengend. Aber viele Nichtautisten beziehen aus ihren Kontakten Energie, für sie ist es ein Lebenselixier. Das ist ein großer Unterschied und daher für viele eher normal, dass sie 5 oder mehr Kontakte haben und das gut finden. Dabei sind ja sicher nicht ausschließlich 5 enge Freunde gemeint, sondern auch Partner und Familie. Nicht jeder hat 5 enge Freunde, da sind es oft auch weniger.
      Die meisten haben wesentlich mehr als 5 enge Kontakte. Schon alleine durch die Familie, dann kommt der Partner dazu, dessen Familie und auch Freunde.
      So sieht es bei anderen aus.
    • Hallo @Fidoline also ich muß ganz ehrlich zugeben, das ich mich in meiner selbst gewählten Einsamkeit recht wohl fühle. Also meine Eltern sind nun schon lange tot, aber ich habe noch zwei Schwestern. Beide sind glücklich verheiratet und auch ich verstehe mich mit den Vieren recht gut. Sicher eine der beiden wohnt ca. 100 KM von mir weg und besuchen mich daher kaum ( Was ich durchaus verstehen kann ) dafür aber telefonieren wir öfters mal. Die andere wohnt hier im Nachbarort und sie und mein Schwager kommen mich dann auch schon mal hier im Heim besuchen. Aber auch wir drei telefonieren öfters mal.
      Also ich denke das du dir über deine Zukunft nicht über große Sorgen machen solltest. Genieße lieber dein Leben!!
      Und lasse dir nicht allzu viel Blödsinn von deiner psychologischen Beratungsstelle Einreden. Die wollen auch nur Geld verdienen!!

      The post was edited 1 time, last by Nitram ().

    • Fidoline wrote:

      man sagt ja, der Mensch ist ein soziales Lebewesen und braucht Kontakte. Was aber, wenn es diese nicht gibt? Kann man trotzdem einigermaßen glücklich und zufrieden sein?
      Ich denke manchmal daran, wie es sein wird, wenn meine Eltern tot sind und meine Brüder ihre eigenen Familien haben ... ob ich mich nicht total verloren fühlen werde, weil
      ich niemanden habe? Also, ein paar Bekannte schon und ab und an gehe ich auch mal zu Spieletreffs oder so, wo ich halt auch unter Leuten bin, doch das ist nicht das Gleiche.
      Es ist ja nicht persönlich.
      Es gibt auch ohne soziale Kontakte Dinge, die mir riesig Spaß machen, zB meine Tiere, Tieren zu helfen, zu schreiben und zu lesen ...
      Aber wenn ich nicht mal meine Eltern habe, wird die Einsamkeit bestimmt extrem sein. Man ist ja als Mensch eigentlich nicht dazu gemacht.
      Meiner Meinung nach ist das wirklich individuell abhängig.
      In meiner WfbM gibt es einige Autisten. Eine davon hat zwar ihre 2 Leutchen mit denen sie sich immer umgibt, andere beachtet sie so gut wie überhaupt nicht, und selbst von ihren zwei Freunden braucht sie auch Abstand. Das erinnert mich an das was einige hier auch schon öfter geschrieben haben. Gute Freunde sind wichtig und geben einem auch ein gutes Gefühl, aber selbst das ist ansträngend und nur in Maßen erträglich. Wieviel so ein Maß beträgt, muss jeder für sich selbst herausfinden.
      Ich habe inzwischen auch ein paar Leute in der WfbM als Freunde gefunden, mit denen ich gelegentlich auch was privat mache.
      Wäre meine Mutter irgendwann tot, würde ich mit denen vielleicht auch öfter was machen. Die ein oder andere von denen will selbst auch keine Kinder oder Familie, ich kann mir vorstellen das man dann gemeinsam als freunde sowas wie Geburtstage, Weinachten oder so dann miteinander verbringen kann um weniger allein zu sein.
      Für mich wäre das gut vorstellbar. Ich habe zudem auch meine gemalten Bilder, die mir seit dem ich sie habe oft das Gefühl nehmen allein zu sein.