Diagnose bekommen

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    • Diagnose bekommen

      Habe heute meine Diagnose mündlich bekommen. Schriftlich folgt in 2 Wochen. Ist positiv ausgefallen, fühlt sich für mich aber trotz dessen nicht so ganz passend an. Muß jetzt nochmal 2 Folgetermine, zwecks ADHS-Diagnostik machen. Dem Kann ich eher folgen (RW). Die Psychiaterin fragte mich, ob ich einen Pflegegrad hätte. Den werde ich auf alle Fälle beantragen. Telefoniere heute noch mit meiner Krankenkasse. Irgend einen Vorteil muß das ja haben. Wäre ohne ihren Einwand nicht selbst auf die Idee gekommen.
      Das Leben ist zu komplex um eine festgelegte Meinung zu haben.
    • Welche Diagnose hast du bekommen? Eine Autismus-Diagnose? Dann bist du hier also künftig nicht mehr "nur" Angehöriger oder? :)

      Darf ich fragen wer aus deiner Familie betroffen ist? Und war das mit ein Grund, wieso der Verdacht bei dir aufkam?

      Und, nur falls du möchtest, magst du erzählen warum die Diagnose sich nicht so ganz passend für anfühlt bisher?
    • Back wrote:

      zieht mich runter
      Ok, kann ich verstehen. Lass es einfach sacken. Du bist der einzige der entscheidet, ob du es annehmen möchtest oder nicht. Letztendlich sind Diagnosen auch nur Schubladen, sie können belasten aber auch hilfreich sein. Beides können und dürfen logische Konsequenzen sein.
    • @Aldana Lass ihn das doch selbst entscheiden. Er hat geschrieben dass es ihn runterzieht. Da noch Druck zu erzeugen hilft niemandem weiter. Außerdem finde ich nicht, dass es einer außenstehenden Person es zusteht, darüber zu urteilen ob jemand autistisch ist oder nicht, erst recht nicht wenn man das nur anhand von Textbeiträgen in einem Forum macht. Wenn man direkt nach seiner Meinung gefragt wird, ist das was anderes, dann kann man solche Aussagen ruhig treffen, aber hier in dem Kontext finde ich deine Aussage ein bisschen übergriffig.
    • Aldana wrote:

      @Mon-Robbe
      Er wehrt sich aber schon seit Monaten mit ziemlicher Vehemenz dagegen und das halte ich für ungesund.
      Aber auch das steht dir nicht zu zu beurteilen. Was für einen gesund ist oder nicht, hat jeder selbst zu entscheiden. Mich würden solche Aussagen wenn ich in so einer Situation wäre richtig wütend machen. Das ist halt typischer Paternalismus, der von jenen angewandt wird die es angeblich gut mit anderen meinen, aber keine Rücksicht drauf nehmen ob es auch wirklich hilfreich für den Betroffenen ist. Finde ich sehr toxisch und einfach unangebracht, vor allem in einem Autismus-Forum.
    • Mon-Robbe wrote:

      Außerdem finde ich nicht, dass es einer außenstehenden Person es zusteht, darüber zu urteilen ob jemand autistisch ist oder nicht, erst recht nicht wenn man das nur anhand von Textbeiträgen in einem Forum macht.
      Nur anhand von Textbeiträgen auf den Schweregrad von Autismus zu schließen, halte ich auch für sehr gewagt.
    • Aldana wrote:

      @Mon-Robbe
      Bitte achte doch in der Kommunikation mit mir mehr auf den Kontext. Hier hast du das nicht getan, deswegen betrachte ich deine letzte Äußerung als sinnfrei und nicht weiter zu beachten.
      Ich habe eigentlich nur meine Meinung dazu geäußert, wie ich die Aussagen von dir hier in diesem Thread empfinde, und eigentlich genau dich darauf hingewiesen, dass du den Kontext hier missachtest. Dass du mir nun eben dies unterstellst, finde ich grad sehr irritierend. Verrätst du mir welchen Kontext ich konkret in der Kommunikation mit dir missachtet habe?
    • Back wrote:

      Die Äußerung von @Aldana wirkt sich nicht auf meine Befindlichkeit aus, sie hat nur geschildert, wie sie mich hier im Forum wahrnimmt. Also diesbezüglich alles gut für mich.
      Das beruhigt mich, ich wollte es trotzdem ansprechen weil es mich (und möglicherweise auch andere) in der Situation wie gesagt sehr wütend gemacht hätte und ich mich sehr bedrängt gefühlt hätte.
    • Aldana wrote:

      Beiträge hier im Forum zeigen autismustypische Charakteristika
      Das interessiert mich jetzt: Woran erkennt man Beiträge mit autismustypischer Charakteristik? Ernstgemeinte Frage, ich will die Diskussion nicht anheizen!


      Back wrote:

      Ist positiv ausgefallen, fühlt sich für mich aber trotz dessen nicht so ganz passend an.
      Das ist so kurz nach der Diagnose gar nicht so ungewöhnlich. Soweit ich das hier mitbekommen habe, ging das vielen so. Mir übrigens auch, aber eher aus Gründen des Zweifelns an sich. Versuch es mal, ein bisschen sacken zu lassen. Die Diagnose verändert ja nicht Deine Persönlichkeit, sondern dient ja vor allem als Erklärung für Symptome (ich nenne es bei mir immer Seltsamkeiten :d ) oder eben für bislang offene Fragen.
      - Allein unter Menschen -
    • Back wrote:

      ASS; mein Sohn: Asperger; Psychologin meines Sohnes äußerte das; zieht mich runter
      Das verstehe ich nicht. Wurde das nebenbei erwähnt und gar keine Diagnostik gemacht?

      Falls ja: Hole Dir eine Zweitmeinung!
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • ok. Das ergibt mehr Sinn
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ginome wrote:

      Back wrote:

      ASS; mein Sohn: Asperger; Psychologin meines Sohnes äußerte das; zieht mich runter
      Das verstehe ich nicht. Wurde das nebenbei erwähnt und gar keine Diagnostik gemacht?
      Falls ja: Hole Dir eine Zweitmeinung!

      Das waren die Antworten auf die Fragen von @Mon-Robbe kurz zuvor. Hier:

      Mon-Robbe wrote:

      Welche Diagnose hast du bekommen? (...)

      Darf ich fragen wer aus deiner Familie betroffen ist? Und war das mit ein Grund, wieso der Verdacht bei dir aufkam?

      Und, nur falls du möchtest, magst du erzählen warum die Diagnose sich nicht so ganz passend für anfühlt bisher?
      - Allein unter Menschen -
    • Habe jetzt meinen Status geändert, da meine Ex-Frau sagt, ich solle die Diagnose so hinnehmen, obwohl sie tendenziell nicht in meine Eigenwahrnehmung passt. Die ist scheinbar etwas verquere (RW). Wir waren heute zu dritt im Serengeti-Park. Dort habe ich für uns einen Kaffee und für meinen Sohn eine Capri-Sonne gekauft. Meine Ex-Frau meinte ich wäre unhöflich gewesen, habe es selbst aber gar nicht so wahr genommen. Ich merkte zwar, dass sie etwas echauffiert war, führte dieses aber darauf zurück, dass ich etwas viel gesappelt habe.
      Das Leben ist zu komplex um eine festgelegte Meinung zu haben.