"Diffuse" Menschen

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    • "Diffuse" Menschen

      Erklärung zum Titel...

      Mir ging es schon immer so, dass ich mit bestimmten Menschen deutlich besser umgehen konnte als mit anderen.
      Die, bei denen es besser geht, sind meist extrovertiert, mit guter Sozialkompetenz und kommunizieren sehr direkt, worauf ich mich gut einlassen kann. Diese Menschen kann ich sogar relativ gut einschätzen, von ihrem Verhalten und Mimik her... Das sind allerdings sehr wenige, bei denen das so ist und trifft längst nicht auf alle extrovertierten Menschen so zu.
      Dann gibt es die meisten anderen Menschen, da versage ich komplett. Kommunikation funktioniert gar nicht, 1-2 Sätze hin und her kriege ich mit meinem erlernten Smalltalk noch hin, dann wars das. Ich habe in Gegenwart dieser Menschen immer eine Unsicherheit, die ich nicht ablegen kann. Das hemmt mich in ganz vielen Situationen, ich kann sie nicht einschätzen und das Wissen darüber lässt mich total klein fühlen. Ich nenne diese Art Mensch für mich "diffus", weil ich sie einfach nicht greifen kann (RW). Meine Konsequenz daraus ist, dass ich den Kontakt meide, soweit wie es geht. Dafür habe ich gar keine rationale Begründung, diese Leute haben mir nichts getan, sind oft sogar einfach nur freundlich, nichtmal abweisend.

      Ich habe in einem Autismusbuch von einem "sechsten Sinn" gelesen, Autisten könnten Menschen, die ihnen nicht gut tun, sehr schnell erkennen. Stimmt das? Kennt ihr das? Warum ist das so?
      Oder geht das eher wieder in Richtung Sozialphobie?
    • Ich kenne das ebenfalls, würde hier aber Unterschiede machen bzw. vermuten, dass manchmal beides (AS und Soziale Phobie) greift.

      - Besser mit extrovertierten Menschen zurecht zu kommen, die klar kommunizieren und Unterhaltungen in Gang bringen und in Schwung halten, könnte mit beidem zusammenhängen. AS, weil klare Fragen und klare Antworten möglich sind und diese Menschen besser zu "lesen" sind. SP (Soziale Phobie), weil Extrovertierte mehr im Mittelpunkt stehen und man selbst sich ein Stück weit dahinter verstecken kann, weniger Aufmerksamkeit auf sich selbst zieht.

      - Bei Menschen, bei denen die Kommunikation nicht in Gang kommt, würde ich AS im Vordergrund sehen. Schwierigkeiten, Gespräche zu beginnen und aufrecht erhalten, ist ja eigtl. ganz typisch für AS. Bei der darauf folgenden Unsicherheit, dem unangenehmen Gefühl und dem Vermeiden greift wohl wieder eher die SP.

      Ich habe einfach generell bei mir den Eindruck, dass manchmal mehr das Eine und manchmal das Andere im Vordergrund steht.

      Zum letzten Absatz:
      Ich merke zwar schnell, ob ich mich in Gegenwart bestimmter Menschen wohler oder unwohler fühle, ich denke aber, dass dass bei Nicht-Autisten genauso ist. Sehe da also keine besonderen Fähigkeiten à la "sechster Sinn".
      - Allein unter Menschen -
    • zzis wrote:

      Ich habe in einem Autismusbuch von einem "sechsten Sinn" gelesen, Autisten könnten Menschen, die ihnen nicht gut tun, sehr schnell erkennen. Stimmt das? Kennt ihr das?
      Ich kenne das eher nicht. Während der Ausbildung war ich lange mit Menschen zusammen, die mir überhaupt nicht gutgetan haben, und es hat über zwei Jahre gedauert, bis ich das gemerkt habe. Eigentlich waren es sogar andere, die mich darauf aufmerksam gemacht haben, dass ich mir lieber bessere Kontakte suchen sollte. Insofern stimmt es bei mir zumindest nicht.

      Aber mit Leuten, die viel reden, komme ich auch besser klar, zumindest am Anfang. Sie machen es leichter, Gespräche zu führen. Die längerfristigen Bekanntschaften habe ich allerdings mit eher introvertierten Menschen. Mit ihnen kommen zwar Gespräche viel schwerer in Gang, aber diese Leute suchen sich nicht so schnell neue Bekanntschaften, sondern bleiben eher den bestehenden treu.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • AuM wrote:

      Zum letzten Absatz:Ich merke zwar schnell, ob ich mich in Gegenwart bestimmter Menschen wohler oder unwohler fühle, ich denke aber, dass dass bei Nicht-Autisten genauso ist. Sehe da also keine besonderen Fähigkeiten à la "sechster Sinn".
      Dazu habe ich folgende Beobachtung gemacht:
      Zwei Personen, mit denen ich besser klar komme, haben mir gegenüber Personen genannt, mit denen sie nicht gut zurechtkommen, die sie als "falsch" empfinden. Nun in einer Gruppensituation mit der genannten "falschen" Person haben sich diese Menschen ganz normal (wirkte für mich so) interagiert und sich unterhalten. Das fand ich dann doch sehr irritierend. Wird da auch "maskiert"? Oder ist das gar kein verstellen, sondern ganz normales Verhalten?
      Bin froh, dass ich solche Fragen endlich mal irgendwo stellen kann :) Brüte über solches Zeugs schon mein ganzes Leben rum und hatte noch niemand gefunden, mit dem man über sowas reden oder schreiben könnte.

      Shenya wrote:

      zzis wrote:

      Ich habe in einem Autismusbuch von einem "sechsten Sinn" gelesen, Autisten könnten Menschen, die ihnen nicht gut tun, sehr schnell erkennen. Stimmt das? Kennt ihr das?
      Ich kenne das eher nicht. Während der Ausbildung war ich lange mit Menschen zusammen, die mir überhaupt nicht gutgetan haben, und es hat über zwei Jahre gedauert, bis ich das gemerkt habe. Eigentlich waren es sogar andere, die mich darauf aufmerksam gemacht haben, dass ich mir lieber bessere Kontakte suchen sollte. Insofern stimmt es bei mir zumindest nicht.
      Wahrscheinlich trifft es wie bei den anderen Symptomen nicht auf alle zu... :question:
      Gut, dass um dich herum Leute waren, die dir das gesagt haben!

      Shenya wrote:

      Aber mit Leuten, die viel reden, komme ich auch besser klar, zumindest am Anfang. Sie machen es leichter, Gespräche zu führen. Die längerfristigen Bekanntschaften habe ich allerdings mit eher introvertierten Menschen. Mit ihnen kommen zwar Gespräche viel schwerer in Gang, aber diese Leute suchen sich nicht so schnell neue Bekanntschaften, sondern bleiben eher den bestehenden treu.
      Da kann ich nix zu sagen. Meine Bekanntschaften halten meist nicht allzu lange leider... Und mit introvertierten komme ich einfach nicht ins Gespräch... Aber es klingt logisch...
    • Bei mir hat sich das mit den längeren Bekanntschaften auch nur über den Arbeitsplatz ergeben, es sind also Arbeitskollegen bzw. ehemalige Arbeitskollegen. Kontakt habe ich aber auch nur alle zwei Monate, wirklich eng ist es also nicht, aber dafür konstant.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Also mir geht es oft ganz ähnlich, ich teile die Menschen hauptsächlich erst einmal in zwei Gruppen ein; die, die sich mit mir unterhalten können, mit denen kann ich auch immer wieder Quatsch machen. Bei den anderen bleibt es bei einem netten Grüßen.
      Doch auch die zweite Gruppe Teile ich dann noch einmal in zwei Gruppen auf. Bei der ersten Gruppe kann ich zum freundlichen Grüßen auch mal ein, zwei Sätze reden. Die andere Gruppe hiervon bleibt mir gegen über stumm und daher Ignoriere ich diese Menschen auch.
    • Shenya wrote:

      Ich kenne das eher nicht. Während der Ausbildung war ich lange mit Menschen zusammen, die mir überhaupt nicht gutgetan haben, und es hat über zwei Jahre gedauert, bis ich das gemerkt habe.
      So ähnlich erging es mir oft auch in der Schulzeit, aber auch noch im frühen Erwachsenenalter. Ich sah zum Beispiel fast zwei Jahre den neuen Nachbarn im Jahre als meinen besten Freund (ich war da so 11/12 Jahre alt) an, obwohl er oft total gemein zu mir war, inklusive übler Beleidigungen.

      Was ich aber (heute) kann, ist Leute in Gruppen längere Zeit beobachten und daraus meine Schlüsse über ihren Charakter ziehen.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Eine soziale Phobie ist hier nicht zutreffend, weil der TE ja Kontakte hat.
      Bei der sozialen Angst geht es im schlimmsten Fall so weit, dass man noch einkaufen gehen kann, dies aber erst gegen Ladenschluss macht.

      @zzis:

      Ich kenne das mit der Kommunikation nur zu gut. Gespräche führen ist nicht so meins und tendiert eher mehr zu einem Verhör oder ADHS bedingt zu einer dauerhaft einseitigen Kommunikation, bei der ich dann der Wasserfall (RW) bin.

      Denkst du viel darüber nach, was andere von dir denken?

      Wenn Kommunikation mal nicht so läuft, wie bei einigen anderen, hast du nicht versagt. Warum auch? Die Kommunikation ist ein wenig holpriger, weil beide nicht viel reden und ist nichts verwerfliches.

      Der Unsicherheit, die du dann spürst, liegen eher darin, dass du dann selbst an dir zweifelst, also Selbstzweifel hast.

      Wenn du die Unsicherheit spürst, wo fängt das Zweifeln an? Dann wenn der Smalltalk dem Ende naht?

      Du kannst z.B. nach dem Smalltalk, erzählen, was du so kurrioses bzw. an diesem Tag so erlebt hast und dein Gegenüber fragen, wie bei ihm der Tag war.
    • zzis wrote:

      Nun in einer Gruppensituation mit der genannten "falschen" Person haben sich diese Menschen ganz normal (wirkte für mich so) interagiert und sich unterhalten. Das fand ich dann doch sehr irritierend. Wird da auch "maskiert"?
      Ich gehe mal davon aus, dass auch Nicht-Autisten das machen. So beobachte ich das jedenfalls.

      Shenya wrote:

      Die längerfristigen Bekanntschaften habe ich allerdings mit eher introvertierten Menschen.
      Das ist bei mir genauso. Ein lockeres freundschaftliches Verhältnis ist mit Extrovertierten leichter, enge Beziehungen eher mit introvertierten, mir ähnlichen Menschen. Bin verheiratet, mein Mann ist mir sehr ähnlich, das klappt wunderbar.

      Tux wrote:

      Eine soziale Phobie ist hier nicht zutreffend, weil der TE ja Kontakte hat.
      Das ist ja Quatsch. Man wird ja nicht mit einer Sozialen Phobie geboren, sondern sie entwickelt sich mit der Zeit auf Basis von Erfahrungen, kann sich verändern, besser oder schlimmer werden. Kontakte kann man ja auch nicht komplett vermeiden. Durch Schule und Arbeit ist man ja quasi gezwungen dazu. Und manchmal trifft man dabei auf Menschen, die einem eine gewisse Sicherheit vermitteln können und sich dadurch eine Beziehung entwickeln kann (Bekanntschaft, Freundschaft, Partnerschaft). Eine Soziale Phobie schließt das nicht vollständig aus.
      - Allein unter Menschen -
    • AuM wrote:

      Eine Soziale Phobie schließt das nicht vollständig aus.
      Ich habe nicht gesagt, dass eine soziale Phobie angeboren ist. Wie kommst du darauf?

      Bei einer sozialen Phobie wird sozial vermieden, weil man Angst vor Bewertung, o.ä. hat. Je nach Ausprägung ist ein sozialphobiker nicht in der Lage Arbeiten zu gehen.
    • Nitram wrote:

      Also mir geht es oft ganz ähnlich, ich teile die Menschen hauptsächlich erst einmal in zwei Gruppen ein; die, die sich mit mir unterhalten können, mit denen kann ich auch immer wieder Quatsch machen. Bei den anderen bleibt es bei einem netten Grüßen.
      Doch auch die zweite Gruppe Teile ich dann noch einmal in zwei Gruppen auf. Bei der ersten Gruppe kann ich zum freundlichen Grüßen auch mal ein, zwei Sätze reden. Die andere Gruppe hiervon bleibt mir gegen über stumm und daher Ignoriere ich diese Menschen auch.
      genau so :d Ich denke manchmal, dass manche Menschen von mir denken müssten, ich hätte mehrere Personen in mir. Einfach weil ich so unterschiedlich auf verschiedene Menschen reagiere...

      Kayt wrote:

      Shenya wrote:

      IchI
      Was ich aber (heute) kann, ist Leute in Gruppen längere Zeit beobachten und daraus meine Schlüsse über ihren Charakter ziehen.

      Das ist eine gute Idee. Werde versuchen das mehr zu machen, finde es meistens einfach nur anstrengend...
    • zzis wrote:

      Werde versuchen das mehr zu machen, finde es meistens einfach nur anstrengend...
      Das ergibt sich bei mir meist automatisch, wenn ich mal in Gruppensituationen bin, da es selten vorkommt dass ich in Gruppen mal (längere) Zeit interagiere bzw. es sehr weniger Gruppenkonstellationen gibt, in denen ich das kann/mache. Was ich mit diesem komplizierten Satz sagen will: Ich habe eh meistens eine Beobachterposition.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Tux wrote:

      Eine soziale Phobie ist hier nicht zutreffend, weil der TE ja Kontakte hat.
      Bei der sozialen Angst geht es im schlimmsten Fall so weit, dass man noch einkaufen gehen kann, dies aber erst gegen Ladenschluss macht.

      Tux wrote:

      Bei einer sozialen Phobie wird sozial vermieden, weil man Angst vor Bewertung, o.ä. hat. Je nach Ausprägung ist ein sozialphobiker nicht in der Lage Arbeiten zu gehen.
      Eine soziale Phobie schließt die geschilderte Situation der Person nicht aus. Anzahl der Kontakte ist kein Diagnosekriterium.
      Vermieden wird da sicher sehr viel, und viele einige können auch ihren Job nicht mehr ausüben, aber es gibt auch viele, die ihre Arbeit mit viel Anstrengung (die natürlich auf Dauer, wenn sich nichts ändert, nicht zu empfehlen ist) trotzdem schaffen, oder dann einen anderen Job wählen.

      Zur Frage: Ich habe tendenziell glaub ich mehr sprachliche Interaktionen mit Extrovertierten. Introvertierte finde ich meist sehr sympathisch, aber da wir dann ja beide nicht so viel reden, gibt es da insgesamt weniger Austausch. Ich weiß auch von einigen der extrovertierte Bekannten, dass sie wiederum so Intros wie mich ganz gern als Gesprächspartner haben, wahrscheinlich, weil man ihnen halt eher zuhört und dazu "hm" und "aha" sagt, und sie ja gern viel selbst reden. Aber genau, ich lasse mich dann teilweise auch ein bisschen davon anstecken und rede dann auch etwas mehr als eben mit Stillen. Da ich zudem aber mit den Extros ja trotzdem weniger reden "muss", da sie es ja schon tun, bin ich dann lockerer.

      Wenn ich auf stillere Leute treffe, fühlt sich das bei manchen unangenehm an, bei manchen aber auch nicht.

      Ob das alles eher an Autismus oder an sozialer Phonie liegt, ich weiß es nicht genau. Aber die verschiedenen Gründe, die ja @AuM genannt hat, klingen plausibel.

      Ich vermute, dass es ganz allgemein em ehesten daran liegt, ob man eher intro- oder extrovertiert ist. Und ich vermute, dass sowohl unter Autisten als auch unter Sozialphobikern der Anteil an Introvertierten erhöht ist.

      Ob ich eher erkenne, welche Menschen mir nicht gut tun..? Ich erkenne das recht gut, der Grund dafür ist aber glaube ich Lebenserfahrung, da ich das früher nicht so zuverlässig wusste. Aber dass man sich überhautp Gedanken darüber macht / evtl. machen muss, wer einem nicht gut tun könnte, zeigt vielleicht schon ein Problem an (wie z.B. Autismus, aber auch wiederum bei sozialer Phobie und einigen anderen Problemen wird man sich diese Gedanken machen). Also dass man aus Erfahrung gelernt hat, man erträgt manche Menschen nicht.
    • zzis wrote:

      Ich habe in einem Autismusbuch von einem "sechsten Sinn" gelesen, Autisten könnten Menschen, die ihnen nicht gut tun, sehr schnell erkennen. Stimmt das? Kennt ihr das? Warum ist das so?
      Im Gegenteil. Autisten sind eher naiv und können den anderen nicht lesen. Sie werden so leichter ausgenutzt.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Tux wrote:

      Eine soziale Phobie ist hier nicht zutreffend, weil der TE ja Kontakte hat.
      Bin mit TE ich gemeint (Threadersteller)? Ich kenne ich bei den ganen Unterscheidungen noch nicht gut aus, denke, dass bei mir AS zutrifft, Soialphobie früher, das hat sich deutlich abgemildert, aber irgendwas ist noch hängen geblieben ;) Ich kann Kontakte haben, überfordern mich aber sehr schnell. Menschen, bei denen ich mich unsicher fühle, versuche ich weitestgehend zu meiden.

      Tux wrote:

      Denkst du viel darüber nach, was andere von dir denken?

      Wenn Kommunikation mal nicht so läuft, wie bei einigen anderen, hast du nicht versagt. Warum auch? Die Kommunikation ist ein wenig holpriger, weil beide nicht viel reden und ist nichts verwerfliches.

      Der Unsicherheit, die du dann spürst, liegen eher darin, dass du dann selbst an dir zweifelst, also Selbstzweifel hast.

      Wenn du die Unsicherheit spürst, wo fängt das Zweifeln an? Dann wenn der Smalltalk dem Ende naht?

      Du kannst z.B. nach dem Smalltalk, erzählen, was du so kurrioses bzw. an diesem Tag so erlebt hast und dein Gegenüber fragen, wie bei ihm der Tag war.
      Hmm.. Das klingt logisch. Früher habe ich mir sehr viele Gedanken gemacht, heute scheiß ich da mehr drauf. Aber das grundlegende Gefühl ist heute immer noch da in diesen Situationen. Das fängt an, sobald die Person zum Zimmer reinkommt und ich weiß, dass der Smalltalk gleich beginnt :shake:

      Kayt wrote:

      zzis wrote:

      Werde versuchen das mehr zu machen, finde es meistens einfach nur anstrengend...
      Das ergibt sich bei mir meist automatisch, wenn ich mal in Gruppensituationen bin, da es selten vorkommt dass ich in Gruppen mal (längere) Zeit interagiere bzw. es sehr weniger Gruppenkonstellationen gibt, in denen ich das kann/mache. Was ich mit diesem komplizierten Satz sagen will: Ich habe eh meistens eine Beobachterposition.
      Ich schalte da irgendwann ab. Bzw. bin so konzentriert darauf, was ich zum Gespräch beitragen kann, dass ich nichts mehr mitbekomme :m(: